Danke für die Info. ;-)
Fostex Fr-2LE für film ton aufnahmen zu leise?
hi erdie,
ich war jetzt mal im englischen garten, interviews mit passanten führen.
bei ca 50cm abstand habe ich bei 4uhr ca 12 db maximalausschlag. bei 5 uhr also 100% mic trim habe ich bis 6db ausschlag.
meine frage: reicht das denn? sind 12 db ausreichend? ich habe irgendwo gelesen das man bei 24bit und 96khz sowieso nicht bis 0db pegel sondern bis 12db.
für leise töne ist es auf jedenfall zu wenig: vogelgezwitscher und ähnliches hört man zwar, aber mit einer gehörigen portion rauschen.
ich frage mich halt immer noch ob der preamp beschädigt und deswegen zu schwach ist.
dein mikro hat natürlich auch eine viel größere empfindlichkeit. gibt es denn richtmikros sie eine ähnlich gute empfindlichkeit aufweisen und nicht die welt kosten?
fragen über fragen, ich weiss ich pflaster euer forum zu. danke für eine letzt antwort von euch/dir
gruß
jakob
ich war jetzt mal im englischen garten, interviews mit passanten führen.
bei ca 50cm abstand habe ich bei 4uhr ca 12 db maximalausschlag. bei 5 uhr also 100% mic trim habe ich bis 6db ausschlag.
meine frage: reicht das denn? sind 12 db ausreichend? ich habe irgendwo gelesen das man bei 24bit und 96khz sowieso nicht bis 0db pegel sondern bis 12db.
für leise töne ist es auf jedenfall zu wenig: vogelgezwitscher und ähnliches hört man zwar, aber mit einer gehörigen portion rauschen.
ich frage mich halt immer noch ob der preamp beschädigt und deswegen zu schwach ist.
dein mikro hat natürlich auch eine viel größere empfindlichkeit. gibt es denn richtmikros sie eine ähnlich gute empfindlichkeit aufweisen und nicht die welt kosten?
fragen über fragen, ich weiss ich pflaster euer forum zu. danke für eine letzt antwort von euch/dir
gruß
jakob
Ja, die EINGANGS-Impedanz muß hoch sein. 6 k-Ohm. Das ist die Impedanz des Eingangs, nicht des Mikrofons.
Je niedriger die Impedanz des Mikrofons, und je höher die Impedanz des Eingangs, desto besser.
Je niedriger die Impedanz des Mikrofons, und je höher die Impedanz des Eingangs, desto besser.
Moin,
du machst mir mit deinem Thread richtig Angst..... Ich habe mir auch gerade ein Gerät dieser Kategorie bestellt & zittere jetzt schon, ob die Verstärkungsfaktoren ausreichen....
Abhilfe dür dein Problem kann ein kleiner Schaltungstrick bringen: Eingangsübertrager mit Übersetzungsverhältnis von 1:2 .... 1:3 vor den Eingang schalten und schon müßte ohne nennenswerte Erhöhung des Rauschpegels der benötigte Gain zur Verfügung stehen. Die Mikros & der eingangsamp machen das meist problemlos mit.
Gruß
M. Hein
du machst mir mit deinem Thread richtig Angst..... Ich habe mir auch gerade ein Gerät dieser Kategorie bestellt & zittere jetzt schon, ob die Verstärkungsfaktoren ausreichen....
Abhilfe dür dein Problem kann ein kleiner Schaltungstrick bringen: Eingangsübertrager mit Übersetzungsverhältnis von 1:2 .... 1:3 vor den Eingang schalten und schon müßte ohne nennenswerte Erhöhung des Rauschpegels der benötigte Gain zur Verfügung stehen. Die Mikros & der eingangsamp machen das meist problemlos mit.
Gruß
M. Hein
ich war heute in einem laden und habe dort einen anderen fostex getestet.
slebes problem. allerdings meinte der verkäufer das ei normal und in einem edirol für ca 1200? wars auch nicht besser.
er meinte wenn der ausschlag bei -12db bis -24 ist und man 24bit aufzeichnet dass das in ordnung wäre und man ja auch headroom bräuchte
was mich jetzt noch wundert ist, das mein tbone mit 6,3 mv/ps genauso laut ist wie mein sennheiser me66 mit 50mv/pa
das kann doch nicht normal sein oder?
slebes problem. allerdings meinte der verkäufer das ei normal und in einem edirol für ca 1200? wars auch nicht besser.
er meinte wenn der ausschlag bei -12db bis -24 ist und man 24bit aufzeichnet dass das in ordnung wäre und man ja auch headroom bräuchte
was mich jetzt noch wundert ist, das mein tbone mit 6,3 mv/ps genauso laut ist wie mein sennheiser me66 mit 50mv/pa
das kann doch nicht normal sein oder?
