Virenscanner / Systembelastung

Erstellt 20 Antworten21 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
moderne Virenscanner wie z.B. Norton Antivirus benötigen viel CPU-Zeit und bremsen das System.
Wie vertragen sich Virenscanner mit Audio-Rechnern?
Sollte man den Virenscanner am besten ausschalten, wenn man "Töne bearbeitet" ?
Freundlichen Gruß
Thomas
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Antwort#2
...moderne Virenscanner wie z.B. Norton Antivirus benötigen viel CPU-Zeit und bremsen das System....
Kann ich nicht nachvollziehen ! Im 'Idle' Zustand (bei mir laufen da neben dem Norton Antivirus auch noch das Norton Internet Security Packet UND der Soundscape SSmixer) liegt meine CPU Belastung durch Windows XP + Programme gerade mal bei ca 1% über eine längere Zeit gemessen. Wo ist jetzt das Problem ?
Liebe Grüße,
Gerhard :-)
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Antwort#3
Moin...
"moderne Virenscanner wie z.B. Norton Antivirus benötigen viel CPU-Zeit und bremsen das System."
Probier mal den McAfee - der ist schon ein ganzes Stück "schlanker" und von der Erkennungsrate ("Sicherheit") nehmen sich die beiden nicht viel...
"Sollte man den Virenscanner am besten ausschalten, wenn man "Töne bearbeitet" ?"
Sagen wir so: Das kann man i.d.R. guten Gewissens tun, wenn er sonst immer eingeschaltet ist. Ist das System vor der "Musik-Session" Virenfrei, wo sollen dann während einer Aufnahme (bei gekappter I-Net Verbindung) welche herkommen?
Wichtig ist nur, den Scanner wieder einzuschalten, wenn
a) bespielte Datenträger eingelegt werden
b) Netzverbindung besteht
Und natürlich sollte man vorher einigermaßen sicher sein, ein sauberes System zu haben (ein Vollscan des Systems z.B.)
Es ist aber auch möglich und sinnvoll, die "bei Zugriff"-Scan-Optionen umzukonfigurieren: z.B. .WAV-Dateien, Projektfiles und die von der Audiosoftware benutzten Temporärdateien und -verzeichnisse vom Scannen bei Zugriff auszunehmen.
Jens
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Antwort#4
Moin...
"Kann ich nicht nachvollziehen ! Im 'Idle' Zustand (bei mir laufen da neben dem Norton Antivirus auch noch das Norton Internet Security Packet UND der Soundscape SSmixer) liegt meine CPU Belastung durch Windows XP + Programme gerade mal bei ca 1% über eine längere Zeit gemessen. Wo ist jetzt das Problem ?"
Na, welch Wunder. Wenn das System nichts zu tun hat und auf keine Dateien oder offene Netzwerkverbindungen zugreift, dann braucht auch der Virenscanner keine CPU-Last.
Interessant wird es, wenn viele Dateien gehandlet werden. Du musst deinen "Test" mal unter realistischen Bedingungen machen: Kopier mal einen großen Ordner mit vielen unterschiedlichen Dateien (verschiedene Größen, Typen, etc.) von einem Ort zum anderen und mach das einmal mit und einmal ohne Virenscanner. Und dann vergleich mal
a) die benötigte Zeit
b) die CPU-Last während des Kopierens...
Jens
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Antwort#5
....Du musst deinen "Test" mal unter realistischen Bedingungen machen....
Genau das habe ich getan und zwar in der Ausgangssituation für Musikbearbeitung - denn genau das hat der Kollege gefragt (er fragte: Sollte man den Virenscanner am besten ausschalten, wenn man "Töne bearbeitet" ?)
Ich glaube nicht, dass eine gerade laufende Kopie einer grossen Datenmenge oder grosse Netzwerkaktivität die realistische Bedingung während der Musikbearbeitung ist.
Es soll natürlich Leute gebe, bei denen neben einer 24-Spur Einspielung auch noch eine DVD Kopie und der Download von zig Megabyte aus dem Internet auf dem gleichen Rechner simultan laufen.
