Hallo, ich bin schon länger auf der Suche nach einem kleinen Tonaufnahmegerät (mit externem Mikrofon, Akkubetrieb und Flashspeicherkarte), um unterwegs z. B. Naturgeräusche in sehr guter Qualität aufnehmen zu können. Danke für die Hilfe :-)) Enni
@Enni. Ich weis ja nicht was Du unter klein verstehst ... ... die geometrischen Abmaße, den Preis? Für sehr guten Klang gibt es eigentlich kein Taschengerät (ist mir zumindest nicht bekannt, was aber auch nichts heißen muß). Ich selbst nutze für Locationaufnahmen den Fostex FR-2, nach dem ich feststellen mußte, das der M-Audio Microtrack nichts für mich ist. Ich kann Dir allerdings eine Beispielaufnahme liefern, die ich mit dem Fostex und einem Schoeps CMC6MK41 gemacht habe (Mit Windschutz und Fell). Vieleicht sagt Dir ja die Aufnahme von der Qualität her zu? (Ich habe ein kleines bischen geschummelt, ich habe einen Hochpassfilter genutzt.) Liebe Grüße, Machiko
Gesucht wird: Kleines universelles Tonaufnahmegerät mit externem Mikrofon, Akkubetrieb und Flashspeicherkarte, um unterwegs Naturgeräusche in sehr guter Qualität aufzunehmen. Es wird Probleme geben, da preigünstige Reportageräte wie Mini-Disk hierzu unbrauchbar sind. Es fängt an mit einem guten Richtmikrofon, vermutlich Parabolspiegel. Soll es Stereo sein? Weiter braucht man einen hochwertigen Vorverstärker mit kleinem Mischpult und dann muss man erst weitersehen. Die Aufzeichnungsgeräte sind schnell im Wandel begriffen. Nimm nur kein Gerät mit Datenreduktion für lange Spielzeit. Lineare digitale Aufzeichnung ist ganz sicher schon notwendig.
Hallo, mein Favorit ist der Tascam HD-2, wobei ich das Gerät nur mal leihweise nutzen konnte und nicht alle Eigenschaften getestet habe. Hat jemand weiterreichende Erfahrungen mit dem Teil? Ich spare bereits auf das Gerät, so um die Weihnachtszeit möchte ich mir eines zulegen. Grüße Torsten
Bei den gestellten Anforderungen wäre dieser (korrekte Bezeichnung: TASCAM HD-P2) aus der breiten Palette von billig bis hin zu brauchbar auch meine Wahl. Allerdings ist er mit einem Straßenpreis von ca. 1.100 ? nicht unbedingt mehr in die Kathegorie der Gelegenheitskäufe einzuordnen ... Vor einigen Jahren hätte man noch auf die portablen DAT-Recorder verwiesen, doch selbst wenn sie heute billig angeboten werden und manche sogar über Mikrofonanschluß mit Phantomspeisung verfügen, ist das Medium für diese Anwendung zu empfindlich.
Hi, also ich habe gerade ein paar Tage mit dem Tascam HD-P2 gearbeitet und ich finde das Gerät sehr gut gelungen. Das würde ich mir an Deiner Stelle mal anschauen. Hohe Auflösung, gute Preamps, sehr einfach zu bedienen. Gruß Christian
""Vor einigen Jahren h�tte man noch auf die portablen DAT-Recorder verwiesen, doch selbst wenn sie heute billig angeboten werden und manche sogar �ber Mikrofonanschlu� mit Phantomspeisung verf�gen, ist das Medium f�r diese Anwendung zu empfindlich."" DAT ist zu empfindlich für Au�enaufnahmen? DAT war/ist seit über 15 Jahren DAS Medium für diese Anwendung bei Film, Rundfunk und wo auch immer. Natürlich nicht die DAT-Walkmans o.ä., sondern die professionellen Geräte (Sony, Fostex, Tascam,...) die heute noch (zu) hoch gehandelt werden und daher keine echte Alternative zu den z.T. unausgereiften HD oder RAM-Speicher Recordern sind. Da wird sich in nächster Zeit aber einiges tun.
Neben den von den Kollegen schon genannten Fostex- und Tascam-Geräten wäre evtl. auch ein Blick auf das Nagra Ares BB+ oder den Sound Devices 722 sinnvoll. Der Ares hat mich allerdings nicht sonderlich überzeugt, als ich ihn mal für "normalen" Filmton ausprobierte: nicht die tollsten Preamps, eher in der Klasse des alten Tascam DA-P1, und unsägliche Weichgummi-Knöpfe zum Pegeln in Schritten wie bei der Fernseher-Fernbedienung. 5000 Schweizer Franken ist er meiner Meinung nach nicht wert. Interessanter, aber auch teurer, ist da wohl eher die "große" Nagra V. Den 722 habe ich noch nicht benutzt, jedoch nur Positives darüber gehört und gelesen. Der kleine Mischer 302 derselben Firma hat mich, bis auf die etwas billigen Potiknöpfe, restlos überzeugt und ist klanglich wie bedienungsmäßig dem SQN überlegen. Der 722 ist sicherlich klanglich nicht schlechter, und ebenfalls ziemlich klein. Wenns ein bißchen was kosten darf, wären das so die besten Lösungen, die mir einfallen. Du schreibst ja nichts von eingeschränktem Budget...
