Hallo Zusammen, wer von euch hat schonmal eine Produktion mit Kopierschutz versehen (lassen) ? Einige Kopierwerke bieten ja das "Copy-X" Verfahren an, das hört sich zunächst mal gut an, aber ich hätte jetzt Angst das dann später die Retouren vom Vertrieb ansteigen weil einige CD-Player das nicht abspielen. Sicherlich sollte man den Vertrieb darüber vorher informieren und vielleicht wollen die gar keinen Kopierschutz haben ? Im Vertrag steht ja immer "technisch einwandfreie CDs", was ja nicht so ganz klar ist, wer dann die Retourenkosten trägt falls sich die nicht abspielen lassen ? Mich würde mal interessieren welche Erfahrungen ihr mit welchem Verfahren gemacht habt und ob die Verfahren die Retourenrate erhöht hat ? Weiterhin würde mich auch interessieren wie euer Vertrieb zu diesem Thema steht. Schöne Grüße ! Josch
Kopierschutz auf CD ist im Redbook nicht vorgesehen, folglich sollte man diese Frage erst gar nicht erörtern. Wenn jemand einen Kopierschutz unbedingt wünscht, würde ich mir von diesem Kunden schriftlich zusichern lassen, daß Du jede Haftung für nicht abspielbare CD's ablehnst. Ich würde mich da auf nichts einlassen. Alles was nicht Redbookkonform ist, würde ich gar nicht erst anfangen. Wer unbedingt eine CD illegal vervielfältigen will, tut dies trotzdem und wenn er es über die DA-AD-Wandlung tut und ein neues (nicht kopiergeschütztes Master) macht. Ganoven kehren sich einen Dreck um Kopierschutz. Ehrliche Leute brauchen keinen.
..so seh ich das auch, und ein zusätzliches argument welches sich daraus ergibt ist auch immer, dies: ehrliche Kunden werden mit einem Kopierschutz genervt. ich werde auch öfters ma damit genervt! grüsse dB
Nicht umsonst haben ja auch die Industrie-Majors erkannt dass sich mit "Kopierschutz" bei Musik-CDs überhaupt gar nichts erreichen lässt außer verärgerte, ehrliche Kunden. Dasselbe gilt meiner Ansicht nach für verdongelte Software, Zwangs-Online-Registrationen oder 67-stellige Zahlencodes die bei Installation eingegeben werden wollen. Das ergibt neuen Sport für die Hacker (und die gewinnen auf Dauer IMMER!), aber auch Streß und Ärger für die, die so "blöd" waren ein Software-Produkt zu kaufen und nicht mal eben ohne Umstände eine "Kopie" zu installieren. Es ist mir ein Rätsel wie jemand als User einen Dongel ernsthaft als "gute Lösung" bezeichnen kann. "Kopiergeschützte" Audio-CDs kaufe jedenfalls ich mir generell nicht...
... natürlich läßt sich das Kopieren durch einen Kopierschutz nicht vollständig unterbinden aber zumindest doch etwas einschränken. Soweit ich weis hat Edel-records (die ja auch ein Major sind) das Copy-x Verfahren im Einsatz. Ich selbst habe auch einige kopiergeschütze CDs im Regal und noch nie damit Stress gehabt. Ich wollte aber auch keine Grundsatzdiskussion über Kopierschutz sondern vielmehr eure Erfahrungen damit wissen. Der Hinweis von Rainer fand ich interessant, daß im Redbook kein Kopierschutz vorgesehen ist. Ich glaube auch, daß sobald die Songs bei I-tunes stehen eh alles nicht mehr kontrolliert werden kann ... oder gibt es dort auch ein DRM !?? Josch
""Ich wollte aber auch keine Grundsatzdiskussion über Kopierschutz sondern vielmehr eure Erfahrungen damit wissen. Der Hinweis von Rainer fand ich interessant, daß im Redbook kein Kopierschutz vorgesehen ist."" Kopierschutz ist ein Politikum und das geht nun mal nicht ohne "Grundsatzdiskussion". Besonders absurd finde ich es übrigens, wenn kleine Bands (oder wer auch immer nur Kleinauflagen macht) einen Kopierschutz wollen. Jede kopierte CD ist kostenlose Promo für die. Aber das geht wohl nicht in jeden Kopf herein. Wenn Dir jetzt immerhin klar wurde, dass Kopierschutz-Mechanismen nicht Red-Book-Kompatibel sind (sein können!) erklärt Dir hoffentlich auch, warum ein großes deutsches Computermagazin diesen Müll "Un-CDs" getauft hat. Solche Un-CDs sind *auch* ein Grund dafür dass niemand mehr CDs kauft. Wenn es Dir nur um "Erfahrungen" ging: Es gibt einfach keine positiven Erfahrungen mit Un-CDs. Im besten Falle fallen sie genau sowenig auf wie Fälschungen in einer Staatsgalerie ;-)
moin! besonders nervig ist das wenn ich meine eigenen mit einem "stand alone cd brenner hifi ding" selbstgemachten cds mit eigener musik über einen ripper einlesen muss weil das copybit nicht abschaltbar ist. grrrrr mach ich mich eigentlich strafbar wenn ich meine eigenen aufnamen durch umgehung des kopierschutzes kopiere? ich hab so in erinnerung das nicht das kopieren an sich (stichwort: private sicherungscopie) sondern die umgehung des kopierschutzes mit geeigneter software strafwürdig ist.
