Wavelab und Festplatteneinteilung unter Windows XP

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
Eine Frage zur Festplattenverwaltung: Ich arbeite hauptsächlich mit Wavelab unter XP. Bisher habe ich brav Systemdaten auf C und meine Audiodateien auf Partition D gespeichert. Ist das sinnvoll oder kann/sollte man problemlos mit nur einer Platte/Partition auskommen? Evtl. sind ja Zugriffszeiten auf Dateien schneller?
Danke und viele Grüße
Willi
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Antwort#2
die für mich optimaleLösung war:
Festplatte 1: Windows, Programme
Festplatte 2: Windows Auslagerungsdatei
Festplatte 3: Wavelab temporäre Datei
Festplatte 4: Audio-Dateien die gerade bearbeitet werden
Wobei alles physisch eigenständige Platten waren.
Nur unterschiedliche Partitionen bringt nicht wirklich etwas, da ja die Zugriffszeit dadurch nicht schneller wird.
Aber mit den heutigen Platten ist das bei nur 2 oder 5 Spurbearbeitung in Wavelab überhaupt kein Problem mehr; wenn man aber das Maximum rausholen will...
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Antwort#3
Hallo,
die Zugriffszeiten sind innerhalb einer Partition kürzer als über die gesamte Platte, außerdem wirkt sich eine Fragmentierung der Daten, die besonders stark auftritt, wenn alles auf einer Partition liegt, negativ auf die Geschwindigkeit aus (wegen der vielen Suchvorgänge nach den Teilen von fragmentierten Dateien). Noch besser als mehrere Partitionen sind natürlich mehrere Festplatten. Es muss ja nicht gleich ein RAID-Verbund sein - beim Kopieren, Umwandeln, Recodieren... von Daten können zwei Festplatten mehr als doppelt so schnell sein als eine, wenn dabei die eine liest und die andere schreibt.
Grüße
Andi
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Antwort#4
Bei Wavelab sollte das doch egal sein. Man muss nicht schneller sein, als notwendig.
Trennung von System und Daten ist aber aus Backupgründen (->Ausfall einer HD) sinnvoll.
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Antwort#5
Moin...
"Nur unterschiedliche Partitionen bringt nicht wirklich etwas, da ja die Zugriffszeit dadurch nicht schneller wird."
Das vielleicht nicht, aber vor allem wird die Zugriffszeit bei mehreren Partitionen schonmal nicht mit der Zeit langsamer (Fragmentierung).
Physisch getrennte Platten sind natürlich das Optimum, aber:
Ich würde (wenn es keine Möglichkeit für zwei oder mehr getrennte Platten gibt) immer mehrere Partitionen benutzen, u.a. aus folgenden Gründen:
- Kleine Partitionen für kleine Dateien und große für große sind was den Platzverbrauch und AFAIR auch für Zugriffszeiten günstiger. Also die Systempartition mit ihren -zigtausenden Kleinst-Dateien nicht größer als nötig, die Partition für wenige, große Audiodateien kommt mit großen Blockgrößen besser zurecht.
- Fragmentierung ist geringer, bzw. eine zunehmende Fragementierung der System- und Temp-Verzeichnisse schlägt nicht auf die Geschwindigkeitskritischen Nutzdaten durch.
- DATENSICHERHEIT: Bei getrennten Partitionen für System und Daten ist ein Neuaufsetzen des Systems im Crashfalle wesentlich einfacher und gefährdet die Daten nicht. Außerdem kann man bei einer Systempartition von nur 5-10GB jederzeit ein Image erstellen, komprimiert auf eine DVD quetschen und hat so im Fall des Falles innerhalb von 20 Minuten wieder ein funktionsfähiges, voll eingerichtetes System inklusive Software lauffähig.
Jens
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Antwort#6
Zu bedenken ist allerdings auch, daß die Daten ja alle durch ein paar Flaschenhälse müssen. Wieviel da eine Lesegeschwindigkeitserhöhung bringt, dürfte auf den Einzelfall ankommen.
"kleine Partitionen für kleine Dateien und große Partitionen für große Dateien" klingt einleuchtend. Ist bei mir momentan anders, würde ich aber gerne mal probieren. Kennt jemand ein Partitionierungstool, was die vorhandenen Daten behält (und idealerweise Freeware ist...aber das steht auf einem anderen Blatt)? Dank Sparwahn habe ich halt nur Recovery-CD, die dann auch gleich die Partitionierung wieder futsch macht (!). Sorry für die doofe Thread-Hijacking-Frage...:)
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Antwort#7
Moin...
"Zu bedenken ist allerdings auch, daß die Daten ja alle durch ein paar Flaschenhälse müssen. Wieviel da eine Lesegeschwindigkeitserhöhung bringt, dürfte auf den Einzelfall ankommen."
Das ist schon richtig, aber da muss man unterscheiden, ob man lange Streams mit hohem Durchsatz hat oder auf viele Dateien in kurzer Zeit zugreifen möchte.
Bezüglich der reinen Datendurchsatzrate muss man sich bei neueren Platten im Audiobereich eigentlich kaum Gedanken machen.
"Kennt jemand ein Partitionierungstool, was die vorhandenen Daten behält (und idealerweise Freeware ist...aber das steht auf einem anderen Blatt)?"
Freeware, die das "automatisch" macht, ist mir nicht bekannt. Partition Magic kann das, aber es ist auch bei den Profiprogrammen immer ein Risiko - ohne Backup geht da nix.
"Dank Sparwahn habe ich halt nur Recovery-CD, die dann auch gleich die Partitionierung wieder futsch macht (!). "
Hm? Bist du sicher? Aber M$ ist alles zuzutrauen...
Jens
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Antwort#8
"Dank Sparwahn habe ich halt nur Recovery-CD, die dann auch gleich die Partitionierung wieder futsch macht (!). "
Hm? Bist du sicher? Aber M$ ist alles zuzutrauen...
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