.. und man ja auch headroom bräuchte.
Wozu braucht man bei digitalen Aufnahmen überhaupt einen headroom. Meine CD hat auch keinen headroom.
Headroom ist nicht notwendig. Man steuert bis 0 dB-FS aus. Wer hat denn etwas zu verschenken?
Wozu braucht man bei digitalen Aufnahmen überhaupt einen headroom. Meine CD hat auch keinen headroom.
Headroom ist nicht notwendig. Man steuert bis 0 dB-FS aus. Wer hat denn etwas zu verschenken?
@Meisel.
Das möchte ich sehen, wie man mit einem "Fieldrecorder" auf freiem Feld oder in Wald und Wiese die Töne auf 0dB aussteuert.
Meisel, Du bist mein Held!!!!!!!11111einszwölf
Das möchte ich sehen, wie man mit einem "Fieldrecorder" auf freiem Feld oder in Wald und Wiese die Töne auf 0dB aussteuert.
Meisel, Du bist mein Held!!!!!!!11111einszwölf
""er meinte wenn der ausschlag bei -12db bis -24 ist und man 24bit aufzeichnet dass das in ordnung wäre und man ja auch headroom bräuchte""
Man weiß ja nicht was ein "Verkäufer" so weiß - aber dieser hier ist ein *guter* Verkäufer. Er weiß nichts und schafft so Probleme aus der Welt.
Der Witz ist hier von "Headroom" zu sprechen - nein, das Gegenteil ist der Fall: Dem Gerät fehlen dann praktisch min. 12dB Headroom, weil er ihn praktisch nicht nutzen kann, es sei denn bei lauten Quellen.
Wenn der Recorder bei vollem MVV-Gain nur bis max. -12dBFs austeuern kann ist er entweder a) defekt oder b) eine Fehlkonstruktion. Ich möchte nicht wissen ob die Systemdynamik dann noch deutlich im zweistelligen Bereich liegt, es werden jedenfalls auch längst keine 16Bit sein, die Angabe "24 Bit" hat mit der Realität solche Geräte sowieso nie etwas zu tun ist einfach nur Marketing.
Andererseit würden 60dB Netto-Dynamik vermutlich sogar ausreichen...
Da andere bei ähnlichen Anwendungen aber mit dem Fostex ziemlich zufrieden sind kann doch da was einfach nicht stimmen.
Man weiß ja nicht was ein "Verkäufer" so weiß - aber dieser hier ist ein *guter* Verkäufer. Er weiß nichts und schafft so Probleme aus der Welt.
Der Witz ist hier von "Headroom" zu sprechen - nein, das Gegenteil ist der Fall: Dem Gerät fehlen dann praktisch min. 12dB Headroom, weil er ihn praktisch nicht nutzen kann, es sei denn bei lauten Quellen.
Wenn der Recorder bei vollem MVV-Gain nur bis max. -12dBFs austeuern kann ist er entweder a) defekt oder b) eine Fehlkonstruktion. Ich möchte nicht wissen ob die Systemdynamik dann noch deutlich im zweistelligen Bereich liegt, es werden jedenfalls auch längst keine 16Bit sein, die Angabe "24 Bit" hat mit der Realität solche Geräte sowieso nie etwas zu tun ist einfach nur Marketing.
Andererseit würden 60dB Netto-Dynamik vermutlich sogar ausreichen...
Da andere bei ähnlichen Anwendungen aber mit dem Fostex ziemlich zufrieden sind kann doch da was einfach nicht stimmen.
haha er hat mich übrigens auch vor internet foren gewarnt.
wem soll ich denn jetzt glauben? ihr merkt, ich bin eher der laie.
fakt ist, dass ich schon auf bis 0db komme, aber nur bei sehr lautem sprechen und keiner großen distanz zum mik.
was mich eher wundert ist warum mein tbone mit 6,4 mv/pa nicht viel leiser als mein sennheiser mit 50mv/pa ist.
vielleicht spielen ja noch andere werte als die mv/pa eine rolle.
ich bin auf jedenfall ratlos. jetzt wollte ich das fostex schon fast behalten und jetzt zweifle ich doch.
