24/96 PCM Audio auf DVD-Video, welche Software kann es ?

Erstellt 37 Antworten38 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Forum,
ich habe gerade etwas über die Möglichkeit Audio unkomprimiert 24Bit / 96 KHz PCM auf eine DVD-Video (ohne Video) zu bannen gelesen. Das sollte jeder Consumerplayer abspielen können und rund 2 Stunden Spielzeit ist möglich.
Welche Software kann solch eine DVD erstellen? (WaveLab in der Vollversion wird es können, aber wer noch?) Ich habe D. W. Silber, aber eben nur für DVD-Audio.
Das Format wäre etwas zur Datensicherung der Rohdaten eines Mitschnittes vom Tascam HD-P2, daher mein Interesse.
Danke und Grüße
Torsten


conanima
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Antwort#3
Also wenn es nur um die Sicherung von (Roh)-Dateien geht, warum nicht einfach eine normale Daten-DVD erststellen. Das kann jedes Brennprogramm.
Ansonsten finde ich die Frage aber auch sehr interessant. Gibt es z.B. eine Möglichkeit eine Video-DVD zu erstellen in der das Video schwarz bleibt aber die Audio(Surround)-Signale vorhanden sind?
Gruß,
Lars
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Antwort#4
Ja gibt es...ich denke Toast kann das...aber ich muss in der Sursound-Liste suchen, da wurde das einmal erwähnt.


Tonzauber Super Summer Sale
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Antwort#5
Hallo nach Dresden ;-)
"DVD-Lab Pro" in der aktuellen Version sollte das können. Dieses Programm kostet für das was es kann (was kann es eigentlich nicht außer DTS / AC3 encodieren?) sogar noch erstaunlich wenig!!! Ich habe es ehrlich gesagt bisher nie mit 24/96 versucht, aber es unterstützt mehrere Tonstreams und auch Ton auf schwarz bzw. Standbildern.
Findest Du unter:
http://www.mediachance.com/dvdlab/dvdlabpro.html

Swen.
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Antwort#6
Ah tach auch,
wenn ich mich nicht ganz irre, geht 24/96 unkomprimiert nur auf DVD-Audio. Die DVD-Video hat das im Standard nicht drin oder haben die den mittlerweile erweitert? DVD-Video war eigentlich immer AC3. Hier gab es vor langer Zeit und wahrscheinlich immer noch AC-Encoder. Samplitude 8 kann eine DVD-Audio erstellen, allerdings ohne Menue, das müßte man dann in einem Video-Editor o.s.ä. erstellen.
Gruß
Markus P.
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Antwort#7
Also im Standard sind für PAL DVD-Vs PCM, Mpeg2 und AC3 spezifiziert, bei NTSC DVD-Vs. nur PCM und AC3. Eine unkomprimierte Stereospur ist also auf jeden Fall möglich, unkomprimiert Mehrkanal ist aufgrund der Beschränkung der maximal möglichen Datenrate nicht möglich. 24/96 stereo Unkomprimiert zu Video sollte aber funktionieren.
Unterschiede DVD-A vs DVD-V: DVD-Video unterstützt nur 48kHz und 96kHz, DVD-A zusätzlich auch 44,1, 88,2 176,4 und 192kHz
Übrigens geht 6Kanal 24/96 unkomprimiert aufgrund der Datenrate auch bei DVD-A nicht, sondern nur mit MLP:
2x 16 bit x 44,1 kHz: ohne MLP 13,4 Stunden, mit MLP 18...27 Stunden
6x 16 bit x 48 kHz: ohne MLP 4,1 Stunden, mit MLP 6,5 bis 10 Stunden
6x 24 bit x 48 kHz: ohne MLP ---, mit MLP 3,3 bis 4,1 Stunden
6x 24 bit x 96 kHz: ohne MLP ---, mit MLP 1,9 bis 2,5 Stunden
2x 24 bit x 192 kHz: ohne MLP ca. 65 Minuten, mit MLP 3,5 bis 5 Stunden


Tonzauber Super Summer Sale
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Antwort#8
... wobei MLP IMHO ungezogen teuer ist ;-)
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Antwort#10
wer es nicht gleich runterladen mag, Auszug aus der readme:
--------
[revised 2006-08-04]
Please check the home page at
periodically to view/download the latest version of this file.
------------------------------------------------------------------------
Lplex v 0.2 beta win32
------------------------------------------------------------------------
DVD-Video Lpcm multiplex utility - GNU GPL License
------------------------------------------------------------------------
The purpose of Lplex is to provide a free, quick, and hopefully
painless way to
- create a playable full-resolution audio-only dvd-video disc from
wave or flac audio filesets, with md5 verification and archival
content.
- extract unencrypted lpcm audio streams from dvd-video to wave or
flac in an md5-verified process.
You're already fully equipped for hi-res audio (up to 24-bit/96khz)
if you have a typical dvd-player and digital amp, and Lplex is a way
to take advantage of this.

