Rode NT5 vs. SE 1A

Erstellt 11 Antworten12 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen,
ich steh gerad vor der schwierigenden Entscheidung, mich für eine Overheadmikrofonierung eines Schlagzeugs zu entscheiden. Die Mikrofone sollen aber auch flexibel einsetzbar sein (Gitarre, Klavier, Chor,...). Zudem stellt sich die Frage, ob gematchte Pärchen notwendig sind oder ob die Unterschiede so gering sind, dass man dies vernachlässigen kann.
Ich hab mir die Rode NT5 und die SE 1a herausgesucht. Kennt jemand diese Mikrofone, kann sie vergleichen oder hat vielleicht noch einen kleinen Geheimtipp...?
Vielen Dank für eure Mühe,
Dennis
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Antwort#2
Habe beide noch nicht selber gehört.
Für die NT5 gibt es aber seit einigen Monaten Wechselkapseln (Kugel, Hyperniere), so dass die geforderte Flexibilität wahrscheinlich höher ist als bei den SE1a ist.
Ansonsten: Selber hören (anssichtssendung .-)
Gruss
Gerhard
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Antwort#3
Hi,
ich würde als weiteres Mikrofonpärchen die Marshall MXL 603 (breite Niere) oder deren Nachfolger MXL 604 mit in die Testrunde aufnehmen. Ich kenne die MXL603 und das sE1a und bin auch der Meinung: Testen.
Was auch noch in dieser Richtung erwähnenswert wäre: die kleinen Hauns 440, kosten aber schon mehr.
Viele Grüße
Holger


mobile Tonaufnahmen
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Antwort#4
Ich kenne zwar keins der Mikrofone, aber für RODE sprechen m.E. zwei Features:
- Der Vertrieb / Service in Deutschland soll sehr gut sein
- Die Mikrofone laufen laut Datenblatt auch mit 24 V Phantomspeisung. Gerade bei preiswertem Vorverstärkern kann man immer wieder die böse Überraschung erleben, daß diese als Phantomspannung statt 48 V nur 24 V liefern ....
Die SE habe mit 300 Ohm eine sehr hohe Ausgangsimpendanz. RODE liefert hier zwar keine Daten, die Ausgangsimpendanz dürfte sicherlich niedriger liegen. Sollten lange Kabelwege ( > 50 m) nötig sein, sollte auch die Ausgangsimpendanz niedrig sein.
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Antwort#5
... die NT5 haben 200 Ohm.


Studio 12
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Antwort#7
Wenn man sich Rode NT5 und die SE 1a ausgeguckt hat, dann muss man unbedingt ausgesuchte Pärchen kaufen.
Das ist bei Mikrofonen der Markennamen wie Neumann, Schoeps und DPA nicht so!
Da wird die Marketingabteilung jedoch von der Kundschaft gezwungen auch so schöne Pärchen anzubieten.
Das müssen sie tun, weil die Kundschaft nicht glaubt, dass die Toleranz ihrer hergestellten Mikrofone so gering ist.
Schlechte Erfahrung mit Chinamikrofonen hat gezeigt, dass immer ein Mikrofon viel schöner als das andere klingt.
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Antwort#8
Das ist bei Mikrofonen der Markennamen wie Neumann,
Laßt mich mit der Bude in Ruhe!
Seit 10 Tagen liegt dort mein defektes M149. Ich hatte hinterhertelefoniert, daß ich dieses dringend zurück brauche - trotzdem verstreicht die Zeit kommentarlos.
Nicht nur "time is money", wenn man sein Material braucht, um Aufträge annehmen zu können ...
In der Zeit vor der "Ehe" mit Sennheiser war der Service bedeutend besser. Scheint wohl in erster Linie der "gute Name" zu sein, der (teilweise zu Wucherpreisen) verwertet wird. Nach dieser Erfahrung werde ich Mikrofone, an die ich Qualitäts- und Serviceansprüche stelle, ausschließlich in Karlsruhe bestellen. Den Mehrpreis für ein CMCxx im Vergleich zu KMxxx ist mir allein schon der bessere Service wert!
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Antwort#9
Hier zum Vergleich die technischen Daten des MXL603S:
http://www.mxlmics.com/condenser_mic/mxl603s/mxl603s.htm
Da gibt's schon deutliche Unterschiede, auch wenn das Gehäuse ähnlich aussieht.
"Sollte mein Verdacht richtig sein, bliebe nur eine Antwort: NEIN DANKE"
Einfach aus Prinzip, oder hast du schlechte Erfahrungen mit Mikrophonen von 797Audio gemacht? Meine Behringer B-5 waren ihr Geld auf jeden Fall wert, obwohl sie im Vergleich zu wesentlich teureren Mikros natürlich deutschiche Schwächen haben. Es kommt doch immer auf den Verwendungszweck an - für manches sind auch chinesische Billigmikrophone gut genug.
Grüße,
Andi
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Antwort#10
Sch...., da hat sich ein "sch" statt einem "l" in mein Posting eingeschlichen. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. ;)
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Antwort#11
Es gibt einen deutschen Mikrofonanbieter, der in Verdacht stand, von diesem Hersteller zu kaufen. So auch ein Mikrofon, das dem CR 1-4 auffallend ähnelte, bis hin zu den angegebenen Daten und auch die Typenbezeichnung unterschied sich nur unwesentlich.
Folgende Probleme traten mit einem Mikrofon"pärchen" (aufeinanderfolgende Seriennummern) diesen Typs nach langer Lieferzeit auf:
"Twitschern" und "Pfeifen", wahrscheinlich herrührend von ungenügender Kapselvorspannung.
6 dB (!!!) Pegelunterschied, wahrscheinlich ein Produktionsfehler, daß bei einem Mikrofon zwischen Membran und Gegenelektrode zwei statt einem Isolierungsringe montiert wurden.
Miserable Verarbeitung der Elektronik - die schlechtesten Lötstellen, die ich je gesehen habe!
Klanglich konnten beide Mikrofone _nicht_ befriedigen.

Ansonsten:
Ich habe tatsächlich eine Allergie gegen Produkte aus China - schon zuviel Müll in den Fingern gehabt, egal, ob Spielzeug, schlecht genähte Kleidung, Elektronik, Kopien von XLR-Steckern, chinesische "Markenkabel" ...
Wobei ich nicht ausschließe, daß auch aus China hochwertige Produkte kommen können (auch wenn sie mir bisher nicht unter kamen). Ich sehe das heutige China an der Schwelle, an der andere europäische Länder vor ca. 30 Jahren standen. Diese Zeit wird China aber wohl nicht warten müssen ...
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Antwort#12
Rode NT55 mit Wechselkapseln Niere/Kugel. 3-fach Dämpfungsglied, schaltbares HP Filter 0/75/150Hz für 259?.
Mal Probehören !!!
Gruss
Gerhard
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