Wir wissen ja alle nur zu gut wie es damals mit dem Medium "DAT" ging: DAT sollte die qualitätsmäßige Fehlgeburt "Compact-Cassette" ablösen. Da "man" aber erkannte, daß man durch digitales Kopieren Generationsverluste vermeiden kann, ersann man einen Kopierschutz namens "SCMS". Und was war die Folge? DAT wurde mehr als eine Fehlgeburt, sondern eine Totgeburt! Die Manager (besser Damager) der Musikindustrie haben dafür gesorgt. Intelligenz ist begrenzt, Dummheit ist grenzenlos.
Hallo! Man darf bis zu sieben Kopien anfertigen und diese sogar im Bekanntenkreis verschenken, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Habe mal vor ein paar Jahren ein Referat über den Zerfall der Musikindustrie durch Raubkopierer gehalten dabei kamen all soche Details ans Tageslicht. Gruß Sebastian
Die Betrachtungsweise ist recht einfach gestrickt. 1. Ermöglicht das "Serial Copy Management System" durchaus eine Kopie des Originals. Lediglich "Enkel" sollten vermieden werden. Finde ich insoweit sogar in Ordnung. 2. Schau Dir die Preise der heutigen "Unterhaltungselektronik" und die Ansprüche der Konsumenten an und setze dies in Relation zu den Preisen eines "einfachen" HiFi-DATs. Für'n Hunni gab es damals schon Cassettendecks, der kleinste AIWA kostete 800 DM ... Und die Erfahrung der letzten Jahre zeigt leider, daß die DAT-Geräte bei weitem nicht so zuverlässig funktionieren und robust sind wie ein einigermaßen solide gebautes Cassettendeck. Oder willst Du jetzt behaupten, Deine DAT-Geräte seien die lange Zeit ohne Reparaturen ausgekommen? In meinen Augen war DAT im HiFi-Sektor etwas für eine "fortschrittliche" Randgruppe; lediglich für den Studiobereich bot DAT einen Quantensprung für eine breite Gruppe. Und selbst hier sind nur 10 Jahre später bandgestützte Aufnahmegeräte tot. (Allerdings auch verständlich, wenn man sieht, wie oft mein TASCAM 8Spur-Recorder schon in Reparatur war. Da nimmt man lieber einen Computerabsturz hin - der defekte Bandrecorder läßt sich nicht Neustarten und die Aufnahme mit einer Unterbrechung wieder fortsetzen. Nachdem der Mehrspurrecoder mir einen Job völlig versaut hat, habe ich zumindest einen DAT als Havariegerät dabei. Aber auch schon erlebt, daß ich am Set ankam und beide Geräte defekt waren, obwohl sie tags zuvor noch funktionierten.)
Hallo auch, wenn der Kopierschutz nicht geradezu hanbebüchen ist, kann man solche Cds wunderbar in Samplitude einspielen. Wenn ein anständiger CD-Player nicht sehr böse durch den Kopierschutz ausgehebelt wird, brauch man zum erstellen eines kopierfähigen Masters noch nicht mal die Analogausgänge, die digitalen Ausgänge eines CD-Players tun es es auch. So ging es mir bei einer kopiergeschützten CD. Der Rechner versagte den Dients. Also die CD digital in den Rechner gespielt und alles war in wunderbarster Ordnung. Kostest natürlich Zeit (1:1)... Gruß MarkusP PS: Sicherungs-oder eine Privatkopie darf man weiterhin erstellen, man darf nur keine Kopierschutzverfahren umgehen. Ist das schon eine "Umgehung",wenn der Digital-Ausgang alles "rausläßt".....
ich denke auch dass alle titel mit filigraner und aufwendiger mechanik nicht richtig durchgeschlagen sind, siehe: ADAT, DA-reihe, Minidisc, DAT alle diese geräte sind aus dem selben grund zum kotzen ;O) obwohl sie so für sich und ihre technischen daten manchmal ganz passabel ihren dienst tun. ich erinnere mich an reparaturorgien bei den yamaha md-8 und 4 grüsse
.. jo ich find das usb dongels ja noch gehn (ma abgesehen davon das die eigentlich n hub mitliefern müssten, hab mittlerweile 2 stück! pinguin, wavelab, cubase, logic, korg M1, ilok 2x) aber die prozedur des waves packs oder der native instruments reihe versteh ich nitt(ich kauf mir auch ganz sicher keinen dritten ilok!). ich hab die gecrackten waves installed, und die packung im schrank, das selbe mit absynth und personal orchestra. wo du´s gerade sagst: ich hab noch NIE den sinn einer 230stelligen nummer die man bei der installation eingeben muss gesehen. vieleicht geht man davon aus das der raubkopierer beim abschreiben in einen fiesen hallizunogenen schlaf fällt, nur noch von zahlen träumt und nach dem aufwachen sein vorhaben vergessen haben soll...
