Ich schäme mich so!

Erstellt 13 Antworten14 Beiträge
Startbeitrag#1
Habt Ihr mal die ein oder andere Antwort durchgelesen... Da antworten Leute in einem Ton der einfach beleidigend ist. Warum? Dieses Forum kann doch auch dazu dienen Anfängern zu helfen, warum muss man Sie dann beleidigen? Wenn diese Menschen wirklich Tonmenschen sind dann schäme ich mich auch diesen Beruf gewählt zu haben. Zum Glück ist miene Erfahrung im reelen Leben besser und ich tausche mich oft aus mit Kollegen und bin sehr selten blöde angemacht worden. Aber hier in der virtuellen Welt scheinen manche einfach Ihren seelichen Müll abladen zu wollen...
Dara
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Antwort#2
Im realen Leben sieht man auch, wen man vor sich hat - ob ein Kollege oder Freund Hilfe benötigt oder zu den Faulen gehört, die wissen: im Internet, da wird Ihnen geholfen.
Und nun lese ich hier noch Fragen wie: Welches Kabel brauche ich, um ein Mischpult an die Soundkarte des Computers anzuschließen?
In den Anfangszeiten von DFÜ und Mailboxen gab es ein schönes Kürzel: RTFM (_R_ead _T_he _F_ucking _M_anual).
Es scheint in manchen Kreisen Zeitgeist zu sein, sich Wissen nicht mehr aneignen, sondern nur noch "abgreifen" zu wollen und sich ansonsten in seiner Ahnungslosigkeit gemütlich einzurichten.
Dies ist in der Tat beschämend!
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Antwort#3
Dieses Verhalten stört mich auch oftmals. Wenn Du mal in den Thread "Wie mische ich" guckst, wird Dir vielleicht aufgefallen sein, daß ich da ein paar Postings gelöscht habe weil sie einfach nur unqualifiziert und beleidigend sind und dem Fragesteller dabei nicht geholfen wurde.
Es gibt leider immer wieder solche, die sich verhalten als wären sie vom Himmel gefallene Meister die alles können.

MfG
Rainer
(Co-Forenmaster)
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Antwort#4
Huiuiui... jetzt wird aber scharf geschossen.. also ich zumindest wollte niemanden ärgern und wenn ich das getan haben sollte, entschuldige ich mich dafür. (war ich überhaupt gemeint?? keine ahnung) .. jedenfalls habt ihr schon ganz recht, wenn ihr im proberaum ein bischen rumfummeln wollt und was auf die festplatte kriegt. Jedefalls ist das heute 1000mal einfacher als noch vor ein paar jahren.
hast du (getodak) dir mal überlegt dir so ein billiges drummicro set zu besorgen? die gibts schon für knapp 150 euro und die mikros da drin sind speziell dafür ausgelegt in den für die jeweiligen drums am meisten benötigten frequenzen zu funktionieren. Ich hab live schon manches mal nen ganz netten sound damit hinbekommen. Nicht toll, aber "tutzt". Wenn du also ein mischpult hast mit 16 eingängen und sonem computerausgang (wohldann firewire). kannst du locker das komplette kit abmiken und hast genug kanäle für die anderen. eine gute idee ist es auch bestimmt das stereobild des kompletten proberaums mit abzunehmen. Dafür könntest du wunderbar die billigen kleinmembran kondensator mikros aus den drumset mikros verwenden. Ich hab auch ein paar aus so einem billig set und benutz die heute noch für gewisse sachen. muss halt passen.
Eine wichtige frage wär jetzt nur noch. was schickt das mischpult zum rechner?
die Stereosumme aus allen anderen Spuren, oder jede spur einzeln (ich glaub das mackie onyx macht das?? bitte verbessert mich falls nicht).
das beste wegen den mikropositionen wird sein, weil hier auch niemand euren Raum kennt oder ihn nachvollziehen kann, einfach ein wenig auszuprobieren und zu hören wo der Raum am besten klingt. Einfach ein bischen mit "common sense" rangehen, das hilft schon sehr.
Hier 129eus ebay..
http://cgi.ebay.de/Gatt-Audio-Set-Drum-Mikros-7-Stueck-NEU_W0QQitemZ260047344928QQihZ016QQcategoryZ15198QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
genau so ein set hab ich auch noch rumfliegen und es ist das, mit dem ich live schon ganz nette ergebnis erzielt habe.
und wers icht glaubt.. diese kleinmembraner die dabei sind, wo lustigerweise "Professionl" anstatt "Professional" draufsteht (jedenfalls bei meinen), klingen garnicht mal so sch...lecht vor ner akustikgitarre..
und bis ich mein B&K 4145 bekommen hatte, stand immer noch eins vor der Bassbumm..
