Wasser auf die Mühlen - Pendant zu SE

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Antwort#21
""Hihi, das ist mal wieder eine Steilflanke an die beiden richtigen :-))
Um das Thema "Kugel & Beschallung" nochmals aufzugreifen:
Ich hatte kürzlich die Situation bei einem Jazzkonzert, wo der Flügel mit zwei Nieren aus einer Entfernung von ca. 35 cm über dem Resonanzboden "abgenommen" wurde:
Rückkopplungen ohne Ende ...
Nicht, daß die Rückkopplung über das Mikrofon selber kam - erst, wenn man das rechte Pedal trat, fingen die Saiten im Baß an zu schwingen. Wegen der Anhebung durch den Nahbesprechungseffekt ist jenes Phänomen zutage getreten, mit dem mancher Gitarrist auf seiner E-Gitarre vor dem Verstärker spielt.
Ich hätte zwar auch den Baß absenken können, die Wahl fiel aber wieder einmal auf ein Kugelmikrofon ...""
Ich versuche gerade zu deuten, was Du uns damit sagen willst... :-)
Generell sage ICH mal folgendes: Die GRUNDVORRAUSSETZUNG bei einer Beschallung ist ein adäquates Summen-EQing der Anlage für den Raum.
Ggf. muß bei kritischen Quellen (Flügel ist nicht so ganz einfach...) auch im Kanal
noch Feedback bekämpft werden.
Aber mit ordentlichem EQ geht eben theoretisch JEDES Mikro (Klangaspekte wären eine andere Frage).
Dein Beispiel bekräftigt erneut meine Erfahrung, daß Kugeln bei Beschallung erstmal nicht kritischer sind als Nieren, in Deinem Fall sogar besser (wahrscheinlich war die Anlage viel zu Bassbetont justiert, das erlebt man oft...),
was aber NUR mit Entzerrung zu tun hat.
Es ist jedenfalls viel naheliegender am EQ mal eben 100Hz zu ziehen als Mikros zu tauschen.
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Antwort#22
Hallo Christopher!
in Deinem Fall sogar besser ...
Es führt hier auf Grund der besonderen Situation in dem Hause zu weit - aber ich kann Dir via persönlicher @mail eine Vorstellung von der Räumlichkeit und ihrer Probleme mitsamt der eingebauten Fehler vermitteln.
Gruß
Juppy
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Antwort#23
Schon mal drüber nachgedacht, dass sowohl Sänger als auch Monitore in dem Frequenzbereich, in dem sich Raumhall tummelt, mehr oder weniger kugelförmig abstrahlen?
*das* habe ich bereits begriffen ;-)
Martin
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Antwort#24
Hast Du Dich mit dem Ding schon mal näher befasst? Ich meine z.B. messtechnisch - also ganz nüchtern, emotions- und erwartungslos?
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Antwort#25
Richtig. LEDE kein für Beschallung relevantes Konzept. War es nie.
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#26
""Schon mal drüber nachgedacht, dass sowohl Sänger als auch Monitore in dem Frequenzbereich, in dem sich Raumhall tummelt, mehr oder weniger kugelförmig abstrahlen?""
Das ist fein beobachtet ;-)
Allerdings ändert das ja nichts an der Tatsache, daß der "RF" hinter dem Mikrofon absorbieren soll. Eine andere Möglichkeit hat so ein Gerät nicht, nur dort kann es eine Wirkung erzielen.
Und "mehr oder weniger" - natürlich reicht die natürliche Richtwirkung eines Sängers oder einer anderen "Schallquelle" aus, um hinterher subtile Unterschiede zu bemerken. Und seien es nur Kammfiltereffekte...
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Antwort#27
""aber ich kann Dir via persönlicher @mail eine Vorstellung von der Räumlichkeit und ihrer Probleme mitsamt der eingebauten Fehler vermitteln.""
Klingt unterhaltsam - gerne. Du weißt ja jetzt wie es geht ;-)
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Antwort#28
Martin, mich interessiert dieses "Ding" überhaupt nicht. Ich habe eine gute Akustik.
Ich glaube Deinen Berichten gerne, daß es nicht wirklich funktioniert.
Nur wenn mehrmals die Frage kommt, warum das Ding hinter das Mikro kommt wenn man doch eine Niere nimmt, dann entsteht doch Erklärungsbedarf. Erst recht, wenn Du als Tester und Meinungsbilder das offenbar auch nicht verstehen kannst und dementsprechend nicht erläuterst.
Ich habe mir Anfangs auch die Frage nach der Position gestellt. Aber soo blöd sind die Leute bei SE nun doch nicht.
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Antwort#29
""Richtig. LEDE kein für Beschallung relevantes Konzept. War es nie.""
Davon ging ich aus. Wobei es im Grunde doch um dasselbe geht.
Die Frage ist: Ist LEDE denn ein relevantes Konzept für das Filtern von Reflektionen bei der Aufnahme? Wohl kaum.
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Antwort#30
"soll" - das ist aber auch schon alles!
"tut" - nur ein kleines Bischen im obersten Frequenzbereich - das bringt nur nicht wirklich was.
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Antwort#31
Hallo Uwe,
gibts sogar schon zum Selbstbau..
LG
Gerhard
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Antwort#33
also, wenn der so sauber Musik produziert, wie der schreinern kann... Keine Ahnung, wie aufgetackerte Alufolie als Plattenschwinger die tiefen Frequenzen wegdämpfen soll. Aber sieht immerhin toll aus, was der da sägt und hämmert...
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Antwort#34
Viele "Nieren" werden > 2-3kHz immer "kugeliger" und dann helfen SE und entsprechende Selbstbauten, in die um das Mikrofon herum hineingesungen wird.
Es grüsst RainerK
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Antwort#35
Viele "Nieren" werden > 2-3kHz immer "kugeliger" und dann helfen SE und entsprechende Selbstbauten, in die um das Mikrofon herum hineingesungen wird.
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Antwort#36
Asche auf mein Haupt für "kugeliger" > 2-3kHz
Richtig ist - und dass hatte ich eigentlich gemeint - dass es etliche "Nieren" gibt, die ab 2kHz aufwärts Rückdämpfungswerte in einem Winkel von 180 ca. +-20 Grad haben, die nur unwesentlich geringer als bei einer Kugel sind. Die Empfindlchkeit ist dort dann auch deutlich höher als die der "Kugeligkeit" unter z.B. 500Hz.
Dann kann eine Absorberwirkung hinter dem Mikro gegen Reflektionen an der Rückseite helfen. Ob das nun unbedingt ein SE oder auch eine Steinwollematte oder eine größeres Sofakissen ist, mag dem Geschmack des Nutzers überlassen bleiben.
Es grüsst RainerK
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Antwort#37
"Dann kann eine Absorberwirkung hinter dem Mikro gegen Reflektionen an der Rückseite helfen."
Mag sein. Das ändert aber doch nichts an der imperfekten Richtcharakteristik des Mikrofons. Nebenwirkungen: viele. Das ist kein Patentrezept sondern eher Pfusch. Gegn das Problem mit der geschilderten Ursache hilft ein besseres Mikrofon.
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#38
Gerade bei Gearslutz gesehen, daß es doch einen ernstzunehmenden Verwendungszweck für das Original gibt. Ob da das Pendant mithalten kann?


Nützliche Reflection Filter ;)
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