nomma austr. mic pre - gain

Erstellt 36 Antworten37 Beiträge
Startbeitrag#1
http://sound.westhost.com/p66-f1.gif
die schaltung des eingangs is putzig...
2 transen pro phase sind linearer.
das poto so 6-60db umgedreht logarithmisch sein - fände nen stufenschalter besser.
hat jemand ne formel für die symm. gegenkopplung
22R=6 & 10k=60db?
in der beschreibung steht:
HF einstreuung gibts keine, koppel-c - yo - 47µF.
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Antwort#2
""in der beschreibung steht:
HF einstreuung gibts keine, koppel-c - yo - 47µF.""
Papier ist bekanntlich geduldig! Hänge mal da 100 Meter Mikrofonkabel dran, und dann geh mit diesem Ding mal in die Frankfurter Katharinenkirche und mache dort mal Aufnahmen...
Du wirst Dich wundern wie schön Dir der AFN die Aufnahmen zunichte macht.
Ein Mikrofonverstärker OHNE HF-Sperre am Eingang ist eine Todsünde! Wer sowas baut, handelt - in qualitativer Hinsicht - grob fahrlässig.
Ich spreche hier aus der Erfahrung heraus über die Probleme, die meine Entwicklerkollegen mit einem Mikrofonverstärker hatten (und der war MIT Eingangsübertrager!!) als die HF-Einstrahlfestigkeit die harten Anforderungen des IRT-Pflichtenheftes erfüllen mußten. Die HF-Einstrahlfestigkeit eines Mikrofonverstärkers ist eines der schwierigsten (wenn nicht DAS schwierigste) Probleme überhaupt bei Mikrofonverstärkern.

MfG
Rainer
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Antwort#3
isses mit HF wirklich so schlimm?
is ja symmetrisch und geschirmt - oder schirm als antenne & vorstufe als empfänger (transe als gleichrichter, passive bauteile als resonanzkreis, induktionen mussich suchen)
geht da ein netzfilter?
weiss jetz wie das mit der gegenkopplung funzt. :)
22R=6dB
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Antwort#4
... Dir etwas besser helfen, wenn Deine Beiträge nicht aussähen wie das, was beim Scrabble übrigbleibt.
MfG
DB
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Antwort#5
Ah tach auch,
"Ironie an":
Weissu, sch..räschschraibkorrektur vonne dofe Windows funzt nät, musse ne olle Transe drinne sein ohne hf filter wer ma tschäckn ne wa?!?
"Ironie aus"
Ich bin da auch leider etwas ratlos, warum es heutzutage nicht mehr möglich ist, komplette Sätze halbwegs korrekt zu formulieren. Dies würde viel erleichtern, wohlwissend, daß man selber genügend Fehler macht...
Nichts für ungut
MarkusP.
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Antwort#6
JA ES IST MIT HF SOOOOOO SCHLIMM !!! Glaub's mir doch! Symmetrische Eingänge sind noch lange kein Garant für HF-Abblockung.
Ich habe es schon erlebt, wie beim Fostex PD2-Recorder (symmetrische Mikrofoneingänge!) ein dauernder HF-Impuls eines einige 10-Meter entfernten Weidezaungerätes hineingespuckt hat. Von wegen "symmetrisch hilft gegen HF-Einstreuung"...
Oder was glaubst Du, warum wir uns in der Firma so eine Mords-Arbeit gemacht haben mit HF-Verdrosselung der Eingänge?! Und der Mikrofonverstärker hat die erste Hürde der RBT-Abnahme nicht geschafft wegen der HF-Einstreuung und mußte überarbeitet werden.
Die Symmetrie bewirkt gegen HF-Einstreuung nämlich so gut wie nichts, weil die HF UNSYMMETRISCH eingestreut wird. Und die Symmetrie ist längst nicht frequenzunabhängig! Auch das sollte man wissen.
Ein Netzfilter bringt da überhaupt nichts. Einzig und allein ein wirkungsvoller Tiefpaß am Eingang ist Garant für HF-Abblockung.
Ungewollter Radioempfang bei NF-Schaltungen setzt nicht zwingend Resonanzkreise etc. voraus. Die Demodulation von HF geschieht an der Eingangskennlinie des ersten Transistors, wobei es gleichgültig ist, ob die Schaltung mit IC's oder mit diskreten Bauteilen aufgebaut wurde. Ist erst mal eine HF demoduliert im NF-Signalweg drin, nutzt alles andere nichts mehr.