Mein 'Musikrechner' z.B hat keine direkte Verbindung zum Internet, dafür gibt es einen anderen, dedizierten Rechner. Die Rechner hängen nur über einen Fileserver (Samba) zusammen. Die Netzwerksicherheit wird von einem weiteren Rechner (Firewall) erledigt. Daher kümmert mich das bisschen Belastung durch den Virenscanner auf meinem Musikrechner überhaupt nicht. Und wenn ich mal zig Gigabyte im Netzwerk hin und herkopiere, ist es mir eigentlich sch....egal, ob das 10 Minuten mehr oder weniger dauert. (Geh ich halt mal einen Kaffee trinken)
Liebe Grüße,
Gerhard :-)
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Antwort#6
Moin...
"Ich glaube nicht, dass eine gerade laufende Kopie einer grossen Datenmenge oder grosse Netzwerkaktivität die realistische Bedingung während der Musikbearbeitung ist. "
Nun ja. Ein vor sich hin idlender Rechner ist das aber auch nicht. Das ist der Zugriff auf viele Datein schon wesentlich näher dran - jedenfalls was den Ressourcenverbrauch eines VIRENSCANNERS angeht.
Nochmal: Wenn der Rechner nichts zu tun hat, und insbesondere gerade keine Filezugriffe stattfinden, dann hat auch der Virenscanner nichts zu tun, demzufolge produziert der auch kaum CPU-Last.
Die typische Situation (und einer der Flaschenhälse) beim Recording ist aber, dass der Rechner permanent Daten von und zu der Festplatte schaufelt. Ein moderner Virenscanner scannt typischerweise defaultmäßig alle Dateizugriffe. Daher sollte man über "das bißchen CPU-Last" eines VS nur dann sprechen, wenn diese Last tatsächlich auch dann verschwindend gering ist, wenn das System oder irgendeine Software gerade größere Datenmengen von/auf HDD liest/schreibt - und nicht im Bildschirmschoner-Betrieb.
Wenn man zum Beispiel (gerade eben getestet) mal wirklich größere Dateien auf der Festplatte bewegt (oder liest), dann macht der Virenscanner immer wieder zwischendurch mal für eine Sekunde eine CPU-Last von zwischen 40 und 60% (Athlon XP 1,3). Im SCHNITT bleibt die CPU-Last bei unter 10% (gegenüber 1% im Idle), aber wie gesagt: zwischendurch immer mal wieder um die 50% für ca. eine Sekunde.
Das ist genau die CPU-Last, die dann den Plugins oder dem Recording-Sytem in dieser Zeit fehlt und Knackser oder Aussetzer produziert.
"Es soll natürlich Leute gebe, bei denen neben einer 24-Spur Einspielung auch noch eine DVD Kopie und der Download von zig Megabyte aus dem Internet auf dem gleichen Rechner simultan laufen. "
Von solchen Sachen rede ich gar nicht. Es geht allein um die HDD-Zugriffe, und die produziert die Recording-Software schon ganz allein.
Dann mach doch, wenn du meinen Test schon kritisierst, mal den ultimativ realistischen Test: Recording-Software, 20 Spuren - einmal mit, einmal ohne VS. Und dann bitte mal schauen, wieviel CPU-Reserve du hast. Bzw.: Nur zum Testen einfach mal soviele Effekte anwerfen, bis die ersten Knackser beim Abspielen auftauchen. Das werden ohne VS deutlich mehr sein.
"Daher kümmert mich das bisschen Belastung durch den Virenscanner auf meinem Musikrechner überhaupt nicht. "
Wie gesagt: Der Virenscanner erzeugt keine konstante CPU-Last, sondern die hängt davon ab, was dein System oder deine Recording-Software gerade tut.
Jens
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Antwort#7
Wenn ich Eure Probleme so lese, kann ich mir als konsequenter UNIX - Anwender ein leichtes (nicht böse gemeintes) Schmunzeln nicht unterdrücken. Versucht doch mal wenigstens Alternativen zu evaluieren z. B. :
http://www.ardour.org
Wenn es um reines Recording geht, und nicht um Sequenzer o. ä., sollte der Funktionsumfang den Ansprüchen genügen. Die Performance übertrifft jedes Windows-System unter Garantie. Windows wird sicher nicht die Möglichkeiten eines Realtime Systems erreichen. Da nützt auch ASIO o. ä. nichts. Und Viren sind kein Thema.
Erdie
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Antwort#8
... sofern Du Treiber für Deine AudioKarten bekommst ...
