hallo, irgendiwe kommt mir das fostex fr-2le sehr leise vor. ich habe ein t-bone em9600 (von thomann) kondensator mikrofon mit 300 ohm und -52dm empfindlichkeit. ausprobiert habe ich es auch mit einem sennheiser me 66. nur mit eingeschaltetem alc und vollem mic trim controls und recording level controls ist es laut genug. ich weiss ich habe keine ahnung, bin aber schier am verzweifeln, da ich nicht weiss was ich falsch mache bzw. das falsche produkt gekauft habe. normalerweise mische ich an einem wendt x2 mischer und speise das signal direkt in die kamera. da klappt alles ohne probleme. vielen vielen dank für eure hilfe!!!!!
Hast du beim T.Bone EM 9600 eine 1,5 Volt Batterie eingesetzt? Das Sennheiser ME 66 hat eine hohe Empfindlichkeit von 50 mV/Pa. (-26 dB re 1 V/Pa) Das Thomann T.Bone EM 9600 hat eine Empfindlichkeit von nur 2,5 mV/Pa. (-52 dB re 1V/Pa) Da kommt also 20 mal weniger raus; das sind riesige 26 dB weniger. Den Unterschied muss man deutlich hören.
um ehrlich zu sein. nein. das me 66 ist aber ein bischen lauter. die batterie habe ich rausgetan. kein unterschied. das me 66 ist mit vollem mic trim laut genug. nur dann rauscht es viel zu stark. komisch mit dem wendt mischer war es nie ein problem das mic laut genug zu bekommen. ist der fr-2le einfach zu schwach für meine mics? bei den daten des le stand auch das er mehr als 6 kohm input braucht. mein tbone hat aber nur 300ohm. oder verwechsle ich da was? als nebenfrage: warum gibt es eigentlich ein mic trim und recording level controls? ich bin wirklich am verwzeifeln. soll cih das gerät zurückschicken? danke für eine antwort gruß jakob
Dein T-Bone mit 300 Ohm Quellwiderstand ist OK. Was aber nicht OK ist, dass du keine Batterie benutzt. Ein Elektret-Mikrofon braucht einen elektronischen Impedanzwandler um den 1 Mega-Ohm hochohmigen Kapsel-Kondensator auf die 300 Ohm Ausgangswiderstand runterzubringen. Dieser Impedanzwandler benötigt eben unbedingt 1,5 Volt. Lies mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektretmikrofon
Wer sein Mikrofon nicht nach Vorschrift verwendet und es nicht mit der richtigen Spannung versorgt, der wird mit sehr geringem Pegel und kräftigem Rauschen bestraft. So ist das eben - im Leben.
Das EM9600 kann sowohl mit Batterie als auch mit Phantomspeisung betrieben werden. Wenn er die Phantomspeisung an hat, braucht er keine Batterie. Außerdem funktionieren die Mikrofone ja einwandfrei, wenn er sie am Wendt-Mischer hängen hat. Der Fehler muß also im FR-2 liegen. Ich tippe auf einen Mic/Line-Schalter auf Stellung "Line".
Der Fostex hat Kombi - Eingänge, wenn man dort eine Stereoklinke reinsteckt, hat man automatisch einen Line Eingang, vielleicht ist das ja das Problem. Es muß auf jeden Fall ein XLR sein. -Erdie
@Erdie. Sind diese Kombistecker nicht hardwaremäßig so verdrahtet, das eine Unterscheidung Line/Mikrofonvorverstärker nicht möglich ist? Diese Klinkenbuchsen an Deinem Fostex FR-2 LE erinnerten mich an die Eingänge vom Quadmic. ;-)
Der Fostex FR2LE High Definition Field Recorder hat 2 x XLR-Mikrofon-Eingänge mit 48V-Phantomspeisung. Wenn man diese nimmt, könnten die Mikrofone gehen. Nur ist das Behringer-T.Bone doch etwas schwachbrüstig. Ein Sennheiser ist deutlich kräftiger.