aber fakt ist ja das weder das fostex beim händler noch das teure edirol besser waren als mein gekauftes fostex. entweder sind also die beiden mics etwas defekt oder es ist einfach normal.
natürlich kann ich bei beiden mics vollausschlag bekommen wenn ich reinbrülle.
nur wenn ich dokumentarfilme damit drehe werden die wenigsten protagonisten da reinbrüllen, und auch einer mit leider stimme sollte gut zu hören sein. und dann wäre ja da noch die sache mit den atmos, die ja viel leiser sind und deswegen eine gute empfindlichkeit noch viel mehr brauchen.
ich muss zugeben der verkäufer des ladens war eindeutig ein VERKÄUFER. dennoch hat er, glaub ich, nicht nur schwachsinn von sich gegeben. und das man nicht bis 0db aussteuern sollte, war mir zumindest schon einleuchtend. ein bischen mal über 0db weil die soundquelle lauter wird und schon hat man verzerrten ton. da sind 12db headroom besonder bei 24bit doch nicht sehr viel.
aber ich kann mich auch irren.
letzendlich was soll ich tun? defekt ist es ja nicht, umtausch bringt also nix. und edirol scheint auch nicht besser zu sein, dann wird es ein tascam hd p2 wohl auch nicht sein. der marantz 660 war jedenfalls auch nicht besser.
was schlagt ihr vor??
gruß
jakob
wem soll ich denn jetzt glauben? ihr merkt, ich bin eher der laie.
fakt ist, dass ich schon auf bis 0db komme, aber nur bei sehr lautem sprechen und keiner großen distanz zum mik.
was mich eher wundert ist warum mein tbone mit 6,4 mv/pa nicht viel leiser als mein sennheiser mit 50mv/pa ist.
vielleicht spielen ja noch andere werte als die mv/pa eine rolle.
ich bin auf jedenfall ratlos. jetzt wollte ich das fostex schon fast behalten und jetzt zweifle ich doch.
aber fakt ist ja das weder das fostex beim händler noch das teure edirol besser waren als mein gekauftes fostex. entweder sind also die beiden mics etwas defekt oder es ist einfach normal.
natürlich kann ich bei beiden mics vollausschlag bekommen wenn ich reinbrülle.
nur wenn ich dokumentarfilme damit drehe werden die wenigsten protagonisten da reinbrüllen, und auch einer mit leider stimme sollte gut zu hören sein. und dann wäre ja da noch die sache mit den atmos, die ja viel leiser sind und deswegen eine gute empfindlichkeit noch viel mehr brauchen.
ich muss zugeben der verkäufer des ladens war eindeutig ein VERKÄUFER. dennoch hat er, glaub ich, nicht nur schwachsinn von sich gegeben. und das man nicht bis 0db aussteuern sollte, war mir zumindest schon einleuchtend. ein bischen mal über 0db weil die soundquelle lauter wird und schon hat man verzerrten ton. da sind 12db headroom besonder bei 24bit doch nicht sehr viel.
aber ich kann mich auch irren.
letzendlich was soll ich tun? defekt ist es ja nicht, umtausch bringt also nix. und edirol scheint auch nicht besser zu sein, dann wird es ein tascam hd p2 wohl auch nicht sein. der marantz 660 war jedenfalls auch nicht besser.
was schlagt ihr vor??
gruß
jakob
Dieses "Headroom lassen" ist doch der Schwachsinn. Man lässt das nicht.
Wozu?
Wozu?
"Das tbone ist mit 6,4 mv/pa nicht viel leiser als mein sennheiser mit 50mv/pa.
Vielleicht spielen ja noch andere werte als die mv/pa eine rolle."
Das kann ich nicht verstehen, weil die mV/Pa den Dampf des Mikrofons angeben.
Das Sennheiser-Mikrofon muss satte demnach 18 dB mehr Pegel abgeben.
Vielleicht spielen ja noch andere werte als die mv/pa eine rolle."
Das kann ich nicht verstehen, weil die mV/Pa den Dampf des Mikrofons angeben.
Das Sennheiser-Mikrofon muss satte demnach 18 dB mehr Pegel abgeben.
""was schlagt ihr vor??""
Wenn hier im Forum
(....böses Forum - da sitzen Leute die wirklich was wissen, davor haben Dealer immer Angst, weil ihre Marketing-Sprüche entlarvt werden könnten...)
auch keiner so richtig Rat weiß würde ich mich direkt an den deutschen Fostex-Vertrieb wenden. Wenn Dein Problem typisch ist haben die zumindest schon davon gehört.
