wav datei

Erstellt 20 Antworten21 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo, bin durch Zufall auf diese Hompage gekommen und habe eine Frage an die Experten.
Ich habe mit einem MP3Speicherstick, der auch Sprachaufzeichnungen machen kann etwas aufgenomen. Die gespeicherte wav datei auf dem Stick ist allerdings mit sehr störenden und lauten Hintergrundgeräuschen behaftet und man versteht die Sprachaufzeichnung nicht richtig. Wie und womit kann ich das ändern bzw. verbessern.
Danke und Gruß
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Antwort#4
- näher an den Sprecher
- Umgebung leiser machen
- Während der Aufnahme den Stick nicht anfassen/bewegen, sonst übertragen sich die Griffgeräusche aufs Mikrofon.
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Antwort#5
wenn wir schon witzich sind...
"war nur nen Spass "
NEN? also ugs. (ei)nen Spass? Sollte das nicht eher (ei)n Spass sein, so rein grob grammatikalisch....?
Das ist bitte eine ernst gemeinte Frage, ob sich da in Deutschland eine neue umgangssprachliche Form bildet - ich höre das immer öfter und als doofer Ösi stolpere ich jedesmal darüber.
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Antwort#7
Jau, es muss heißen ?war nur n Spaß?
Ich bin Westfahle, und komme aus dem Münsterland, hier sagt man auch ?wat?n dat?



www.rotemaus.eu
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Antwort#8
... ach blas mir doch an Kopp!
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Antwort#9
Westfahle?
Fahle Haut kennt man ja, aber das?


