Betriebssicherheit

Erstellt 14 Antworten15 Beiträge
Startbeitrag#1
Beim Zusammenpacken nach dem letzten Mobil-Recording hab ich wieder gestaunt, was ich so alles "nur zur Sicherheit" dabei hatte (muss ja auch alles in ein Auto reinpassen und in die Hand genommen werden):
Zusätzliche Ersatz-Festplatte
Zusätzlichen Ersatz-Brenner
Zusätzliche Maus
Zusätzlichen Kopfhörer-Verstärker
Zusätzliche Preamps
Alle Systemkabel doppelt
VIEL mehr Mikrokabel als anschließbar
VIEL mehr Stative als üblicherweise nötig
Doppelt so viele Kopfhörer-Verteiler nebst Anschlusskabel als üblicherweise nötig
Sowieso externe Sicherungs-HD, USV, Werkzeug, Lötzzeug, Sicherungen für jedes Gerät, Zollstock, G.-Tape, Schnur, Kabelbinder, Karabiner, Winkelmesser, Metronome, Stimmgeräte, Trennwände, große Molton-Tücher usw. usw.
Mich würde mal interessieren, was die anderen mobilen Kollegen so mitnehmen.
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Antwort#2
Hört sich jetzt doof an:
Arbeitshandschuhe
Toilettenpapier
Kopfschmerztabletten
Verbandskasten/ erste Hilfe Set mit Pflaster und kleinere Wehwehchen
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Antwort#3
3 Setups:
"das Kleine":
- Nagra D mit Netzgerät
- Doppelt so viele Bänder wie erwartet
- 4fach Core oder Stereokabel
- Kopfhörer
- erwartete Anzahl Mickabel + 2
- geplante MIkrofone mit Stativen u/o Stereoschienen
- Kleinzeugs wie Micklammer, Gaffa, Notfallswerkzeug
das "Mittlere"
- Nagra D mit Netzgerät
- Doppelt so viele Bänder wie erwartet
- 8fach Core
- Studer 169 Mischpult
- Kopfhörer
- erwartete Anzahl Mickabel + 2
- geplante MIkrofone mit stativen u/o Stereoschienen
- Kleinzeugs wie Micklammer, Gaffa, Notfallswerkzeug
das "Große"
- HD - Recorder
- Micpres (in einem Case mit HD Recorder)
- 8fach Core, 4fach Core, Stereokabel
- Studer 169 Mischpult
- Abhörlautsprecher
- Talkback
- Kopfhörer
- erwartete Anzahl Mickabel + 4
- geplante Mikrofone mit Stativen u/o Stereoschienen
- Kiste mit diversen Adaptern und Strom- u.anderen Kabeln
- Kleinzeugs wie Micklammer, Gaffa, Notfallswerkzeug
Wobei ich gerade bei Kabeln und Mikrofone mich bemühe so vorauszuplanen dass ich möglichst wenig mitschleppe.
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Antwort#4
was ich vergessen habe: der kleine Portadat ist immer dabei falls alles schiefgeht :)
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Antwort#5
Toilettenpapier
!!!
Das ist gar nicht doof!
Je nach Örtlichkeit findet man etwader Schmirgelpapier oder gar nichts vor ...
Nicht zu vergessen: Proviantpaket und (bei mehrtägigen Produktionen fern ab der Heimat) den BUKO ...
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Antwort#6
...kommt immer drauf an. Je weiter von meiner Home-Base entfernt, desto eher habe ich die Tendenz zu (erfahrungsgemäss unnötiger) Redundanz. Eine Lötstation hatte ich noch nie dabei, wohl aber ein paar Ersatzkabel aller Art, mehr nicht.
Neben Schreibblock, Aufnahmescript-Vordrucken, Bleistift/Kuli, Schreibunterlage und Partituren/Notenmaterial ist übrigens auch noch eine Taschenlampe ein wichtiges Utensil.
:)
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Antwort#7
ya, toilettenpapier is immer gut! in manchen festhallen ist dies doch ziemlich rau;-o). da zerkratzt man sich beim abwischen nicht nur den ..... sondern auch sein equipment*g*.
lötkolben nehme ich auch immer mit wenn ich irgendwo etwas aufnehme. habe ihn aber noch nie einsetzen müssen.
sonst habe ich halt noch 2 ersatzmikros dabei, kabel, einen mini disc player der immer zusätzlich mitschneidet, falls der notebook ausfällt. na gut, aber ich nehm eh kaum was auf von daher;-)



http://www.mudicload.de
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Antwort#8
Wenn´s ein Laptop ist auf jeden fall ´nen Ersatzakku! Wenn das Ding am Netzstrom hängt, auf jeden Fall Überspannungschutz!
Dann auf jeden Fall noch:
Visitenkarten (je professioneller das Auftreten, desto besser)
Mag Lite
Leatherman Tool
Zippo
Superkleber (hört sich doof an, aaaber, und das ist jetzt kein witz, wenn man sich geschitten hat und saftet wie erdferkel, superkleber drauf und schluss ist mit saften. das machen sprotler genauso, das brennt zwar etwas, aber es hilft.)
