Bassauslöschung am Abhörpunkt

Erstellt 46 Antworten47 Beiträge
Antwort#21
Die Hallzeiten sind ok. Mir scheint, dass in ganz kleinen Räumen einfach die Akustik selten brauchbar ist. Oft beobachte ich, dass es schnell (auch bei schräger Decke etc) Eigenresonanzen gibt, Flatterechos usw. Bei einer normalen Abhördistanz von 1-1,5m sind in einem kleinen Raum naturgemäss grössere Probleme zu erwarten als in einem grösseren.
Ich habe im sehr kleinen, sehr gut (nicht ganz) gedämpften C-Studio eines grossen Studios, vollgestopft mit Gestellen, Geräten etc und Noppenschaum schon ganz erfolgreiche Masters gemacht. Wichtig finde ich aber, dass die Abhörlautstärke nicht zu gross ist. Also Bassprobleme bekommst du mit Noppenschaum natürlich nicht weg, aber wenn du den Raum ordentlich zumüllst, wird es vielleicht besser. :) Probiers doch aus. Rumspielen!!
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Antwort#22
... ähmm gerade bei 10qm kommen die bass frequenzen kleiner als lambda 4tel (hängt mit den dimensionen zusammen) gar nicht zur ausprägung und dein raum wirkt wie ne druckkammer, daher ist alles möglich und im zusammenspiel der moden kommen solche effekte bei kleinen räumen oft vor. also unter 25qm ist sauberes abhören schwierig würd ich sagen.... frag mal n akustiker smm oder wav oder sowas...
grüsse
dB
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Antwort#23
Hallo Stefan,
vor einiger Zeit gab es in einer VDT-Info einen sehr interessanten Artikel zum Thema Studioeinrichtungen. Da wurde exemplarisch auch das Problem der Verfälschungen im Tiefbaß erklärt. Du hast in einem sehr kleinem Raum mit Raumnoden zu kämpfen. Die machen Dir eine vernünftige Tiefbaßabstrahlung "zur Sau".
Das ganze kann man durchrechnen und oder messen.
In kleinen Abhörsituationen helfen oftmals kleine Monitore mit einem dann passend gestellten Sub.
Bei Bedarf kann ich gerne den Artikel mal einscannen.
Merke:
Kleiner Raum-->Tiefbaßprobleme vorprogrammiert
Gruß
Markus P.
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Antwort#24
Genau darauf wollte ich mit meiner oben gestellten Frage mit der Frequenzabhängigkeit hinaus.

MfG
Rainer
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Antwort#25
bei dem Geschilderten bin ich noch nicht davon überzeugt, dass keine Phasendrehung vorliegt. Mein Tip: Beide Lautsprecher direkt nebeneinander auf der ursprünglichen Verbindungslinie an mehreren Position betreiben. Wenn dann am Abhörpunkt bei jeder Position mehr oder weniger die Auslöschung besteht, gibts doch irgendwo einen Phasendreher und der Raum ist als Ursache auszuschliessen.
Es grüsst RainerK
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Antwort#26
Aber sicher kannst du hier ins Forum eine Skizze reinsetzen, wie ich das gerade tue.
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Antwort#27
Hallo Stefan!
Ich habe irgendwann einmal gelernt, dass Frequenzen nichts anderes sind als Wellen, die durch den Raum Schwappen. Um so höher die Frequenz, desto mehr Energie, desto mehr Schwingungen. Während ein hochfrequenter Ton einen Wellenabstand von nur wenigen Millimetern bis Zentimetern aufweist, hat eine Basswelle bei 20 Hertz - wenn ich mich richtig entsinne - einen Wellenabstand von ~ 11 Metern. Es ist also durchaus möglich, dass der Bass an Deinem Abhörpunkt gar nicht ankommt, weil er vielleicht einen oder zwei Meter "darüber fliegt". Steh doch einfach mal auf und spitz die Lauscher. Abhilfe könnte die Vergrößerung oder Verkleinerung Deines gleichschenkligen Dreiecks bringen.
Noch zwei Fragen:
1. Steht die Couch direkt an der Wand?
2. Wie weit sind die Monitore von der Wand entfernt?
Gruß
Dirk
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Antwort#28
ja Scan mir mal den Artiekl ein und schicke ihn doch an meine email adresse [E-Mail-Adresse entfernt]
1000 Dank Gruss Stefan
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Antwort#29
wow gut lass mich nicht dumm sterben ... wie geht das hier eine Skizze rein zu setzen???
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Antwort#30
Hi, also Du hast ein paar Dinge mal aufgeschnappt aber die sind nicht so ganz richtig ;-) Nicht böse gemeint. Also die hoehen Frequenzen haben wesentlich weniger Energie wie tiefe Frequenzen ... Beispiel: lautes zischen bekommst Du mit nem Vorhang weg, aber tiefe Bässe die dröhnen oft aus der Disco raus ... um so tiefer die Frequenz um so mehr Masse muss eingesetzt werden um die Kräfte zu bremsen. ... siehe auch Wellen im Meer ... grosse Betonwände können die höchstens bremsen oder brechen ...