Und da haben sich meine Überlegungen in Bezug auf Linux erledigt.
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Antwort#9
Moin...
"Wenn ich Eure Probleme so lese, kann ich mir als konsequenter UNIX - Anwender ein leichtes (nicht böse gemeintes) Schmunzeln nicht unterdrücken. Versucht doch mal wenigstens Alternativen zu evaluieren z. B. :
http://www.ardour.org"
Natürlich hast du in gewisser Weise recht, wenn es um Systemperformance etc. geht - da schleppt Windows "out of the box" wirklich zuviel Ballast mit sich rum.
Andererseits tun das inzwischen auch alle Linuxe. Mit ähnlichem Aufwand, den man treiben muss, um ein spezialisiertes Linux "schlank" zu kriegen, lassen sich andererseits aber auch Windosen einer "Diät" unterziehen. Der einzige Unterschied: Solche schlanken Lösungen gibt es für Windows nicht fertig zu kaufen, für Unixoide findet sich da schon was passendes.
"Wenn es um reines Recording geht, und nicht um Sequenzer o. ä., sollte der Funktionsumfang den Ansprüchen genügen."
Das stimmt schon, aber wenn es nur darum geht, ist auch bei Win die CPU-Last nicht kritisch, sondern da ist in beiden Fällen der Bus der Flaschenhals.
"Und Viren sind kein Thema."
Das aber auch nur, weil sich von den Virenschreibern und Script-Kiddies für Linux (als Angriffsziel) kaum einer interessiert. Mit wachsender Verbreitung WIRD das zum Thema werden.
Und wie gesagt: Es spricht überhaupt nichts dagegen, bei einem Produktivsystem, das nicht am Netz hängt, den Virenscanner zum Arbeiten auszuschalten bzw. den "Bei Zugriff-Scan" nur auf Wechseldatenträger zu konfigurieren...
Jens
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Antwort#10
Naja, solange der LADSPA-Kompressor noch keine Einstellungen in dB für Threshold und "x:1" in Ratio zulässt, ist er zumindest für Rock-Aufnahmen sozusagen unbrauchbar ;-)
Ich berichte hier vom hörensagen - ich hab mit LADSPA schon länger nicht mehr gearbeitet. Vielleicht zu lange.
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Antwort#11
Da gibt es schon weitaus mehr als man denkt. Die RME Karten sind z. B. kein Problem und das wird schon einen großen Teil der professionellen Anwender abdecken, oder nicht?
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Antwort#12
"Das aber auch nur, weil sich von den Virenschreibern und Script-Kiddies für Linux (als Angriffsziel) kaum einer interessiert. Mit wachsender Verbreitung WIRD das zum Thema werden."
Dem kann ich nur teilweise zustimmen. Das Userkonzept unter Linux ist definitiv konsequenter - es kommt praktisch nicht vor, daß jemand als root arbeitet (wenn es sich nicht um einen blutigen Anfänger handelt). Bei Windowssytemen kommt es wesentlich häufiger vor, daß Anwender mit Adminrechten unterwegs sind und die zerstörerische Wirkung von Virenattacken ist potentiell größer bzw. zerstört das System. Ich behaupte, so fatal wie unter Windows wird es unter Unix nicht kommen, auch wenn derartige Systeme start verbreitet wären.
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Antwort#13
"Das aber auch nur, weil sich von den Virenschreibern und Script-Kiddies für Linux (als Angriffsziel) kaum einer interessiert. Mit wachsender Verbreitung WIRD das zum Thema werden."
Aber nur, wenn die meisten Linux-Nutzer mit Administratorrechten im Internet surfen - so wie das mit Windows leider üblich ist. Bei Linux ist das allerdings nicht die Standard-Einstellung, deshalb ist das System prinzipiell schon weniger anfällig für Viren. Und den Internet-Explorer gibts ja für Linux zum Glück auch nicht. ;)
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Antwort#14
...Dann mach doch, wenn du meinen Test schon kritisierst, mal den ultimativ realistischen Test: Recording-Software, 20 Spuren - einmal mit, einmal ohne VS. Und dann bitte mal schauen, wieviel CPU-Reserve du hast. Bzw.: Nur zum Testen einfach mal soviele Effekte anwerfen, bis die ersten Knackser beim Abspielen auftauchen. Das werden ohne VS deutlich mehr sein....