Außerdem braucht eine Demodulation der eingestreuten HF nicht einmal zu erfolgen. Durch die Nichtlinearität der Transistoreingangskennlinie erfolgt eine Mischung mit der NF was zur Folge hat, daß Interferenzfrequenzen entstehen die in den Hörbereich fallen können.
Die Prüfung auf HF-Festigkeit nach den Vorgaben des IRT geschieht so:
300 mV HF-Spannung (im Bereich 100 kHz ... 30 MHz) mit 1 kHz zu 70% amplitudenmoduliert werden auf beide Eingänge GLEICHTAKTIG eingespeist. Daraufhin darf der Störabstand sich nicht mehr als 3 dB verschlechtern.
Diese Forderung ist außerordentlich hart und die wenigsten Mikrofonverstärker schaffen dies - schon gar nicht solche Billigschaltungen.
Wenn ich Dir solche Ratschläge gebe, dann geschieht dies aus langjähriger Erfahrung heraus, dann kannst Du getrost darauf bauen.
MfG
Rainer
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Antwort#7
Ich will mich nicht schon wieder als Rechtschreibschulmeister aufspielen (habe kürzlich einen Thread gestartet), aber ich kann Deiner Aussage nur beipflichten.
Wenn ich nur unseren Studenten bei ihren Laborübungen zuhöre welcher Sprache die sich bedienen .... da geht einem der Hut hoch.... !
Wie oft muß ich an unsere Hochschule Laborberichte zurückweisen, weil die Abfassung derart miserabel ist, daß es einen graust. Da werden Floskeln aus dem Werkstatt-Jargon eingebaut, da wird im Stil einer Kneipenunterhaltung geschrieben, Rechtschreibfehler, Grammatikfehler "engleutsche" oder "denglische" Wörter - einfach nur grauenhaft.
Leider ist vielen Leuten einfach nicht klar, daß die Sprache der Technik eine streng sachliche ist.
Genauso schlimm ist es wenn man die Rechengänge von Berechnungen verfolgt. Ich stelle immer wieder mit Schaudern fest, daß die meisten nicht mal in der Lage sind, mit Einheiten richtig zu rechnen. Mitunter stimmen zwar die Zahlenwerte im Endergebnis, aber wenn man die Einheitengleichungen nachrechnet, da kommt durchaus mal "kg/m³" heraus, anstatt "m/s".

MfG
Rainer
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Antwort#8
aber wenn man die Einheitengleichungen nachrechnet,
da kommt durchaus mal "kg/m³" heraus, anstatt "m/s".
Man kann nicht früh genug damit anfangen, schon Schüler darauf zu trimmen, in ihren Berechnungen die Einheiten durch den Rechenweg mitzuschleppen. Wer die Einheiten kennt, die er da mitschleppt, weiß auch eher sein Ergebnis auf Plausibilität einzuschätzen und das Ergebnis richtig zu interpretieren.
Und nicht nur in den Naturwissenschaften ist eine klare Sprache zur Beschreibung von Vorgängen nützlich, solange man Sachverhalte nicht verschleiern möchte.
Oder halten wir uns doch lieber an das Motto der BILD-Zeitung: Fakten verwirren ... ;-))
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Antwort#9
Wer mit dem Gedanken eines Selbstbaus von Mikrofonvorverstärkern spielt, sollte im Internet nicht nur nach den DIY-Schaltungen suchen, sondern auch nach den Serviceunterlagen entsprechender Geräte renomierter Hersteller. Da mag zwar manches ein wenig "tricky" oder ob der Spezialbauteile, wie Übertrager ohne Dimensionierungsangaben, nicht für einen Nachbau geeignet sein, aber wer Glück hat, findet geeignete Schaltungen oder kann zumindest aus den Unterlagen seine Erkenntnisse ziehen.
Ein Mikrofonvorverstärker sollte nicht gerade das erste Projekt sein, bei dem man den Schaltplan auf eine Platine überträgt. Die beste Schaltung taugt nichts, wenn im Layout Fehler (auch Autoplatzierer und -router der PCB-Software machen Fehler!) auftreten.
