Subwooferkalibrierung "do it yourself"

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Traut man den eigenen Ohren, oder traut man ihnen nicht?
Oder wie kalibriere ich mir im "do it yourself"-verfahren Satelitenboxen und Subwoofer angemessen korrekt? (Hier als Beispiel Genelec 8020a; 7050b.)
Also erstellte ich eine Sounddatei, die weißes Rauschen enthielt, und spielte sie über die Soundkarte (RME-Multiface) mit den Monitoren ab. Anschließend nahm ich die Ausgabe der Boxen mit einem Fostex-FR2 und einigen Mikrofonen auf (Schoeps/Sennheiser/Neumman). Dann ließ ich Audacity eine Frequenzanalyse der Aufnahmen machen.
Dabei entstanden folgende Bilder, die eine bisherige subjektive Einstellung wiedergeben.
Schoeps mit B5D:
http://rebecca.machiko.de/bilder/cmc6mk41.png
Schoeps:
http://rebecca.machiko.de/bilder/cmc6umk41.png
Neumann:
http://rebecca.machiko.de/bilder/km184.png
Sennheiser:
http://rebecca.machiko.de/bilder/md46.png
Leider sind alle Kapseln Nieren bzw. Hyperniere, so das ich selbst diesen Aufnahmen nicht so richtig traue (am nächsten wird wohl das Neumann km184 an einem realen Wiedergabeverlauf herankommen).
Dazu hätte ich an die Tontechniker im Forum einige Fragen.
Ist meine Vorgehensweise, so umständlich sie auch sein mag prinzipiell korrekt, um die Monitore und den Subwoofer aufeinander abzustimmen?
Ist es akzeptabel eine MK2 Kapsel statt einem Behringer Meßmikrofon zu kaufen (Bruel und Kjaer dürfte mir ein bischen zu teuer sein)? Die Anschaffung einer Kugelkapsel ist so oder so noch geplant.
Mir ist durchaus bewußt, das ich so keine Wiedergabeumgebung wie in einem richtigen Tonstudio erzeugen kann ...
... aber wie kann ich die Messungen soweit durchführen, das ich ein vertrauenserweckenderes akustisches Bild der Aufnahmen bekomme?
(Das Sennheiser ist eigentlich nur deshalb mit drauf, damit ich sehen konnte, ob ich den Messungen halbwegs glauben konnte, weil das MD46 mit seinem manipuliertem Frequenzgang sehr stark auf die menschliche Stimme spezialisiert ist.)
Liebe Grüße,
Machiko
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Antwort#2
Hier steht was man machen muss:
http://remixmag.com/mag/remix_genelec_ab_active/index.html
You can connect the 7050B to the 8020As for stereo applications by either running the master output to the 7050B inputs and then back out to each 8020A, or in the opposite direction ? from the 8020A outputs to the 7050B inputs. I chose the latter method, because it allowed me to adjust the volume of the subwoofer via the on/off/volume control on the front of each 8020A. With this setup, I'm ?slaving? the 7050B volume to the 8020As.
A number of concerns surface when you add a subwoofer to a pair of monitors, such as phase differences between the mains and the sub. Genelec suggests experimenting with placement of the 7050B but to make sure it's less than 24 inches from the front wall, which will increase acoustic loading. Depending on where you place it, the company offers some suggested bass roll-off settings. After finding your desired spot, it's best to employ acoustic measurement equipment to accurately align the system. This may not be a viable option for everyone, so users can also apply an approximate phase-matching method where an 85Hz signal is fed to the subwoofer and phase switches can be adjusted in 90-degree increments to arrive at the truest bass response. If you can manage it, use a pink noise generator and frequency analyzer to address phase anomalies in the setup (such as a dip at the 85Hz crossover point). It's one step toward making sure your mixes are accurate and translate well to other systems. At the very minimum, have recordings at the ready whose sound you know intimately when you do your setup, and position the system while listening to these reference recordings.
Auch muss einem klar sein, ob der Genelec Lautsprecher 7050B als Tiefenergänzung bis zu 25 Hz für die 8020A gedacht sein soll, das heißt ohne LFE-Wiedergabe, oder als getrennter LFE-Signal-Lautsprecher für den Effect-Kanal bei DVD-A gelten soll. Entweder oder. Zusammen geht nicht.
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Antwort#4
Diese Kurven gleicher Lautstärkepegel wurden mit "einem" Lautsprecher vor jungen Studenten gemacht und die Testsignale waren nur (unmusikalische) reine Sinustöne. Die Kurven gelten nicht für Musik und für dich und mich, denn wir sind keine jungen Studenten und wir wollen unbedingt mehr als reine Sinustöne hören.
Diese "Robinson-Dadson-Kurven" von 1956 hier, die in den internationalen ISO-Empfehlungen R 226 (R454) und in DIN 45630 Bl.2 (DIN 1318) genormt sind, wurden kürzlich überarbeitet neu heraugegeben.
Darum ist es unmöglich, dass so 'eingemessen' werden sollte, wie diese "Kurven gleicher Lautstärke". Weitere Frage: Welche solls denn sein?
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Antwort#5
soll das heißen die kurve sollte gerade sein, oder versteh ich das falsch.
(mit einem linearen mikrofon das im raum auf abhörposition steht)
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