Ich habe ein grosses Problem mit meinen Mischer, seit heute. Ich hoffe, dass jemand das Problem eingrenzen kann. Heute ist mir aufgefallen, dass mein EELA Mixer plötzlich rauscht, es ist eher ein knattern. Dies hört man, wenn man das Gain ziemlich aufdreht. Allerdings nur, wenn ich den Kanal auf Mik-Betrieb fahre, drücke ich auf Line, ist alles wieder perfekt. Komischerweise geschieht das bei jedem der acht Kanäle. Ausgeschlossen habe ich: Es ist kein Netzbrumm, es kommt nicht vom Mik oder von Kabeln. Ich kann den Mischer ohne Kabel (ausser Netz) betreiben und auf Mikbetrieb knattert er. Nicht wahnsinnig laut, aber deutlich zu hören. Im Linebetrieb ist alles perfekt. Es ist ein Mischpult der S120er Serie, in Modulbauweise. Zu sagen bleibt noch, dass die Phantomspeisung immer an ist, man kann sie nur intern ausschalten (mit kleinen Bridges). Meine bisherigen Schlüsse als Nicht-Elektroniker: Die Strips sind wahrscheinlich in Ordung (gehen doch nicht alle gleichzeitig nur für Mikbetrieb kaputt...) Nebst den 8 Kanälen gibt es noch einen Kompressorstrip, einen Oscillatorstrip und den Meterstrip mit den Monitorreglern etc. Die Anzeigen sind alle ganz normal (Betriebsspannung, Phantompower). Wer kann mir helfen, wäre wahnsinnig dankbar um euren Rat!!
Ich habe das Problem gelöst. Ich habe eine neue externe (Backup) Harddisk , die mit einem f****** Netzteil funktioniert. Ich habe das Netzteil ausgesteckt... und es war ruhig!! Wie kann das sein? Ich habe ein Dutzend andere Netzteile an der Strippe, und es ist kein Problem. Ein anderes Netzteil macht akustisch Lärm, so dass ich es wenn möglich ausstecke. Ach, was bin ich glücklich, ist es nicht das Mischpult. So verändert sich mein Thread: Was macht ihr gegen die externe-Netzteil-Flut? Es ist die Hölle mit diesen schwarzen Kästchen. Ich habe in meinem Studio nur e i n e n Netzanschluss und ich muss alle meine Gerätschaften an diese Dose(n) hängen. Was kann ich also tun? Habt ihr (positive) Erfahrungen gemacht?
Ich habe keine positiven Erfahrungen - aber, die meisten Netzteile liefern ja aehnliches: 12 V AC, 12V DC, 18 V AC, 18 V DC, vielleicht auch mal 15 V. Rechne mal die gezogene Leistung der einzelnen Geraete zusammen und lass Dir einen Trafo bauen, der mehrere Geraete speist. Wenn die Elektronik der Geraete gut ausgelegt ist, sollten sie sich gegenseitig wenig beeinflussen. Gruss Mathematiker
ich habe das selbe Problem mit dem Netzteilgelärr. Ich habe mir einen Trafo bauen lassen, den ich demnächst für mehrere Geräte einsetze. Nur vorsicht: Es kann u.U. zu Brummschleifen kommen, wenn man mehrere Geräte an ein und die selbe Spannung hängt. Lasse Dir also einen Trafo mit mehreren Wicklungen bauen und verwende für jedes Gerät eine eingene getrennte Spannung. Das ganze dann noch in ein Gehäuse mit ein paar Buchsen die so beschaltet sind daß sie unverwechselbar sind oder verschiedene Buchsenformen, daß man nach einem vorübergehenden Abbau nicht versehentlich falsch anschließen kann.
Habe schon seit geraumer Zeit das Netzteilproblem durch ein gemeinsames Netzteil gelöst. Wenn die Regelelektronik gut gemacht ist gibt es keine Brummschleifen! Brummen ist immer ein Zeichen von Fehlern im Schaltungsdesign.
Hallo, 1) Ist die externe Platte ein 3.5"-Modell? 2) Ist der Versorgungsanschluss an der Platte einpolig? 3) Ist das Netzteil ein kleines Schaltnetzteil (was man daran erkennt, dass es sehr klein und leicht ist, die berühmte China-Quietsche)? Meist ist das/die Schaltnetzteile(e) das Problem. 3.5"-Platten brauchen ja +12V und +5V Spannung, eine davon macht man oft lokal im Gehäuse, die andere kommt von aussen. Ich bin selber für die Versorgungs-Einheit einer externen 3.5"-Platte (eines bekannten Herstellers) "verantwortlich", da wird ein 12V-Schaltnetzeil verwendet, und intern nochmal ein Schaltregler von 12V nach 5V. Das wird alles billig und so gebaut, dass es zwar den EMV-Richtlinien genügt, aber wenn es im Audiobereich das Netz verseucht, "kostet" das nix, also interessiert es auch keinen, leider. Abhilfe(n), beim Verursacher: - Netzfilter - Wenn es ein Schaltnetzteil ist, dann geht auch ein fest angeschlossener Netz-Adapater mit selbstgebautem RCR-Filter + Ferrit-Drossel (nur für Sachkundige!) - Trenntrafo (mit geerdeter Schirmwicklung) davor (das funktioniert 100%) - Neues Netzteil, linear geregelt - Methode ala Rainer Grüße, Klaus
Die Regelelektronik und das Schaltungsdesign hat nichts mit damit zu tun wenn es zu Brummschleifen kommt. Brummschleifen kommen durch verschieden Lage der Erdungspunkte und durch Potentialdifferenzen. Auch bei Speisung durch Batterieen kann es Brummschleifen geben! nämlich dann, wenn geschlossene Schleifen entstehen, in die dann eine Spannung von außen induziert wird.