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Antwort#10
"Ich will mich nicht schon wieder als Rechtschreibschulmeister aufspielen..."
Dann lass es doch. Wenn Dir die Art und Weise wie sich manche hier ausdrücken nicht passt, dann antworte halt nicht. Das gilt natürlich auch für andere. Mich persönlich nervt die Oberlehrerfraktion hier wesentlich mehr als die Rehtschreibschwäche einiger Poster. Genauso unpassend finde ich es, hier immer wieder die Unfähigkeit Deiner Studenten zu diskutieren, zumal das auch immer nur sehr einseitig betrachtet ist, wenn man bedenkt wie pädagogisch unfähig ein großer Teil der Lehrbeauftragten an deutschen Hochschulen ist. Aber ganz sicher wird eine Diskussion darüber hier im Forum zu nichts führen. Wenn man die Reaktionen einiger Kandidaten in diesem Forum über einen längeren Zeitraum beobachtet, kann man den Eindrück gewinnen, dass der Beruf des Tontechnikers auf Dauer einsam und frustriert macht. Zum Glück täuscht dieser Eindruck.
Gruß
Thilo
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Antwort#11
Nein ich laß´ es nicht! Es ist einfach ein Armutszeugnis was sich einer ausstellt, wenn er sich einer solchen Sprache bedient und es ist wirklich bedauerlich daß die Deutschen ihre Muttersprache so vergammeln lassen. Die Engländer und die Franzosen z.B. denken im Traum nicht daran, eine solche Schnoddersprache dahin zu legen.
Daß es pädagogisch unfähige Lehrbeauftragte an Hochschulen gibt, ist eigentlich ein Witz!. Wenn ich im Bereich der Hochschule das Geschwafel von "pädagogisch", "Pädagogik" etc. höre, geht mir ebenfalls der Hut hoch!
Pädagogik gehört vielmehr in die Grund- und Hauptschule, bestenfalls noch in die Gymnasien. Aber in der Hochschule hat man es mit Erwachsenen zu tun, da sollten andere Regeln gelten.
Wenn mir einer im 6. Semester immer noch in seinen Berichten Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, Stilblüten, Schachtelsätze, Oxymora, Paradoxieen, Tautologieen etc. schreibt, dann kann man daraus nur den Schluß ziehen, daß er aus seiner vorangegangenen Schulausbildung erhebliche Defizite auzuweisen hat und sich ein untrügbares Armutszeugnis ausstellt.
Es geht nicht darum, wenn ich gelegentliche Tippfehler oder Buchstabendreher finde. Das passiert mir auch hin und wieder. Jeder geübte Leser sieht sofort, ob es sich um einen zufälligen Tippfehler bzw. Buchstabendreher handelt oder um einen Rechtschreibfehler der auf mangelhafte Beherrschung der Rechtschreibung zurück zu führen ist.
Sollen WIR diesen Kerlen noch in der HOCHSCHULE beibringen wie man Aufsätze abfaßt? Das ist ja geradezu grotesk. Unsere Aufträge sind nun mal etwas anderes.
Seit geraumer Zeit wird in den Hochschulen auch Fach-Englisch angeboten - alles schön und gut. Aber ich finde es einfach traurig, wenn die eigene Muttersprache vernachlässigt wird und zu einem vulgären Kauderwelsch degeneriert, bei denen Worte wie "cool" und "geil" bald in jedem 2. Satz vorkommen, und man oftmals auch vor lauter Anglizismen kein passendes Deutsches Wort mehr findet.
Beispiel: "gedownloadet" - ein blödes Wort!

MfG
Rainer
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Antwort#12
... manchmal aber auch nicht ...
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Antwort#13
"Wenn ich im Bereich der Hochschule das Geschwafel von "pädagogisch", "Pädagogik" etc. höre, geht mir ebenfalls der Hut hoch!"
Tut mir leid, wenn ich mich da etwas falsch ausgedrückt habe, aber ich meinte eher, dass der Stoff sehr oft didaktisch unklug rübergebracht wird und sich so mancher Professor nach 20 Jahren Arbeit in der Quantenmechanik nicht mehr in die Denkweise seiner Studenten hineinversetzen kann, was dazu führt, dass ein Großteil der Studenten unaufmerksam in der Vorlesung abhängt und 70% Durchfallquote in den Klausuren bestimmter Professoren keine Seltenheit sind. Das ist leider kein Geschwafel, sondern die Realität und hat kaum etwas mit der Dummheit der Studenten zu tun. Es geht letztendlich darum, dass man etwas lernt und es kann nicht das Ziel sein, sich sein Wissen komplett in Eigenarbeit aus Büchern zu ziehen, da in der Vorlesung nichts als Arroganz vermittelt wird.
