@GuidoGGS.
GuidoGGS schrieb:
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Ich glaube, so zum Lachen ist das nicht. Ich stehe dem Thema zwar auch äußerst skeptisch gegenüber, aber dazu gibt es einen Testbericht von einer seriösen und renomierten Fachzeitung, dem Studio Presse Magazin, Fritz Fey, hier nachzulesen:
http://www.studio-magazin.de/Leseproben/Vovox.pdf-----------------------
Ich habe zumindest bei diesem Testbericht keinen Doppelblindtest gesehen ...
... und die Erklärungen von Werkstoffingenieur Jürg Vogt finde ich auch etwas merkwürdig. Natürlich bestehen Kabel wie jedes andere Metall (ausnahme unterkühlte Schmelzen (metallische Gläser)) aus Kristallen, aber grade beim Kabel gibt es eine Textur (Vorzugsrichtung). Die Kabel werden aus Barren hergestellt, die glühend gewalzt werden, und erst am Schluß der Fertigung ihr fertiges Außenmaß (Außendurchmesser) in einer Matrize (Ring aus Saphir oder Hartmetall) erhalten. Dabei werden die Kristalle im Draht in Drahtrichtung gestreckt, und am Ende noch durch Kaltverformung verdichtet. Und warum außgerechnet Silber (was z.B. bei hochwertigen Spiegeln noch durch Lacke vor Korrosion geschützt werden muß) das deutlich widerstandsfähige Kupfer vor Korrosion schützen muß ist mir schleierhaft, vor allem deshalb weil Kupfer zu einer stabilen Passivitätsschicht neigt (Kupfer bildet eine Patina, im gegensatz zu Eisen wo Rost (FeOOH) nicht vor weiterer Korrosion schützt). Aber wenn dieser Werkstoffingenieur im Studium ein bischen besser aufgepaßt hätte, so hätte er gewußt, das ein kleines bischen Sauerstoff die Leitfähigkeit von Kupfer verbessert!
Zitat Domke Werkstoffkunde 10. Verbesserte Auflage: (tschuldigung wegen der älteren Auflage, aber eine neuere Auflage wird nicht nötig sein)
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Geringe O-Gehalte erhöhen die Leitfähigkeit, weil die auch in technisch reinem Kupfer enthaltenen Verunreinigungen gelöst seine Leitfähigkeit viel stärker veringern als in Gestalt oxydischer Einschlüsse. In chemisch reinem Kupfer verminder auch Sauerstoff die Leitfähigkeit.
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Dazu sei angemerkt, das Elektrolysekupfer einen Reinheitsgrad von 99,9 % hat, und der Beste Leitwert von Kupfer (nach Domke) bei einem ca. 0.02 %igen Sauerstoffanteil besteht.
Zwar ist Kupfer sehr elastisch, aber ich würde Litzen gegenüber massiven Drähten den vorzug geben, vor allem wenn Flexibilität gefragt ist. Denn massive Kabel neigen zu Brüchen, und dann ist es auf einmal aus mit dem Leitungsquerschnitt. Genausowenig wie eine Bohrung Zugkräfte trägt, genausowenig leitet ein Riß den elektrischen Strom.
Und wenn er wirklich einen guten und langlebigen Isolator haben möchte, warum nimmt er dann nicht teergetränktes Papier statt seinem Kunststoff, dem selbst der Farbstoff fehlt. Ok, er hat als UV-Schutz einen anderen Kunststoff um seine Kabel gelegt, aber dies ist in meinen Augen nur Augenwischerei.
Von Jürg Vogts Kenntnissen über Vierpole während seiner Elektrotechnikvorlesung einmal abgesehen. Denn darüber dürfte er sehr wenig erfahren haben ...
... wie auch seine eigenen Aussagen bestätigen:
Jürg Vogt soll behauptet haben:
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... unter der Annahme, dass das theoretische Wissen über Signalleitungen noch nicht vollständig und die Vorstellung der elektrotechnischen Fakultät von einem elektrischen Leiter ein wenig idealisiert ist.
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Alles wirkt auf mich sehr unglaubwürdig, und sieht für mich zumindest aus Werkstoffkundlicher sowie Fertigungstechnischer Sicht wie Geldschneiderei aus.