Ich würde gerne versuchen eine Nagra III NP über den Neopilot-Kopf mit Cubase zu sychronisieren, geht sowas überhaupt, oder ist die Idee irrsinnig? Wie müsste dann die Pilot Buchse an der Nagra belegt sein? Kennt jemand die Belegung dieser Buchse....löten kann man ja alles.......Cubase kann ja auch SMPTE erzeugen/lesen, kann man das irgendwie benutzen dafür?
NAGRA Neopilot mit Cubase/DAW synchronisieren
Hallo,
das Neopilotverfahren ist nur geeignet für Frequenzen von 50...60 Hz. Für eine Timcodeaufzeichnung geht das nicht, weil die Aufzeichnung quer zur normalen Aufzeichnung verläuft. Die Belegung der Buchse müßte doch auf den Beschriftungsplatten des Nagra-Gerätes aufgezeichnet sein - oder irre ich mich da? Bei den neueren Geräten ist es zumindet so.
Grüße
Rainer
das Neopilotverfahren ist nur geeignet für Frequenzen von 50...60 Hz. Für eine Timcodeaufzeichnung geht das nicht, weil die Aufzeichnung quer zur normalen Aufzeichnung verläuft. Die Belegung der Buchse müßte doch auf den Beschriftungsplatten des Nagra-Gerätes aufgezeichnet sein - oder irre ich mich da? Bei den neueren Geräten ist es zumindet so.
Grüße
Rainer
Pilotton dient nur dazu, die Auswirkungen von Gleichlaufschwankungen zu vermeiden. Banal gesagt: Lief die Nagra bei der Aufnahme also etwas langsamer, dann muß sie auch bei der Wiedergabe etwas langsamer laufen; läuft die Kamera beim Dreh etwas zu schnell (z.B. 24,03 fps...), dann sollte die Nagra da auch entsprechend etwas schneller laufen. Bei der Wiedergabe kann sich die Maschine dann mittels Pilotton genau auf ihre Geschwindigkeit bei der Aufnahme einstellen, indem sie ihre Geschwindigkeit so regelt, daß der Pilotton exakt 50Hz beträgt (bzw. die Frequenz, mit der er aufs Band geschrieben wurde).
Mit Timecode hat Pilot gar nichts zu tun leider, dh. die Maschine läuft nicht von selbst an die richtige Stelle. Sie läuft aber (durch den Pilotton) sehr gleichmäßig, so daß ein Synchronpunkt (Klappe oder Startpiep) zum synchronen Anlegen reicht.
Du brauchst Tante Nagra also gar nicht mit dem Cubase zu syncen.
Mit Timecode hat Pilot gar nichts zu tun leider, dh. die Maschine läuft nicht von selbst an die richtige Stelle. Sie läuft aber (durch den Pilotton) sehr gleichmäßig, so daß ein Synchronpunkt (Klappe oder Startpiep) zum synchronen Anlegen reicht.
Du brauchst Tante Nagra also gar nicht mit dem Cubase zu syncen.
"Pilotton dient nur dazu, die Auswirkungen von Gleichlaufschwankungen zu vermeiden."
Das finde ich ungenügend dargestellt. Gelichlaufschwankungen sind im Bild-Ton verbund relativ egal. Schlimmer ist, wenn einer der Synchronbrüder immer schneller läuft, da dass zu einem laufzeitabhängigen Versatz führt.
Der Pilotton regelt genau das, und dient auch als Phasenreferenz für Träger, die keine Perforation haben (also normale Tonbänder eben), und die man nicht koppeln kann.
Der Pilotton kann durchaus interessant sein für einen Syncverbund mit einer DAW. Nur braucht man dazu ein Gerät, dass die analoge Phasenreferenz in eine digitaltaugliche (Wordclock) umsetzt, bzw. alinged. Synchronizer können so was, z.B. ich denke eine Zeta.
Merke: Ohne Phasenreferenz kein Sync. Timecode ist nur die halbe Miete.
Grüße,
Tonmaus
Das finde ich ungenügend dargestellt. Gelichlaufschwankungen sind im Bild-Ton verbund relativ egal. Schlimmer ist, wenn einer der Synchronbrüder immer schneller läuft, da dass zu einem laufzeitabhängigen Versatz führt.
Der Pilotton regelt genau das, und dient auch als Phasenreferenz für Träger, die keine Perforation haben (also normale Tonbänder eben), und die man nicht koppeln kann.
Der Pilotton kann durchaus interessant sein für einen Syncverbund mit einer DAW. Nur braucht man dazu ein Gerät, dass die analoge Phasenreferenz in eine digitaltaugliche (Wordclock) umsetzt, bzw. alinged. Synchronizer können so was, z.B. ich denke eine Zeta.
Merke: Ohne Phasenreferenz kein Sync. Timecode ist nur die halbe Miete.
Grüße,
Tonmaus
Danke für die Ergänzung! Man lernt doch nie aus, selbst wenn man seit zwei Jahren mit seiner eigenen Nagra rumläuft :)