einfach klassisch!
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Antwort#10
... über die alpenländischen Wortschöpfungen mit Binnen-S wie dem auf dem Fluhafen Schwechat vorzufindenden "GepäckSband", dem in der Trafik erstehbaren "GeschenkSband", und der schriftlichen Umgangssprache in den österreichischen Printmedien und dem ORF wollen wir mal den Mantel des Schweigens breiten. Diese wird zurecht offiziell nicht als Deutsch sonden als "Österreichische Hochlautung" bezeichnet, wobei sie in der Zeitung Der Standard zuweilen auch einfach nur unter aller Sau ist. (Besonders bedauerlich für einen der dem Standard politisch näher steht als anderen Zeitungen.)
Womit mal wieder bewiesen wäre, dass Österreicher und Deutsche durch die gemeinsame Sprache getrennt sind.
Grüße,
Piefke Tonmaus
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Antwort#11
Hallo Tonmaus,
die von dir erwähnten "alpenländischen Wortschöpfungen mit Binnen-S" sind meiner Einschätzung nach auch hier in Österreich bedauerliche Ausnahmen. Dafür fällt mir in deutschen Medien jedes Jahr im Dezember das Wort "Adventskalender" negativ auf. Bei uns hieß das immer Adventkalender. Ich halte das "Binnen-S" eher für eine deutsche Unsitte, die leider bei uns (wie vieles andere, z. B. auch der "Dep*enapostroph", Anglizismen usw.) von den lieben Nachbarn oder den bösen Amis übernommen wird. ;-)
MfG,
Andi
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Antwort#12
Tja. es gibt wohl keine eindeutige Regel.
Auffällig ist dass es in Österreich sehr inkonsequent verwendet wird. So ist das GeschenkSband das Band, dass entweder um ein Geschenk herumgewickelt ist oder dafür bestimmt ist. Also eventuell das Band des Geschenks. Vom Genitiv abgeleitet. Beim GepäckSBand trifft das Beides nicht zu, denn ein Gepäckband wird nicht um Gepäck gewickelt. Es wird nicht mal ausschließlich Gepäck damit transportiert, sondern Lasten aller Art.
Das Fachwort ist in jedem Fall "Fugenlaut" Wenn man dem Wikipediartikel http://de.wikipedia.org/wiki/Fugenlaut folgt, kann wohl jeder machen was er will. Was gemäß deutscher, schweizer oder auch österreichischer Gründlichkeit allemal ein Unding ist ;-) Stichwort: Semmelnknödeln. Karl Valentin.
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#13
Na, wäre doch auch Unsinn, die Knödeln aus einer einzigen Semmel zu machen.
Interessant ist doch, daß diese Fugenlaute hauptsächlich in regionalen Varietäten einer Hochsprache vorkommen. Ich vermute da mal "Hypercorrection" als Ursache: Da in Dialekten oft Dativ statt Genitiv verwendet wird ("dem Toni sein Bruder" = Antons Bruder), versucht der sich des "Fehlers" bewußte Dialektsprecher, dies zu ändern. Heraus kommen dann Genitiv-S-Laute, wo eigentlich keine hingehören: Geschenkband = kurz für "dem Geschenk sein Band" = das Band des GeschenkS. Auf ähnliche Weise wird ja in Franken aus dem Steuerberater zunächst der "Schdeuerberader" und dann der "SchdeuerPerader".
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Antwort#14
Hi,
wird denn in Deutschland das S als Fugenlaut konsequenter verwendet als in Österreich? Ein paar Beispiele, an denen wir das überprüfen könnten:
Geburt(s)tag
Mutter(s)tag
Weihnacht(s)zeit
Oster(s)zeit
Arbeit(s)zeit
Sommer(s)beginn
Frühling(s)beginn
Frühling(s)knotenblume
Herbst(s)zeitlose
November(s)tag
Sankt Nimmerlein(s)tag
Es gibt sicher noch sehr viele andere, die es unmöglich machen, irgendeine Regel zu erkennen oder abzuleiten. Ich denke das Fugen-S hat seine Berechtigung, wenn ein Wort dadurch leichter oder deutlicher ausgesprochen werden kann, was z. B. beim drittletzten Wort der Liste eindeutig nicht der Fall ist. ;-)
Grüße,
Andi
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Antwort#15
Nun ja. Bei Deinen Beispielen sind dir 3 Eigennamen reingerutscht: Der Muttertag z.B. ist ja eine historisch belegbare Schöpfung einer sozialpolitischen Bewegung aus dem späten 19. Jahrhundert.
Bei den anderen Sachen wüsste ich nicht dass sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich behandelt würden. Bzw. nicht wo sie wie behandelt werden. Könntest Du das kennzeichnen?
/Tonmaus
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Antwort#16
Stimmt nicht ganz. Es gibt zwar regionale Unterschiede, aber dialektbedingt sind diese nicht unmittelbar. Der Österreicher kann durchaus Genitiv und Dativ korrekt anwenden. Und die These der Überkompensierung ist zwar charmant aber abenteuerlich.
/Tonmaus
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Antwort#17
"Bei den anderen Sachen wüsste ich nicht dass sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich behandelt würden. Bzw. nicht wo sie wie behandelt werden. Könntest Du das kennzeichnen?"
Nein, das kann ich nicht. So war's auch nicht gemeint. Ich wollte nur zeigen, wie inkonsequent das S als Fugenlaut generell verwendet oder nicht verwendet wird (auch bei Eigennamen). Ich bin ja eigentlich auch für eine ordentliche Regelung, an die sich jeder halten sollte - und die Bestrafung öffentlicher Falschschreibungen auf Plakaten, Anzeigetafeln, Produktverpackungen,... (z. B. wegen "Erregung öffentlichen Ärgernisses"). ;-)
Andi
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Antwort#18
naja. Bei Eigennamen darf jeder machen was er will. Sogar seine Tochter "Schaquełine" oder "Schantał" nennen. (Weiß jetzt nicht ob der Character mit dem originał Meidłinger ł hier durchkommt...) Angesichts solcher Geschmacksverbrechen ist der eine oder andere Fugenlaut sicher zu verschmerzen.
:-)
Tonmaus
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Antwort#19
und immer wieder drängt sich da die kleine Szene an der Strassenbahnstation in Erinnerung die ich vor einiger Zeit erleben durfte: Mutter zu Kind: "Dennis, du Gfrast, des hast net "Hä?", "Wos?" hast des!"... wobei die hochdeutsche Übereinkunft wohl "Wie bitte?" gewesen wäre...
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Antwort#20
Was soll das OT-Gequatsche? Schlechte Auftragslage?


einfach dümmlich!
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