Das mit den "echten Stromquellen" ist Schmarrn, sorry (und: Sch*** Enter-Taste!)
Phantomspeisung - dynamisches Verhalten.
Die heutigen Elektretmikrofone arbeiten als "Back-Electret"-Systeme. D.h., der Elektret ist nicht mehr auf der Membrane aufgebracht sondern wie eine Batterie auf der Gegenelektrode. Aber die Haltbarkeit ist mit Sicherheit auch begrenzt.
In meiner Studienzeit (ca. 1974) hatte ich mir den damaligen Sennheiser-Kunstkopf gekauft dessen Mikrofonkapseln Elektretsysteme waren. Ich habe in den 90-er Jahren nochmal damit aufnehmen wollen, stellte aber fest, daß die Ladung enorm nachgelassen hat.
Und das Schlimme daran ist, daß die "Zeitkonstante" der Ladung nicht definiert ist. Das heißt, daß man nicht absehen kann, wann die Kapseln unbrauchbar werden. Die Kapseln meinen Kunstkopfs waren nach dieser langen Zeit ziemlich stark unterschiedlich.
MfG
Rainer
In meiner Studienzeit (ca. 1974) hatte ich mir den damaligen Sennheiser-Kunstkopf gekauft dessen Mikrofonkapseln Elektretsysteme waren. Ich habe in den 90-er Jahren nochmal damit aufnehmen wollen, stellte aber fest, daß die Ladung enorm nachgelassen hat.
Und das Schlimme daran ist, daß die "Zeitkonstante" der Ladung nicht definiert ist. Das heißt, daß man nicht absehen kann, wann die Kapseln unbrauchbar werden. Die Kapseln meinen Kunstkopfs waren nach dieser langen Zeit ziemlich stark unterschiedlich.
MfG
Rainer
Moin...
"Wie, was? Brauchen wir jetzt Hochspannung auf Mikrofonen?
Damit sie besser werden?"
Zu den DPA-Mikros habe ich überhaupt nichts gesagt, was dir sicher auffalen wird, wenn du meinen Beitrag nochmal liest. Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich es für nötig oder sinnvoll halte, 130V auf Mikrofone zu legen.
Ich habe lediglich etwas zu der falschen Interpretation eines PDF gesagt. Diese Interpretation lautete "je niedriger die Polarisationsspannung am Mikro, umso besser, weil umso mehr Dynamik" - und das stimmt eben so nicht (jedenfalls folgt das keineswegs aus dem verlinkten Papier).
Und schon gar nicht stimmt das, wenn diese Aussage auf die Spannung Phantomspeisung bezogen wird (die ja nicht zwingend identisch mit der Kapselspannung sein muss). Die zunächst einmal einzig universelle Aussage zur Wahl der Spannung in Bezug auf die erzielbare Qualität muss wohl lauten: "Je näher an der Spezifikation des Herstellers, umso besser".
Mal ganz davon ab: "Wer erkärt mir den Nutzen von "High Voltage" gegenüber schlapper P48-Speisung?" - ohne jetzt auf die konkrete Umsetzung von DPA eingehen zu wollen:
Wer erklärt mir den Nutzen von ausgerechnet genau 48V gegenüber jeder x-beliebigen anderen Spannung? Das ist ein genauso willkürlicher Wert wie die 130V, und zu irgendeiner Zeit mit irgendeiner Technologie (als die PP aufkam) hat es wahrscheinlich sehr gute und in der Praxis liegende Gründe gegeben, warum man sich da auf 48V geeinigt hat. Aber das ist kein Naturgesetz. Wo doch hier so oft Wuttke zitiert wird: In seinem Aufsatz über Phantomspeisung stehen dazu ganz hinten einige Betrachtungen.
Soll heißen: Wenn irgendjemand ein Mikrofon konstruiert, was mit 5V oder 500V bessere Qualität liefert als es die Konkurrenz mit 48V kann (warum auch immer das so sein sollte), dann wäre das ein guter Grund, P48 in diesem Fall zu verlassen. So what?
Jens
"Wie, was? Brauchen wir jetzt Hochspannung auf Mikrofonen?
Damit sie besser werden?"
Zu den DPA-Mikros habe ich überhaupt nichts gesagt, was dir sicher auffalen wird, wenn du meinen Beitrag nochmal liest. Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich es für nötig oder sinnvoll halte, 130V auf Mikrofone zu legen.