hallo erdie, vielen dank für alle eure antworten. nein, ich habe sowohl das t bone als auch das sennheiser per xlr angeschlossen. zuerst hatten beide eine batterie drinnen, jetzt habe ich sie rausgetan und natürlich phantomspeisung auf an. lustigerweise wird das gepegelte signal, wenn ich alc anschalte, etwas lauter und lässt sich weiterhin ganz normal pegeln. was ich jetzt probiert habe ist: mik an den wendt x2 anschliessen dort pegeln (funktioniert einwandfrei und man kann unglaublich stark pegeln (selbst mein atemgeräusch ist fast übersteuert wenn man aufpegelt)) und dann per mic signal vom wendt in den fostex --> prima ergebniss, endlich erreiche ich auch 0db und muss aufpassen das ich nicht übersteuere. meine frage ist jetzt, ist mein fostex fr2le einfach kaputt? oder ist es normal das bei meinen mics die verstärkung gerade noch bzw. eigentlich nicht mehr aussreicht? vielleicht habe ich die falschen mics? ich frage deswegen, weil ich mir überlege ob ichs umtauschen/reparieren lassen soll oder lieber geld zurück, da per versand gekauft. vielen dank für eine antwort gruß jakob
Hi Jakob, meine Kugelkapseln liefern eine Signal von 12mV/Pa und wenn ich den Fostex ganz aufdrehe, dann wird es schon beim Atmen deutlich laut (50cm Entfernung) Wie weitm müßte ich nochmal probieren, wenn man ein leises "hmm" von sich gibt, geht es schon an die 0 dB. Hast Du auch die Mikrofontrimmer ganz aufgedreht? Du mußt sowohl das "Aussteuerungrad" als auch die Mikrofontrimmer aufdrehen. Aber ich denke, das ist nicht das Problem. -Erdie
ich habe gerade in der anleitung nachgeschaut. dort steht unter mic eingang, input impedance: more than 6kohms. nominal input level -10 - -50 dbu. bei line sind es more than 10kohm. mein t-bone em 9600 hat im tele modus -44db, 6.3mv/pa und eine elektrische impedanz von 900ohm. im normalmodus hat es 300 ohm und -52db. ich verstehe es einfach nicht. kann es denn sein, das das fostex einfach zu schwach ist? ich meine wenn ich wirklich nahe rangehe an das mic und laut reinspreche, komme ich schon auf meine 0db pegelung. aber ich hab mir das fostex ja zum angeln von tönen gekauft und da ist man nie nur 5cm von der quelle entfernt, es sind ja schließlich richtmikros und die setzt man auch mal 1-3m entfernt ein. der wendt mischer schafft es ja wie gesagt ohne probleme . aber den wendt mischer habe ich mir nur ausgeliehen, weswegen der fostex in zukunft die vorverstärkung machen müsste, was er ja anschjeinend nicht schafft. ps: wenn ich in einem ruhigen raum das senneheiser angeschlossen habe und alles 100% aufpegle/verstärke bin ich bei 48db; mit alc an und aufgepegelt bin ich bei 36. diese beiden werte gelten übrigens auch dann, wenn ich gar kein mikro angestöpselt habe. das kann doch nicht normal sein oder? soviel störwerte bei 100% aufpegelung. ich hab auch subjektiv das gefühl das das signal erst bei den letzten 5-10% des mic trims richtig laut wird. davor hört es sich zwar super an, ist aber sehr leise und erst mit der 100% verstärkung wird es richtig laut (subjektiv gesprochen; richtig laut im ausschlag ist es dann ja leider immer noch nicht) wird. über eure ratschläge wäre ich sehr dankbar.
nein, das ist leider nicht das problem. die frage ist jetrzt wohl eher, soll ich es reapieren lassen oder lieber per 14 tage geld zurück garantie umtauschen lassen. ich habe angst das es gar nicht daran liegt, das das fostex kaputt ist und nach der reparatur kann ich es nicht mehr umtauschen und bleibe an dem gerät hängen. was meinst du? gruß jakob
Hi, im Zweifelsfall würde ich die 14 Tage Geld Zurück Garantie nutzen. Dann bist Du auf der sicheren Seite, egal ob der Recorder nun defekt ist oder nicht. Und dann würde ich einen ortsansässsigen Laden ansteuern, Deine Mikros mitnehmen und dann noch mal den Fostex und andere Geräte direkt am Verkaufstresen antesten. Dann klären sich unklare Punkte sofort bevor Du kaufst. Viele Grüße Holger
vielen dank für die antwort. ich denke auch das ich das gerät umtauschen werde. nur welche alternative nehme ich? ein marantz pmd 660? oder 670 bzw. 671? kennt den jemand einen laden in münchen, indem ich solche geräte testen kann? gruß jakob
haben leider keinen der audiorecorder, die haben wollte. gibt es den eine günstige möglichkeit einen externen preamp zu kaufen und zusätzlich anzuschliessen?
Moin... "Sind diese Kombistecker nicht hardwaremäßig so verdrahtet, das eine Unterscheidung Line/Mikrofonvorverstärker nicht möglich ist?" Wie die Beschaltung beim konkreten Gerät ist, weiß ich nicht. Aber die Kombi-Buchsen bieten einem zunächst mal 6 völlig separate Lötfahnen für T,R,S und XLR Pin 1,2,3. Was man damit dann anstellt, ist die andere Sache. Darüber hinaus gibt es die Buchsen auch noch in einer Version mit Schaltkontakt an TRS-Masse, der bei eingesteckter Klinke geöffnet wird. Jens