Hallo "Vertreter des guten Tones", könnt Ihr mir mit Kaufempfehlungen für ein kleines Mischpult helfen. Ich habe nur 5-6x im Jahr größere Orchester aufzunehmen und möchte bei kleinen Kammermusikkonzerten maximal 6 Monokanäle benutzen. Aufgenommen wird dann die Summe mit DAP1. Mir schwebt das Soundcraft E6 vor, nur genügt das den Anforderungen? Wenn ich das Archiv durchwühle komme ich immer in den Zwiespalt, auf der einen Seite "Pflichtenheft" mit Konsolen die nur zu zweit getragen werden können und auf der anderen Seite doch recht preiswerte Kleinmixer. Gibt es da einen "Königsweg": klein, bezahlbar und dennoch nahe am Pflichtenheft? Danke im Voraus Grüße aus Dresden
Keine Frage, ein tragbares Mischpult mit besten technischen Werten ist immer noch das STUDER 961 / 962 Mischpult: http://www.studerundrevox.de/studer-961-962.htm Es hat lange und treu gedient und dient heute immer noch bei etlichen großen Firmen. Selbst im Digitalzeitalter - oder klanglich gerade wegen des Digitalzeitalters.
tja nur leider das Preisschild... neu bewegt sich ein 10kanaliges 961 doch im Preisbereich eines besseren Kleinwagens (14.000 Euro aufwärts)... Gute kleine analogpulte sind teuer. Ein Tip wären auch die Pulte von Sonosax....die sind aber auch nicht billiger. Ebenfalls interessant könnte das kleine P50 von Acousta sein. Aber auch hier reden wir von über 9000 euro - für ein fünfkanaliges Mischpult!
hm, ich besitze selber das E8 von Soundcraft und bin damit sehr zufrieden. Mache Live allerdings auch nur "kleine Sachen" mit ak. Instrumenten u. Gesängen. Habe allerdings für den Fall, wenn ich einmal mich an fremdes Equipment "andocken" muß, einen Trenntrafo dabei (das Pult hat Schuko-Anschl.) Gruß, Kyuri
Also, Mackie entspricht ja nicht gerade dem Pflichtenheft, ich finde aber, dass man z.B. mit einem VLZ1404 recht gute Ergebnisse erzielen kann. Klein und leicht, 6 rauscharme Preamps. Ich habe mit dem kleineren VLZ1202 schon CD-Produktionen im Klassik/Jazzbereich gemacht (mit zusätzlichen Preamps), die mir, nach Umstieg auf Fireface800 und Lake People F35, nach wie vor durchaus hörenswert erscheinen. Grüße Hermann
Es kommt doch immer auf die Messlatte an. Sicher kann man problemlos mit dem Macky euren Kirchenchor aufnehmen und alle werden begeistert sein Die Berliner Philharmoniker für die Universal/DGG aufzunehmen, wird damit garantiert nicht möglich sein.
... ok, Hand hoch, wer von Euch hat regelmäßig mit den Berliner Philharmonikern, dem Max Raabe Orchester, A.-S. Mutter, James Morrsison, R. Williams etc. zu tun?
Moin... "Sicher kann man problemlos mit dem Macky euren Kirchenchor aufnehmen und alle werden begeistert sein Die Berliner Philharmoniker für die Universal/DGG aufzunehmen, wird damit garantiert nicht möglich sein." Da wird man dann aber auch a) sicher nicht nur 6 Mikros hinstellen, b) wird es da weder am Platz noch am Gewicht für ein "amtliches" Pult noch c) am Budget für ein solches scheitern. Wo die Messlatte liegt, wird doch beim Lesen der Ausgangsfrage sehr deutlich.
Auch die SSL's, Neve's und Studer's dieser Welt kochen nur mit Wasser. Aber von 93% auf 94% Qualität (was das auch immer sein mag) zu kommen, kostet halt noch einmal mindestens 100% mehr. So wie chaosstudio das beschrieben hat, ist er sicher mit einem Mackie Pult sehr gut beraten. Nur würde ich mich nicht beim Neukauf schon gleich in der Anzahl der Kanäle so beschränken. Meine Empfehlung: Mackie 1604VLZ pro. Gruss Gerhard
Jens zur Erinnerung: Könnt Ihr mir mit Kaufempfehlungen für ein kleines Mischpult helfen. Ich habe nur 5 bis 6 mal im Jahr größere Orchester aufzunehmen und möchte bei kleinen Kammermusikkonzerten maximal 6 Monokanäle benutzen. Größere Orchester dürfen sicher auch mal mehr als 6 Kanäle haben. Bei kleinen Kammermusikkonzerten will man maximal 6 Kanäle benutzen. Da ist Digital-Macky sicher nicht angesagt, besonders wenn es auf kommerzielle CD kommen soll.
