Re: @Rainer Suche gutes Programm für Tonträgerarchivierung

Erstellt 20 Antworten21 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Rainer,
zugegebenermaßen ist dieser Thread nun schon knapp 5 Jahre alt, das Problem hat mich aber mittlerweile ebenfalls ereilt und daher ist Deiner Anfrage für mich aktueller denn je. Enorme Anhäufung an aufgezeichneten Tondokumenten, ich verliere zunehmends den Überblick über die Dateien was wo liegt und vorhanden ist. Wie hast Du - nach Deiner damaligen Anfrage - das Problem gelöst, hast Du ein brauchbares Programm zur Tonträgerarchivierung entdeckt und in Verwendung?
Idealerweise würde ich gerne für jeden File Metadaten (zur Aufnahmesituation, technische Hinweise, Verschlagwortung) vergeben und per Volltextrecherche danach suchen können. Als Ergebnis sollte das Programm dann eine Liste ausspucken, wo ich auf den jeweiligen Tonträgerdokument draufklicken kann und sich diese Metainfos darstellen, am besten gleich auch noch mit einem Button zu Abspielen.
Grundsätzlich könnte man sich soetwas - wie ja vorgeschlagen wurde - sicherlich in Filemaker oder Access selber stricken - ich habe aber weder Zeit noch entsprechendes Wissen - um dies zu tun. Vielleicht hat jemand Empfehlungen, welches Programm sich hierfür grundsätzlich eignen würde. Mit dbzgl. Freeware habe ich ebenfalls nicht die besten Erfahrungen gemacht, meist laufen sie zu instabil, inb. bei größerer Anzahl an Einträgen (>1000).
Hat da jemand Ideen?
Vielen Dank,
Kontiki
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Antwort#2
Soetwas suche ich auch noch. Ich mache nach wie vor meine Archivierung nach der guten alten Methode der Karteikarten, weil ich bisher noch nichs gefunden habem das meinen Ansprüchen gerecht wird.

Grüße
Rainer
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Antwort#3
Es gibt durchaus Spezialisten, die sich um so was kümmern. Siehe, z.B. www.noa-audio.com .
Die Frage ist natürlich, ob das für den "Hausgebrauch" die richtige Schuhgröße ist. Die Systeme von NOA zielen ja doch eher auf Nationalbibliotheken, Broadcaster und Digitalisierungsdienstleister.
Wer etwas php beherrscht kann aber durchaus mit einem normalen Webpaket (PHP, MySQL, Apache, Browser) selber etwas stricken, dass auch ein paar tausend Objekte spielend handelt. Volltextsuche ist so ziemlich die einfachste Übung, selbst wenn die Daten nicht besonders gut strukturiert sind.
Lg,
Tonmaus
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Antwort#4
Die FIRMA NOA AUDIO hat hier was sehr gutes im Programm.
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Antwort#6
Hallo,
schau Dir mal mdvd.org an.
MfG
DB
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Antwort#7
Huch, wasn' dass für ne Schweinkramseite...?:
"Free Stock Photos
Sub Performing Loans
NT Internat. Transport
Free Mortgage Calculator
Moving to South Africa"
Was hat das mit Audioarchivierung zu tun?
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#9
Ah, danke.
Es sieht aus, als wäre das ein typisches "Personal Rich Media" Programm für den ambitionierten Plattensammler. Also, wenn man so will, ein "ArchiveMaker", für den der die Anspielung auf das bekannte MAGIX-Produkt versteht.
Mir würden die Möglichkeiten fehlen selber zu bestimmen, wie die Metadatenstruktur ist, was schlicht und ergreifend eine Notwendigkeit im Produktionsfall ist. Zudem gibt es keine Möglichkeit Backups zu verwalten (=hole mir die Datei vom Streamer oder HSM), auch sehe ich keine Volltextsuche.
Auch wüsste ich nicht, wie ich (ohne Datenbank-Kenntnisse) die Metadaten meines alten Filemakers oder meiner Access- Datenbank in dieses System bekäme, geschweige denn, wie ich sie anzeigen sollte. Was bleibt, ist dann doch händische Annotation, denn die Metadaten die ich habe sind nicht in FreeDB oder CDDB und ich will sie da auch nicht haben. Es sind nämlich meine Metadaten.
Eine rein Volume- basierte Objektverwaltung (1 Objekt= 1CD) ist auch zu unflexibel. Das ist schon in CDDB ein strukturelles Metadatenproblem.
Dedizierte Lösungen haben gerade hier eben ihre Vorteile. Vom qualitätskontrollierten Einspielen einmal ganz abgesehen.
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#10
Ich habe einmal begonnen mit einer Softwarefirma ein auf unsere Anforderungen entsprechendes Programm zu spezifizieren und zu entwickel. Leider segnete die Firma vorher das Zeitliche, sodass aus dem Programm nichts geworden ist... Aber in letzter Zeit denke ich ernsthaft wieder über die "Partnersuche" für dieses Projekt nach...
