Subwoofer als Bassdrummikrofon

Erstellt 26 Antworten27 Beiträge
Antwort#21
Moin...
Warum liest eigentlich niemand einen Thread, bevor er darauf antwortet?
"Ist es wieder diese Manie "eine große Trommel" mit einem "großen Mikro" aufnehmen zu wollen??"
Zum dritten Mal in diesem Thread der Hinweis: Nein. Jedenfalls nicht aufgrund des Irrtums, eine große Membran könne das besser.
"WAS und diese Frage ist ernst gemeint, soll an einem Speaker besser sein als bei einem Mikrofon?"
Auch hier seien nochmal die Stichworte Nahbesprechungseffekt, Nahfeldmikrofonie erwähnt. Warum das hier hilfreich sein kann, dazu findest du einiges in diesem Thread - auch wenn es sich dabei nur um Vermutungen handelt, was sich die Entwickler dabei gedacht haben könnten.
Den (Sub)bassbereich mit einem "normalen audiophilen" Mikrofon aufzunehmen und mglw. noch anheben zu wollen, bringt eine Menge Probleme mit sich, weil sich dort gerade in der Nähe des Schlagzeugs jede Menge unerwünschter Störschall tummelt, den man nicht ohne weiteres ausblenden kann. Mit einer derart großen Membran im Nahfeld erreicht man eben eine sehr stark entfernungsabhängige Tieftonanhebung.
"a. Störabstand? Wohl eher nein."
s.o. "räumlicher Störabstand" könnte hier ein Stichwort sein.
"b. Bandbreite? Ein hart aufgehängter Speaker hat eine fo von ca. 45 Hz, im Gehäuse ca. 55Hz, also auch eher nein."
Bandbreite ist hier irrelevant, weil es sich um ein reines Effektmikrofon handelt, und niemand je irgendwas anderes behauptet hat.
"c. Ist es der Q-Faktor des Lautsprecher-Feder-Massesystems, also das schlechte Ein-Ausschwingverhalten das diesen "BOOOOOM"-Sound macht? Vielleicht ja."
Das ist sicher ein nicht zu vernachlässigender Teil des gewünschten Effekts.
Jens
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Antwort#23
Hallo Dubber,
neben den Aufnahmen von Friedemann wüsste ich als ein Beispiel für die Verwendung des Subkick wenigstens die letzte CD von Blackmail, "Aerial View" zu erwähnen. Einen kleinen 'Einblick' bekommst Du z.B.hier:
http://www.blackmail.de/moonpigs/
oder auf der HP hier:
http://www.blackmail.de/v3.0/index.html
Einen recht umfangreichen Einblick in das Thema 'wie mikrofonieren die Kollegen Drums' findest Du hier, falls Du's nicht schon kennst:
http://www.gearslutz.com/board/showthread.php?t=6803
In diesem Thread gibt es auch Hinweise zum Thema selbst gebaute Subkicks...
Und wenn Du nach 'Subkick' hier im Forum suchst kannst Du Dir im letzten Thread zum Thema auch die Konstruktion von Friedemann ansehen ;-))
Viel Spass und lieben Gruss
Thomas
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Antwort#24
Hallo
welche Rolle spielt der Helmholtz Resonator, der die allermeisten Subwoofer sind?
Vele Grüße
Martin
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Antwort#25
Frage: Welche Rolle spielt der Helmholtz Resonator, der die allermeisten Subwoofer sind?
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Subwoofer
Beim Bassreflex-Gehäuse wird der rückwärtig von der Chassis abgestrahlte Schall genutzt, um eine vom Gehäuseinneren nach außen führende Röhre in Resonanz zu versetzen und somit als weitere Schallquelle einzusetzen. Der Bassreflexkanal, ein Helmholtz-Resonator, wird auf eine Frequenz unterhalb der Grenzfrequenz des Chassis abgestimmt, um den Frequenzbereich des Lautsprechers nach unten zu erweitern.
Weitere Lektüren:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-93-1214.html
http://www.epicenter.de/scripte/forum/archive/8882/thread.html
http://www.pagenstecher.de/topic133524,Arten-von-Subwoofer-welche-soll-i.html
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Antwort#26
Hallo,
mir ist schon bekannt, wie eine Bassreflexbox funktioniert. Ich habe meine Frage wohl falsch gestellt, mich hat mehr interessiert, welche Rolle er beim Mikrofoneinansatz spielt.
Viele Grüße
Martin
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Antwort#27
Frage: Mich interessiert, welche Rolle "er" beim Mikrofoneinansatz spielt.
"Er" ist wohl der Subwoofer oder der Helmholz-Resonator.
Mikrofoneinsatz? Hm.
Bei einem "offenen" Lautsprecher als Mikrofon ist kein Bass-Resonator zu finden und bei Mikrofonen ist nie ein Bass-Resonator eingebaut.
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