Hallo Zusammen, danke für die vielen Antworten. Für meine "großen Sachen" benutze ich ein Soundcraft M12 und einen D160. (Jetzt bitte nicht lachen...) Meine Kunden sind Schüler und Studenten und der Zweck der Aufnahmen ist fast immer Demo bzw. Arbeitskontrolle für die Pädagogen. Daher noch mal nachgefragt: Ein kleines Mischpult für 6 Mikrofonkanäle mit geringen Außenmaßen aber guten Daten bis maximal 2000 Euronen, hat da jemand eine Idee. Grüße Torsten
Hallo, die Studer 96x-Serie ist sicherlich sehr gut, bloss man sollte nicht vergessen, dass gerade bei vielen Firmen diese Pulte modifiziert worden sind! Ein neues Pult "direkt aus der Fabrik" entspricht selten denen, die so oft für hochwertige Klassikaufnahmen eingesetzt worden sind. Gr. Dirk
Hallo Jens, dazu sei übrigens zu bemerken, dass sicherlich nicht alle aufwendigen DGG/Universal-Aufnahmen besser klingen als eine "simpele" Aufnahme mit z.B. einem Mackie-pult. Gr. Dirk
Mit dem SC M12 hast Du doch schon ein halbwegs gutes Pult. Ob da ein Mackie mehr bringt wage ich zu bezweifeln, wobei die MVV aus der neuen Onyx-Serie oft gelobt werden, im Preirahmen wären die allemal. Ein echter Schritt nach vorne wäre da aber erst das Venice, das ist aber etwas teurer als 2000.-, dafür gibt es aber professionelle Verarbeitung und einiges an Features, die vielleicht nochmal zum Tragen kommen. Alternativ käme noch ein reiner Linemixer (oder der M12 über die Insert-Ins) mit einem wirklich hochwertigen seperaren 8-Kanal MVV in Frage (oder das ganze auch ohne Mixer direkt in den D160?). 2000 EUR ist irgendwie sonne "gebrochene Summe" für Deine Anwendung. Wahrscheinlich ist der Gebrauchtmarkt da interessanter.
... nur falls das falsch rübergekommen sein sollte. Ich habe nur leider keine Empfehlung für Dich, weil ich in der Größenordnung länger nichts aktuelles mehr unter den Fingern hatte...
Hallo Torsten, in dem Preisrahmen bis 300E ist das Soundcraft bestimmt nicht so eine schlechte Wahl, auch wenn ich es nicht persönlich kenne... Ich kann Dir in dem Preisrahmen auch keinen echten Tip geben, ausser vielleicht dass ich mit dem Sennheiser M8 immer recht zufrieden war (mobiles Reporter-Pult). Wird aber schon lange nicht mehr gebaut, keine Ahnung ob Du so etwas gebraucht finden kannst, und wenn wohl eher nicht für 300E. Aber zum Thema Mackie, das hier viele ansprechen: Das Mackie 1402 ist zum einen teurer als das Soundcraft und hat soweit ich weiss ein 'ähnliches Design' wie das 1604, und vom 1604 kann ich aus eigener Erfahrung berichten dass das Kanalübersprechen ein echtes Problem werden kann. Ich habe für einen Dienstleister gearbeitet, der das 1604 deshalb ausgemustert hat, weil z.B. der 'Kommentar auf das Ohr des Moderators' in Teilen recht deutlich mit auf der benachbarten Spur des Sendetons lag. Und das lag nicht am AUX--Weg... Das ist zwar vielleicht nicht so kritisch für Deinen Anwendungsfall, aber nicht dass Du hinterher sagen kannst Du wärst nicht gewarnt worden... ;-) Lieben Gruss Thomas
Zwei inzwischen nicht mehr gebaute, aber interessante Pulte aus dem hohen Norden könnten sein: np 4 (peterson ?) Ein 4-Kanal-Pult mit allem, was man braucht (außer Kanal 5 & 6). War vor einigen Jahren mein Traum von einem kleinen Mischpult, kostete damals ca. 14.000 DM, taucht heute - allerdings selten - bei ebay für 2.000 ? auf. Telecast SEEPORT In verschiedenen Größen und Ausstattungen gebaut und beim RTBF als Pult für Außenaufnahmen gerne benutzt. Machte auf mich einen sehr soliden Eindruck und wurde von mir als mögliches Aufnahmepult in Erwägung gezogen ... Ggf. ist beim deutschen Vertrieb / Service noch näheres zu erfahren, da Telecast nach der Abwicklung neu strukturiert werden sollte: telecast.gmbh_AT_t-online.de Und gerade aktuell unter http://www.seemix.no/ownprod.html gefunden: "This mixer is no longer in production, but we now and then has old mixers for resale. Contact us if this should be of interest: [E-Mail-Adresse entfernt] "
Hallo auch, also die kleinen Souncraft-Pulte sind schon recht gut. Habe selber das E12 und bin sehr zufrieden. Mit vernünftigen Mikros (Kondensator!) vorneweg lassen sich gute Aufnahmen machen. Gruß Markus P.