Gruß
Thilo
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Antwort#14
Hallo,
zum Glück haben wir ja noch den Rainer, der als einsamer Kämpfer für Recht und Ordnung versucht zu sorgen... Mann, Rainer, entspanne Dich mal und ziehe nicht immer alles ins Extreme. Mir tun Deine Studenten ja schon beinahe Leid, wenn die sich das immer von Dir anhören müssen.
Gr.
Dirk
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Antwort#15
Hallo,
in einem Spieleforum mag es durchaus akzeptabel sein, sich einer lockeren Rechtschreibung zu bedienen.
Neulich war ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, und hörte einigen Jugendlichen bei der sprachlichen Kommunikation zu.
Es war erschreckend.
In einem Fachforum sollte man schon in der Lage sein, sich angemessen auszudrücken.
Alles andere ist eine Beleidung gegenüber seinen Lesern.
Zulässige Ausnahme:
Flüchtigkeitsfehler, Tippfehler.
So etwas passiert jedem gelegentlich.
Desweiteren gibt es anerkannte Legastheniker.
In diesem Fall ist es völlig in Ordnung, nur zu den fachlichen Themen zu antworten.
Eine Rechtschreibschwäche erkennt man.
Unakzeptabel ist jedoch - meiner Ansicht nach - sogenannte Faulheit, bzw. das Unvermögen, eine Anfrage sachlich zu schildern.
Viele Grüße
Frank Helbig


Frank Helbig (Home)
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Antwort#16
@ Dirk & Thilo
Ich ziehe nichts ins Extreme! Ich schreibe nur das, was ich seit 17 Jahren an der Hochschule Tag für Tag beobachte! Ich halte nichts davon, einen Studenten mit Sammethandschuhen anzupacken. Ich hatte einen Dozenten der bei Barkhausen und Küpfmüller studiert hat und der uns mit Leitungtheorie, Vierpole etc. nur so "gestriezt" hat. Und dafür bin ich ihm heute noch dankbar.
Was soll ich mit einem Studenten machen, der im 6.Semester Nachrichtentechnik studiert und noch keinen Schaltplan lesen kann und nicht fähig ist, die Basispannung eines Transistors zu messen? Denn kann man nur noch aus dem Labor rausschmeißen - habe ich vor 1 Jahr mit einem gemacht.
Es gibt heute gute und schlechte Studenten. Ich stelle hohen Ansprüche! Ich erwarte von einem Studenten in diesem Stadium daß er sowohl in der Lage ist, eine Schaltung ohne fremde Hilfe aufzubauen, als auch daß er in der Lage ist, auch einen technischen Bericht sauber abzufassen.
Einmal einen aus dem Labor rausgeschmissen wenn er nichts kann, dann kann er es garantiert beim nächsten Mal ! Das ist nicht meine Überzeugung, sondern meine Erfahrung.
Und nochwas: Ich mache immer wieder die Beobachtung, daß weibliche Studierende meist besser sind als ihre männlichen Kollegen!
Daß es bei den Profs auch Hinterwäldler gibt bei denen immer noch "0 dBm = 775 mV" gelehrt wird, soll nicht verschwiegen werden. Aber das gibt es an allen Hochschulen. Bei uns allerdings gibt es solche Hinterwäldler nicht mehr.

MfG
Rainer
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Antwort#17
Wenn ich mich an meine Schulzeit entsinne fällt mich auch auf, dass ich bei strengen Lehrern tatsächlich mehr gelernt habe - aber nur dann, wenn diese didaktisch (und pädagogisch) wirklich etwas drauf hatten!
Bestes Gegenbeispiel war mein Gymnasial-Musiklehrer in der fünften Klasse:
Der war sehr streng, aber das wars auch schon.
Diesem Berufsversager habe ich es u.a. zu verdanken, dass meine Notenkenntnisse bis heute sehr bescheiden sind - er hat mir dieses Wissen vergrault.