Das ist aber alles gemacht worden weil der Raum in Raum aus Kalksandsteinwänden gebaut wurde. d.h. da kommt nix mehr durch. Wir reden jetzt aber auch nicht von einer riesen Abhöre, sondern von Mid/Nearfields. Wir reden auch nicht von Monsterlautstärken, sondern von angenehmer Abhörlautstärke um die 85 dB.
Die Frage wie dicht die Boxen vond er Wand stehen oder weg sind ist eine berechtigte Frage. Die Boxen stehen praktisch sehr nah an der Wand, natürlich in einem leichten Winkel so dass sie nicht parallel zur Wand stehen. Die Wand dahiner und auch die Decke darüber sind dicht gedämmt mit gepresster Steinwolle, soviel eben platz hatte.
Der Tisch kann nicht von der Wand weiter weg, so dass die Boxen auch nicht weiter von der Wand weggestellt werden können. Bei rd. nur sagen wir mal höchstens 12qm bleibt wirklich nicht viel Platz ...
Die andere Frage ist, wo genau würdest Du denn einen Subwoofer platzieren. Bässe sind ja bekanntlich nicht zu orten, also wäre es theoretisch egal wo er ist. Vielleicht unter dem Sofa? Das Sofa steht an der Rückwand, ist fest verbunden und ist unten frei. Es ist also eine Schamstoffkonstruktion die mit Stoff überzogen ist und nicht dröhnt oder refektiert ...
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Antwort#31
interessant ... ja es entsteht ein uuuuuuuuuUUUUUUUUU und keine Mode ... das war das was ich vor allem ja schon getestet habe ...
Der Winkel der Wände ist 100 Grad und die Decke ca. hmmm 110 grad 105 grad weis nicht mehr genau ...
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Antwort#32
da bin ich jetzt überfragt ... wie kann ich das feststellen? Wie sollten die getunt sein?
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Antwort#33
ja also im Raum ist alles installiert was rein soll. In den Wänden sind Racks eingebaut unterhalb der Diffusoren hinten wo die ganzen Geräte drin sind. Ich hab mit der Aufstellung von Geräten keinen Platzspielraum mehr. Ich kann das Problem nur lösen entweder durch ein Akustikelement oder durch eine Pasendrehung ... die aber bedenklich ist ...
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Antwort#34
""da bin ich jetzt überfragt ... wie kann ich das feststellen? Wie sollten die getunt sein?""
Du müsstest zunächst OHNE RA-Maßnahmen ermitteln, wo (frequenzmäßig und örtlich) jetzt die Probleme sind. Also wenn du ein relativ breitbandiges Loch von, sagen wir z.B. 50Hz...100Hz hast am Hörplatz, dann mußt du die Stellen im Raum finden wo dieser Bereich am lautesten ist, dort müssen die Helmis hin, und zwar am besten mehrere mit leicht gestaffelten Frequenzen und moderatem Q.
Ob es ein Verpolproblem gibt läßt sich ja leicht testen: nur mit einer Box. Was genau, im übrigen, sind es für Abhöre?
Und, wie schon andere würde ich auch sagen, dass die Lösung in einem (oder zwei) Subs liegt, weil diese praktisch wahlfrei plazierbar sind -- wobei eine gute Position immer etwa auf 1/4 der Raumdimension liegt, in jede Richtung. Wenn es geschlossene Subs sind, sollten sie nicht viel tiefer gehen als bis zum Einsatz des Druckkammeraffektes (der etwa 9..12dB/8ve an Pegelzuwachs bringt, was sich mit den -12dB/8ve Abfall einer CB unter der Grenzfrequenz ganz gut ergänzt.
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Antwort#35
wiso is jetzte der txt wech geworden?
du klemmst den link einfach in "URL eines Bildes (freiwillig)" im antwort dialog.
grüße
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Antwort#36
das sind alles sehr sher gute Ansätze ... und jetzt hätte ich noch gern einen genauso guten konkreten Verbesserungsvorschlag ;-) ... oder besser mehrere falls der eine oder andere nicht geht ...
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Antwort#37
mein konkreter Verbesserungsvorschlag:
Bestell dir einen professionellen Raumakustiker der sich vor Ort um dein Problem kümmert.
lg
kreisel
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Antwort#39
und zweiter Vorschlag ... ich wills selber herausfinden und es verbessern ohne einen bezahlten Akustiker ... bitte sag mir was Du tun würdest und wieso du es tun würdest? Was bist Du denn von Beruf?
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Antwort#40
Es ist doch immer wieder erstaunlich! Offenbar ist es interessanter, sich in Schwafeleien den schwierigeren Lösungen eines Problems zuzuwenden, anstatt erst einmal mit den einfacheren Möglichkeiten zu testen, ob diese nicht zum Erfolg führen.
Auch wenn letztere nicht zum Erfolg führen, lieferen sie doch oft Hinweise für die komplexeren.
Es grüsst RainerK
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