---------------------------- REQUIREMENTS ------------------------------
- Windows XP, DVD-capable hardware
- Adequate free space, roughly
- 2x wave input size or 3x flac for authoring (cleanup enabled).
- equal to input size for extraction.

============================= QUICK START ==============================
1. Unzip the folder 'Lplex' to a location of your choice.

2. PAL/SECAM USERS: double-click on 'Lplex.exe' and then close it;
now open 'Lplex.ini' in Notepad and change 'video=ntsc' to
'video=pal', and save.
3. Just drop a folder (or disc) onto 'Lplex.exe' and it automatically
creates a dvd if it finds audio files inside, or extracts audio
if it finds a dvd filesystem. That's it (almost).
Default authoring is set to continuous audio, i.e. a concert. To
author a compilation with breaks between the tracks, you can
either drop the input folder onto 'Lplex_discrete.bat' (in the
'Util' subfolder), or proceed to the SETTINGS section below to
customize Lplex first.
5. Press CTRL-C at anytime to stop the program.

6. Burn the resulting .iso image file using Nero, ImgBurn, or similar
program.

------------------------------ FEATURES --------------------------------
- easy drag & drop operation
Authoring

- wave or flac input (16 or 24 bit / 48 or 96 Khz / 1-8 channel)
- no loss of audio data due to stream truncation (this is a problem
with other multiplexors)
- md5 monitoring of audio data
- automatic inclusion of archival data in dvd: info files, art, etc.
- partial authoring to generate lpcm, m2v, mpeg files.
Extraction

- wave or flac output (16 or 24 bit / 48 or 96 Khz / 1-8 channel)
- md5 monitoring of audio data

(for Lplex-authored discs)
- restoration of identical original audio data with md5 checking
- restoration of input file/folder structure with original filenames
and archival data
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Antwort#11
""ich habe gerade etwas über die Möglichkeit Audio unkomprimiert 24Bit / 96 KHz PCM auf eine DVD-Video (ohne Video) zu bannen gelesen. Das sollte jeder Consumerplayer abspielen können und rund 2 Stunden Spielzeit ist möglich.""
Unabhängig von der Frage ob das geht (was ja durchaus interessant wäre...)
möchte ich zu bedenken geben das die ganz große Mehrzahl der Video-DVD-Player - also die unterhalb der 100e-Grenze - so dermaßen schlechte D-A-Wandler haben das sich das ganze schon im Ansatz verbietet.
Was soll da denn 24/96, was als Consumerformat sowieso Blödsinn ist
(wer nutzt zuhause 24 Bit Dynamik? Wer hört/"fühlt" mit welchen LS über 20khz?? Märchenstunde.).
Als einziger Vorteil bliebe IMHO die Spielzeit - solange die schlechte Wandlerqualität nicht stört.
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Antwort#12
So einfach wie Tontechniker (24bit = viel Dynamik, 96kHz = größere Audiobandbreite, schlechter Player = 24/96 unnütz) ticken die Consumer leider nicht. Insbesondere diejenigen nicht, die sich für 70 Euros eine Heim-Surround-Anlage kaufen. Wenn da 24/96 auf der DVD steht, dann klingt das, was aus den Mini-Brüllwürfeln kommt, *in ihren Ohren* vieeeeel besser als wenn da AC3 draufsteht.
Die wenigen (z.B. Villenbesitzer am Starnberger See...), die tatsächlich eine Anlage besitzen, die 30 kHz wiedergeben kann (bzw. 15 kHz präziser...aber bitte keine Diskussion um Samplingraten hier! Die Theorien und Ansichten dazu sind doch inzwischen allen bekannt, oder?), und eine Hörumgebung haben, die die größere Dynamik erlaubt, die haben vielleicht tatsächlich etwas davon. Solange sie sich nicht ihre Ohren im P1 kaputtgemacht haben ;)
Aber allein als Verkaufs-"Argument" lohnt es sich schon, 24/96 draufzuschreiben. Selbst wenns nur hochgesampletes 16/44,1-Material ist.
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Antwort#13
""Aber allein als Verkaufs-"Argument" lohnt es sich schon, 24/96 draufzuschreiben. Selbst wenns nur hochgesampletes 16/44,1-Material ist. ""
Das ist leider so.
Dazu eine kleine Anekdote:
Neulich im WDR-Ü-Wagen auf meine Frage, ob ich meine Daten-DVD (2-Spur-Mix hinter Hardware L2!) des Konzertes später denn im 16 oder 24-Bit Format bekäme: "wozu 24 Bit, ist doch Rockmusik!?" Natürlich wurden es 16 Bit...
Solange schon von uns Tontechniker der Mythos aufrechterhalten wird, 24 Bit würde pauschal besser klingen (neben vielen anderen, s. 96khz, Röhren, Großmembran, Kabel etc.pp.), sollte man sich nicht Wundern über Desinformation beim dummen Normal-Verbraucher.
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Antwort#14
@hafi96.
hafi96 schrieb:
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Solange schon von uns Tontechniker der Mythos aufrechterhalten wird, 24 Bit würde pauschal besser klingen (neben vielen anderen, s. 96khz, Röhren, Großmembran, Kabel etc.pp.), sollte man sich nicht Wundern über Desinformation beim dummen Normal-Verbraucher.
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96 kHz contra 48 kHz schrieb:
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Unsere Live-Versuche haben, wie man in den Grafiken erkennen kann, ein sicherlich unerwartetes Ergebnis gebracht. Demnach haben beide 48 kHz-Wandler besser abgeschnitten als die beiden 96 kHz-Wandler. Weit abgeschlagen sind die beiden Vertreter der Wandler mit 44,1 kHz bei 16 Bit, die signifikant vom analogen Referenzsignal unterschieden werde konnten.
.
.
.
Allem Anschein nach ist das Format 48 kHz bei 24 Bit ausreichend, um eine nicht mehr von der analogen Referenz zu unterscheidende digitale Wandlung durchzuführen.
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Also sind 24 Bit deutlich besser als 16 Bit, steigert die Qualität mal eben um das 256-Fache.