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Antwort#11
Die schon benannte Firma NOA Audio Solutions befindet sich ja nicht weit von Dir... Sollte von daher kein Problem sein.
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#12
ja, nur ist der Preis der Softwarelösung für kleinere und mittlere Studios einfach nur schwer rechtfertigbar.
Aber mal schaun ob ich wieder ein Team zusammenbekomme.
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Antwort#13
Also, die eigentliche Datenbank kostet nicht so wahnsinnig viel. 2500.- für den Client als Einzelplatz, und die Datenbank muss nix kosten (MSSQL Express kann bis 4GB metadaten speichern, und kostet genau 0.-) Damit hast Du schon das gesamte KnowHow der Datenbank. Den Rest kannst Du Dir auch von jemand anders programmieren lassen, oder halt doch die Standardsoftware von NOA nehmen. (ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich so was viel günstiger stricken lassen kann...)
Die Einspielstationen für die qualitätsgesicherte digitalisierung sind natürlich etwas teurer. Aber: brauchst Du Die überhaupt, oder tut's auch ein file-to file Prozessor?
LG,
Tonmaus
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Antwort#14
Nunja, 2500 Euro sind zwar im Vergleich zu Mikrofonen und DAW nicht viel, doch für eine Sache der Bequemlichkeit doch relativ viel.
Ich denke so eine Software dürfte für den Endverbraucher kleines/mittleres Tonstudio nicht mehr als 500 Euro kosten. Das ist ein Preis der noch halbwegs überschaubar ist, und nicht von vornherein abschreckt.
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Antwort#15
Für 500.- bekommst Du auf jeden Fall keine speziell programmierte Anwendung. :)
Aber auch was Standardsoftware betrifft:
Ich befürchte, Du überschätzt den Markt den es für so was gibt doch erheblich. Es ist halt so: wenn es ein Nischenprodukt ist steigt der Einzelpreis. Bei Software ist das auf jeden Fall so, denn der Gestehungsaufwand ist schlicht und ergeifend fix.
Außerdem würd eich meine Daten nicht einer Gurkentruppe anvertrauen, die es mir für 2 Euro fuffzich macht, und dann die Biege. Denn dann wieder an die Daten zu kommen, ohne Support ist noch teurer... Dann gib doch lieber dem Hersteller Deines Vertrauens einen anständigen Preis, oder?
/Tonmaus
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Antwort#16
schon klar.
Ich denke auch nicht, dass ich die SW für mich alleine programmieren lasse, sondern dass sich der Preis aus dem Verkauf an einige weitere Kollegen so kalkulieren ließe - von diesem Grundsatz sind wir damals eigentlich ausgegangen.
Und die Leute mit denen ich zusammengearbeitet habe (und in anderer Konstellation wahrscheinlich wieder werde) verstehen was von Datenbanken, sind sie doch für einige große Buchungssysteme weltweit operierender Touristikunternehmen zuständig.
Aber mal schaun....das ist ein Zukunftsprojekt.
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Antwort#17
Mit Fatenbaksystemen aus der Touristik hatte ich neulich eine einschlägige Erfahrung: Ein solches erzeugt die Passagierliste jedes Flugzeugs beim Checkin.
Nun, wegen menschlichen Versagens war diese neulich auf einem Flug in dem ich aß um genau eine Person zu kurz (= beim Headcount saß einer zu viel im Flugzeug).
Das Datenbanksystem hatte keine Möglichkeit bei der Fehlersuche zu unterstützen, da der Client nur alphabetische Listen ausspuckt, ber der die Person ja nicht drauf ist. Eine einfache Sortierung nach Sitz-Reihen hätte das Problem in 10 Minuten gelöst. So saßen wir 2 Stunden, da ein Flugzeug aus Sicherheitsgründen in so einem Fall nicht abhebt.
Archivsysteme brauchen solche Features Länge mal Breite und für alle vorstellbaren Fälle.
Den Schaden für die Fluglinie dieses Vorfalls schätze ich auf ca. 15- 30.000 Euro. (100 Passaggiere mustten wegen der Verspätung beim Anschluss umgebucht werden, 2 Betriebsstuden für Boeing 777 verloren...)
Ein gutes Konfliktlösungsmanagment in der Software hätte den Großteil des Schadens verhindert. Dieser Problemfall dürfte übrigens mehrfach wöchentlich irgendwo vorkommen...
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#18
das klingt sehr nach Codeco....
Dass 1 Px zuviel an Board ist kann aber viele Günde haben, z.b. durchs falsche Gate gegangen. Normalerweise erweitert sich die Codeco Sitzplatzliste aber spätestens wenn beim Checkin ein zusätzlicher Pax manuell angebucht wird.
(Ja, es gab ein Leben vor dem Ton)
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Antwort#19
wobei, ich glaub altéa kann's auch nicht....
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Antwort#20
Das Eine sind die Menschen, die die Fehler machen, das andere, welche Möglichkeiten ein Datenzentriertes System an Konfliktlösungsmöglicheiten anbietet...
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