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Antwort#9
Moin Uwe,
egal ob 2-Spur oder Multitrack, bei mir geht immer noch der gute alte Tascam DA-38 als Havarierecorder mit (bei Ebay musst du noch Geld dazulegen, dass ihn einer nimmt und zum Verschrotten ist das Teil eigentlich zu schade).
Zur Zeit bin ich gerade noch auf der Suche nach einer USV für den ganzen Kram, - ergibt wieder viele zusätzliche Kilo's.
Was mir sonst noch zusätzlich einfällt:
Bewährt hat sich rot-weisses Absperrband damit die Damen und Herren Musiker nicht immer auf den Kabeln rumtrampeln. Abgesperrt wird vom Aufbau bis 5 Minuten vor der Aufführung.
Gewichte für die Stative gehen immer mit.
Gaff-a(er) Tape in ausreichender Menge muss sein.
Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.
Was ich auch immer benutze: eine sogenannte Baby Boa - eigentlich gedacht um Verschlüsse von Gläsern zu öffnen- lässt sich aber hervorragend zum Festdrehen der Stativschrauben benutzen (damit sich der lange Ausleger nicht während des Konzertes allmählich nach unten bewegt).
Reserve Batterien/Akkus.
Ohne meinen Adapterkoffer (jeder gegen jeden) fühle ich mich auch nicht ganz wohl.
Auf dass das Auto voll werde....
Liebe Grüße,
Gerhard :-)
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Antwort#10
Auf die Gefahr hin, dass jetzt alle grinsen:
Statt Toilettenpapier haben sich 'Feuchte Reinigungstücher' in der Reiseverpackung bewährt. Damit kannst du dir auch mal schnell die Hände saubermachen. Vor Benutzung kann man damit auch mal die Toilettenbrille vorreinigen.
Auch kannst du deine Mikrophonkabel beim Auftrommeln durchlaufen lassen und hast immer schön saubere Kabel...usw..usw.
Liebe Grüße,
Gerhard :-)
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Antwort#11
""Auch kannst du deine Mikrophonkabel beim Auftrommeln durchlaufen lassen und hast immer schön saubere Kabel.""
Du stellst Dich doch nach dem Job *nicht wirklich* hin und reinigst mit Toilettentüchern Deine Kabel?? Das Gespött (der Profis) müßte ja unüberhörbar sein :-)
Meine Kabel reinige ich daheim mit einem feuchten Seifen-Lappen (ein Fenstertuch) - dann wenn sie wirklich schmutzig sind...
Gruß,
Christopher
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Antwort#12
Bewährt hat sich rot-weisses Absperrband, damit die Damen
und Herren Musiker nicht immer auf den Kabeln rumtrampeln.
Wo sich Kabel nicht gebündelt an der Wand entlang legen lassen, fixiere ich sie flach und nebeneinander mit Gaffa-Tape am Boden und lege Gummimatten drüber.
Kabelstränge "abzusperren" wirkt auf mich unprofessionell und ist in meinen Augen auch eine Zumutung für die anderen am Set. Die Räumlichkeiten sind meist eh schon eng genug.
Sauberes Verlegen von Kabeln gehört genauso zum Job wie die gute Aufnahme.
Ich hätte auch keinen Bock auf Reklamationen, weil ein Geiger über mein Kabel gestolperte und dabei auf sein Intrument fiel ...
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Antwort#13
Meine Kabel reinige ich daheim (...)
Und was machste bei einer 50m-Multicoretrommel nach einem winterlichen Einsatz in einer Kirche incl. Dreck, Schneematsch etc.? Ausrollen vom Keller bis zum Dachboden und zurück? ;-)))
Ich nehme auch immer ein paar feuchte Viledas mit, Spott hin oder her...
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Antwort#14
Nichts gegen Reinigen vor Ort wenns wirklich muß (ich kenn das sehr wohl) - aber eben nicht *jedes* Kabel nach *jedem* Job mit *Toillettentüchern*.
Abgesehen kann ich zuhause= ich meinem Lager jedes Kabel gründlicher reinigen als mal eben nach dem Job, wo Hektik angesagt ist und alle nach Hause wollen...
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Antwort#15
Immer ein oder zwei Lumpen dabei. Beim Aufrollen die Kabel durchlaufen lassen, und der schlimmste Dreck ist runter. Beim Aufbau kann man sich auch mal eben den verstaubten Tisch in der Besenkammer saubermachen, bevor man die Technik drauf stellt. Übrigens auch ein bis zwei große weiche Tücher, fals nur ein edler antiker Tisch vorhanden sein sollte, den man nicht mit Rack-Ecken und Steckern verkratzen möchte. Legt man ein Tuch auf den Sakristeitisch, dann hält der Mesner hinterher den Lumpen, durch den die Kabel laufen. Erstaunlich ;)
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