Jacklicksscheibe

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
bei der Suche im Internet nach einem Tonstudio in meiner Nähe habe ich eines gefunden, wo zu meiner Verwunderung unter anderem eine "Jacklicksscheibe" (gibts sowas wirklich oder sollte das "Jecklinscheibe" heißen?) und "Handgurken" (was könnte damit gemeint sein?) für "Livemittschnitte" verwendet werden: http://www.tsb.at/audio/technik/untergruppen/mic.htm
Bin ich zu kritisch, wenn ich aufgrund solcher Schreibfehler an der Professionalität und Seriosität dieses Studios zweifle? Sonst sieht ja die technische Ausstattung und die Referenzenliste nicht schlecht aus, oder was meint ihr dazu? Kann mir vielleicht jemand ein Tonstudio im Raum Linz (Österreich) empfehlen?
Grüße,
Andreas
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Antwort#2
Besonders interessant finde ich, daß die "Jacklicksscheibe" im Kontext der MK4 (=Niere!) steht: die "echte" Jecklin-Scheibe funktioniert ja bekanntlich mit Druckempfängern. Vielleicht soll das aber auch auf die 4006er bezogen sein.
Ich denke, mit "Handgurken" sind die typischen Live-Bühnenmikrofone gemeint, und "Live-Mitschnitte" ist wohl auch eher auf verstärkte Musik bezogen.
Was mich etwas wundert: 10 Quadratmeter Schlagzeugraum...Da hätte ich entweder mehr erwartet oder wirklich eine "Kabine".
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Antwort#3
Mit "Handgurken" sind die typischen billigen dynamischen SM57- und SM58-Live-Bühnenmikrofone für die PA-Beschallung gemeint. Bei hochwertigen Tonaufnahmen sind diese höchst selten anzutreffen.
Die "Jecklin"-Scheibe - nach dem schweizer Tontechniker Jürg Jecklin - wird hin und wieder bei Amateurenaufnahmen eingesetzt. Sie hat ihre guten Zeiten schon hinter sich. Bei PA-Beschallung ist diese Scheibe nutzlos!
In den Scripten von Jecklin findet man den jetzt üblichen größeren Scheibendurchmesser von 35 cm und die sogar mehr als verdoppelte Mikrofonbasis von 36 cm. Siehe pdf-Scipt Seite 32 fast ganz unten: OSS - Technik (Jecklin-Scheibe).
http://www.mdw.ac.at/I101/iea/tm/scripts/jecklin/tt03mikrofon.pdf
Und keiner hat's bemerkt, denn man nimmt immer noch die veralteten 30-cm-Scheiben-Abmessungen und die zu kleine 16,5 cm Mikrofonbasis.


Über die wenig verwendete 'Jecklin'-Scheibe
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Antwort#4
""Mit "Handgurken" sind die typischen billigen dynamischen SM57- und SM58-Live-Bühnenmikrofone (...) gemeint. Bei hochwertigen Tonaufnahmen sind diese höchst selten anzutreffen.""
Dies mag Deinem Erfahrungshorizont ("E-Musik"?) entsprechen, ist aber allgemein Betrachtet unwahr (spez. SM57) - was aber nicht viel über die Qualität der Mikros aussagt...
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Antwort#6
... und jetzt hundertmal schreiben: österreichisch, österreichisch, österreichisch ...
:-)
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