Vorher würde ich sicherstellen, dass mit Deinen Mikros + Kabeln alles OK ist und auch eine Fehlbedienung* wirklich ausgeschlossen.
Zu diesem Zweck wendest Du Dich zwingend an einen Profi in Deiner Umgebung (KEIN Verkäufer - Verkäufer sind seltenst Profis, sonst würden sie einen solchen schlecht bezahlten Job nicht wirklich machen müssen - - - es gibt wenige Ausnahmen....).
*Für mich klingt das so als wäre irgendwo ein 20dB-Pad (z.B."Att") aktiviert, vielleicht per Software. Evt. wissen Erdie & Co. da noch einen Rat...?
Gruß,
Christopher
Wenn hier im Forum
(....böses Forum - da sitzen Leute die wirklich was wissen, davor haben Dealer immer Angst, weil ihre Marketing-Sprüche entlarvt werden könnten...)
auch keiner so richtig Rat weiß würde ich mich direkt an den deutschen Fostex-Vertrieb wenden. Wenn Dein Problem typisch ist haben die zumindest schon davon gehört.
Vorher würde ich sicherstellen, dass mit Deinen Mikros + Kabeln alles OK ist und auch eine Fehlbedienung* wirklich ausgeschlossen.
Zu diesem Zweck wendest Du Dich zwingend an einen Profi in Deiner Umgebung (KEIN Verkäufer - Verkäufer sind seltenst Profis, sonst würden sie einen solchen schlecht bezahlten Job nicht wirklich machen müssen - - - es gibt wenige Ausnahmen....).
*Für mich klingt das so als wäre irgendwo ein 20dB-Pad (z.B."Att") aktiviert, vielleicht per Software. Evt. wissen Erdie & Co. da noch einen Rat...?
Gruß,
Christopher
@jakob Gross.
Du wirst nicht immer auf 0dB in der Aussteuerung kommen. Oftmals mußt Du Dich bei unsicheren Geräuschquellen mit -20dB (so mach ich das zumindest) zufrieden geben. Dennoch kommen die Aufnahmen klar und sauber rüber (nachdem man die Aufnahme am PC normalisiert hat). Die Mikrofonvorverstärker am Fostex FR-2 sind recht akzeptabel. Und was ebenso wichtig ist, das die Aufnahmen nicht so rauschen. Sicherlich mit Schoeps Mikrofonen weniger problematisch. Aber selbst ein Sennheiser MD 46 weiß zu beglücken. ;)
Aufnahme mit Fostex FR-2 und Schoeps CMC641Ug und BabyballGAG und Fell (in Mono und ungünstig von der Bühnenseite her aufgenommen; bin im Rollstuhl halt nicht so flexibel) http://rebecca.machiko.de/audio/sparrenburg1.ogg
Aufnahme mit Fostex FR-2 und Schoeps CMC641Ug und Besprechungsschutz in ca. 0,5 m Entfernung von der Sprecherin. Das schnarrende Geräusch kommt vom aufgewühlten Kratzen mit den Fingern beim Reden der Sprecherin, welches ca. 1,5 m vom Mikrofon entfernt ist (und ein Tisch ist dazwischen) http://rebecca.machiko.de/audio/traurigerzug.ogg
Eigentlich sprechen alle meine Aufnahmen für sich selbst.
;)
Du wirst nicht immer auf 0dB in der Aussteuerung kommen. Oftmals mußt Du Dich bei unsicheren Geräuschquellen mit -20dB (so mach ich das zumindest) zufrieden geben. Dennoch kommen die Aufnahmen klar und sauber rüber (nachdem man die Aufnahme am PC normalisiert hat). Die Mikrofonvorverstärker am Fostex FR-2 sind recht akzeptabel. Und was ebenso wichtig ist, das die Aufnahmen nicht so rauschen. Sicherlich mit Schoeps Mikrofonen weniger problematisch. Aber selbst ein Sennheiser MD 46 weiß zu beglücken. ;)
Aufnahme mit Fostex FR-2 und Schoeps CMC641Ug und BabyballGAG und Fell (in Mono und ungünstig von der Bühnenseite her aufgenommen; bin im Rollstuhl halt nicht so flexibel) http://rebecca.machiko.de/audio/sparrenburg1.ogg
Aufnahme mit Fostex FR-2 und Schoeps CMC641Ug und Besprechungsschutz in ca. 0,5 m Entfernung von der Sprecherin. Das schnarrende Geräusch kommt vom aufgewühlten Kratzen mit den Fingern beim Reden der Sprecherin, welches ca. 1,5 m vom Mikrofon entfernt ist (und ein Tisch ist dazwischen) http://rebecca.machiko.de/audio/traurigerzug.ogg
Eigentlich sprechen alle meine Aufnahmen für sich selbst.
