Dither und seine Auswirkungen

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
Gerade den guten alten UV22HR eingeschaltet, um die 24-bit-Aufnahme CD-reif zu kriegen. Und da scheint mir doch plötzlich, daß mit Dither die Tiefenstaffelung deutlich geringer wird. Ist mir vorher nie so aufgefallen, und daher zweifle ich gerade ein bißchen am momentanen Zustand meines Gehörs. Schön blind verglichen mit ahnungslosem Laien am Dither-Knopf, trotzdem noch Unterschied gehört.
Auf die Gefahr hin, mich hier völlig zu blamieren: Was meint ihr dazu, schonmal ähnliche Dither-Nebeneffekte gehabt?
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Antwort#2
Hallo Peter,
max doch mal den Dither Vergleichstest. Und sieh dir ANSCHLIESSEND die Resultate an.
Wirst dich wundern !
Gruss
Gerhard


Dither Shootout
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Antwort#3
Auf jeden Fall!
Dithern ist ein Feld für sich und mitunter auch klangfärbend.
Allerdings habe ich als Ursache dafür eher die nachfolgenden, reproduzierenden Analogkomponeneten in Verdacht. Wer hier mal Vor- und Endstufen wechselt, wird feststellen, dass das im Zusammenhang mit verschiedenen Dithern ebenfalls eine Rolle spielen kann.
Grüße
Opi
(der sogar eigene Ditheralgorithmen mal ausprobiert hat - da tut sich was!)
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Antwort#4
Das Interessante dabei ist, daß ich seit 3 Jahren auf dem System, und immer (aus Faulheit?) mit UV22 arbeite, und mir bisher nie so extrem eine Dither-Nebenwirkung aufgefallen ist. Werde aber morgen nochmal drüberhören, und auch mal zum Spaß eine ditherlose 16-bit-Version machen.
Bei einem anderen Ditheralgorithmus hätte es mich auch nicht gewundert. Die Dinger haben offenbar auch ihren Eigenklang, wie die teuren Röhrengeräte ;-)
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Antwort#5
Danke für den Link, werde das morgen mal in Ruhe anhören.
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Antwort#6
Hallo Pkautzsch,
wegen ähnlicher Verwunderungen meinerseits fand ich diesen Link (optische Aufbereitung) hilfreich:
http://src.infinitewave.ca/
Der akkustische Vergleichtestlink wurde ja schon gepostet...
Leider fehlen dort einige wie ich finde nicht unwichtige Algorithmen, unter anderen auch der von Voxengo, den ich nach Vergleichstests 'in mein Haus' gelassen habe.
Ist in der 'Pro' Version übrigens auch der 'Ideal-Standard' der Deutsche Grammophon, wie ich aus einer mehr als zuverlässigen Quelle weiss, also vielleicht mal testen?
;-)
Lieben Gruss
Thomas
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Antwort#7
Hallo Ton_Opa,
Du schreibst:
"Allerdings habe ich als Ursache dafür eher die nachfolgenden, reproduzierenden Analogkomponeneten in Verdacht. "
Magst Du mir erklären was genau Du damit meinst?
Wenn ich einen Verstärker oder eine Vorstufe gegen ein Produkt X wechsle, was hat das dann mit dem Algorithmus zu tun?
Das klingt für mich so, als ob Du Deinen Monitoringweg veränerst, weil Du mit dem Ergebnis des Ditherings nicht zufrieden bist!?
Verwunderten Gruss
Thomas
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Antwort#8
Moin,
...Der akkustische Vergleichtestlink wurde ja schon gepostet...
Leider fehlen dort einige wie ich finde nicht unwichtige Algorithmen,....
Ist absolut korrekt ! Immerhin ist der akustische Vergleich auch schon einige Jahre alt unf nicht mehr auf dem allerneuesten Stand. Ich habe den Link eigentlich nur gepostet, um: a) Peter die Möglichkeit zu zeigen UV22 mal gegen einige andere zu hören und um b) aufzuzeigen, wie man eigene Tests gestalten kann.
Denn die eigenen Ohren sind durch nichts zu ersetzen.
Gruss
Gerhard
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