Lasergravuren ...

Erstellt 18 Antworten19 Beiträge
Antwort#2
Sehr gute Idee und sieht dazu noch gut aus.
Verwechslungen ausgeschlossen und verhindert zwar nicht aber hemmt doch sehr den Langfinger.
Wir haben jetzt mal testweise ein Mikro "normal" gravieren lassen.
Sieht bei weitem nicht so gut aus, ist aber mit 4?/Stück wahrscheinlich deutlich
Preiswerter, was sich ab einer gewissen Anzahl an Mikros schon bemerkbar macht.
Deshalb mal die Frage, wa kostet den diese Lasergravur.
ZitierenPost melden
Antwort#3
Ich kann mich nur "DEMICH" anshließen: Die Ausführung sieht gut aus!
Ich hätte nichts gegen eine kurze Übersicht mit Preisbeispielen oder einen Links zu einer Kalkulationshilfe!
ZitierenPost melden
Antwort#4
@DasIch.
DasIch schrieb:
-----------------------
Sehr gute Idee und sieht dazu noch gut aus.
Verwechslungen ausgeschlossen und verhindert zwar nicht aber hemmt doch sehr den Langfinger.
-----------------------
Das war auch unser Gedanke. ;-)
DasIch schrieb:
-----------------------
Wir haben jetzt mal testweise ein Mikro "normal" gravieren lassen.
Sieht bei weitem nicht so gut aus, ist aber mit 4?/Stück wahrscheinlich deutlich
Preiswerter, was sich ab einer gewissen Anzahl an Mikros schon bemerkbar macht.
Deshalb mal die Frage, wa kostet den diese Lasergravur.
-----------------------
Dies waren ja nur ein paar Tests ...
... wir haben aber in Bielefeld jemanden gefragt, der Kontakte zu einem entsprechenden Graveur hat.
Als erstes wurde uns ein Preis von ca. 37 Euro genannt (inclusive Versandkosten).
Aber wenn wir noch eine Werkstückauflage dazu liefern würden, und sich dieser Service durchsetzt, dann könnte man sicherlich über vernünftige Preise reden, die jenseits dieser oben genannten Mondpreise liegen. (Er wollte wohl eher abschrecken, als das er um ernsthafte Geschäfte bemüht war ...)
Der Vorteil ist halt, man kann beliebige Logos und Schriften verwenden.
Man erstellt eingach eine BMP-Datei die dann z.B. ins PCX Format umgewandelt wird.
Somit lassen sich Designvorstellungen bezüglich der Markierungen leicht umsetzen.
Wenn es aber von der Forenseite ein größeres Interesse gibt, dann könnte man ja einen entsprechenden Graveur suchen, der dies zu einem vernünftigen Preis ermöglicht ...
... der Rest läuft dann halt über dem Postweg ab. ;-)
ZitierenPost melden
Antwort#5
Ja diesen Preis, so um die 30?/Stück bei einer Lasergravur ist mir auch genannt worden.
Bei Mikros, die so um 400? aufwärts liegen, auch durchaus denkbar.
Aber was machen wir mit dem Schrank voll SM57 / 58 und Co.
Wenn die "Diebstahl-Sicherung" ein drittel des Neupreises kostet, ist dies keine echte Lösung.
Ich denke, da tut es dann auch eine bei weitem nicht so schöne normale Gravur.
Und meiner Meinung nach, macht es nur Sinn, wenn wirklich ALLES gekennzeichet wird.
ZitierenPost melden
Antwort#6
@DasIch.
Wenn Du schon eine Zweiklassengesellschaft bei den Mikrofonen hast, warum machst Du dann nicht eine Zweiklassengravur?
Allerdings würde ich bei der Reporterkeule (Sennheiser MD 46) trotz des geringen Preises von ca. 200 Euro doch eine Lasergravur wählen.