Vielen Dank für eure kompetenten Lösungen. Ich werde mir eine aussuchen, nach Überprüfung der Möglichkeiten. Zum Glück ist das Problem nicht so akut, da ich die HD als Backup brauche und sowieso die meiste Zeit stillsteht. Im übrigen handelt es sich bei dem Netzteil genau um so einen Chinaschrott wie beschrieben : ( Dieser Chinaschrott soll bitte meine Europaqualität in Ruhe lassen. Ist schon fast philosophisch, wa?
Hallo, ich hatte übers Wochenende auch ein Brumm-Problem und siehe da: Auch meine externe Festplatte ist China-Ware! Hätte ich das früher gewusst!! Frage: Woher bekommt man denn geeignete Netztrenntrafos und worauf sollte man beim Kauf achten? Frage 2: Könnte man im Falle der externen Festplatte das Problem umgehen, indem man eine ohne externe Stromversorgung (gibt es sowas überhaupt noch?) benutzt? philoton
Hallo Blaubar, das Geräusch könnte durch ein Schaltnetzteil hervorgerufen werden. Eventuell durch ein Netzteil konventioneller Bauart tauschen und auf gute Siebung achten. Wenn alles nichts hilft, mußt du dir ein "Gitarristenbrett" zusammennageln. Auf eine Grundplatte verschraubt man dort alle benötigten Netzteile mit Abstand und in vorher erprobter Reihenfolge und Einbaulage. Diese Lösung sieht zwar uncool aus, funktioniert aber sehr gut. Gruß M. Hein
Sag mir was Du brauchst. Ich habe im Umkreis von 20 km um meinen Wohnort 4 Trafowickeleien die alle kundenspezifisch fertigen. Auch Einzelstücke. Einer dieser Firmen ist ein ehemaliger Lehrkollege von mir.
@Rainer: Können die Hersteller deiner Umgebung Ringkerne mit Sektorwicklungen für Pri&Sek, so 200VA-1000VA? Wenn ja, welche(r) (Link)? Hintergrund: Netztrafo mit extrem niedriger Koppelkapazität, ohne statischen Schirm (für Geräte ohne Schutzleiter). Danke&Grüße, Klaus
Ringkerntrafos können die herstellen. Bis zu welcher Leistung müßte ich mich mal erkundigen. Mit oder ohne statischer Schirm ist auf jeden Fall möglich. Mit Sektorwicklung meinst Du wahrscheinlich, daß nicht über den ganzen Ring die Wicklung aufgebracht wird, sondern nur zu einem Teil. Im Übrigen fertigen die Firmen Haufe und Pikatron Ringkerntrafos an - auch mit Mu-Metallabschirmung. Die sind durch die Übertragerfertigung auf solche Anforderungen qualifiziert. Für Geräte ohne Schutzleiter würde ich allerdings wegen der einfacheren Fertigung auf UI-Schnitte gehen, ggf. mit Schnittbandkern.
Hallo Rainer, danke, das ist sehr nett! Wie gesagt, ich befasse mich gerade zum ersten Mal mit dem Problem, daher weiss ich gar nicht genau, was ich benötige... Genügt hierbei die Angabe sämtlicher Geräte und deren Watt-Leistung, um den richtigen Trenntrafo zu finden? Kann man bei einer mobilen Ausrüstung (Interface, Mic-Preamp, Laptop, externe Festplatte, 2 Aktiv-Monitore) mit EINEM Trenntrafo arbeiten?? Danke für Information und viele Grüsse Philippe
Wenn alle Geräte an 230 Volt arbeiten, genügt deren Gesamtleistung. Dann gibt es einen einfachen Trenntrafo mit 1:1, also 230 auf 230 Volt. Du kannst ohne weiteres alle Geräte auf einen Trafo hängen im mobilen Betrieb - ist ja bei Ü-Wagen im Grunde genommen auch so. Was ich empfehlen würde, einen Trenntrafo mit Schirmwickung und diese beim mobilen Betrieb auf eine definierte Erde legen. Z.B. über einen Erdspieß oder an einen Blitzableiter des Gebäudes. Dann ist auch sichergestellt, daß bei einem evtl. Defekt des Trafos keine Spannung aus dem Netzt auf die Anlage gelangt.