Wer möchte was zu lachen haben ?

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Antwort#2
Weiss nicht, ob ich da lachen soll. Es wäre schon dramatisch, wenn es doch einen (grossen) Unterschied gäbe...
Kann nicht einmal ein Zweifler einen Doppelblindtest machen?
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Antwort#3
@Erdie.
Armer Erdie, stehst in diesem Forum ganz alleine da ...
... wie kannst Du auch dieser gläubigen Gemeinde mit falsifizierbaren Fakten kommen?
Die einzige Chance die Du hast wäre, hole sie da ab wo sie stehen, und erkläre es ihnen, als wenn man es einem kleinen Kind erklären würde ...
... aber wenn Du das machen möchtest hast Du eine Menge harte Arbeit vor Dir.
In diesem Sinne zitiere ich mal Alber Camus:
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Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.
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Antwort#4
@blaubar.
blaubar schrieb:
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Weiss nicht, ob ich da lachen soll. Es wäre schon dramatisch, wenn es doch einen (grossen) Unterschied gäbe...
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Nein wäre es nicht.
Nur ein Erkenntnisgewinn bringt uns weiter, nicht das festhalten an alten Modellen.
Aber für den Erkenntnisgewinn müssen die Erfinder sorgen, nicht die "Ungläubigen".
blaubar schrieb:
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Kann nicht einmal ein Zweifler einen Doppelblindtest machen?
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Wozu sollen sich die Kritiker dieser undankbaren Arbeit aussetzen?
Vor allem wenn ihre Ergebnisse mit Unverständnis belohnt werden.
Die Person die behauptet muß Belege liefern, und nicht die Person die die Behauptungen Anzweifelt.


Zwar kein Doppelblindtest, aber schon einmal eine klare Aussage eines Experten.
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Antwort#5
Also, leider ist es so, dass auch grosse Namen wie Bob Ludwig (hat Sachen von Phil Collins bis Mariah Carey gemastert) ihre Studios neu verkabeln und von einem eklatanten Unterschied sprechen.
Wie dem auch sei, ich bin mit meinen Neutriks ganz zufrieden...
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Antwort#6
Große Namen kriegen so eine Verkabelung ja auch geschenkt.
Oft kann man auch nach einem simplen "Stecker raus, Stecker rein" von einem "eklatanten Unterschied" sprechen.
Grüße
Opi
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Antwort#7
Ich glaube, so zum Lachen ist das nicht. Ich stehe dem Thema zwar auch äußerst skeptisch gegenüber, aber dazu gibt es einen Testbericht von einer seriösen und renomierten Fachzeitung, dem Studio Presse Magazin, Fritz Fey, hier nachzulesen: http://www.studio-magazin.de/Leseproben/Vovox.pdf
Guido
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Antwort#8
Eine seriöse Fachzeitung?! Haha, aber das finde ich jetzt lustig!
Eine Fachzeitschrift ist da schon noch etwas anderes.
Das ist doch nur ein Magazin und ist sowas, wie vielleicht die 'HörZu' der professionellen Audiobranche :)
...nunja, darüber kann man jetzt hier streiten, lohnt sich aber nicht. Ich bin dafür, dass wir das leidige Thema Kabel hier nicht schon wieder durchkauen.
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Antwort#9
Das wollte ich auch nicht bezwecken ..
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Antwort#10
@GuidoGGS.
GuidoGGS schrieb:
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Ich glaube, so zum Lachen ist das nicht. Ich stehe dem Thema zwar auch äußerst skeptisch gegenüber, aber dazu gibt es einen Testbericht von einer seriösen und renomierten Fachzeitung, dem Studio Presse Magazin, Fritz Fey, hier nachzulesen: http://www.studio-magazin.de/Leseproben/Vovox.pdf
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Ich habe zumindest bei diesem Testbericht keinen Doppelblindtest gesehen ...
... und die Erklärungen von Werkstoffingenieur Jürg Vogt finde ich auch etwas merkwürdig. Natürlich bestehen Kabel wie jedes andere Metall (ausnahme unterkühlte Schmelzen (metallische Gläser)) aus Kristallen, aber grade beim Kabel gibt es eine Textur (Vorzugsrichtung). Die Kabel werden aus Barren hergestellt, die glühend gewalzt werden, und erst am Schluß der Fertigung ihr fertiges Außenmaß (Außendurchmesser) in einer Matrize (Ring aus Saphir oder Hartmetall) erhalten. Dabei werden die Kristalle im Draht in Drahtrichtung gestreckt, und am Ende noch durch Kaltverformung verdichtet. Und warum außgerechnet Silber (was z.B. bei hochwertigen Spiegeln noch durch Lacke vor Korrosion geschützt werden muß) das deutlich widerstandsfähige Kupfer vor Korrosion schützen muß ist mir schleierhaft, vor allem deshalb weil Kupfer zu einer stabilen Passivitätsschicht neigt (Kupfer bildet eine Patina, im gegensatz zu Eisen wo Rost (FeOOH) nicht vor weiterer Korrosion schützt). Aber wenn dieser Werkstoffingenieur im Studium ein bischen besser aufgepaßt hätte, so hätte er gewußt, das ein kleines bischen Sauerstoff die Leitfähigkeit von Kupfer verbessert!
