Headset Mikrofon an Mischpult

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Ich bin etwas verzweifelt und hätte gerne eine Antwort auf folgende Frage:
Wie kann ich an einem symmetrischen XLR-Eingang eines Mischpultes ein Headset-Mikrofon mit 3,5 mm Klinkenstecker zum funktionieren bewegen?
Ich vermute, dass es sich beim Headset-Mikrofon um ein Kondensatormikrofon handelt (nur 2 Leiter im Kabel). Dieses funktioniert wunderbar bei Verwendung mit dem Mikrofon-Eingang des PCs. Ich habe nun ein Audio-Interface / Mischpult vom Typ Behringer BCD2000, ein vierkanaliges Full-Speed USB-Audio-Interface
http://server3.gs-shop.de/200/cgi-bin/shop.dll?AnbieterID=3878&Seite=frame.html&bnr=996351013&referer=googlebase&PKEY=8CE2
und dort gibt es einen symmetrischen XLR Eingang.
Ich verwende nun ein Adapterkabel, dass diesen XLR-Eingang Pin 1 und 3 verbindet (unsymmetrisch) und zu einem 6,3 mm Klinkenstecker übergeht, von dort nutze ich wiederum einen Steckadapter, der 6,3 mm Klinke auf 3,5 mm Klinke adaptiert. Wenn ich mit dem Multimeter den Widerstand messe, habe ich Pin 1 und Pin 3 des XLR-Kontakts auf Masse und Pin 2 auf dem Signalkabel des Mikrofons. Ich vermute nun, dass ich eine Impedanzanpassung vornehmen muss, damit diese Kombination funktioniert. Ist das so richtig und wie stelle ich das an?
Jetzt hoffe ich auf hilfreiche Antworten und Tipps.
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Antwort#3
Und immer wieder diese Basteleien mit den unsymmetrischen 3,5 mm Klinkensteckern. Das ist kaum Tontechnik zu nennen und hat nichts mit echten XLR-Verbindungen zu tun. Da wird man zu Recht mit Problemen bestraft.
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Antwort#4
Was erwartest Du? Die Soundhardware in einem modernen PC kostet für den Hersteller weniger als ein ordentlicher XLR-Stecker für den Endverbraucher.
Wichtig ist doch nur, den Kunden mit 24 Bit, 192 Khz und 1500 W PMPO zu blenden, auch wenn er wegen des rauschenden Analogteils und übersprechen vom Digitalteil von den 24 Bit nichtmal 14 Bit nutzen kann. Statt Abschirmung und besserer Signal/Masseführung vergoldet man lieber die Klinkenbuchsen und legt noch eine 3D-Effektsoftware bei.
Abgesehen von diesen Unzulänglichkeiten: Finger weg von Billigheadsets. Die klingen ja entsetzlich und reichen oft gerade mal für Sprachverständlichkeit.
Wer ein bisschen mehr ausgibt, findet bei Plantronics, Sennheiser usw. preiswerte und brauchbare Headsets.
http://www.senncom.com/eprise/main/SennheiserCommunications/de_de/Products/CNT05_VBLG?ProductId=PC135
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Antwort#5
Das sind endlich einmal eine Menge an wahren Worten.
Wer diese beherzigt, der könnte 'ne Menge Lehrgeld sparen.
Aber meistens werden gute Ratschläge eher in den "Wind geschlagen".
Man will immer erst mal selbst schmerzhaft reinfallen. ;-(
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