moin! ich hatte vor ein paar tagen ein 45minuten telefonautomatengespräch mit microsoft um eine win XP lizenz zu aktivieren. 7x6 ziffern hin, 7x6 ziffern zurück. und ich hab einen alten fujitzu siemens rechner rumstehen der sich beharlich weigert mit einer neuen festplatte hochzufahren. die alte ist komplett zerstört fungirt aber anscheinend als harware dongel. der komentar vom support: "schicken sie uns die festplatte ein, damit wir sehen was drauf ist." ich wüsste nicht was die meine geschäftskorrespondenz angeht. und schon garnicht die meiner geschäftspartner. die antwort war: "dann können wir ihnen auch nicht helfen." hat noch jemand von euch ein mutterbrett für einen 1,7er celeron rumfliegen? grüße
Genau hier ist das Problem, wo die Politik auf der Seite der Industrie ist: Knacken eines Kopierschutzes ist gesetzlich verboten. Ich darf rechtlich gesehen jede aus der Videothek ausgeliehene DVD für mich kopieren, da ich bereits eine Gebühr für die Nutzung bezahlt habe. Ebenso gilt die oben genannte Regelung für Privatkopien von CDs. Umgehe ich dabei aber einen Kopierschutz, ist das nicht erlaubt. Ich finde das eine absolute Frechheit. (Nicht, dass ich mir unbedingt DVD- oder CD-Kopien in den Schrank stellen müsste - mich stört einfach, wie wenig dabei das Volk von den Politikern vertreten wird, was eigentlich deren Aufgabe wäre, anstatt sich von der Industrie irgendwelche Umsatzeinbußen einreden zu lassen. Wo bleibt da die Neutralität. Dieser alberne Werbespot wo "Raubkopierer" als "Verbrecher" bezeichnet werden, ist für mich der Gipfel, nicht nur weil es inhaltlich absoluter Unfug ist.)
zufällig kenn ich das problem bei den fuj/si pc´s hatte selbige erfahrung gemacht, aber da meine platte nicht kaputt war und ich keine zeit zum testen, hab ich sie wieder brav angesteckt und begnüge mich mit 20gb.. komisch das schon der bios screen nicht angezeigt wird wenn diese platte nicht da iss fand ich schon extrem komisch... grüsse dB
..ich stehe selber auch auf der position: alle daten müssen frei sein. gleichzeitig bin ich auch gema mitglied und profitiere von deren einnahmen. allerdings finde ich, stimmt in dem system an einer stelle was nicht. und das ist ganz einfach direkt an der quelle. das digitale zeitalter hätte man sich sparen müssen, um die regelung der örtlich begrenzten nutzung weiter fortzuführen. nun ist es vorbei, und ich denke auch persönlich das die daten bezahlt werden wo es einem was wert ist. wenn es allerdings nix wert iss (im falle der musikindustrie z.b.), pech gehabt! filme ziehen ja auch nur teilweise die leute ins kino. aber Daten müssen frei sein (der kopierschutz ist dabei auch eine art freiheit). die daten die ich sammele mit meinem gehirn z.b. sind dabei ähnlich denen die wir im pc sammeln. und ich muss ja auch nicht immer gema zahlen wenn ich mich an nen song erinnere. etwas anderes tut der pc auch nicht. eine andere möglichkeit währe ne art kunststeuer die direkt von den löhnen abgezogen wird zu verlangen, dann bräuchten wir auch keine gez, gema und ähnlichem scheiss, da dann alles davon finanziert würde. der anteil wäre warscheinlich ca. 12 % in etwa wie die krankenkasse, man könnte überlegen ob man rentner mehr besteuert, weil die ja mehr zeit haben sich mit medien zu berieseln, ach ja, ausnahme wären dann rentner die vor 1975 geboren wurden, da diese kaum gefahr laufen jemals noch wirklich zu verstehen was multimedia 2040 wirklich bedeutet... hihi
Das Problem dürfte vor allem die billige Produktion sein: Eine Mechanik aus Plastikspritzguß ist sicherlich um einen gewaltigen Faktor billiger als ein solider Metallguß oder ein gefräster Mechanikträger. Es macht noch nicht einmal Sinn, ein Plastikspritzgußteil als Ersatzteil zu bevorraten, allein die Polymerverziehungen durch Alterung bei der Lagerung können ein solches Feinmechanikteil unbrauchbar werden lassen. Dafür sind die Geräte heute billig (d.h. eigentlich viel zu teuer) und bei einer Abschreibung darf man nicht mehr in Jahrzehnten rechnen, sondern mit dem Zeitraum von "Innovation zu Innovation" ...