Geschätzte community,
ich bitte um eine Empfehlung und Hilfe in folgender Sache:
für ein ethnomusikologisches Forschungsprojekt (polyphone Vokalgesänge teilweise mit akustischer Instrumentalbegleitung (Streich- und Blechblasinstrumente) benötige ich ein mobiles Aufzeichnungsgerät, das sich am besten durch folgende Anforderungen knapp spezifizieren lässt:
- In Punkto Qualität soll kein Kompromiss eingegangen werden, unkomprimierte, rauschfreie Aufnahmen mit minimaler Verzerrung, resp. möglichst originalgetreue Wiedergabe ist das Ziel. Die Aufnahmen sollen im Rahmen des Digial Europe Cultural Heritage über Jahrzehnte und darüber hinaus archiviert werden, sollten also möglichst gute digitale Rohdaten darstellen.
- Das Gerät soll möglichst rasch aufnahmebereit sein, oft ist es im Vorfeld nicht möglich, festzustellen, wann eine relevante Aufnahmesituation eintritt, falls dem so ist, darf es nicht ein, zwei Minuten dauern, bis das Gerät bereit ist
- Unkomplizierte Pegelaussteuerung und Limiter sind unerlässlich (insbesondere durch den wechselhaften Einsatz von Bläsern und Streichern kommt es zu ganz massiv unterschiedlichen Spitzen. Generell soll das Gerät sehr einfach zu bedienen sein, sodaß man auch unter Stress schnell die nötigen Einstellungen machen kann. Stark verschachtelte Menüs am Display oder mehrfach belegte Tasten wären dafür schlecht.
- Unter Umständen ist das Gerät bis zu 12h im Einsatz, ohne dass die Möglichkeit besteht, einen Akku aufzuladen oder das Gerät sonstwo anzuschließen. Eine (zumindest zusätzliche) Batterieversorgungsmöglichkeit wäre wichtig.
- Einhergehend mit dem hohen Qualitätsanspruch braucht das Gerät XLR-Buchsen und Phantomspeisung. Wenn jemand für obig beschriebene Zwecke ein erprobtes/geeignetes Mikro empfehlen kann, wäre ich dankbar.
- Das Gerät sollte im Grunde nach so transportabel und klein wie möglich sein. Doch auch hier gilt: Die darf nicht auf Kosten der Qualität gehen, diese hat uneingeschränkt Vorrang. Wenn man so will, das kleinste unter den (gleichwertig) Guten.
Ich bin bzgl. diesem Thema alles andere als versiert und hoffe auf ein paar nützliche Antworten für eine Anschaffungsempfehlung hier in diesem Forum. Dazu eines noch: Zum Glück wird das Projekt durch ausreichend Drittmittel finanziert, somit ist der Preis für das Gerät zumindest im gewissen Rahmen sekundär (ich denke bis EUR 1500 sollte alles möglich sein - ).
Ich bin nach einiger Recherche auf den Edirol R4 (nicht pro) im Auge. Wenn man kritisch ist, was spräche gegen den Einsatz dieses Gerätes bzw. was könnten andere besser/einfacher/effizienter erledigen?
Schon mal jetzt danke für die Rückmeldungen,
Kontiki
ich bitte um eine Empfehlung und Hilfe in folgender Sache:
für ein ethnomusikologisches Forschungsprojekt (polyphone Vokalgesänge teilweise mit akustischer Instrumentalbegleitung (Streich- und Blechblasinstrumente) benötige ich ein mobiles Aufzeichnungsgerät, das sich am besten durch folgende Anforderungen knapp spezifizieren lässt:
- In Punkto Qualität soll kein Kompromiss eingegangen werden, unkomprimierte, rauschfreie Aufnahmen mit minimaler Verzerrung, resp. möglichst originalgetreue Wiedergabe ist das Ziel. Die Aufnahmen sollen im Rahmen des Digial Europe Cultural Heritage über Jahrzehnte und darüber hinaus archiviert werden, sollten also möglichst gute digitale Rohdaten darstellen.
- Das Gerät soll möglichst rasch aufnahmebereit sein, oft ist es im Vorfeld nicht möglich, festzustellen, wann eine relevante Aufnahmesituation eintritt, falls dem so ist, darf es nicht ein, zwei Minuten dauern, bis das Gerät bereit ist
- Unkomplizierte Pegelaussteuerung und Limiter sind unerlässlich (insbesondere durch den wechselhaften Einsatz von Bläsern und Streichern kommt es zu ganz massiv unterschiedlichen Spitzen. Generell soll das Gerät sehr einfach zu bedienen sein, sodaß man auch unter Stress schnell die nötigen Einstellungen machen kann. Stark verschachtelte Menüs am Display oder mehrfach belegte Tasten wären dafür schlecht.
- Unter Umständen ist das Gerät bis zu 12h im Einsatz, ohne dass die Möglichkeit besteht, einen Akku aufzuladen oder das Gerät sonstwo anzuschließen. Eine (zumindest zusätzliche) Batterieversorgungsmöglichkeit wäre wichtig.
- Einhergehend mit dem hohen Qualitätsanspruch braucht das Gerät XLR-Buchsen und Phantomspeisung. Wenn jemand für obig beschriebene Zwecke ein erprobtes/geeignetes Mikro empfehlen kann, wäre ich dankbar.
- Das Gerät sollte im Grunde nach so transportabel und klein wie möglich sein. Doch auch hier gilt: Die darf nicht auf Kosten der Qualität gehen, diese hat uneingeschränkt Vorrang. Wenn man so will, das kleinste unter den (gleichwertig) Guten.
Ich bin bzgl. diesem Thema alles andere als versiert und hoffe auf ein paar nützliche Antworten für eine Anschaffungsempfehlung hier in diesem Forum. Dazu eines noch: Zum Glück wird das Projekt durch ausreichend Drittmittel finanziert, somit ist der Preis für das Gerät zumindest im gewissen Rahmen sekundär (ich denke bis EUR 1500 sollte alles möglich sein - ).
Ich bin nach einiger Recherche auf den Edirol R4 (nicht pro) im Auge. Wenn man kritisch ist, was spräche gegen den Einsatz dieses Gerätes bzw. was könnten andere besser/einfacher/effizienter erledigen?
Schon mal jetzt danke für die Rückmeldungen,
Kontiki
