Mikrophonkabel höherer Qualität

Erstellt 18 Antworten19 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen,
ohne jetzt wieder einmal eine "Kabel-Diskussion" entfachen zu wollen:
Ich möchte mir qualitativ hochwertige(re) Mikrophonkabel zulegen, die sich bei einer Länge von 10 Metern in einem Preissegment von 20-40 EURO befinden. Keine super-duper-Edel-Kabel, aber auch kein Billig-Schrott. Sommer-Cable bieten so ein Produkt an (Club-Series-Linie, 24,92? für 10 Meter).
Gibt es ein vergleichbares/besseres/günstigeres aber genauso gutes Produkt?
Wo bekommt man es unaufwändig (über online-Bestellung)?
Wie gesagt: Tips aus der Praxis genügen mir, keine philosophischen Abhandlungen ;-)
Danke und Grüsse
philoton
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Antwort#2
Wir haben doch darüber schon oft gesprochen: Das "GAC 3" von Gotham ist ein sehr gutes Mikrofonkabel. 2 gegenläufige Wendelschirme sorgen für die HF-Dichtigkeit. Und der Preis stimmt auch.
Was willst Du also mehr?

MfG
Rainer
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Antwort#3
GAC-3
Was willst Du also mehr?
Zwei Neutrikstecker...
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Antwort#4
P.S. langsam müsste uns Gotham mal Sonderpreise machen...
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Antwort#5
Hallo,
danke für die Antworten. ICh hatte leider in der ursprünglichen Fragestellung vergessen zu erwähnen, dass ich nicht die Möglichkeit besitze, selbst zu löten. Insofern kommen für mich i.A. nur fertig konfektionierte Kabel in Betracht...
Any ideas?
Danke
philoton
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Antwort#6
@philoton.
philoton schrieb:
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Ich hatte leider in der ursprünglichen Fragestellung vergessen zu erwähnen, dass ich nicht die Möglichkeit besitze, selbst zu löten. Insofern kommen für mich i.A. nur fertig konfektionierte Kabel in Betracht...
Any ideas?
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Warum nicht einen preiswerten Lötkolben kaufen? (Z.B. "Ersa 30s" für ca. 20 Euro)
Natürlich mit zusätzlichem Verbrauchsmaterial und einem Seitenschneider. (Eine Stripax ist ganz nett, aber sicherlich übertrieben.)
Es rechnet sich!
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Antwort#7
Die Antwort zählt nicht. Der einzige Grund nicht selber zu löten ist, mangelnde Zeit, weil man zusätzliche Kabel sofort braucht.
Löten _muss_ man können. kauf dir einen mittleren Lötkolben (nicht zu klein, manche Stecker leiten ganz schön was an Wärme ab) und es etwas Lötzinn mit Flussmittelseele. Am besten gleich mehr von letzteren, man weiss ja nicht wie lange es dank RoHS noch bleihaltiges gibt.
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Antwort#8
Klotz ist bei mir das Standardkabel. Kostet so um die 20 Euros für 10 Meter. Meine haben Amphenol-Stecker, gibts aber wohl auch mit Neutrik. Zu bestellen in jedem der gängigen Musikversandhäuser T., Musicshop, Music Store etc...
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Antwort#9
hei, äh sorry das ich mich so dazwishenschalte, ... gibts das auch unkonfektioniert als 50m rolle? und hast du bezugsquellen dafür?
danke
dB
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Antwort#10
Kaufe meine im lokalen Musikladen, spart die Warterei mit T-Internet-Bestellung. Sollte es aber auch bei T und ähnlichen geben, auch unkonfektioniert.
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Antwort#11
Gibt es als 100m-Rolle. Unser Kollege Martin Kennerknecht (FH Kempten) hat da mal eine kleine Sammelbestellung gemacht.