Ich habe lediglich etwas zu der falschen Interpretation eines PDF gesagt. Diese Interpretation lautete "je niedriger die Polarisationsspannung am Mikro, umso besser, weil umso mehr Dynamik" - und das stimmt eben so nicht (jedenfalls folgt das keineswegs aus dem verlinkten Papier).
Und schon gar nicht stimmt das, wenn diese Aussage auf die Spannung Phantomspeisung bezogen wird (die ja nicht zwingend identisch mit der Kapselspannung sein muss). Die zunächst einmal einzig universelle Aussage zur Wahl der Spannung in Bezug auf die erzielbare Qualität muss wohl lauten: "Je näher an der Spezifikation des Herstellers, umso besser".
Mal ganz davon ab: "Wer erkärt mir den Nutzen von "High Voltage" gegenüber schlapper P48-Speisung?" - ohne jetzt auf die konkrete Umsetzung von DPA eingehen zu wollen:
Wer erklärt mir den Nutzen von ausgerechnet genau 48V gegenüber jeder x-beliebigen anderen Spannung? Das ist ein genauso willkürlicher Wert wie die 130V, und zu irgendeiner Zeit mit irgendeiner Technologie (als die PP aufkam) hat es wahrscheinlich sehr gute und in der Praxis liegende Gründe gegeben, warum man sich da auf 48V geeinigt hat. Aber das ist kein Naturgesetz. Wo doch hier so oft Wuttke zitiert wird: In seinem Aufsatz über Phantomspeisung stehen dazu ganz hinten einige Betrachtungen.
Soll heißen: Wenn irgendjemand ein Mikrofon konstruiert, was mit 5V oder 500V bessere Qualität liefert als es die Konkurrenz mit 48V kann (warum auch immer das so sein sollte), dann wäre das ein guter Grund, P48 in diesem Fall zu verlassen. So what?
Jens
Hallo Klaus,
es gab mal von AKG eine sog. "elektronische Drossel" die an Stelle der 6,8k-Widerstände eingesetzt wurde. Habe allerdings keine Unterlagen darüber. Vermute aber mal, daß die Schaltung an die aus der Röhrentechnik bekannten "Reaktanzröhrenschaltungen" (siehe Telefunken-Laborbuch Bd.1) angelehnt ist.
Die Firma Schoeps löst das Mikrofonintern recht elegant. Mußt mal die Schaltung aufsuchen.
Ansonsten sind mir die internen Schaltungen der Neumann-FET 80-Serie bekannt, dort wird die Spannung für den Impedanzwandler auf 24 Volt herab stabilisiert (mit Z-Diode und Vorwiderstand.
Grüße
Rainer
es gab mal von AKG eine sog. "elektronische Drossel" die an Stelle der 6,8k-Widerstände eingesetzt wurde. Habe allerdings keine Unterlagen darüber. Vermute aber mal, daß die Schaltung an die aus der Röhrentechnik bekannten "Reaktanzröhrenschaltungen" (siehe Telefunken-Laborbuch Bd.1) angelehnt ist.
Die Firma Schoeps löst das Mikrofonintern recht elegant. Mußt mal die Schaltung aufsuchen.
Ansonsten sind mir die internen Schaltungen der Neumann-FET 80-Serie bekannt, dort wird die Spannung für den Impedanzwandler auf 24 Volt herab stabilisiert (mit Z-Diode und Vorwiderstand.
Grüße
Rainer
Die 48 Volt rühren meines Wissen vom schwedischen Rundfunk her, die ihre Anlagen - ich glaube in Ü-Wagen - mit 2 x 24 Volt betrieben.
MfG
Rainer
MfG
Rainer
Hallo Rainer,
wenn man schon unsymmetrische Übertragung anspricht sollte man sich im Klaren sein von den Toleranzen eines symmetrischen Systems, egal wie gross oder klein diese sind, oder? Auf jeden Fall kann man ja nicht widersprechen, dass bei dem Fehlen von äusseren Einflüssen ein unsymmetrisches System immer weniger suspekt ist, wie ein symmetrisches, finde ich.
Da wir aber sehr wohl immer Einstreuungen haben.... und diese immer schlimmer werden im Zeitalter von Handy's etc. brauchen wir natürlich symmetrische Signalwege.
Dirk
wenn man schon unsymmetrische Übertragung anspricht sollte man sich im Klaren sein von den Toleranzen eines symmetrischen Systems, egal wie gross oder klein diese sind, oder? Auf jeden Fall kann man ja nicht widersprechen, dass bei dem Fehlen von äusseren Einflüssen ein unsymmetrisches System immer weniger suspekt ist, wie ein symmetrisches, finde ich.