Liebe Grüße,
Machiko
ZitierenPost melden
Antwort#7
Und meiner Meinung nach, macht es nur Sinn, wenn wirklich ALLES gekennzeichet wird.
Z.B. bei einem SCHOEPS Colette-System schon recht aufwendig: CMC, MK, RCxxx etc..
Die Laser-Gravur wäre aber auch für Frontplatten bei Kleinstserien von selbst konstruierten Geräten für den Eigenbedarf interessant ...
ZitierenPost melden
Antwort#8
Ich will mich ja nicht aufdrängen, aber ich bin selbstständiger Graveur und kann Euch so etwas gerne anbieten. www.graviertechnik-hupfer.de
40? kostet die eigentliche Gravur sicher nicht, wobei die Spannvorrichtung das aufwändige ist. Bei SM58 und einer grösseren Stückzahl sollte dies aber überhaupt kein Problem sein.
Grüsse, Thomas
ZitierenPost melden
Antwort#9
Ein SM58 läst man nicht gravieren, um es vor Diebstahl zu schützen. Ich lasse mein Klopapier auch nicht gravieren. Wenn es weg ist, kaufe ich eine neue Rolle.
Ne im Ernst: Sowas lohnt nur, bei hochwertigen Stücken und ich würde auch vorher die Kapsel ausbauen, wenn man mechansich graviert. Wer weis, wie die Schwingungen wirken.
Lasergravier klingt da viel besser, zumal die Oberfläche nicht stark angegriffen wird und man auch farbig gravieren kann, wie ich kürzlich im Bayerischen Laserzentrum in Erlangen sehen konnte. (gezielte Veränderung der Oberflächenstruktur)
ZitierenPost melden
Antwort#10
Das mit dem farbigen Lasern ist mir neu.
Auf den Laserzug bin ich bis dato nicht mit aufgesprungen, da es immermehr zu einer Massenware mit extremen Preiskämpfen wird. Man bekommt ja schon einen gelaserten Kugelschreiber unter 1?.
Du meinst durch das Lasern wird die Beschaffenheit Materialoberfläche nicht so stark verändert wie beim Gravieren?
Nun ja, ich habe erst letzte Woche Kupplungsscheiben für einen renomieren F1-Rennstall graviert, da die Laserung die Oberfläche zu stark beschädigt hatte.
Ich habe mir schon einige Lasermaschinen vorführen lassen, jedoch hat noch keine die Oberfläche geboten, welche in der Industrie sehr oft gefordert wird.
Das liegt aber auch daran, dass ich mit "Beschriften" eher wenig zu tun habe.
Genug OT
Gruss, Thomas
ZitierenPost melden
Antwort#11
@Jumpy.
Wenn Du Dir die Bilder genau anschaust kannst Du ja unterschiedliche Farben erkennen. Einmal wurde nur die Farbe entfernt, ein anderes mal wurde die Oberfläche soweit verändert, das wie bei den Anlaßfarben eine Verfärbung durch eine Oxidschicht eintrat.
Ich habe meinen Mann gebeten sich mal zu diesem Thema zu äußern ...
... liebe Grüße,
Machiko
ZitierenPost melden
Antwort#12
Es gibt so viele Methoden
Tampondruck, Gravieren, Lasern ... uvm.
Für's Lasern spricht die hohe Qualität, Aufspannvorrichtung kann bei Einzelstücken entfallen (Lappen, natürlich sollte es ein Feuerfester sein:-) wurde aber nicht genutzt).
Die größte Energiedichte ist im Fokus, aber laut Anbieter und meinen Beobachtungen kann man +- 2mm ohne Probleme Lasern, gerade wenn es nur um Schrift, Logos und Bildern geht. Für Werkzeuge sind natürlich andere Qualitäten gefordert, aber wer mist schon ein Logo nach. Bei Serien kann man diesen Aufwand durchaus rechtfertigen...(Entzerren)
Aber nicht bei Machbarkeitsstudien.
Aprpos Farbe beim Lasern:
Farbumschlag des Materials - Anlassfarben
Die Ausrichtung der Schraffur (Winkel!) hat für sich, auch schon sehr schöne Effekte.
Die Grawurabstände - Schwarzweiß Zeitungsdruck ...
MfG