Zitat Domke Werkstoffkunde 10. Verbesserte Auflage: (tschuldigung wegen der älteren Auflage, aber eine neuere Auflage wird nicht nötig sein)
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Geringe O-Gehalte erhöhen die Leitfähigkeit, weil die auch in technisch reinem Kupfer enthaltenen Verunreinigungen gelöst seine Leitfähigkeit viel stärker veringern als in Gestalt oxydischer Einschlüsse. In chemisch reinem Kupfer verminder auch Sauerstoff die Leitfähigkeit.
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Dazu sei angemerkt, das Elektrolysekupfer einen Reinheitsgrad von 99,9 % hat, und der Beste Leitwert von Kupfer (nach Domke) bei einem ca. 0.02 %igen Sauerstoffanteil besteht.
Zwar ist Kupfer sehr elastisch, aber ich würde Litzen gegenüber massiven Drähten den vorzug geben, vor allem wenn Flexibilität gefragt ist. Denn massive Kabel neigen zu Brüchen, und dann ist es auf einmal aus mit dem Leitungsquerschnitt. Genausowenig wie eine Bohrung Zugkräfte trägt, genausowenig leitet ein Riß den elektrischen Strom.
Und wenn er wirklich einen guten und langlebigen Isolator haben möchte, warum nimmt er dann nicht teergetränktes Papier statt seinem Kunststoff, dem selbst der Farbstoff fehlt. Ok, er hat als UV-Schutz einen anderen Kunststoff um seine Kabel gelegt, aber dies ist in meinen Augen nur Augenwischerei.
Von Jürg Vogts Kenntnissen über Vierpole während seiner Elektrotechnikvorlesung einmal abgesehen. Denn darüber dürfte er sehr wenig erfahren haben ...
... wie auch seine eigenen Aussagen bestätigen:
Jürg Vogt soll behauptet haben:
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... unter der Annahme, dass das theoretische Wissen über Signalleitungen noch nicht vollständig und die Vorstellung der elektrotechnischen Fakultät von einem elektrischen Leiter ein wenig idealisiert ist.
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Alles wirkt auf mich sehr unglaubwürdig, und sieht für mich zumindest aus Werkstoffkundlicher sowie Fertigungstechnischer Sicht wie Geldschneiderei aus.
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Antwort#11
Sigmund Freud hat viele seiner Patienten mit gigantischen Dosen Kokain behandelt. => Großer Name schützt vor Dummheit nicht... Jeder macht Fehler!
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Antwort#12
hmmm, iss ja auch nich schlimm... je besser mein equip klingt desto eher bin ich mit dem sound zufrieden... und ich bezweifle dass die hörer so ne verkablung habn...
grüazi
dB
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Antwort#13
Wenn ich unter den "großen Namen" auch einmal eine große Sendeanstalt (WDR, BR, SWR,...) wiederfinde oder wenn ich lese, daß LAWO oder StageTec diese Produkten (weiter) verarbeiten, bin ich gerne bereit, mir diese auch einmal anzuschauen.
Wenn namhafte Toningenieure Werbung machen müssen, kriegen die entweder den Hals oder die Auftragsbücher nicht voll. Wofür der alte Swedien nicht schon alles geworben hat ...
Ansonsten halte ich mich an die Regel:
Je mehr ein Produkt beworben wird, umso billiger muß es in der Herstellung sein.
Vovox wird mit einem - für Kabel - irrsinnigen Werbeaufwand in den Markt gedrückt. Selbst bei Billigkrautern, die vorwiegend billige China.Mikrofone und andere Low-Budget-Produkte verkaufen, steht ein dickes Vovox-Display im Laden. ???
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Antwort#14
Es ist etwas leicht, alles so einfach abzutun, frei nach: grosse Namen haben in der Regel keine Ahnung.
In einem grossen Studio liegen einige hunder Meter Kabel, schon möglich, dass es bei der Menge was ausmacht.