Es wird Probleme geben, da preigünstige Reportageräte wie Mini-Disk hierzu unbrauchbar sind.>Weiter braucht man einen hochwertigen Vorverstärker mit kleinem Mischpult und dann muss man erst weitersehen.
Man kann zwar den Tascam DA-P1 inzwischen für recht wenig Geld haben, aber er hat leider auch nicht gerade berauschende Vorverstärker. Auch die Zuverlässigkeit läßt manchmal doch zu wünschen übrig. Abgesehen davon ist das Medium DAT als solches nicht unbedingt robust. Eine komplizierte Schlaufenbildungs-Mechanik ist nun mal prinzipbedingt anfällig gegen Erschütterungen, und ein derart dünnes schmales Band kann leicht beschädigt werden. Ein in eine PCMCIA-Karte eingebauter Chip, wie z.B. beim Nagra Ares benutzt, ist da deutlich robuster. Neben dem Fostex PD-4 ist seit einiger Zeit auch die Deva, ein HD-Gerät, Standard unter portablen Recordern. DAT ist inzwischen zumindest ein Auslaufmodell. Das sagt jemand, der seinen Filmton normalerweise mit Nagra 4.2 auf Viertelzoll-Analogband aufnimmt. Vielleicht ebenfalls "überholt", aber wenigstens zuverlässig und robust. Solange es nichts gibt, was ebenso zuverlässig ist, bleibe ich auch dabei.
in Österreich sehr beliebt ist der Aaton Cantar. Kostet aber auch 15.000 Euro aufwärts. Ansonsten Zustimmung: Eine analoge Nagra ist in Punkto Zuverlässigkeit durch nichts zu toppen. Mechanik ist Mechanik, und notfalls durch einen (sprichwörtlichen) Tritt wieder in Betrieb zu setzen. Ein Prozessor der spinnt weil ihm zu heiss ist oder eine Software die abstürzt....
Richtig. Auch besitzen die meisten tragbaren Aufnahmegeräte einige Mischfunktionalität. Ein gutes Gerät faßt alle genannten Komponenten zusammen in ein Gehäuse. Aber der Knackpunkt ist, dass beim Zusammenpacken in ein Gehäuse immer an der Qualität der Vorverstärker gespart wird. Darum geht man besser mit einem kleinen schnuckligen "Mischpult mit besserem Verstärker und Phantomspeisung" (für bessere rauscharme Kondensatormikrofone) in den Line-Eingang des Tonaufnahmegeräts.
es gibt genügend Beispiele, gerade im professionellen Bereich, wo das nicht der Fall ist. Z.b. Nagra V, AAton Cantar, Zaxcom Deva, etc. Das man für gute Qualität gutes Geld bezahlen muss sollte allerdings klar sein.
Es gibt Leute, die lieber die Nagra-Vorverstärker benutzen als sämtliche Studer-Neve-SSL-Mackie-Milennia-Preamps. Nicht färbend, simpel zu bedienen, robust, klein, leicht. Und teuer.
Natürlich ist eine Nagra noch immer die solideste Lösung, allerdings dafür auch entsprechend teuer und umständlich. Ich wolte hier nur dem Eindruck widersprechen, daß DAT prinzipiell für Außeneinsätze nicht robust genug wäre - dem ist Eindeutig nicht so. Das Tascam-Portable ist im übrigen ganz sicher nicht die erste Wahl...
""Ob für Naturaufnahmen 16 bit überhaupt ausreichen, wage ich zu bezweifeln, will aber keine ergebnisfreie Diskussion lostreten."" Das wird jeder für sich entscheiden müssen. Ich habe jedoch nicht den geringsten Zweifel das dies im Rahmen einer nicht-wissenschaftlichen Produktion jenseits jeglicher Bedenklichkeit ist.
Ich verwende einen Quadmic und habe mir dafür eine Batteriespeisung mit einem Blei-gel Akku gebaut. Ist nicht ganz handlich und mir fehlt leider ein entsprechend hochwertiges Aufzeichnungsgerät. Momentan nehme ich dafür einen Multimedia Festplatten Recorder, der 16bit Wav aufzeichenen kann (Archos Gmini 402). Das Teil ist aber eher als Mp3 und Xvid Abspieler konzipiert und beim Aufnehmen sind auch leise Störungen durch die Festplatte hörbar - aber nur schmalbandig und bei geringen Peglen (so ca. -60 dB). Dafür hat´s keine Symmetrierung und ist auch sonst nicht professionell, reicht aber für meine Spielereien. Der Preamp bringt mehr.