http://forum.machiko.de/
ZitierenPost melden
Antwort#13
Die Oberflächenveränderung dürfte für Mikrofone allerdings nicht von belang sein.
Im Rennsport sieht das ja etwas anders aus :-)
Ich würde allerdings niemanden mein teures Studiomikrofon anvertrauen, der von der Materie Tontechnik keine Ahnung hat. Du wirst die Person allerdings hoffentlich gut kennen.
Gruss, Thomas
ZitierenPost melden
Antwort#14
@Jumpy.
Jumpy schrieb:
-----------------------
Die Oberflächenveränderung dürfte für Mikrofone allerdings nicht von belang sein.
Im Rennsport sieht das ja etwas anders aus :-)
-----------------------
Nun mach mal wegen der Bremsscheiben nicht so ein Zampano darum. Es reicht schon wenn man bei der konstruktion der Bremsen alles verhindert, damit sie sich nicht wie ein hydrodynamisches Axiallager verhalten.
Und diese Vorgänge sind weitestgehend bekannt. (Stichwort Couette-Strömung.)
Und wenn man noch innenbelüften möchte, dann konstruiert man die Lüftungsschlitze entsprechend einer Kreiselpumpe.
Also nix mit Voodoo.
Jumpy schrieb:
-----------------------
Ich würde allerdings niemanden mein teures Studiomikrofon anvertrauen, der von der Materie Tontechnik keine Ahnung hat. Du wirst die Person allerdings hoffentlich gut kennen.
-----------------------
Die Membran wird in jedem Fall schwingen, egal ob Leistung abgenommen wird, oder ob Phantomspannung aufliegt.
Solange keine Verschmutzung auf die Membran kommt braucht man also keine Angst zu haben ...
... vor allem nicht beim Lasern.
Natürlich dürfen die Mikrofone nicht herunterfallen und beschädigt werden. Von diesem Gesichtspunkt reicht es also aus, das man es mit einer gewissenhaften Person zu tun hat.
Kennst Du Kollegen, die in der Lage sind zu lasern? Ich kann mir schon vorstellen das die Investition in guter 5 stelliger Größe einen abschreckt sich ein entsprechendes Lasergravurgerät zu kaufen ...
... aber wie bei allem muß auch ein Graveur mit der Zeit gehen. Tut er dies nicht, ergeht es ihm so wie allen Produkten.
Es sei denn man verkauft Vovox Klangleiter.

Liebe Grüße,
Machiko
ZitierenPost melden
Antwort#15
Wie kommst Du denn jetzt auf Bremsscheiben???
Klar muss auch ein Graveur mit der Zeit gehen, nur bin ich niemand, der Schnellschüsse produziert und sich so läppische Beträge wie 70.000? schon reiflich überlegt. Die ersten ADAT`s waren ja auch fortschrittlich, nur nicht gerade der Weisheit letzter Schritt.
Ich arbeite kaum mehr im Bereich Gravuren, sondern eher im Formenbau und hier
hat der Laser schon erhebliche Nachteile.
So ist die Tiefe bzw. der Materialabtrag nie genau zu definieren, da stark Materialabhängig. Im Grunde muss immer ein Testlauf durchgeführt werden, um zu sehen wieviel Material vom Laser abgetragen wird. Sicher gibt es Maschinen (Deckel-Maho) wo der Abtrag sofort vermessen und dementsprechend gegengelenkt wird, nur ist das nicht wirklich ausgereift.
Klar kenne ich Firmen die Lasern und ich bin erst demnächst wieder bei einem Hersteller um mir eine Lasermaschine anzusehen.
Marktführer ist hier LPT.
Gruss, Thomas
ZitierenPost melden
Antwort#16
Mir ist mal ein China Großmembran Mikrofon mit Stativ umgefallen und auf den Boden gekallt. Ich konnte keine klanglichen Einbußen feststellen. Auch nicht mit Vergleich mit einem baugleichen anderen Mikrofon. Glück gehabt? Ich nehme an, Kleinmembraner sind da sogar noch robuster.
ZitierenPost melden
Antwort#17
naja, beim Chinamikrofon gibts ja nichts, was eingebüßt werden könnte...
Ich könnte mir vorstellen, daß zwischen einem einmaligen Runterfall-Schlag und einer höherfrequenten dauerhaften Vibration ein Unterschied besteht, was die Auswirkung auf manche Teile eines Mikrofons angeht.
ZitierenPost melden
Antwort#18
@Jumpy.
Jumpy schrieb:
-----------------------
Wie kommst Du denn jetzt auf Bremsscheiben???
-----------------------
Ich habe wohl die Kupplung verdrängt, und da blieb von den Kupplungsscheiben nur noch die Scheibe übrig ...
... und meine Migränebirne machte prompt Bremsscheiben draus ...
... tschuldigung. ;-)