Ich hoffe das ist dir nun ne größere Hilfe gewesen
Beste Grüße
Andre
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Antwort#5
Ja da hast Du sicherlich recht und ich bin auch der Meinung das"wer lesen kann, klar im Vorteil ist". aber das kann man den Leuten ja dann immer noch in einem "normalen" Ton sagen und nicht gleich beleidigend sein.
dara
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Antwort#6
und wieder recht gesprochen, aber ein wenig zu lieb. es soll halt noch menschen geben, denen andere dinge wichtiger im leben sind, als sich im detail zu belesen. Unter dem strich, ist es eine ausgesprochene frechheit, so zu reagieren und sich als allwissend darzustellen.
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Antwort#7
meine Güte! ich hab die gelöschten threads ja nicht gelesen, aber das muss ja schon ganz schön schlimm gewesen sein.. gut ich hoffe das Thema ist hiermit beendet.
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Antwort#8
Ich finde das prinzipiell nicht beschämend, denn es reguliert sich von selbst:
Diejenigen, die helfen wollen, tun das, die anderen nicht.
Wenn eine Frage in höchstem Maße unqualifiziert ist, wird niemand helfen.
Das Internet ist eben heute ein schnelles Nachschlagewerk, auch Foren gehören dazu.
Wenn jemand in einem Forum neu ist, spricht nichts dagegen, ihn auf andere Quellen bzw. die Suchmaschine zu verweisen.
Beschämend ist vielmehr, dass in solchen Fällen über die Hälfte der Aussagen von der Sorte stammt, die NICHT helfen will.
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Antwort#9
Es ist auch teilweise sehr schwierig von wirklichen ahnungslosen Laien, die nur mal naiv nachfragen, aber durchaus willig und fähig sind tiefer in die Materie einzusteigen und Fakes zu unterscheiden.
Dieses "Wie mische ich?" - Posting könnte auch von einem Troll kommen der nur mal mit gängigen Klieschees die anderen auziehen möchte.
Warum Tonmenschen so gereizt sind? Ganz einfach: Frust.
Einmal materiell, dank billigerer Technik muss einMusiker - einige Grundfähigkeiten vorausgesetzt - nicht mehr das teure Studio mieten sondern kann es zu Hause in Ruhe machen.
Und dann ideell: da viele Musiker das heute so machen sinkt die Qualität der Produkte unaufhaltsam. Und das kann man oft nicht mitansehen.
Der Frust wird dann noch schlimmer, wenn solch billig produzierter Mist kommerziell viel erfolgreicher wird.
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Antwort#11
... ich sehe das aber schon so, dass auch fragen eine art der wissensaneignung ist.
und irgendwann gibt es eh den "generate song"-Button, dann braucht die gesellschaft weder tontechniker noch musiker. und dann können individualisten wie ich sich endlich wieder auf das konzentrieren was sie toll finden....

grüsse

dB
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Antwort#13
Ich glaube das grundproblem bei dem anfangspost .. ober die antworten nun alle den richtigen Ton getroffen haben oder nicht und ich meine immer noch, daß außer den paar ausrutschern die meisten ganz in ordnung gingen, war das "sach ma schnell alles übers aufnehmen, daß ich das dann auch kann".
Ich habe auch weder ein Tonmeisterstudium, noch Sae noch irgendwas. Ich habe Englisch, Politik und Soziologie studiert.
Unter anderem war ich auch schon als Englischlehrer, Schlagzeuglehrer etc. tätig und auch da hab ich gemerkt wie nervig es ist zu hören, wenn jemand meint daß ich ihm bestimmt sagen könnte wie er morgen gut englisch sprechen und übermorgen gut schlagzeug spielen kann.
Dies heißt aber auf keinen Fall, daß ich jemandem ohne Anglistikstudium absprechen muss des Englischen mächtig zu sein. Dazu muss dieser auch nicht wissen was inflexible Morpheme oder Allophone sind. Zum Schluss zählt die Praxis.
Genau das selbe trifft auch bei der Tontechnik zu. Jeder mit ein wenig Verstand und vor allem einer Menge anhaltender Neugierde, kann das Handwerk soweit erlernen, daß es für die Praxis reicht. Dabei wird man merken, daß man immer besser wird, immer mehr dazulernt.
Um sich aber mit einem kompletten Themenbereich vertraut zu machen, ist es essentiell wichtig gerade für die Grundlagen eine Auffassungsgabe zu haben.