Bob Ludwig hat übrigens nicht für Kabel geworben, er hat sogar gänzlich verschwiegen, um welches Produkt es sich handelt.
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Antwort#15
Selbst bei Billigkrautern, die vorwiegend billige China.Mikrofone und andere Low-Budget-Produkte verkaufen, steht ein dickes Vovox-Display im Laden. ???
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Antwort#16
Es mag ja sein, daß es einen geringen Unterschied gibt. Diesen sollte man aber im Doppelblindtest eindeutig identifizieren können, und nicht sagen "nachdem ich mein ganzes Studio neu verkabelt hatte, klang alles besser". Da kann es nämlich auch einfach daran liegen, daß die Kabel *neu* sind.
Die Kritik ist, glaube ich, eher gegen die unklaren und psychologisch vorbelasteten Versuchsbedingungen gerichtet (und gegen die Preis- und Werbepolitik der Firma) als gegen das Kabel als solches.
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Antwort#17
Ich habe nie gesagt, dass große Namen keine Ahnug haben. Dann wären es wohl nicht so große Namen. Aber es handelt sich um Menschen nicht um Götter...
Albert Einstein hat die Quantenphysik wie wir sie heute kennen nicht für möglich gehalten - "Gott würfelt nicht!"
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass auch die fähigsten Köpfe auf einem Gebiet mal komplett falsch liegen. Alles andere würde mir auch Sorgen machen.
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Antwort#18
http://vovox.ch/neu/content_d/01_03_02.html
Da wird geschickt Marketing gemacht:
Unterschiedliche Takes des gleichen Stückes werden mit teilweise deutlichen Lautstärkedifferenzen hier zum "Vergleich" angeboten.
Das soll dann eine Aussage über die Qualität der Kabel ermöglichen?
Den gleichen Take doppelt aufzunehmen mit gleichen Mikros an unterschiedlichen Kabeln war hier wohl zu aufwändig und in der Sache nicht hilfreich.
Wie oft die armen Musiker spielen mussten bis mit dem VoVox Kabel ein besserer Take gelang als der zuvor mit den standard Kabel aufgenommene ist nicht überliefert.
Als Beispiel das erste Stück "Duo Stimme / akustische Gitarre": VoVox im Schnitt 1.5 dB lauter als die Standartstrippe! Da frag ich mich doch wie viele Meter VoVox Kabel es braucht um einen Preamp zu ersetzen ;) Man könnte ja viel Strom sparen, nach zugegebenermassen hoher Anfangsinvestition..

mfg Tom
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Antwort#19
Trotz des Lacheffekts (ob der "Begründungen")... was mich bei sowas immer am meisten ärgert:
Da wird von irgendwelchen "Messungen" mit tollen Tools und toller Hardware geblubbert... und veröffentlicht wird davon nichts. Der Unbedarfte mag glauben, was "Experten" dazu herausgefunden haben wollen, aber ohne Belege glaube ich nix mehr. Muss ja erstmal kein DBT sein, vernünftige Messschriebe/tabellen täten mir reichen (z.B. die "ja so irrelevanten" LRCG-Parameter). Das millisekundenlange(!) Nachschwingen will ich erst mal sehen... und wie soll ein Kabel mit glatten Frequenzgang von Amplitude und Phase einen Impuls schlechter übertragen als eines mit krummen F-Gängen? Will man optimales Rechteck/Impulsverhalten (d.h. möglichst frequenzunabhängige Gruppenlaufzeit), darf die Übertagungsfunktion der ganzen Kette Treiber-Kabel-Empfangereingang nur schärfstenfalls ein Besseltiefpass sein, und fertig.
Grüße, Klaus
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Antwort#20
Unterschiedliche Takes des gleichen Stückes werden mit teilweise deutlichen Lautstärkedifferenzen hier zum "Vergleich" angeboten.
Das soll dann eine Aussage über die Qualität der Kabel ermöglichen?
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Wird das denn so angeboten und als solches bezeichnet (habs mir nicht angeschaut). Dann wäre das doch ganz klar glatte und bewusste Irreführung und man sollte die fast mal anzeigen.
Es ist doch klar, dass ein Laie da nicht mehr durchblickt - und mir tun ehrlich gesagt die Leute echt leid, die da drauf reinfallen und (mehr oder weniger) hart verdientes Geld ausgeben (im sicher durchaus ehrlichen Bemühen um Verbesserung).
In unserer komplizierten Welt ist jeder irgendwo Laie und daruf angewiesen, dass er nicht übelst hinters Licht geführt wird (so eine Pegelmanipulation fällt für mich erstklassig darunter).
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