Da wir aber sehr wohl immer Einstreuungen haben.... und diese immer schlimmer werden im Zeitalter von Handy's etc. brauchen wir natürlich symmetrische Signalwege.
Dirk
"Die 48 Volt rühren meines Wissen vom schwedischen Rundfunk her, die ihre Anlagen - ich glaube in Ü-Wagen - mit 2 x 24 Volt betrieben."
Macht Sinn, wenn man sowieso 24V-Bordelektrik hat...
Jens
PS: Meine Frage nach dem Verbleib meines Beitrages hast du gelesen?
Macht Sinn, wenn man sowieso 24V-Bordelektrik hat...
Jens
PS: Meine Frage nach dem Verbleib meines Beitrages hast du gelesen?
Moin,
Sehr interessante Diskussion !!
zwischen der reinen Lehre und der Praxis scheinen doch ganz arge Lücken zu klaffen.
Diw Wandwarzen sind sehr beliebt, weil die Hersteller sich in jedem Land (in dem sie ihren Kram verkaufen wollen) eine Typprüfung/Zulassung ersparen.
Andererseits treiben Hersteller den Strombedarf doch ganz schön in die Höhe. (Mich würde mal interessieren, wie Audiotechnica es geschafft hat, eine Röhre im 3060 (ich meine dieese geheizten Glastransistoren) aus einer P48 zu speisen. (Wenn ich da alleine an den Heizstrom einer ECxx denke).
Zwischenzeitlich habe ich mal in Jörg Wuttkes Mikrofonaufsätzen geblättert und fand dort folgende Aussage (S.86):
..Bei Unterversorgung wird insbesondere die maximale Aussteuerbarkeit reduziert, da diese direkt von der Versorgungsspannung abhängt. Beim Fortissimo der Produktion ergeben sich dann schlechtere Ergebnisse, als sie das Mikrofon leisten könnte und als sie bei den meist leisen Proben festgestellt werden können...
Weiter oben stand dann noch:
...Unangenehm ist, dass Unterspannung durch Zusammenbruch leistungsschwacher Spannungsversorgungen für Kondensatormikrofone oft unerkannt bleibt. Die Daten der Mikrofone werden in ungewisser Weise in Mitleidenschaft gezogen....
Wuttke beschreibt, was ich vermutet habe. Allerdings ist das Ganze doch recht 'anekdotisch' und nicht so richtig an Fakten festgemacht.
Ich werde jetzt für mich mal einen 'Teststecker' (für jeden Mikrofoneingang im Parallelbetrieb) löten:
Je 13kOhm von Pin 2 und 3 nach Pin 1, das sollte etwa 7.5mA Belastung für die P48 pro Kanal ergeben. Zusätzlich noch 200 Ohm zwischen Pin 2 und Pin 3.
Mal gespannt was rauskommt.
Gruss
Gerhard
Sehr interessante Diskussion !!
zwischen der reinen Lehre und der Praxis scheinen doch ganz arge Lücken zu klaffen.
Diw Wandwarzen sind sehr beliebt, weil die Hersteller sich in jedem Land (in dem sie ihren Kram verkaufen wollen) eine Typprüfung/Zulassung ersparen.
Andererseits treiben Hersteller den Strombedarf doch ganz schön in die Höhe. (Mich würde mal interessieren, wie Audiotechnica es geschafft hat, eine Röhre im 3060 (ich meine dieese geheizten Glastransistoren) aus einer P48 zu speisen. (Wenn ich da alleine an den Heizstrom einer ECxx denke).
Zwischenzeitlich habe ich mal in Jörg Wuttkes Mikrofonaufsätzen geblättert und fand dort folgende Aussage (S.86):
..Bei Unterversorgung wird insbesondere die maximale Aussteuerbarkeit reduziert, da diese direkt von der Versorgungsspannung abhängt. Beim Fortissimo der Produktion ergeben sich dann schlechtere Ergebnisse, als sie das Mikrofon leisten könnte und als sie bei den meist leisen Proben festgestellt werden können...
Weiter oben stand dann noch:
...Unangenehm ist, dass Unterspannung durch Zusammenbruch leistungsschwacher Spannungsversorgungen für Kondensatormikrofone oft unerkannt bleibt. Die Daten der Mikrofone werden in ungewisser Weise in Mitleidenschaft gezogen....