Gerade mal spasseshalber: 24 Kanäle aufgenommen (44,1/24) über Cubases SX (3.xx) mit 3 Band EQ, Delay und Compessor in JEDEM Kanal. 16 Kanäle kamen von extern die anderen 8 Kanäle waren einfach Doppelungen. Systemload ~90-95% während der Aufnahme, ohne Virescanner ca. ~80-85%.
Fazit für mich: 24 Kanäle mit EQ, Delay und Kompressor in jedem Kanal kein Problem. Und wenn's wirklich mal stottern sollte und wenn ich wirklich mal den Rechner für eine Aufnahme brauche (wenn meine Recorder mal alle defekt sind), werde ich an dich denken und den Virenscanner mal ausschalten :-)
Liebe Grüße,
Gerhard
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Antwort#15
Moin...
"Dem kann ich nur teilweise zustimmen. Das Userkonzept unter Linux ist definitiv konsequenter"
Naja. Das war es mal, aber IMHO hat einerseits Win da gleichgezogen, und andererseits gibt es unter Linux immer mehr Fälle, wo auch die eine oder andere Anwendung nur mit Rootrechten läuft. Man nähert sich da von beiden Seiten aus an.
" - es kommt praktisch nicht vor, daß jemand als root arbeitet (wenn es sich nicht um einen blutigen Anfänger handelt)."
Ich arbeite unter Win auch nicht als Root (Admin) und hatte auch noch nie Sorgen mit Viren. Und die Leute, die potentiell oder tatsächlich Linux einsetzen, wissen auch, dass man bei keinem OS mit Adminrechten surfen oder arbeiten sollte.
Warte mal ab, bis auch Tante Heinz und Onkel Käthe Linux nutzen - dann nimmt der Anteil der "root-surfer" auch wesentlich zu.
"Bei Windowssytemen kommt es wesentlich häufiger vor, daß Anwender mit Adminrechten unterwegs sind und die zerstörerische Wirkung von Virenattacken ist potentiell größer bzw. zerstört das System."
Ich behaupte: Wer das unter Windows tut, würde das auch unter Linux tun. GERADE wenn man sich in der vermeintlichen Sicherheit "mit Linux wär das nicht passiert" bewegt.
"Ich behaupte, so fatal wie unter Windows wird es unter Unix nicht kommen, auch wenn derartige Systeme start verbreitet wären. "
In einem einzigen Punkt gebe ich dir recht: Man wird unter Windows (noch) nicht gezwungen bzw. konsequent genötigt, alle Arbeiten bis auf Systemverwaltung als eingeschränkter Benutzer zu erledigen. Man kann aber mit etwas Ahnung ein XP rechtemäßig genauso sicher einrichten wie jedes Linux.
Andererseits weichen moderne "Wald-und-Wiesen"-Distris, die auch von Otto Normalverbraucher installier- bedien- und wartbar sein sollen, das an sich stringentere Rechtekonzept von Linux immer mehr auf. Komfort (bzw. "ease of use") und Sicherheit sind eben Ansprüche, die sich nur teilweise unter einen Hut zu kriegen sind.
Im wesentlichen sehe ich nach wie vor drei Gründe, warum ein Linux im Moment sicherer ist als ein Win:
a) geringere Verbreitung -> lohnt sich nicht für Virenschreiber
b) Wer es einsetzt, weiß in der Regel, was er tut, klickt nicht blind auf Mail-Anhänge und surft nicht als root -> lohnt sich erst recht nicht
c) Die Zeitspanne vom Bekanntwerden einer Lücke und dem Patch ist kürzer, und es machen die Linuxanwender regelmäßiger Updates (s. Punkt b)
Das alles hängt aber nicht so sehr mit dem System an sich zusammen, sondern mit der "Awareness" des Nutzers, der daran arbeitet.
Oder von Physiker zu Physiker: Du hast zwar die Korrelation zwischen Betriebssystem und Grad der Virenproblematik korrekt erkannt, aber daraus IMHO die falschen Schlüsse bezüglich des kausalen Zusammenhangs gezogen ;) Wie war das mit der globalen Erwärmung und der Zahl der Störche?