;)
"was mich eher wundert ist warum mein tbone mit 6,4 mv/pa nicht viel leiser als mein sennheiser mit 50mv/pa ist."Meine Vermutung: Das t-bone hat für deine Anwendung eine zu geringe Empfindlichkeit (6,4 mV/Pa ist für ein Kondensatormikrofon wirklich nicht viel) und das Sennheiser ist entweder defekt oder auf einen niedrigen Ausgangspegel eingestellt (wenn es sich überhaupt umschalten lässt). Eine andere Erklärung fällt mir dazu nicht ein. Der Unterschied zwischen den beiden Mikrofonen müsste - was die Empfindlichkeit bzw. den Ausgangspegel betrifft - wirklich sehr deutlich auffallen.
Grüße,
Andi
@Schiri.
Reden wir von der Aufnahme, oder von der später normalisierten Datei?
Ich kann doch während der Aufnahmen von Geräuschen oder ungeübten Sprechern nicht erwarten das sie vernünftig auszupegeln sind. Ich selbst bin bestrebt möglichst selten den Limiter ansprechen zu lassen. Mir ist es deshalb wichtig, das ich später dann in der normalisierten Aufnahme möglichst wenig Rauschen drin habe, so das die Aufnahme noch zu gebrauchen ist. Denn schließlich machen die leisen Töne die Atmo aus. Und meiner Meinung nach bekommt das der Fostex FR-2 recht vernünftig hin.
Das sind völlig andere Randbedingungen als wenn man in akustisch definierter Umgebung arbeitet.
Und bei einem digitalen Aufnahmegerät bis an die Grenze zu kommen, kommt leider nicht so gut. (0 Toleranz)
Reden wir von der Aufnahme, oder von der später normalisierten Datei?
Ich kann doch während der Aufnahmen von Geräuschen oder ungeübten Sprechern nicht erwarten das sie vernünftig auszupegeln sind. Ich selbst bin bestrebt möglichst selten den Limiter ansprechen zu lassen. Mir ist es deshalb wichtig, das ich später dann in der normalisierten Aufnahme möglichst wenig Rauschen drin habe, so das die Aufnahme noch zu gebrauchen ist. Denn schließlich machen die leisen Töne die Atmo aus. Und meiner Meinung nach bekommt das der Fostex FR-2 recht vernünftig hin.
Das sind völlig andere Randbedingungen als wenn man in akustisch definierter Umgebung arbeitet.
Und bei einem digitalen Aufnahmegerät bis an die Grenze zu kommen, kommt leider nicht so gut. (0 Toleranz)
Hallo,
wenn man regelmässig in einer ähnlichen Situation aufnimmt, kann man schon einigermassen einschätzen, wie man "vernünftig" einpegelt. Ich fühle mich ok, wenn man nicht mehr als 6 dB verschenkt hat, und irgendwie ist es ja auch ein Sport, so dicht wie möglich an die maximale Aussteuereung ranzukommen. :-)
Ich erinnere mich aber an eine Behauptung, man solle CDs nicht bis an die O dBfs aussteuern, da dann die Fehlerkorrektur des CD-players zu viel eingreifen würde. Persönlich bin ich aber eigentlich noch nie einer Produktion begegnet, bei der die Systemdynamik des Endmediums nicht voll genutzt wurde.
Grüsse,
Dirk
wenn man regelmässig in einer ähnlichen Situation aufnimmt, kann man schon einigermassen einschätzen, wie man "vernünftig" einpegelt. Ich fühle mich ok, wenn man nicht mehr als 6 dB verschenkt hat, und irgendwie ist es ja auch ein Sport, so dicht wie möglich an die maximale Aussteuereung ranzukommen. :-)
Ich erinnere mich aber an eine Behauptung, man solle CDs nicht bis an die O dBfs aussteuern, da dann die Fehlerkorrektur des CD-players zu viel eingreifen würde. Persönlich bin ich aber eigentlich noch nie einer Produktion begegnet, bei der die Systemdynamik des Endmediums nicht voll genutzt wurde.