Wuttke beschreibt, was ich vermutet habe. Allerdings ist das Ganze doch recht 'anekdotisch' und nicht so richtig an Fakten festgemacht.
Ich werde jetzt für mich mal einen 'Teststecker' (für jeden Mikrofoneingang im Parallelbetrieb) löten:
Je 13kOhm von Pin 2 und 3 nach Pin 1, das sollte etwa 7.5mA Belastung für die P48 pro Kanal ergeben. Zusätzlich noch 200 Ohm zwischen Pin 2 und Pin 3.
Mal gespannt was rauskommt.
Gruss
Gerhard
GerhardS schrieb:
"Mich würde mal interessieren, wie Audiotechnica es geschafft hat, eine Röhre im 3060 (ich meine dieese geheizten Glastransistoren) aus einer P48 zu speisen. (Wenn ich da alleine an den Heizstrom einer ECxx denke)."
Und das bei einer Stromaufnahme von typisch 3mA!!
http://www.audio-technica.com/cms/resource_library/literature/05da3af13ca5b023/at3060_english.pdf
Da kann irgendwas nicht mit rechten Dingen zugehen... ich sehe im Rahmen des mir möglichen folgende Optionen:
1) Es ist Etikettenschwindel, evtl. eine FET-Schaltung, die eine Röhrenkennlinie sehr gut nachbildet. Solls geben.
2) Es gibt tatsächlich eine Röhre die mit unter 3mA Heizstrom auskommt (und bei folglich maximal 32V interner Spannung, wären also unter 10mW Heizleistung. Die bekannte AC701 z.B. hat 400mW, nur als Vergleich). Mir ist keine bekannt, und ausser der Heizung will ja auch noch Rest etwas Strom haben. Unwahrscheinlich, aber möglich.
3) Die Japaner haben Overunity-Konzepte schon PRAKTISCH umgesetzt. Einer Wahrscheinlichkeitsaussage enthalte ich mich hier.
Hat jemand denn dieses Mic und kann es mal aufmachen... das würde mich jetzt auch brennend interessieren was da wirklich drin ist...
Grüße, Klaus
"Mich würde mal interessieren, wie Audiotechnica es geschafft hat, eine Röhre im 3060 (ich meine dieese geheizten Glastransistoren) aus einer P48 zu speisen. (Wenn ich da alleine an den Heizstrom einer ECxx denke)."
Und das bei einer Stromaufnahme von typisch 3mA!!
http://www.audio-technica.com/cms/resource_library/literature/05da3af13ca5b023/at3060_english.pdf
Da kann irgendwas nicht mit rechten Dingen zugehen... ich sehe im Rahmen des mir möglichen folgende Optionen:
1) Es ist Etikettenschwindel, evtl. eine FET-Schaltung, die eine Röhrenkennlinie sehr gut nachbildet. Solls geben.
2) Es gibt tatsächlich eine Röhre die mit unter 3mA Heizstrom auskommt (und bei folglich maximal 32V interner Spannung, wären also unter 10mW Heizleistung. Die bekannte AC701 z.B. hat 400mW, nur als Vergleich). Mir ist keine bekannt, und ausser der Heizung will ja auch noch Rest etwas Strom haben. Unwahrscheinlich, aber möglich.
3) Die Japaner haben Overunity-Konzepte schon PRAKTISCH umgesetzt. Einer Wahrscheinlichkeitsaussage enthalte ich mich hier.
Hat jemand denn dieses Mic und kann es mal aufmachen... das würde mich jetzt auch brennend interessieren was da wirklich drin ist...
Grüße, Klaus
Da ist meines Wissens eine kleine Batterieroehre fuer Hoergeraete drin - Heizung fuer solche Roehren typisch 1,25V/10..25 mA - und ein effizienter Spannungswandler - fertig ist die Laube...
Gruss
Micha
---
Gruss
Micha
---
Es gibt auch von MicrotechGefell ein P48-Röhrenmikrofon (UM-900). Sehe ich mir den Verkaufspreis an, gehe ich mal davon aus, dass dieses Teil nicht grad ein kommerzieller Erfolg ist.
Es erübrigt sich dann wohl hier zu fragen, ob jemand mit dem UM900 Praxiserfahrungen hat und es steht auch nicht auf meiner Liste von Mics, die ich unbedingt mal testen möchte :)
MG UM-900
Es erübrigt sich dann wohl hier zu fragen, ob jemand mit dem UM900 Praxiserfahrungen hat und es steht auch nicht auf meiner Liste von Mics, die ich unbedingt mal testen möchte :)
MG UM-900
... wenn Sie mal schauen wollen ...
