Phantomspeisung - dynamisches Verhalten.

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Antwort#41
Welches Stativ verwendest du (evtl. ein Herstellerlink)?
Es ist ein Manfrotto (heisst, glaube ich, "super high alu"), theoretisch(!) ausfahrbar bis 13 (oder gar 15 m?). Ist eigentlich für leichte Blitzlichtgeräte etc. gedacht.
Allerdings sind ca. 10 m mit einer normalen (oder auch etwas längeren leichten selbstgebastelten) Schiene und 2 Kleinmembranern durchaus noch möglich, höher wäre mir aber zu gewagt (selbst die Kabelführung will da schon geschickt sein). Alles komplett Alu und extrem leicht und handlich (eingefahren grade mal 2m oder so, kann man in der Strassenbahn einhändig mitnehmen), stabiler breiter Dreifuß und 11 Auszüge (die obersten 4 aber sehr dünn). Unterer Durchmesser 50 mm, oben 20 mm.
Kauf bestimmt schon 8 Jahre oder so her, war damals schon nicht ganz einfach dranzukommen, wird scheinbar heute auch nicht mehr hergestellt (ein Kollege versuchte neulich, es zu kaufen)
Gruß, Martin
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Antwort#43
Hallo Georg,

Ich bin mir zwar sicher, daß die Qualität der Elektretkapseln in der Zeit von Mitte 70-er bis heute besser geworden ist und bestimmt auch die Langzeitstabilität der Ladungen. Aber es wäre trotzdem mal interessant zu erfahren, wie die "Zeitkonstante" dieser Elektrete aussieht. Also wieviel Jahre Garantie die Hersteller geben, bis die Empfindlichkeit - sagen wir um 3 dB abgefallen ist.
Vielleicht kannst Du das mal bei DPA erkunden und uns hier dann berichten.
Es ist ja gewissermaßen das Analogon zum Dauermagnet. Ganz früher ließen die auch mit der magnetischen Feldstärke nach, heute hat man das durch die modernen Ferromagnetischen Materialien weit besser im Griff.

Grüße
Rainer
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Antwort#44
Jo. Der Octamic hat ein Schaltnetzteil. Es ist eine recht gute "Warze", aber ohne Wand, weil sie eine "Razor" Klasse-2 Kaltgerätezuleitung hat.
Dieselbe Warze treibt auch das Multiface/Digiface und gerne auch andere Geräte mit der sleben Versorgungsspannung 12V (USB Festplatten, Marantz-Solid State Recorder, usw...)
Aufgrund der "Warze" ist die Phantomspeisung des Octamic übrigens tatsächlich nicht über alle Zweifel erhaben. Auch ich komme aber mit dem Octamic im Alltag sehr gut zurecht.
Von anderen habe ich aber schon über Probleme mit der Aussteuerungsgrenze ihrer Mikros gehört, die nach dem Zerrpunkt sehr gut vom Impedanzwandler im Mikrofon herrühren hätten können, und dann auch bei externer Phantomspeisung sich erledigten. Ich denke, RME wird das Problem beim angekündigten neuen Preamp etwas anders lösen... :-)
Grüße,
Tonmaus
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