Leider produziert unsere Lehrerausbildung in vielen Fällen reine Fachidi0ten. Mit Kindern kommen die erst in Berührung wenn es viel zu spät ist.
An den Hochschulen gibt es ohne Frage einen genauso hohen Prozentsatz an unfähigen Lehrkräften, auch wenn der Bereich "Pädagogik" hier kaum noch eine Rolle spielt - es geht um soziale Kompetenz wie um...


Didaktik
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Antwort#18
Ah tach auch,
ich hatte Gott sei Dank aber der fünften Klasse eine Musiklehrerin, die uns wirklich "getriezt" hat, obwohl ich das meiste schon konnte.
Sie hat halt konsequent vieles verlangt, dies aber auch immer vernünftige erklärt. Die Gehörbildung bei ihr war wunderbar, sie hat für jedes zu hörende Interval Beispiele gegeben, an hand derer eigentlich fast jeder die Intervalle erkennen konnte. Es gab auch einfach harmonische Sätze zu erstellen, gemäß dem deutschen Subjekt-Prädikat-Objekt, in "Musik-Deutsch" Tonika.Subdominante-Dominante-Tonika.
Viele meiner Mitschüler haben gestöhnt, die Eltern teilweise protestiert, aber die Lehrerin hat es (zu recht) "durchgezogen". Wer das einmal kapiert hatte, wird es sein Leben nicht vergessen. Und Musik ist doch auf der rein theoretischen Ebene (solange es nicht ums Hören geht) pure Mathematik, die jeder "fressen" kann,
Gruß
MarkusP.
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Antwort#19
Hallo Rainer,
wer im 6.Semester Nachrichtentechnik keinen Schaltplan lesen kann oder die Basis-Spannung eines Transistors messen kann, hat eindeutig das Studium verfehlt und gehört rausgeschmissen.
Kommen dafür die theoretischen Grundlagen nicht schon im ersten, spätestens im 3. Semester?
Es gibt ja leider auch Tonmeisterkollegen, die zumindest von Ihrem Studienplan her ein bis zwei Semester E-Technik haben müßten, denen man im 6.Semester noch den Unterschied zwischen Spannungs- und Leistungsanpassung erklären muß.
Die meisten E-Techniker lieben offensichtlich die Leistungsanpassung, die aber nur im Telephonbereich eine Rolle spielt (oder bei den amerikansichen Rundfunkkollegen, die zumindest früher mit Leistungsanpassung gearbeitet haben).
Daher kommen ja auch die 0dBm=0,775 V = 1 mW an 600 Ohm.
So sind aber die 0,775 V entstanden, selbst wenn wir diese für 0 dBU so weiterverwenden. Es lebe das Begriffschaos. Interessant wird der nächste "Knoten" 0 dB=1,55V=6 dBU. Na juchu. Hier steigen ja auch einige aus. Noch schlimmer wird es mit den japanischen dBV und den +4dBU, auch so eine Unnorm. Was haben die für Probleme mit +6 dBU?!?, von dem digitalen Pegelchaos mal ganz zu schweigen.
Was ist denn nun der digitale Vollausteuerungspegel. Welche Pegelreserve muß man haben? Die Rundfunkler sind da ja eher auf der "sicheren" Seite mit bis zu -18 dBfS, andere wiederum mit 12 dBFS....
Auch etwas ratlos...
Markus Przybilla aus Berlin
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Antwort#20
Für die Schreibweise gelten eigentlich einfache Regeln.
1. Standardisierte Einheiten werden mit Großbuchstaben geschrieben: B für Bel, V für Volt, W für Watt usw.
2. Nicht standardisierte "Einheiten" werden mit Kleinbuchstaben geschrieben: m bei Bezug auf Milliwatt, u bei Bezug auf eine Spannung(hier 0,775V) usw.
So sollte dBfs geschrieben werden und nicht dBFS oder dBFs.
3. Negative Potenzierungen werden klein geschreiben: d für Dezi, m für Milli, µ für Mikro und positive groß: K für Kilo, M für Mega usw.
Leider sieht man im letzten Punkt die meisten Abweichungen beim K für KHz oder KΩ, die oft als kHz oder kΩ geschrieben werden.
Es grüßt RainerK
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