Studio Projects C4 als Handliches Mikro für gelgentliche Privataufnahmen

Erstellt 10 Antworten11 Beiträge
Startbeitrag#1
Durch die Lektüre eines "Prosumer"-Forums bin ich auf den Tip gekommen und habe mir nun ein paar Studio Projects C4 gekauft (Kleinmembran Kondensator). Sie werden in dem Forum als günstige Einstiegsmikros vielfach gepriesen. Im Nachhinein bin ich nun dahinter gekommen, dass im dort auch einer der Entwickler von Studio Projects mitschreibt, weswegen ich nun fürchte dass in dieser Community die Meinung bezüglich der Studio Projects C4 etwas gefärbt sein könnte.
Leider kann ich zur Zeit aus verschiedenen Gründen keine grösseren Tests machen (Semesterferien an der Musikhochschule, keine Vergleichsmikros verfügbar).
Gibt es von eurer Seite Meinungen oder Erfahrungen bezüglich dieser Mikrofone?
Bis jetzt hab ich eigentlich einen durchweg positiven Eindruck, allerdings kann ich wie gesagt nicht wirklich vergleichen.
Alternativen in diesem Preissegment (Päärchen für 280 Euro) gibt es ja genug. Die AKG C1000S zum Beispiel sind mir empfohlen worden, anderenorts habe ich aber gelesen, dass Sie nicht besonders klingen würden, ausserdem wollte ich gerne Card und Omni Kapseln haben. Zusätzlich sind die AKG C1000S sehr gross, weswegen ich Sie auch ausschliessen würde.
Ich würde mich über jeden Tip freuen, und sei es nur die Bestätigung dass SP für das Geld 'ganz ordentliche' Mikros anbietet, dass Sie nicht perfekt sind ist mir klar (z.b. nicht perfekt gematcht wie ich schon festellen durfte).
Danke!
P.S.: Was der Hersteller schreibt :
* Type: Single diaphragm modular FET condenser microphone
* Polar pattern: cardioid (CC1) Omni-directional (OC1)
* Frequency response: 40Hz.~20kHz.
* Sensitivity: 12m V/Pa. where 1 pa = 94dB SPL
* Output impedance: 1200 Ohm.
* Max SPL: 150 dB SPL with -10dB pad
* Equivalent Noise: 16 DB SPL, (A-weighted per IEC268-15)
* S/N ratio: 78 dB
* Power requirement: P48 +/-4V
* Current consumption:
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Antwort#2
Ich habe die nicht, allerdings hat man mich davor gewarnt, daß es wohl wahrnehmbare Brumm-Störgeräusche geben soll, die das Einsatzgebiet Klassik, wo es besonders auf das Signal/Rausch - Verhältnis ankommt, etwas trüben sollen. Wie gesagt, da ich sie doch nicht habe, kann ich das nicht bestätigen oder dementieren.
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Antwort#3
Nun, 16dB (A) sind ja durchaus im Rahmen, wenn da nicht ein besonders gutes Exemplar für die Messung genommen wurde ;). Ich kenne die Dinger allerdings auch nicht, sondern besitze Neumann und Schoeps. Aber ich mache ja auch Aufnahmen, die veröffentlicht werden sollen, und nicht nur mal eben daheim mich selbst.
Problem bei eigentlich allen Billigmikros (egal ob China oder nicht!) sind die höheren Bauteiltoleranzen, die, wie du ja schon gemerkt hast, matching erschweren, und die oft unsaubere Verarbeitung. Ich durfte kürzlich für eine Schule ein paar t-bone-Großmembranen aufhängen. Kaum waren die in der Spinne drin hatten sie schon Kratzer.
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Antwort#4
Was das matching betrifft:
Der Frequenzgang sieht nahezu gleich aus, nur dass er um einen "Offset" verschoben ist, die Hügel und Täler treffen sich also nicht exakt, weswegen dann die Differenz doch größer ist als erwartet. Werde heute nochmal testen.
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Antwort#5
P.S: Also eine Offset in der Frequenzachse.
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Antwort#6
1200 Ohm Quellimpedanz ist im Studio eigentlich unbrauchbar. Die meisten Mixer/ Preamps erwarten 200Ohm oder darunter.
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Antwort#7
Das ist ein Tipp- oder Übertragungsfehler.
Korrekte Daten nach eben mal googlen:
Output Impedance 1200 Ohm
Alles im grünen Bereich also.


Studio Projects C4
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Antwort#8
Die "kleiner"-Gabel wird anscheinend als öffnende HTML-Tag-Klammer aufgefaßt, die "größer"-Gabel als schließende.
Die Daten sind also:
Output Impedance 200 Ohm
Load Impedance größer als 1200 Ohm.
Fehler erkannt, Fehler gebannt :)


Noch einmal die Daten
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Antwort#9
Und bei mir war es wohl ein Messfehler *schäm*.
Hab gerade nochmal ein wenig White Noise aufgenommen, beide Mikros mit Omni Kapsel direkt aneinandergepackt ca 1m zum Lautsprecher.
Ergebnis kann sich meines Erachtens sehen lassen. Das is natürlich alles ein wenig krumm, meine Lautsprecher sind nicht perfekt ... Die Mikros scheinen aber doch relativ paargleich zu sein.
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Antwort#10
Zum Vergleich die Cards, Vorsicht: andere Frequenzskala, fragt mich nicht warum Audition hier plötzlich etwas anders macht..
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Antwort#11
Probier doch die neuen AKG PErception aus. Solide verarbeitet, sehr brauchbarer Klang, und im "Fall des Falles" AKG-Support - das ganze ab ? 129,- / Stk.
Ich hab sie hier gerade ausprobiert und war mehr als positiv überrascht.


http://www.tonzauber.com
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