Fußschalter

Erstellt 11 Antworten12 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo!
Ich hab ein Problem mit dem Sprecher meiner Band... Der möchte nämlich selbst regeln, wann er mit Chor-Lautstärke und wann mit Sprecher-Lautstärke kommt... Zurzeit ist das so gelöst, dass ich ihn auf 2 Kanäle gesplittet hab und während eines Songs ist der "Sprach-Kanal" gemutet - zwischen Songs dann offen...
Wie gesagt - ich brauch jetzt eine Lösung, dass er das selbstständig von der Bühne aus erledigen kann... Jetzt hab ich mir da schon ein paar Gedanken gemacht...
Möglichkeit 1:
Er hat sowas wie einen A/B-Schalter auf der Bühne, wie wir das ja von den Gitarristen kennen... Dann eben über das Multi-Core auf die 2 Pult-Kanäle... Das Problem dabei ist, dass die Dinger ja unsymmetrisch sind... Kennt ihr vielleicht einen symmetrischen A/B-Schalter? Kann ich (bzw. lohnt es sich) 3 DI-Boxen zu verwenden?
Möglichkeit 2:
Er hat ein kleines Mischpult bei sich stehen... Das hat den Nachteil, dass er ja nicht hört, wie laut er seine Sprache drehen muss... Außerdem bin ich dann am FoH völlig machtlos bzgl. des Pegels, der zu mir kommt... Ach ja, und das muss man mit der Hand bedienen, was auf der Bühne einfach nicht so toll ist...
Möglichkeit 3:
Er steuert über Midi meine Channel-Mutes oder Snapshots... Ich hab gelesen, dass es möglich ist, Midi über 30-40, ja sogar bis zu 120 Meter zu verwenden... Das ist allerdings eine Glückssache... Glaubt ihr, geht das wirklich? ;-) Kennt ihr Fußschalter, die "Note on"s oder "Program Change"s ausgeben? Oder kennt ihr Geräte, die diese "Steuerspannungen" von Fußschaltern in Midi "übersetzen"? Oder gibts Drum-Pads oder ähnliches? Gibts eigentlich Midi-Verstärker, womit ich längere Kabelwege erreichen kann?
Möglichkeit 4:
Jemand von euch hat eine ganz andere, viiieeeel bessere Idee... Ich wäre sehr dankbar...
Danke & Ciao
Roman
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Antwort#2
nicht schön, aber würde gehen:
ein zweites Mikro hinstellen
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Antwort#3
mal abgesehen davon, dass ich nicht ganz verstehe warum er das unbedingt selber machen will, ist doch deine Lösung mit den zwei Kanälen gut.
RÄUSPER- will er das evtl. selber machen können, weil du das umschalten verpennst (nix für ungut)
Also ich sehe auch die Möglichkeit mit dem zweiten Mikro als die Beste.
Dann noch eins mit Schalter nehmen, dann hat er das Gefühl es selber zu Regeln, bzw. er entscheidet wann das Mikro an ist und wann nicht.
Sieht meiner Meinung auch gut aus, ist halt ein bewusster Vorgang, jetzt wir Moderiert, also ran ans andere Mikro.
Die einfachste Lösung wird wohl sein, die Sing, bzw. Sprechlautstärke einfach anpassen
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Antwort#4
-hehe- War klar, dass diese Frage kommt... Aber auch du kannst während eines Songs nicht wissen, dass er mittem im Song was reden will (zB. die Leute animieren)...
Kennst du einen A/B-Schalter, der symmetrisch ausgeführt ist?
Danke trotzdem schon mal...
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Antwort#5
Hm, das war wohl auch mein erster Gedanke... Will er aber nicht... :-/ Gefällt ihm optisch nicht so gut...
Danke trotzdem...
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Antwort#6
Selber basteln mit 2*UM Fußschalter und kleinem Alugehäuse (aus einem Fachgeschäft für lötende Gitarristen, z.B. musikding.de) wäre eine Möglichkeit.
Grüße
;Matthias
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Antwort#7
Zu Möglichkeit 1
Zu Möglichkeit 4
Geht das wirklich knackfrei?
Fernumschalter, der einen über die INSERT-Buchse des Pultes eingefügten Zwischenverstärker steuert.
Für Gesang wird V = 1 vorgegeben, für Ansagen eine höhere Verstärkung. Die Umschaltung könnte mittels Relais und Gleichspannung über einen Fußschalter auf der Bühne erfolgen. Eine "Status"-Anzeige mittels LED oder Glühlämpchen sollte dabei auch möglich sein.
Der Schaltungsaufwand wäre überschaubar ...
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Antwort#8
SUPER IDEE !! mit der Insertbuchse... aber warum ein Verstaerker
zwischenschalten?
Ein einstellbares Daempfungsglied waere billiger und einfacher.
Ueber den Fussschalter wird ein kleines Relais gesteuert, dass das
Daempfungsglied ueberbrueckt.
Servus!
Evert
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Antwort#10
Ein einstellbares Daempfungsglied waere billiger und einfacher.
Den Gedanken habe ich schon verworfen, bevor er zuende gedacht war:
Gesang hat einen wesentlich höheren Pegel als Sprache. Bei Aussteuerung auf Sprachpegel wird der Mikrofonvorverstärker mit Gesang möglicherweise "überfahren".
Die "aktive" Variante erscheint mir auch betriebssicherer als ein einstellbarer Abschwächer, der zu den Impendanzverhältnissen der INSERT-Buchse passen muß.
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Antwort#11
Man könnte so ein passives Dämpfungsglied allerdings *vor* dem MVV haben. Das wird in vielen Mikrofonen so realisiert und heißt Pad.
Das Ganze dann halt extern als Fußschalter-Pad: Mikrofon -> Pad-Tretmine -> Pult.
Allerdings wird man sich damit die Rauschwerte etwas verschlechtern, wenn der Pad drin ist. Ein A/B ist da sicherlich besser.
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Antwort#12
Hallo Läude,
dieses Pad hatte ICH schon direkt wieder verworfen, weil das
schwierig wird mit Phantomspeisung.
Re: Eingangsstufe-übersteuerung: Wie wäre es denn, wenn das Pult
auf Gesang eingestellt wird, mit Fader in normale Position, oder etwas
niedriger, dann an der Insertbuchse auf -20 dB.
Wenn der Fader noch diese Regelreserve hat, kann man den Pegel danach
wieder anheben. Beim (fern)ausschalten des Dämpfungsgliedes, hat man
eben 20 dB mehr für Sprache.
(20 dB nur als Beispiel)
Tschüss!
Evert
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