also ich hab folgendes Problem, wenn ich genau am optimalen Abhörpunkt sitze (gleichschnekliges Dreieck) dann habe ich dort den geringsten Bass, fast keinen. Setze ich mich weiter hinten auf ne Couch oder auch rechts oder links davon dann höre ich den Bass gut und korrekt. Gehe ich mit meinem Kopf vor den gedachten besten Abhörpunkt Richtung Computermonitor dann wird der Bass auch wieder stärker. Also der Punkt wo ich ihn haben will da ist er nicht. Was mache ich falsch? Der Raum ist grundakustisch perfekt. Es ist Raum in Raum mit festen Wänden und es gibt nicht mal parallele Wände. Selbst die Decke ist leicht schief und es gibt bereits viele Diffusoren die stehende Wellen allesamt eleminieren. Die Nachhallzeit ist optimal und die Stereo-Ortung ist perfekt. Vielleicht kann mir jemand bei dem Problem helfen. Der Raum ist relativ klein nur ca. 10 qm gross. Ich will keinen Discobass sondern nur ein ehrliches ausgewogenes Klangverhältnis. Gruss Stefan
Ist es nicht möglicherweise so, dass an deinem Abhörpunkt das Resultat genau richtig ist, da du vor allem den Direktschall hörst. Ich tippe eher darauf, dass in deinem kleinen Raum der Bass massiv verstärkt wird (stehende Wellen). Die kriegt man so schnell nicht mit Diffusoren etc weg.
ich hatte vergessen zu sagen, dass die Poloung natürlich richtig ist und kein Pahsendreher vorhanden ist ! Aber danke für den Hinweis, denn bei anderen Lesern die ähnliche Probleme haben könnte das selbstverständlich ein Punkt sein der auch zu überprüfen ist. Gruss Stefan
danke für den Tipp, allerdings kann es nicht sein dass ich am Abhörpunkt richtig höre da der Bass fast Null dort ist im Vergleich zu ein bischen ausserhalb des optimalen Abhörpunktes. Stehende Wellen sind nicht vorhanden im Messbaren Bereich da bereits mit einem Messmicro und geeigneter Software gemessen wurde und die Modes alle bereinigt sind. Helmholtze tun das übrige. Es ist auch kein dröhnen im Raum irgendwo an der Ecke oder so, was z.B. auf stehende Wellen hindeuten würde, nur der subjektive Höreindruck ist einfach unterschiedlich. ... zu krass untefschiedlich als dass ich mich damit anfreunden könnte. Was könnte das Problem sein?
da bleibt wohl nur, die räumliche Situation zu verändern. Monitore etc rumschieben. Es tönt fast so, als ob es sich um einen dummen räumlichen Zufall (Interferenzen, Auslöschungen) handelt, der in so kleinen Räumen natürlich öfter vorkommt... So kleine Räume müssten einfach ganz trocken gemacht werden...
ich hab die Frage jetzt nicht ganz verstanden, "ob die Bassauslöschung Freuquenzabhängig ist" ... ich meine wir reden von Bassfrequenzen unterhalb 100 Herz in sofern ist es schon frequenzabhängig weil um so höher die Frequenz wird man um so mehr subjektiv "hört". Also es gibt kein Problme bei 200 Herz nur mal zum Beispiel. Wenn deine Frage aber eher dahin gehen sollte ob es "Musikabhängig" ist muss ich verneinen. Ich betone das "hören" so weil Messtechnisch am Anylizer das Problem nicht zu sehen ist! Gruss Stefan
ich tippe auch dass es sich um "Auslöschungen" handelt, jedoch wäre das dann eine GEgenphase. Nachdem der Raum symetrisch Trapezförmig aufgebaut ist also die Wände nach Aussen laufen und keine Parallelen Wände da sind und hinten alles gedämmt ist und Helmholtzresonatoren drin sind kann es keine Rückwelle sein und schon garkeine die auf den selben Punkt wieder trifft. Denn bei den Modes kommt es ja genau darauf an dass es einmal eine Überlagerung und zum anderen eine Auslöschung gibt ... Genau das kann aber nicht festgestellt werden. Man könnte sowas testen mit einem Sweep. Es sollten nun einige Frequenzen "lauter" erscheinen wie andere, aber das ist nicht der Fall, es fehlen nur ein paar in dem sie viel leiser sind. ... Und zu Deinem Kommentar dass man kleine Räume ganz trocken machen muss stimme ich Dir definitiv nicht zu. Ein Raum muss natürlich klingen und da reden wir von einer Nachhallzeit kleiner/gleich 0,4 sek.. Gruss Stefan
hmmm wie kommst du grad auf 87 Herz ? ich habe den Eindruck es ist ein bischen bei 100 Herz und bei 80 Herz schlimmer und bei 60 Herz noch schlimmer usw ... so als hätte man einen Filter eingebaut wo Freuquenzen unter 100 Herz nicht mehr oder nur noch sehr abgesenkt zu hören sind. ... vielleicht ist es jetzt klarer so dass wir nicht aneinander vorbei reden ...
