Schwächste Teil in der Kette

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Tach alle zusammen
Bin ein Homestudio Besitzer und habe eine Frage bezüglich dem schwächsten Teil in einer Kette von Audiogeräten. Ab wann lohnt es sich ein echt teures Mikrophon zu kaufen. Oder sind es schlechte Kabel die die meißten Störgeräusche erzwingen.
Derzeit habe ich :
ein schlechtes Großmembran von AKG >>>( kein Preamp)>>> Presonus Firestation Interface ( firewire mLan) >>> PC Logic (oder Apple Logic)
Sonst Standart XLR Verkabelung .

Was meint Ihr , wo kann man da noch mit wenig bis mittelviel Geld was auschlaggebendes machen.!
Danke für eure Info
Grüße Ben
ZitierenPost melden
Antwort#2
Gutes Mikrofon ist wichtiger. Wandler und Preamp sind etwa gleich, kommen aber später. Kabel ist völlig unwichtig, insofern es ein einigermassen Mikrokabel ist und kein Klingeldraht.
ZitierenPost melden
Antwort#3
Gegenüber einem "schlechten AKG-Großmembraner" (ich tippe mal auf die billige Perception-Reihe) sollten sich selbst einige andere Chinamikrofone gut präsentieren können. sE soll angeblich recht brauchbar sein.
Russische Oktavas sind, aus eigener Erfahrung, ziemlich gut und durchaus mit deutlich teureren West-Mikros zu vergleichen. Für den Kalaschnikow-Look ist das 219 zu empfehlen ;), welches ich diese Woche gerade erst sehr erfolgreich vor einer Jazz-Bassdrum hatte, aber auch schon über Pauken und an Kontrabässen. Das 319 soll etwas moderner sein. Für etwa 350 Euro habe ich mir dann noch ein 2500 gekauft: Röhrenmic mit angenehm gefärbtem Klang, gut für alle Arten Jazz, gut für Cellosolo vor Orchester, gut für etwas scharf klingende Gesangssolisten, gut als Overhead. Eigentlich sehr universell für ein Röhrenmikrofon.
Von den teuren Neumann-GMs ist für Homerecording wohl erstmal abzuraten: Die Feinheiten, die diese Mikrofone so teuer machen, hört man im Homestudio nicht wirklich. Eher noch Gefell.
Sei dir bewußt: Großmembraner färben. Darum sind Großmembraner immer Geschmackssache, die man unbedingt ausführlich probehören sollte. 30-Tage-Moneyback bei T machts möglich.
Lineareren und "natürlicheren" Klang bringen Kleinmembraner, die aber (a) nicht so respekteinflößend aussehen und (b) im Mix mehr Klangformung brauchen - aber eben auch mehr Möglichkeiten zur Formung offenhalten.
Presonus ist ganz ok. Sicher keine stylishen Neve- oder Avalon-Preamps mit viel Eigenklang, dafür aber recht lineare ohne Eigenklang (s.o. GM vs. KM). Am Horizont sehe ich für dich RME oder Mackie-Onyx aufgehen, wenn wieder ein bißchen Geld übrig ist.
ZitierenPost melden
Antwort#4
Auch finde ein gutes Mic am Wichtigsten, danach den Preamp (geringes Rauschen, moeglichst lineare Verstaerkung, genug headroom), dann erst die Wandler.
Noch Wichtiger finde ich aber Wissen/Praxiserfahrung des TT; ein erfahrener TT bringt mit einem weniger guten Equipment (aber einer Wohldurchdachten Mic-Position) mitunter bessere Resultate zusammen, als ein voellig Unerfahrener mit suendteurer Technik, der zB. eine Niere verkehrtherum positioniert...
Gruss,
Mathematiker
ZitierenPost melden
Antwort#5
dem würd ich mich anschliessen. Ergänzen könnte man, dass erfahrungsgemäss oft das schwächste Teil der Aufnahmekette die Musiker, der Aufnahmeraum und die äusseren Bedingungen sind. Aber das war jetzt hier nicht das Thema :)
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.