Als Beispiel : Ich hatte auch mal während meines Studiums die fixe idee so eine Sae Ausbildung zu machen, da es mir als weg erschien endlich das zu machen was ich wirklich will.. schön und gut. Dann habe ich mich etwas mit der ausbildung dort beschäftigt und nach lesen der anforderungen für das BMC (basic media certificate) welches bereits einige tausend euro kostet, musst ich mich doch sehr wundern wie man überhaupt zu dem entschluss toningenieur kommen kann, wenn man diese dinge nicht bereits aus reiner neugierde fürs Thema weiß. (ok sae´s geldmaschine mag da mit eine rolle spielen..)
zum Anfagspost zurück, wenn man also auch nur für seine Band ein Demo aufnehmen möchte, hätte man nur durch das lesen der Soundkartenanleitung vom Quäkblaster den post wohl kaum in dieser Art verfasst.
Wenn jemand auf diese Art anfängt einen Englischen Aufsatz zu schreiben und sei er auch nur für die tante aus marokko, hätte ich ihn auch zurüchgepfiffen.
Das geht halt nicht mit "ich schreib da mal so buchstaben drauf und mach dann nen punkt dahinter. ist das wirklich so einfach?" Bei aller inschutznahme, die auch berechtigt ist, lest euch bitte zum schluss nochmals den besagten anfangspost durch und ihr werdet genau die obrige formulierung wiederfinden. Man könnte sich ja auch mal den Spaß erlauben und in einer E-technik vorlesung, und sei es basics 1, den Prof fragen wie denn "der Strom in die Käbels kommt". mal sehen wie der reagiert.
Niemand weiss alles, ich wahrscheinlich am wenigsten, aber grundsätzlich darf es auch nicht zuviel verlangt sein sich erstmal vielleicht die mischpultanleitung reinzuziehen( mischpult hat er ja) In diesem Falle ist RTFM schon ganz richtig.
Klar soll man niemand blöde anmachen und die meisten haben das auch garnicht getan, doch ich spiel jetzt mal den advocatus diaboli und versuchte mal zu beleuchten
warum reaktionen wie die gehabten entstehen können.
(Nicht ein soziologischer Terminus! ;-) )
Kleine Anekdote zum Schluss.. daran fühle ich mich nämlich irgendwie erinnert.
Zur Tontechnik kam ich darüber ,daß meine alte Uni ein Tonstudio besaß, daß kein Schwein bedienen konnte. Ich auch nicht, aber ich hab mir zugetraut es zu lernen und hab unendliche stunden dort verbracht. Zum Schluss wurden ganze produktionen u.a. mit aufnamen des hauseigenen Bechstein Flügels dort realisiert. Eine tolle Zeit und man hat so viel in diesem Kellerchen gelernt. Dann kam die Zeit meines Nachfolgers und ich mache mit ihm einen Termin um ihm alles zu Zeigen. Als ich ankam hatte er bereits alle Kabel aus dem 02R gezogen und war dabei den Kopfhörerausgang des Pultes mit dem Mikroeingang seines Laptops zu "verdrahten". OK.. dachte ich. Ich zeig ihm wohl erstmal den Schaltplan vom Studio.. gesagt getan.. gekonnt schaute er auf den plan.. "jaja, alles klar, aber was isn Phono?" das letzte was ich in diesem Studio gesagt habe war "weist du was?.. leck mich!" .. ich weiss nicht was aus meinem Kellerstudio geworden ist.. wisst ihrs?
Alles Gute!
Andre
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Antwort#14
Hi Phunker,
ist ja alles schön und gut was Du schreibst..., aber der Ton macht halt die Musik. Und so sollte das halt auch bei einem Posting laufen. Aufregen und Leute beleidigen nutzt nichts...!
Ich habe mein Anfangsposting auch nicht gezielt für Dich geschrieben sondern mir gefällt manchmal der allgemeine Umgangston nicht.
Am Samstag ist mir auf einer größeren Veranstaltung dann auch mal Live passiert. Ich bion ganz blöde von einem ziemlich guten und bekannten Soundmann verbal angegriffen worde. Was hjat der mich nicht rum gescheucht, DI Auswechseln, neue Kabel und und und, Band gegen mich aufhetzen und so weiter... Ich hätte Ihn dann auch anschreien können, beleidigen können stattdesen habe ich Ihm ganz cool gesagt das er mal die Luft anhalten soll weil ich gerade über sein Problem nachdenken muss. Haben dann das (Band eigene) Interface ausgetauscht und schon lief alles prima und es war ein tolles Konzert. Nach dem Gig hat der große Soundmann und ich erstmal gemütlich ein paar Bier geziecht. Ich habe jetzt nen Kumpel mehr... und keine Feind. Hat sich dann doch gelohnt mal den Mist von Ihm zu schlucken, oder?
dara
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