Link zum ersten Teil des Nierenvergleiches

Erstellt 15 Antworten16 Beiträge
Antwort#2
Hallo Leif, im MBHO Sample scheint ein Kanal verpolt zu sein.
Gruß
Hermann
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Antwort#3
Hi,
ich hatte dieses Pol-Problem schon mal, da hatten wir km184 und Haun nebeneinader und wollten sie kontrolliert mischen.
Ich habe persönlich nichts ge/-verpolt. Die sind so, warum auch immer....
Grüsse
Leif
P.s.: Klappt das mit den Stereodateien?
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Antwort#4
Ja, bis auf das Polproblem ging alles, ich habe es in Samplitude geöffnet. Das Ganze ist interessant, schade nur, dass die Files so unterschiedlich gespielt sind, man kann nicht genau sagen, was die Klangunterschiede jeweils hervorruft.
Hermann
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Antwort#5
Dafür habe ich doch immer noch die mk4 laufen... ich werde am ende einmal alle mics simultan aufnehmen.
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Antwort#6
Ja, ich hab's grad gecheckt, man sollte doch genau lesen ;-)
Wieso ist beim Vergleich mit dem C480 der Pegel so unterschiedlich zwischen den beiden Mikros ?
Hermann
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Antwort#7
das weiss ich auch nicht.... das ist immer das lauteste. die mics waren klemme neben klemme, alo ca. 2cm auseinander.
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Antwort#8
Blöde Frage, aber hast du nicht die Pegel vorher abgeglichen? Das MK4 hat 13mV/pasc das C480 ist ca. 10dB lauter (40mV/pasc !)
Hermann
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Antwort#9
Das erklärt alles.... mein Fehler - aber das sind dann doch eher 3dB als 10dB oder? Das würde auch übereinstimmen mit dem Ergebnis. Ich habe das Gain (warum auch immer - Faulheit?) einfach konstant gelassen.....
Nun ja, der Klangcharacter sollte sich ja dadurch nicht verändern....
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Antwort#10
Das C480 hat drei Empfindlichkeitseinstellungen: 40mV/20mV und 6,3mV das sind relativ zur MK4 +10dB, +4dB und -6dB. Vielleicht war das Mikro in der mittleren Stellung, das würde den festgestellten Pegelunterschied in etwa erklären. Für den Klang ist das unerheblich. Allerdings wird bei Vergleichen das lautere meistens als das bessere empfunden, das nennt man Psychoakustik :-)
Zur besseren Vergleichbarkeit sollten Pegel daher sehr genau abgeglichen werden, 1dB kann da schon das Ergebnis beeinflussen. Ich will jetzt aber nicht deine Arbeit madig machen, danke nochmal für alles!
Gruß
Hermann
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Antwort#11
Keine Ursache, daran denke ich habe ich gedacht. Ich habe ja auch geschrieben: alle Pegel sind individuell für jedes Mic in jedem File normalisiert worden, allerdings heisst da noch lange nicht, dass sie dann alle auch den gleichen Pegel haben (z.b. wegen Pegel spitzen die am einen Mic einen anderen Pegel hatten als am anderen). Deshalb sollte man das gehörmäßig noch abgleichen.
Ich finde am aussagekräftigsten meistens die lauten Beckenschläge im hinteren drittel der Files. Loope dir mal einen kurzen Bereich (so z.b nur ein "krachender" Anschlag) und - insbesondere unter 90 Grad - verstand ich sofort, warum Schoeps so teuer sind wie sie sind....
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Antwort#12
Das C480 hat drei Empfindlichkeitseinstellungen: 40mV/20mV und 6,3mV das sind relativ zur MK4 +10dB, +4dB und -6dB. Vielleicht war das Mikro in der mittleren Stellung, das würde den festgestellten Pegelunterschied in etwa erklären. Für den Klang ist das unerheblich. Allerdings wird bei Vergleichen das lautere meistens als das bessere empfunden, das nennt man Psychoakustik :-)
Zur besseren Vergleichbarkeit sollten Pegel daher sehr genau abgeglichen werden, 1dB kann da schon das Ergebnis beeinflussen. Ich will jetzt aber nicht deine Arbeit madig machen, danke nochmal für alles!
Gruß
Hermann
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Antwort#13
Die sind so, warum auch immer....
Wenn zwei Nierenmikrofone dicht nebeneinander (eins nach L und das andere nach R gepannt) negative Korrelation ergeben und auch noch phasig klingen, dann *muss* ein Mikrofon davon verpolt sein. Da würde ich alle meine Mikrofone mal gegen ein Vertrauensmikrofon checken und die "verpolten" dann umlöten.
Mir ist nur ein einziges von "Natur aus" verpoltes Mikrofon bekannt.
Das ist das seltene dynamische Zweiwege-AKG Model D 202:
http://www.coutant.org/akgd202/index.html
Das habe ich umgelötet. Es hatte den Kleintuchelstecker.
Häufiger sind schon verpolte Kabel anzutreffen. Dabei sind die a- und b-Adern versehentlich vertauscht angelötet.
Viele bezeichnen dieses auch verwirrend falsch mit "Phasendrehung". Jedoch ist dafür allein der Begriff Verpolung richtig.
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Antwort#14
Ich habe Leifs MBHOs mal gegen meine KM184 und MK4 getestet, was die Phase angeht. Das Ergebnis war: MBHO sind verpolt. Und zwar nicht nur eines, sondern alle 5, die ich probiert habe. Der Testaufbau war simpel: MBHO und Referenzmikrofon a la Straus zusammengepackt, ca. 50 cm davor in die Hände geklatscht, direkt ins MOTU-Interface aufgenommen. Kabel und Vorverstärker wurden auch getauscht, um sie als Verpolungsquellen auszuschließen.
Das Ergebnis sieht man im Bild oben.
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Antwort#15
@pkautzsch.
Das mit der Verpolung ist interessant, weil Erdie und ich nichts dergleichen bemerkt hatten. MBHO vs. Schoeps.
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Antwort#16
Eine Verpolung der angesprochenen MBHO-Mikrofone (MBP 603-Mikrofonkörper + MBC KA 100 Diffusfeldkugel) gegenüber den Schoeps-Mikrofonen kann schon mal vorkommen. Es ist sicherlich peinlich, aber bestimmt nicht die Regel.
Man muss eben auf alles achten.
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