Jens
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Antwort#16
Sehn'se...
Interessanter wird es allerdings bzgl. Virenscanner bei der Wiedergabe. Die meisten VS sollten so intelligent sein, bei einer neu angelegten und von einem Programm geschriebenen Datei nicht sofort in Panik zu verfallen.
"Zugriff"-Scanner - so wie ich sie kenne - arbeiten defaultmäßig oft nur bei Lesezugriff, nicht bei Schreibzugriff.
Als Fazit würde ich sagen: Auf einem ausreichend dimensionierten System sollte auch ein mitlaufender Virenscanner keine Probleme bereiten (so möchte ich auch nicht verstanden worden sein). Aber wenn es eng wird, dann kann man sich durchaus mit dem Abschalten des VS etwas Luft verschaffen - und zwar deutlich mehr als nur ein Prozentpünktchen...
Jens
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Antwort#17
Im Prinzip hast Du ja Recht. Nur eine Sache wollte ich noch anmerken: Es ist unter Windows wesentlich unkonfortabler als nicht-Admin zu arbeiten wenn man gelegentlich Adminrechte braucht. Mal eben ein "su" "exit" ist so einfach mit Windows eben nicht möglich weil dort krampfhaft versucht wird, die Konsole zu vermeiden. Das sieht man ja schon daran, daß diese im letzten Winkel des Startmenues versteckt, so daß selbst Hardcore Windowsuser dann auf "Befehl ausführen" -> cmd gehen um sie zu starten. Ich sage da nur: "Wie paradox ??" Dann wäre es einfach, die Konsole wäre schneller erreichbar ;-) Davon abgesehen, daß es "su" gar nicht gibt ..
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Antwort#18
Moin...
"Mal eben ein "su" "exit" ist so einfach mit Windows eben nicht "
Jein. Als Konsolenbefehl nicht, aber das ist IMHO nicht weiter tragisch, weil es kaum Konsolenbasierte Anwendungen (schon gar nicht im Administrativen Bereich) unter Windows gibt.
Für alles andere gibt es das sehr wohl (und dort im Prinzip genauso wie unter Linux): Rechtsklick auf die .EXE oder deren Verknüpfung, "Ausführen als...", Passwort eingeben, fertig. Man muss noch nichtmal ans "exit" denken ;)
Dass bei Win die Konsole "fehlt" ist zwar durchaus ein Argument für Linux, weil diese als Werkzeug sehr mächtig ist, wenn man ein paar Tools kennt.
Aber in Punkto Sicherheit spielt das IMHO keine Rolle... Eher eine Philosophiefrage...
Jens
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Antwort#19
Mal etwas anderes:
Habt ihr auf eurem Audio-Computer Internet??
Meinen Audiorechner benötige ich nur für Audio, insofern brauche auch nicht unbedingt einen Virenscanner oder eine firewall.
Fremd-CD's kann man ja auch extern erst einmal auf Viren testen.
Oder bin ich da zu blauäugig?
Klärt mich auf.
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Antwort#20
Moin...
"Meinen Audiorechner benötige ich nur für Audio, insofern brauche auch nicht unbedingt einen Virenscanner oder eine firewall."
Eine Firewall brauchst du dann natürlich nicht. Einen ständig im Hintergrund mitlaufenden Virenscanner sicher auch nicht. Aber:
"Fremd-CD's kann man ja auch extern erst einmal auf Viren testen."
...wäre mir
a) zu umständlich
b) zu unsicher, wenn der "externe" Rechner nicht auch selbst von mir gepflegt wird (Updates des Scanners)
c) insofern zu riskant, weil man dann eben doch im Eifer des Gefechts schnell mal eben einen USB-Stick oder eine CD drinhat, die eben nicht geprüft ist.
und schließlich
d) ist ein Virenscanner ja nun auch keine Krankheit. Was spricht dagegen, sich einen zu installieren und den nur bei Bedarf einzuschalten bzw. so zu konfigurieren, dass er nur auf Wechselmedien prüft?
Der einzige Nachteil ist. Um immer auf dem aktuellen Stand zu sein, ist natürlich die bequemste Lösung wieder das Internet für automatische Updates. Andererseits kann man DIE auch wirklich (und ohne großen Mehraufwand) per USB-Stick o.ä. einpflegen...
Jens
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