Jumpy schrieb:
-----------------------
Klar muss auch ein Graveur mit der Zeit gehen, nur bin ich niemand, der Schnellschüsse produziert und sich so läppische Beträge wie 70.000? schon reiflich überlegt. Die ersten ADAT`s waren ja auch fortschrittlich, nur nicht gerade der Weisheit letzter Schritt.
-----------------------
Da stimme ich Dir zu. Nicht das Du den Fortschritt verpennst.

Jumpy schrieb:
-----------------------
Ich arbeite kaum mehr im Bereich Gravuren, sondern eher im Formenbau und hier
hat der Laser schon erhebliche Nachteile.
So ist die Tiefe bzw. der Materialabtrag nie genau zu definieren, da stark Materialabhängig. Im Grunde muss immer ein Testlauf durchgeführt werden, um zu sehen wieviel Material vom Laser abgetragen wird. Sicher gibt es Maschinen (Deckel-Maho) wo der Abtrag sofort vermessen und dementsprechend gegengelenkt wird, nur ist das nicht wirklich ausgereift.
-----------------------
Nun, meine Kenntnisse aus dem Stahlformenbau sind schon recht lange her, aber für die paar Werkstoffe kann man doch die Werte ermitteln ...
... oder?
Aber man stelle sich mal vor, man ist in der Lage mit einem Laser die Formen automatisch zu polieren ...
... zumindest die ersten Bilder sehen recht vielversprechend aus um die Hauptarbeit zu erleichtern. Leider steht im Artikel nichts über die Wärmeeingriffszone (wird das Metall zu Glas?) sowie über den Zwang zum Schutzgas.
Zumindest dürfte es dann einige Alkoholiker weniger geben, sowie die Selbstmordrate sinken.

Jumpy schrieb:
-----------------------
Klar kenne ich Firmen die Lasern und ich bin erst demnächst wieder bei einem Hersteller um mir eine Lasermaschine anzusehen.
-----------------------
Prima.

Jumpy schrieb:
-----------------------
Marktführer ist hier LPT.
-----------------------
Ok, ich bin schon lange aus dem handwerklichen Beruf draußen, da muß ich allerdings nicht alle Firmen kennen. :oops:
;-)

Liebe Grüße,
Machiko


Rauheit schmilzt dahin (Artikel aus dem Industrie Anzeiger)
ZitierenPost melden
Antwort#19
... wir haben jetzt noch einmal nachgelegt.
Ich hatte vorher noch einmal mit einem freundlichen Herrn von Schoeps gesprochen ob und welche Einstellungen für die Lasergravuren die besten wären ...
... die Einstellungen konnte er mir leider nicht nennen, aber er erzählte etwas von Versuchen, die bei Schoeps gefahren wurden. Nach seiner Aussage wären die Besten Ergebnisse die, wo die galvanisierte Nickelschicht nicht angegriffen werden würde.
Ok, da wurde unsererseits mit dem Industrielaser etwas über das Ziel hinausgeschossen, denn wir sind auf dem Messingrohr gelandet ...
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.