Motu 2408 synchronisieren

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo.
Ich möchte meine beiden Wandlereinheiten - Motu 2408 MKI und Crewamware A16 - synchronisieren. Mein Setup sieht so aus:
PCI 324 in PC -> Motu2408 -> Adat i/o -> Creamware A16
Irgendwie scheint da aber ein Syncproblem zu bestehen, da ich keine knackserfreie Wiedergabe erreiche.
Muss ich via Word Clock synchronisieren? Und reicht es dann, beide Wandler zu verbinden? Oder welche zusätzliche Hardware brauche ich dafür?
Vielen Dank im Voraus.
ZitierenPost melden
Antwort#2
Die PCI ist ja letztlich Bestandteil des MOTU, die beiden sind sowieso in sync. Daran kanns also nicht liegen.
Das MOTU-PCI-Konglomerat muß Master sein, Creamware Slave, und in den Creamware-Einstellungen mußt du als Sync-Quelle "ADAT in" angeben (können). Wenn das nicht geht, brauchst du wohl Wordclock (und mußt dem Creamware sagen, daß es sich den Takt von WC holen soll).
ZitierenPost melden
Antwort#3
O.k., das klingt dann aber nicht gut, wenn die Aussetzer und Knackser nicht von einem Sync-Problem kommen. Habe Windows 2000 auf dem System, vielleicht falsch installiert.
Nur noch eine Frage: Wenn ich den Motu als Master einstelle, generiert der dann das WC-Signal?
Grüße
Willi
ZitierenPost melden
Antwort#4
Definition "Master" bzgl. Clock: Derjenige, der den Takt generiert.
Wenn du den Motu als Master einstellst, dann generiert der das also.
ZitierenPost melden
Antwort#5
Ach... die Entertaste wenn man im Userfeld ist macht diese Sch... mit den /nt Beiträgen. Jetzt ist mir das auch mal passiert.
Das ist nicht Bueno, lieber Forumsbertreiber. Wenn man das fixen könnte, dass man im nächsten Feld landet... ;-
Gut, ich wollte mal wieder eine Erbse zählen:
Eigentlich kann man den Master nicht dadurch bestimmen, dass man ein Gerät auf "Master" schaltet. Diese Option macht eigentlich was anderes: sie sorgt dafür, dass sich ein Gerät außnahmsweise nicht auf das an einem festzulegenden Eingang anliegendes Signal taktet. Der Master ist erst dann definiert, wenn alle anderen Geräte die Signal oder Clockverbindung haben NICHT auf Master stehen.
Klingt haarspalterisch, ist aber wichtig.
Ciao,
Tonmaus
ZitierenPost melden
Antwort#6
Danke Tonmaus :)
Sprich (um das auch nochmal zu verdeutlichen): Solange mehr als 1 Gerät einen Takt generiert (und sich auf diesen selbstgenerierten Takt schaltet), geht das außer bei glücklichen Zufällen nicht gut.
Deswegen brauchen wir ja die ganze Verkabelei, und müssen in jedem Gerät einstellen, auf welche Taktquelle es sich hängen soll.
ZitierenPost melden
Antwort#7
... und wegen der Verkabelei bin ich dafür sich bei selbsttakenden Signalen einfach auf diese zu clocken. (das geht bei allen Formaten außer SDIF, und wer hat das schon?) Das ist nämlich zuverlässiger- wenn es einmal geht. Und was Schöneres kommt über Wordclock auch nicht aus reinem Prinzip. Bei DoubleRate hat die Wordclock meist nur die Hälfte der Abtastrate, was auch sinnvoll ist, weil man sich bei den selben Kabellängen sonst auch mehr Störungen auf der Clockleitung einfängt.
Grundsätzlich halte ich ein eigenes Clocknetzwerk nur in Ausnahmen für sinnvoll, zum Beispiel wenn man die Signalwege manchmal physikalisch unterbrechen muss (Steckfeld der einfachen Sorte z.B.) und der Slave trotzdem er kein Eingangssignal bekommt weiterarbeiten muss. Na ja, und dann gibt's natürlich noch so Sonderfälle wie TDIF bei der die Clock zum Signal phasenverschoben ist, und die Spezialfälle wo es nicht klappt obwohl es müsste, was leider statistisch häufig bei ADAT der Fall ist. Eigentlich ist das unverständlich, denn wenn es am Kabel, Stecker oder Protokoll liegt dass die Clock nicht synchbar ist ist bei einem selbsttaktenden Signal ja auch das Signal sch***, oder? Ohne die zuverlässige Regenierung der Bitclock (die in den manchen Kanalcodes eine noch höhere Auflösung als die Wordclock hat) geht sowieso nix. Ich denke, wir werden da letztlich häufig von den Herstellern veralbert, weil deren Ingenieure versagt haben. Das Schlimmste mir bekannte Format ist übrigens MADI. Und auch da schaffen es fast alle inzwischen. Hat bei RME zu einer richtig feinen Sache geführt: SteadyClock.
Ich wünsche allseits guten Sync.
Grüße,
Tonmaus
ZitierenPost melden
Antwort#8
Die Problematik fängt da an, wo man aus verschiedenen Geräten digitale Signale zusammenführt.
z.B. drei 8-Kanal-Pres mit Wandler über ADAT auf EINEN 24er-HD-Recorder, oder 3 ADATs auf ein 02R.
Da gehts dann nicht mehr ohne die drei ADAT-Quellen auf einen gemeinsamen Takt zu zwingen.
ZitierenPost melden
Antwort#9
Hallo,
Klar. Wenn man mischt müssen natürlich alle Quellen synchron sein. Aber auch hier gilt natürlich, dass nirgends in Beton gegossen ist, dass diese Quellen über Wordclock gesyncht werden müssen. Ein Eingang tut es doch auch.
Den Fall, dass ein Gerät gar keinen Digitaleingang hat hatte ich allerdings unterschlagen. Und manche AD Wandler haben selbst dass. Ein Leerrahmensignal ist wie ein normaler Eingang. Schick ist es beim OctamicD von RME. Wenn man dort ein AES SubD anschließt hat man den Wandler schon aufs Pult getaketet, man muss es nur noch einstellen.
Grüße,
Tonmaus
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.