Ich bin Hörfunkjournalist, und arbeite mit einem MD Recorder. Doch der wird altersschwach. Und suche ein fähigen, bezahlbaren Audio Festplatten Recorder für den wilden Reportereinsatz. Welches Gerät ist denn nun das Richtige. Meine Wünsche: Einfach bedienbar sollte es sein, Batterien sollten gewechselt werden können, xlr für mikrofon sollte vorhanden sein, rauschfreie Aufnahmen sind ein muss, usb für datentransfer, deutliche anzeige....und es soll bezahlbar sein. Nicht über 600 Euro. Und schlussendlich sollte es auch gut aussehen. Edirol, marantz, maycam, fostex...ich komme nicht weiter. Wer kann mir bei der Entscheidung unter die Arme greifen???
Hallo, naja, in der letzten Zeit habe ich nur persönliche Erfahrung machen können mit dem Marantz PMD 671. Bis jetzt, seit etwa 2 Jahren, ist mir noch nichts negatives aufgefallen. Nur... der kostet etwa das doppelte. Vorteil aber: Aufgenommen wird auf einer Compact-Flash-Karte. Bei einer 4 GB Karte kann man bis etwa 6 1/2 Stunden aufnehmen in BWF-format. Damit hat man auch ein ganz schneller Transfer über ein Cardreader. MfG, Evert
Wenn Du bisher mit MD gearbeitet hast, was spricht dann gegen einen HiMD? Zumindest Dein Mikrofon kannst Du weiter nutzen und die Handhabung kennst Du auch schon grob.
Hi, ich arbeite seit einigen Jahren mit dem Edirol R-09. Mit einer 2 Gig Karte geht einiges drauf, da ich immer in 16 bit Qualität aufnehme und erst später es auf dem Rechner runterscrambele. Einziges Manko: Der fummelige Verschluß für die Batterien. Dahinter ist der USB Anschluß. Wenn Du immer sehr vorsichtig bist, ist das aber kein Problem. Wenn Du kein Feinmotoriker bist - Finger weg! Gruß, Breitbandfan666
""da ich immer in 16 bit Qualität aufnehme und erst später es auf dem Rechner runterscrambele."" Und das heißt...? Dass Du daraus später 8-Bit Aufnahmen machst?? ;-)
Hi, nein, ich konvertiere diese zu Mp3 um sie z.B. online zu stellen. Aufnahmen die ich mit dem Edirol R-09 von Vorträgen gemacht habe: http://www.hu-marburg.de/homepage/download/ Unter 128kbit hört man dann auch drastisch den Effekt der Datenreduzierung.... Gruß, Breitbandfan
Hi, mich stört am Edirol dass sein Störspannungs-Abstand mit ca. 60db nicht berühmt ist. Ist da der Fostex besser? Ich schau jetzt erstmal ob ich ein Datenblatt im Web bekomme.... Gruß, BBFan
Der Fostex FR-2 LE soll recht einfach zu bedienen sein. Selbst ein Jurist war in kurzer Zeit damit eingearbeitet. Batterien, und Accus verträgt der Fostex FR-2 und er hat symmetrische XLR- Anschlüsse. Rauscharm ist er, und er wird über eine CF- Karte beschrieben. Erdie und ich haben den Fostex FR-2 LE mit seinem großen Bruder Fostex FR-2 verglichen. Er nimmt sich nicht viel. Der Rauschabstand kann den unteren Grafiken von Erdies Webseite entnommen werden. Die schwarzen Linien stammen vom FR-2 LE, die roten vom FR-2. Die roten Linien muß man um 4 dB weiter nach unten schieben. http://erdie.de/ Für die Preisklasse dürfte es zur Zeit keine Alternative geben (klangtechnisch gesehen). Und die Aufnahmen haben einen Rauschabstand von mindestens 88 dB (siehe Grafik).
Hi, danke - sieht gut aus! Aber wenn man so ein Gerät mal gekauft hat - verstosse ich es nicht gleich wieder. Und für MEINE Zwecke reicht der Edirol aus. Zumal er wirklich nur Zigarettenschachtel-groß ist(!) Ich finde es halt nur Lustig später im Testbericht zu lesen, dass der Rauschabstand bei ca. 60-65 db liegt (im Baß viel schlechter noch) wenn das Ding sogar 24 bit aufnehmen kann.... Gruß, BB-Fan
... habe ich nicht nur an Dich gedacht mein lieber humanistischer Breitbandfan, sondern auch an den Ursprungsposter. Denn er stellte etwas andere Anforderungen an einen Recorder als Du. (XLR-Stecker usw. usf.) ;-)
Nein, auch dann wären 16 Bit mehr als genug... 24 Bit ist bei diesen Kistchen ist nichts weiter als Marketing-Bullshit, erst recht wenn man bedenkt das schon allein die Wandler fast aller Geräte kaum 20 Bit schaffen. Das meiste was diese Geräte somit in "24 Bit" aufzeichnen sind NULLEN.
Nein, das stimmt nicht! Das zeigt deutlich der 28-Bit-Wandler von Stage-Tec. Mit diesem Gerät kann man direkt ein Mikrofon betreiben ohne weiteren Vorverstärker. Der liegt im Rauschabstand so gut, daß dessen Rauschzahl der eines 50-Ohm-Widerstandes entspricht, also besser als alle gängigen Mikrofonverstärker. Der produziert also auch bei kleinsten Pegeln nicht nur Nullen!
Nun, der Stace-Tec Wandler war aber ausgerechnet nicht gemeint, sondern explizit diese ganzen Budget-Plastikkisten, die sich mit "24/96" o.ä. schmücken und so dem naiven Anwender "High end" Qualität vorgaugeln. Jene Käufer führen dann äußerst sinnfreie Diskussionen wie "24 Bit klingt besser" oder auch "96khz klingt besser als 44,1". Bei so einem Blödsinn krieg ich genauso Pickel wie Du wenn hier die Hifi-Placebos auftauchen... Auch bei Themen wie: "Analog klingt besser als Digital" "OTB klingt besser als ITB-Mischen/Summieren" "Plugins klingen schlechter als Hardware" "Röhrengeräte klingen besser als Transistorgeräte" "Macs sind besser als PCs" "DAWs klingen (unterschiedlich)" "Kabel - Klang irgendwas..." etc. pp. Das sind weitere sinnlose Diskussionen die mir bei den "Profis" nach wie vor unterkommen, da brauche ich mich über die Hobbyisten gar nicht mehr aufzuregen - die sind eher lustig-blöd-naiv.
das Gleiche findet sich bei billigen Consumer-Pocketkameras, bei denen das Marketing dem Kunden weismachen will, noch besser wären 12Megapixel für seine Digi Knipskiste. Das nützt doch nur den Herstellern der Speicherkarten und sonst niemandem.
Liebe Freunde der bereitwilligen Hilfe, danke erstmals für die Unterstützung. Manchmal verstehe ich die technischen Details nicht ganz....aber ist nun im Preis Leistungsverhältnis der Fostex FR 2 LE der Beste? Wichtig ist mir, dass es nicht rauscht. Denn sonst kann ich mein altes Sony Kassettenreportergerät ja wieder rausholen. In den Funkhäusern rät man von dem Edirol ab, und kaufen immer Maycom Geräte. Sind nur unendlich teuer.... Danke