MfG
Rainer
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Antwort#12
... Kabel löten erfordert schon ein wenig Übung ...
Zu Zeiten, in denen in Deutschland elektronische Geräte von Frauenhänden hergestellt wurden, mußten die Löterinnen erst einmal einige Wochen aus Draht etliche "Kaninchenställe" zusammenlöten, bevor sie in der Produktion eingesetzt wurden.
Ein Ausfall bei einem Job wegen schlechter Lötstellen ist teuerer als der Mehrpreis für konfektionierte Kabel!
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Antwort#13
@Juppy.
Ich Dummerchen, da habe ich doch tatsächlich die Qualitätsprüfung vergessen.
Die muß selbstredend mit einem Weidmüller Spannungsprüfer geschehen, der auch für Durchgangsprüfungen zu gebrauchen ist.
Auch wenn ich Hart und Weichlöten erst während der Berufsausbildung gelernt habe, so war ich doch schon in der Schule in der Lage Blechdosen und Drähte zu verlöten ...
... mag sein, das man das heute nicht mehr in der Schule im Werkunterricht lernt.
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Antwort#14
Moin...
"... Kabel löten erfordert schon ein wenig Übung ..."
Gut, das Löten an sich erfordert etwas Übung. Aber Kabel sind mit das einfachste, was man löten kann, und man kann auch sehr einfach feststellen, ob die Lötstelle was taugt. Dein Satz klingt so, als wären Kabel "die hohe Schule des Lötens". Das mag bei manchen Steckertypen (entweder klein und fummelig oder aber mit riesigen Wärmekapazitäten, diese Neutrik-Klinken mit Löt"wanne" z.B.) durchaus zutreffen, aber so ein typisches XLR-Kabel kriegt man nach einer Handvoll Versuche locker zusammen. Und das auch sauber.
Wenn man sich dann an Bauteile wagt, die sich nicht signifikant erwärmen dürfen, oder auf Platinen mit geringen Leiterbahnabständen arbeiten will, dann sollte man schon fortgeschritten sein...
So schwer ist löten nun wirklich nicht zu lernen. Radfahren ist schwerer ;)
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Antwort#15
@.Jens.
.Jens schrieb:
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... Das mag bei manchen Steckertypen (entweder klein und fummelig oder aber mit riesigen Wärmekapazitäten, diese Neutrik-Klinken mit Löt"wanne" z.B.) durchaus zutreffen, aber so ein typisches XLR-Kabel kriegt man nach einer Handvoll Versuche locker zusammen. ...
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Ja, die großen Neutrik Klinkenstecker (Gewinkelt) sind wirklich unangenehm, ich nehme diesbezüglich auch schon (wenn möglich) die Stecker, die vergoldet sind. Die nehmen das Lötzinn eher an.
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Antwort#16
Löten im Werkunterricht in der Schule... na...
ich möchte den Lehrer sehen, der wirklich sauber löten kann, vor allem Löten in der Elektrotechnik und Elektronik.
Die können zwar noch eine Blechbüchse zusammenlöten (mit Lötfett und Lötwasser) aber für Elektronik habe ich da bei Lehrern meine Zweifel (es sei denn, sie sind selbst Elektronikbastler).
Ich habe es in der Schule im Werkunterricht erlebt, was Lehrer wirklich können, gemessen an der rauhen Praxis eines Mechanikers der von Berufs wegen löten oder sonst was machen muß.
Wir hatten mal ein Schachbrett im Werkunterricht gemacht. Es war haaresträubend wie unser Lehrer das ganze angegangen ist: Das Brett in 8 x 8 Linien mit Bleistift eingeteilt und dann die Felder (Furnier) mit Lineal angezeichnet und mit Schere ausgeschnitten....
Ich habe mir von meinem Vater (Schlossermeister) eine Stahlschablone machen lassen und dann damit das Furnier eingepreßt und mit scharfem Furniermesser ausgeschnitten. Die Felder waren so genau maßhaltig, daß ich auf eine Bleistifteinteilung des Brettes verzichten konnte. Allerdings: Der Lehrer hat diese Methode nicht kapiert! Die Folgen: Daß mein Brett von der Präzision sich erheblich von den anderen abhob!

MfG
Rainer
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Antwort#17
"Die Felder waren so genau maßhaltig, daß ich auf eine Bleistifteinteilung des Brettes verzichten konnte. Allerdings: Der Lehrer hat diese Methode nicht kapiert! Die Folgen: Daß mein Brett von der Präzision sich erheblich von den anderen abhob!"
Jetzt weißt du, warum die Produkte der Künster untereinander so sehr unterschiedlich aussehen. Dein Lehrer - ein Künstler!
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Antwort#18
Wir haben im Rahmen des PA-Unterrichts (für Wessis und zu junge: PA = produktive Arbeit - nicht das was Tontechniker drunter verstehen...) tatsächlich Löten gelernt und auch gelötet im VEB Kombinat Mikroelektronik Erfurt. Irgendwelche Tastaturen für Telefon waren das glaub ich. Im selben Unterricht wurde auch Feilen und Drehen inklusive Gewindeschneiden in der Lehrlingswerkstatt gelernt. Ich durfte später dann auch Fortran-Programme schreiben und Leiterplatten zum Testen von einfachen Logikschaltkreisen zusammenlöten. Aber nur als Spielspass-Projekt, selbst in der DDR hat man solche Schaltkreise sonst anders getest.
Soviel zum Thema Technik im Unterricht.
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