Martin Kennerknecht hat schon vor längerer Zeit für "Tools" dieses interessante Mikrofon getestet.
Nben dem Gefell-Mikrofon ist es m. W. tatsächlich das einzige Mikrofon, dem P48 genügt. Die Röhre im AT30 benötigt weniger als 3 mA. Ich besitze dieses Mikrofon und ich setze es oft ein: Gerne für Saxophon, manchmal für Vocals. Für Jazz-Trompete könnte es es auch schön sein, aber ich hab im konkreten Fall dann immer die Sorge, dass das AT der Trompetenpower ec. nicht standhält, da nehme ich sicherheitshalber dann meist doch ein Mikrofon mit geschaltetem Pad.
Im Übrigen entfällt der Platzbedarf für eine externe Stromversorgung, ich hab eh schon zuwenig Platz im Auto.
Letztlich ist es mir sogar wurscht, wie das Mikrofon arbeitet. Hauptsache, es macht das, was ich will - einen schönen Sound. Das tut es für meine Ohren. Es ist sicher kein Universalmikrofon, aber dafür hab ich's auch nicht gekauft.
Testbericht zum AT3060
Martin Kennerknecht hat schon vor längerer Zeit für "Tools" dieses interessante Mikrofon getestet.
Nben dem Gefell-Mikrofon ist es m. W. tatsächlich das einzige Mikrofon, dem P48 genügt. Die Röhre im AT30 benötigt weniger als 3 mA. Ich besitze dieses Mikrofon und ich setze es oft ein: Gerne für Saxophon, manchmal für Vocals. Für Jazz-Trompete könnte es es auch schön sein, aber ich hab im konkreten Fall dann immer die Sorge, dass das AT der Trompetenpower ec. nicht standhält, da nehme ich sicherheitshalber dann meist doch ein Mikrofon mit geschaltetem Pad.
Im Übrigen entfällt der Platzbedarf für eine externe Stromversorgung, ich hab eh schon zuwenig Platz im Auto.
Letztlich ist es mir sogar wurscht, wie das Mikrofon arbeitet. Hauptsache, es macht das, was ich will - einen schönen Sound. Das tut es für meine Ohren. Es ist sicher kein Universalmikrofon, aber dafür hab ich's auch nicht gekauft.
Testbericht zum AT3060
@UweL, @mb
Danke für die Info,
und schön zu hören, das doch alles mit rechten Dingen zu geht. Habe wieder was dazugelernt...
Danke für die Info,
und schön zu hören, das doch alles mit rechten Dingen zu geht. Habe wieder was dazugelernt...
hallo rainer!
ich habe auch noch zwei so elektret mikrophone zuhause und kann mich da nur anschliessen!
die mikrofonkapseln lassen so nach 10 jahren an qualität nach. ich habe zwei gleiche elektretmikrophone. aber zwischen beiden mikros stelle ich einen krassen unterschied fest den ich früher nicht hatte. ausserdem bringen die elektretkapseln meist einen sehr metallisch künstlichen klang mit sich!
http://www.alexanderness.de
ich habe auch noch zwei so elektret mikrophone zuhause und kann mich da nur anschliessen!
die mikrofonkapseln lassen so nach 10 jahren an qualität nach. ich habe zwei gleiche elektretmikrophone. aber zwischen beiden mikros stelle ich einen krassen unterschied fest den ich früher nicht hatte. ausserdem bringen die elektretkapseln meist einen sehr metallisch künstlichen klang mit sich!
http://www.alexanderness.de
Servus Rainer,
ich fliege übernächste Woche zu DPA nach Dänemark und kann da gerne einmal die Frage stellen; Soweit ich weiss ist aber die Stabilität von Elektretsystemen kein großes Problem mehr. Ich selbst betreibe noch einige CK1x und CK2x Kapseln, die 1983 gebaut worden sind, und beim letzten Check von AKG zeigen sie eine um 0,2mV/Pa geringere Empfindlichkeit als am Messchrieb bei der Auslieferung. Der Frequenzgang insbesonders im Höhenbereich weicht da schon weitaus deutlicher von der damaligen Linie ab.
