""Wie sind eigentlich die Standard-EQs (und andere Effekte wie Comp) von der neuen Cubase-Version? Hatte noch nicht die Gelegenheit zu hören.
Oder braucht man wieder Waves? "
Hallo Thomas!
1.: Der Grund auf von VST auf SX umzusteigen sind (um das mal klarzustellen) sicher nicht die Onboard-EQs, sondern die schlichte Tatsache das VST vollkommen veraltet ist (KO-Argument: Keine interne 32 Bit- FP-Berechnung!)
SX ist auch nicht der "Nachfolger" von VST, sondern die "kleine Schwester" von Nuendo (völlig neuer Programmcode). Insofern werden die EQs sicher nicht genau gleich klingen, und soo schlecht sind die Nuendo/SX-Eqs nun auch wieder nicht. Sie sind weder schlecht ins Programm integriet (solange man sich von der richtigen Seite nähert...) noch besonders "harsch" - sondern unauffällig. Nur kommt man mit einem Gewürz im Regal nicht so besonders weit, daher ist es schon sinnvoll mehrer Optionen zu haben - analoge Studios haben ja neben den Pult-EQs (so sehe ich die SX-EQs) auch noch einige Outboard-Geräte. Sämtliches gilt erst recht für die Kompressoren und restlichen Tools.
2. WAVES braucht man ganz bestimmt nicht. Nachdem man sich dort zu einem vollkommen unseriösen Geschäftsprinzip zugewendet hat (Google mal "WUP"), ist Waves Schnee von Gestern. Abgesehen davon waren sie immer schon überteuert.
Schau Dir mal VOXENGO, SONALKSIS, URS an (selbst die Gratis-Voxengo-Plugs auf
www.voxengo.com sind schon sehr interessant!); die Anschaffung einer UAD-Karte auf einem Nativen System ist auch fast schon "Pflicht" (alternativ auch die "Powercore"), eine solche DSP-Karte samt sehr guten Plugins ist BILLIGER als irgendein Waves-Paket, das obendrein auch noch jährlich Geld kosten soll...
Gruß,
Christopher