Strahlen die Lautsprecher möglicherweise in eine Ecke hinter dir, aus der die Reflexion zurückkommt? Der Raum kann dazu ruhig un-rechteckig sein - wenn die Ecke es gerade so zurückreflektiert... Angemerkt sei auch, daß die üblichen "Breitband-Absorber" (=überspitzt gesagt bessere Matratzen) natürlich bei tiefen Frequenzen nicht so gut wirken wie bei hohen. D.h. es können trotz Absorption durchaus tiefere Frequenzen noch reflektiert werden und zu Auslöschungen führen. Hast du entsprechende Plattenschwinger oder Helmholtzresonatoren drin?
Du sprichst von der Hallzeit als "heikel" ? Im Gegenteil ... die natürliche Hallzeit sollte in jedem Raum vorhanden sein da Du Dich sonst beim Abmischen einer Musikproduktion vermischen würdest. Du würdest zu viel Hall hineinmischen der sich dann in einem natürlichen Raum als zu "verhallt" anhören würde. Ein krass Schalltoter Raum hingegen hört sich schon fast krank an und man hält es nicht lange drin aus. Es gibt nichts schlimmeres als überdämmte Räume. Aber noch was dazu, denn mit noch so viel sTein oder Glaswolle oder Nobbenschaumstoff machst Du keine Bassfrequenzen weg. Die Materialien sind allemal höchstens gut für Freuquenzen bis runter auf von mir aus 700 Herz und bis ganz oben über 20 Khz aber doch nicht für Frequenzen von 100 Herz und drunter ...
Hi ... also Helmholtzresonatoren sind drin ... leider kann man hier keine Skizee rein setzen sonst wäre es klar dass es nicht sein kann mit den Refektionen. Ich versuche es zu beschreiben. Der Raum ist Rapetzförmig wobei die Boxen an der vorderseite stehen. D.h. die Seitenwände gehen nach hinten auf, sprich der Raum wird hinten breiter. Genau dort sind aber rechts und links hinten von oben bis unten Helmholtzresonatoren und in der Mitte zwischen diesen sind 2-Band Diffusoren eingebaut. Es gibt keinen unversiegelten Hohlraum oder Übertragung. Der Bass ist ausserhalb des Raumes auch nicht hörbar, also das Raum in Raum Prinzip hat funktioniert. Es gibt keine Körperschallübertragung vom Innenraum zum Aussenraum. Ich hoffe die Frage somit ausreichend beantwortet zu haben und damit für weiter Rätsel gesorgt zu haben ... *grübel* ...
moin! besorg, oder bastel dir mal einen sinus sweep von 40 - 200 Hz stelle aber die lautstärke in einem bereich oberhalb von 100 Hz ein. das minimiert die gefahr das es dir die membranen aus der aufhängung hebelt fals du bassreflex boxen nutzt und 40 Hz unter der abstimm frequenz sind. (ich hör ja nix... *dreh*... wo sind meine sicken?) dann solltest du (egal wo im raum) ein uuuuuuuuuuUUUUUUUUUUU (
""Man könnte sowas testen mit einem Sweep."" Dann mach das. Besser noch mit Sinus-Bursts, z.B. meinen: http://www.hifi-forum.de/viewthread-72-997.html Nur weil dein Raum nicht-parallele Wände hat, heißt das nicht dass es nicht zu stehenden Wellen kommt, sie sind nur anders verteilt (nämlich evtl. gleichmäßiger, bzw haben geringeres Q). Denk mal an die Wellenlängen, bei 100Hz 3.3m. Da spielt etwas Schräge keine große Rolle, da gilt keine Strahlenoptik mehr (Reflexionen betrachtend). Ist die Abhörposi quasi im Flächenschwerpunkt des Grundrisses, ist das schlecht, dort sind immer Löcher. Je "runder" der Grundriss umso schlimmer. Deine Beschreibung "bei 60 Herz noch schlimmer", usw, passt recht gut für die Grundmoden eines 10m²-Raumes mit relativ kleinem Verhältnis von maximaler zu minimaler Wanddistanz (also quasi rund, für 60Hz), bei einem runden 10m²-Raum wäre das Loch bei 54Hz. Drunter setzt dann das Room-Gain ein...