96 kHz contra 48 kHz
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Antwort#15
Eigentlich könnte man Musik nach der Datenreduktion nur mit 8 bit weiterverarbeiten, weil sie ja eh keine Dynamik mehr hat. Zudem liegt es doch voll im Trend bei jungen Konsumenten, sich die Musik mobil auf dem Mp3-Handylautsprecher anzuhören. Ok, dann reicht ein Kanal - spart nochmal die Hälfte.
off topic - sorry!
:)
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Antwort#16
Hallo Martin,
das klingt verlockend, ich hab mir die Software geladen und werde sie mal testen.
Ich habe nur Bedenken das die Bedienung etwas "kryptisch" sein wird (aber dafür kostenlos)
Danke und Grüße
Torsten
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Antwort#17
Hallo Swen,
auf der verlinkten Seite gibt es auch eine 30 Tage Testversion, die werd ich wohl auch mal probieren.
- Jemand fand es abwegig 24/96 über billige DVD-Player wiederzugeben. Mir geht es mehr um die Möglichkeit, Livemitschnitte von Konzerten als eine "abspielbare" Version zu sichern. Schon aus Kapazitätsgründen werde ich nur mit 24/44,1 auf dem Tascam arbeiten. Bisher hatte ich eine DAT die unbearbeitet ins Archiv gestellt wurde und eine "gemasterte" CD als Endprodukt und zweiter zu archivierender Datenträger. In Zukunft muß ich mir bei CF-Card etwas einfallen lassen, daher die Frage.
Ich hoffte das Nero oder die üblichen Verdächtigen das Gefragte können ...
Die gelesene Quelle: Label Acousence, Suite von Hans Rott und dem "Titan" von G. Mahler, Philharmonisches Orchester Hagen, Anthony Hermus; DVD-Video 24/96 (ohne Bild)
Grüße
Torsten
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Antwort#18
Hallo,
96KHz war mehr so als Möglichkeit gemeint.
Immer diese Mißverständnisse, ich hätte natürlich lieber 192KHz ;-)
Grüße
Torsten
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Antwort#19
Wobei man gerechterweise dazu sagen sollte, daß der besagte Test doch schon einige Jahre alt ist (1998!). 48er-Wandler dürften auch damals schon halbwegs ausgereift gewesen sein, 96er eher nicht. Wäre mal interessant, den Versuch mit heutigen Wandlern zu wiederholen.
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Antwort#20
@pkautzsch.
pkautzsch schrieb:
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Wobei man gerechterweise dazu sagen sollte, daß der besagte Test doch schon einige Jahre alt ist (1998!). 48er-Wandler dürften auch damals schon halbwegs ausgereift gewesen sein, 96er eher nicht. Wäre mal interessant, den Versuch mit heutigen Wandlern zu wiederholen.
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Da stimme ich Dir zu, denn ansonnsten wäre das Ergebnis sehr unlogisch ...
... für mich war eher ausschlaggebend wie das Verhältnis zur Analogaufnahme war.
Im 96 kHz (und höhere Abtastrate) wurde dann ja auch geäußert, das es für das menschliche Ohr nicht mehr ausschlaggebend war, Für die spätere Signalverarbeitung könnte es hingegen ausschlaggebend sein (ich bin der Meinung das eine bessere Auflösung in der Nachbearbeitung (Manipulation) besser klingende Ergebnisse liefert).
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