Selbiges erwarte ich mir bei DPA, von denen weiss ich dass sie ihre Kapseln künstlich "voraltern" um eine höhere Stabilität zu erzeugen.
ich fliege übernächste Woche zu DPA nach Dänemark und kann da gerne einmal die Frage stellen; Soweit ich weiss ist aber die Stabilität von Elektretsystemen kein großes Problem mehr. Ich selbst betreibe noch einige CK1x und CK2x Kapseln, die 1983 gebaut worden sind, und beim letzten Check von AKG zeigen sie eine um 0,2mV/Pa geringere Empfindlichkeit als am Messchrieb bei der Auslieferung. Der Frequenzgang insbesonders im Höhenbereich weicht da schon weitaus deutlicher von der damaligen Linie ab.
Selbiges erwarte ich mir bei DPA, von denen weiss ich dass sie ihre Kapseln künstlich "voraltern" um eine höhere Stabilität zu erzeugen.
wenn man ein Hochstativ ausfährt, sind das locker mal 7,8 mWelches Stativ verwendest du (evtl. ein Herstellerlink)?
Sorry für die Offtopic-Frage, aber ich bin schon lange auf der Suche nach einem Stativ für Orgelaufnahmen...
Ich hatte mal ein Netzteil für 130-Volt-DPA-Mikrofone auf meinem Meßtisch gehabtÄhm, ...
und ich habe die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen als ich mit dem Oszilloskop
die Brummspannung gemessen hatte!
Du bist sicher, die Spannung am Ausgang der Regelung und nicht hinter dem Gleichrichter gemessen zu haben?
Selbst bei einer Stabilisierung aus Vorwiderstand und Zenerdioden erreicht man bessere Werte.
Oder war das Netzteil etwa defekt?
Deine Angaben "mehrere Volt" kann ich mir nicht vorstellen. Andererseits habe ich selber schon viel Mist in Netzteilen für Spannungen von 100 ... 160 V gesehen. Fehlende Strombegrenzungen sind da nur der offensichtlichste Mangel.
"Du bist sicher, die Spannung am Ausgang der Regelung und nicht hinter dem Gleichrichter gemessen zu haben?"
Bzw. nächste Frage: Mit angeschlossenem Mikro oder ohne? Wenn man so eine HV-Quelle unbelastet misst, kann da alles und nichts rauskommen. Interessant und aussagekräftig wird es meist erst, wenn man die Dinger spezifikationsgemäß betreibt und dann z.B. parallel zum angeschlossenen Mikro nochmal misst. Das kann ganz anders aussehen.
Bzw. nächste Frage: Mit angeschlossenem Mikro oder ohne? Wenn man so eine HV-Quelle unbelastet misst, kann da alles und nichts rauskommen. Interessant und aussagekräftig wird es meist erst, wenn man die Dinger spezifikationsgemäß betreibt und dann z.B. parallel zum angeschlossenen Mikro nochmal misst. Das kann ganz anders aussehen.
den Studio Projects 828 getestet und beide bei Vollbelegung einen deutlich hörbaren Brumm.Etwas anderes hätte ich bei Studio Projects gar nicht erwartet. Da tut's sicherlich auch die preiswertere Variante SM xxx ...
...
Als Havariegerät habe ich mir übrigens einen SM PR8 MKII zugelegt
(Womit wir wieder bei der Frage wären:
Wieso sollen die Produkte von U.B. so schlecht sein? Der kocht sein Süppchen mit dem gleichen Wasser, nur nimmt der statt Suppentopf gleich eine Gulaschkanone.)
Als Havarie-Gerät habe ich einen IMG StageLine MPA 4002.
Für seinen Preis ist das Gerät sehr solide konstruiert, auf den üblichen Klimmzug zur Erzeugung von 48 V Phantomspannung wird verzichtet (das Ding bietet nur 24 V Phantomspannung), und der Eingangschip ist der damals in vielen - auch namhaften - Geräten verbaute SSM2017. Statt billiger Potis zur Einstellung des Verstärkungsfaktors gönnte der Hersteller den Anwendern sogar einen Stufenschalter. Darüber hinaus versprechen auch die technischen Daten ein brauchbares Gerät.
Manchmal kann sich der Aufwand lohnen, die Phantomspannung in einem externen Netzgerät zu erzeugen und die Geräte zu modifizieren.
Wie wird denn die Phantomspannung bei den RME Geräten (Quadmic, Octamic) erzeugt? Was ich besonders interessante finde, ist die Möglichkeit jede Spannungsquelle von 7-32V AC/DC verwenden zu können. Wie machen die das ? Ist der Eingang dann nicht auch automatisch gegen Verpolung geschützt?
Erdie
Erdie