Grüsse,
Dirk
""Ich erinnere mich aber an eine Behauptung, man solle CDs nicht bis an die O dBfs aussteuern, da dann die Fehlerkorrektur des CD-players zu viel eingreifen würde.""
Das ist wohl kompletter Unsinn...
Allerdings halte ich mich immer noch an die Regel, nur bis -0,3 dBFS zu Pegeln, um etwaigen Systemtoleranzen aus dem Weg zu gehen. Es spricht jedenfalls nichts dagegen...
Das ist wohl kompletter Unsinn...
Allerdings halte ich mich immer noch an die Regel, nur bis -0,3 dBFS zu Pegeln, um etwaigen Systemtoleranzen aus dem Weg zu gehen. Es spricht jedenfalls nichts dagegen...
"Allerdings halte ich mich immer noch an die Regel, nur bis -0,3 dBFS zu Pegeln, um etwaigen Systemtoleranzen aus dem Weg zu gehen.
Es spricht jedenfalls nichts dagegen..."
Das ist eine gute praktikable Idee. Auch die Begründung.
Sicher wirst du diese (-)0,3 dB-FS nicht Headroom nennen. Wir brauchen keinen Headroom von (-)10 dB, so wie ihn uns Händler erklären wollen. So ein Schmarrn.
Es spricht jedenfalls nichts dagegen..."
Das ist eine gute praktikable Idee. Auch die Begründung.
Sicher wirst du diese (-)0,3 dB-FS nicht Headroom nennen. Wir brauchen keinen Headroom von (-)10 dB, so wie ihn uns Händler erklären wollen. So ein Schmarrn.
Ein Schmarrn ist das was Du hier schreibst.
Aufnahmeseitiger Headroom und wiedergabeseitige Ausnützung der Systemdynamik sind zwei komplett verschiedenen paar Schuhe.
Beim letzteren arbeite ich sozusagen unter Laborbedingugen. Wenn's mir einmal übersteuert, mach ich den Mixdown eben nochmal, so lange bis es passt. Eventuell noch nen Limiter, fertig.
Bei der Aufnahme sieht das eben leider ein wenig anders aus. Ob die Pauke jetz fest, oder eben ein bisschen fester draufhaut, das weiß man meist erst nachher. Eine gewisse Sicherheitsbandbreite (die mit zunehmender Erfahrung kleiner wird, bei bekanntem Stück, Raum und Ensemble gehts auch mal mit nur 3dB oder weniger), ist da schon notwendig, resp. erübrigt zumindest Diskussionen mit den Musikern wieso man das nun nochmals spielen müsste, obwohl es doch musikalisch top war...
Aber ich könnt natürlich einfach einen Limiter in den Aufnahmesignalweg legen...dann kann ich auch ohne Headroom arbeiten, und schon frühestmöglich die Zutaten für den Klangbrei richten...
Tonzauber - einfach klassisch....
Aufnahmeseitiger Headroom und wiedergabeseitige Ausnützung der Systemdynamik sind zwei komplett verschiedenen paar Schuhe.
Beim letzteren arbeite ich sozusagen unter Laborbedingugen. Wenn's mir einmal übersteuert, mach ich den Mixdown eben nochmal, so lange bis es passt. Eventuell noch nen Limiter, fertig.
Bei der Aufnahme sieht das eben leider ein wenig anders aus. Ob die Pauke jetz fest, oder eben ein bisschen fester draufhaut, das weiß man meist erst nachher. Eine gewisse Sicherheitsbandbreite (die mit zunehmender Erfahrung kleiner wird, bei bekanntem Stück, Raum und Ensemble gehts auch mal mit nur 3dB oder weniger), ist da schon notwendig, resp. erübrigt zumindest Diskussionen mit den Musikern wieso man das nun nochmals spielen müsste, obwohl es doch musikalisch top war...
Aber ich könnt natürlich einfach einen Limiter in den Aufnahmesignalweg legen...dann kann ich auch ohne Headroom arbeiten, und schon frühestmöglich die Zutaten für den Klangbrei richten...
Tonzauber - einfach klassisch....
Steuerst du etwa auf minus 12 dBFS aus?
Das soll doch so gut für den "headroom" sein, wird mir immer wieder gepredigt.
Das soll doch so gut für den "headroom" sein, wird mir immer wieder gepredigt.
