Ultrasone Kopfhörer

Erstellt 10 Antworten11 Beiträge
Startbeitrag#1
Moin,
zwischen den Ultrasone HFI700 und ProLine 750 liegt lt. Online Shop von Ultrsone eine Preisdifferenz von 120? (179?/299?)
Sind die ProLine wirklich 120? besser?
Fast 300? ist ja schon richtig viel Geld für Kopfhörer, aber ich stehe vor der Entscheidung für gelegenliche 'kleine' Live Mitschnitte entweder (möglichst) kleine, portable Monitore (z.B K&H M51 o. Genelec 8020) oder wirklich gute Kopfhörer anzuschaffen.
Ich habe die ProLine mit eigenem Musikmaterial gehört und war mehr als angenehm überrascht - insbesondere was die Lokalisation angeht - , kenne die HFI700 aber garnicht.
Danke für eure Hilfe
Gerhard
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Antwort#2
ich stehe vor der Entscheidung für gelegenliche 'kleine' Live Mitschnitte entweder (möglichst) kleine, portable Monitore (z.B K&H M51 o. Genelec 8020) oder wirklich gute Kopfhörer anzuschaffen.
Hier gibt es wirklich keine Frage der Wahl. Kopfhörer haben bei der Tonaufnahme allein die Aufgabe des Fehlerhörens: Rauschen, Klicks, Brumm ...
Fachleute wissen: Nur mit Lautsprechern ist überhaupt eine korrekte Pegelbalance der Signalquellen, des Panoramas und der Räumlichkeit für eine "anständige" Stereoaufnahme einzustellen.
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Antwort#3
Fachleute wissen nur leider auch, daß bei Lautsprecherwiedergabe die akustischen Eigenschaften des Abhörraumes nicht zu vernachlässigen sind, und daß eine gute Isolation zwischen Aufnahme- und Abhörraum nötig ist.
Wer schonmal in einer Kirche aufgenommen hat, weiß: bestenfalls sitzt man in der Sakristei mit angelehnter Tür, denn die Kabel müssen ja durch; schlimmstenfalls sitzt man im Seitenschiff direkt neben der Bühne. Soviel zum Thema Isolation.
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Antwort#4
und zu schnell auf "Absenden" gedrückt.
Daß eine reine "Kopfhörer-Aufnahme" nicht so sicher ist wie eine Lautsprecher-Aufnahme, ist wohl klar. Daß man über Kopfhörer nicht direkt auf Zweispur gehen sollte, auch. Und daß Tontechnik ein Kompromiß ist, gilt ja immer - aber erst recht bei Livemitschnitten, wenn man nicht seinen Ü-Wagen mit definiterter Akustik vor der Tür stehen hat...
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Antwort#5
Trotzdem gehört ohne Frage zu einer Stereoaufnahme immer eine Abmischung über Lautsprecher.
Kopfhörer sind nur ausnahmsweise anzuwenden und sind eben nur ein problematischer Ersatz.
Wer über Kopfhörer mischt, der muss sich nicht wundern, dass das eben über Lautsprecher nicht so wie gewünscht klingt.
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Antwort#6
....si tacuisses, philosophus mansisses...
Ich habe nicht nach der Entscheidung Lautsprecher ja/nein gefragt sondern nach dem Unterschied zweier Köpfhörer.
Ich bin mir sehr wohl der Vor/Nachteile bewusst (schliesslich mach ich den Job ja schon ein paar Jahre) und habe mit dem Ultrasone erstmalig einen Kopfhörer gefunden, der die Probleme der im-Kopf Lokalisation zumindest glaubhaft beseitigt und damit eine ernstzunehmende Alternative zu Lautsprechern darstellt.
Gerhard
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Antwort#7
Deswegen sollte man ja auch, wenn man schon über Kopfhörer aufnimmt, alles auf Einzelspuren haben, um es dann hinterher in der definierten akustischen Umgebung über Lautsprecher zu mischen :)
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Antwort#8
Ich glaube, die Ultrasones sollte ich mir auch mal anhören, wenn das so ist. Könnte einiges an Unsicherheiten beseitigen, in der Sakristei oder Besenkammer...
NB: nicht die Tennisstar-Version von "Besenkammer-Risiken" ;)
Meine Beyerdynamic 770 sind zwar sehr geschlossen und insofern auch für Arbeit direkt neben der Bühne noch brauchbar, aber haben eben die üblichen Nachteile (und sind Schönfärber!).
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Antwort#9
An Gerhard S:
... aber ich stehe vor der Entscheidung für gelegenliche 'kleine' Live Mitschnitte entweder (möglichst) kleine, portable Monitore (z.B K&H M51 o. Genelec 8020) oder wirklich gute Kopfhörer anzuschaffen.
Hier wird angeblich nicht nach der Entscheidung Monitore oder Kopfhörer gefragt. Oder was liest man da?
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Antwort#10
Hallo Gerhard,
ich bin seit - ich glaube es sind wirklich schon über 10 Jahre - ultrasone-Nutzer. Ich habe alle meine CDs zumindest auch mit einem Kopfhörer von Ultrasone abgehört. In Ultrasones Anfangsjahren habe ich sogar ein paar verkauft. Fazit: Alle sind begeistert. Ich habe nie "einen dicken Kopf", auch wenn ich für Stunden unter einem Kopfhörer abtauche.
Mein Tipp: Kaufe dir den größeren, du wirst dich noch nach Jahren über die Entscheidung freuen. Super Lokalisation, wenig Belastung. 300 Euro auf 10 Jahre sind 30 Euro pro Jahr oder nicht einmal 3 Euro pro Monat. Ich habe bislang immer die Pro-Modelle gekauft und es nie bereut.
Schönen Gruß
TIM


arpeggio Musikproduktion - Tipps für Musiker und Tonmeister
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Antwort#11
Danke für die Empfehlung. Hab mir den ProLine jetzt mal zum Testen bestellt.
Bin mal gepannt, wie er dann gegen meine Genelecs und Mackies besteht.
Gruss
Gerhard
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