""daß die Richtcharakteristik ähnlich ist, unabhängig vom Grid (DPA) oder Mikrofontyp (Schoeps) kann ich mir nicht so richtig vorstellen. ""
Wieso kannst Du Dir das denn nicht vorstellen? Genügen Dir denn die Beweise durch die Messergebnisse der Polardiagramme nicht?
Es sind doch Messungen die im FREIEN (direkten) Schallfeld gemacht wurden. Im DIFFUSFELD haben ALLE Mikrofone der Welt KUGELCHARAKTERISTIK!! (Klingt zunächst paradox, aber es ist so!)
Maßgebend ist doch:
Ein Druckempfänger reagiert auf den DRUCK. Und der Druck ist eine skalare Größe. Daher hat das Mikrofon zunächst Kugelcharakteristik. Erst wenn die Wellenlängen die Größe des Mikrofonkörpers bzw. den Membrandurchmesser erreichen treten Druckstaueffekte auf, die eine Richtwirkung hervorrufen.
Wenn man einen Resonator in den Schallweg einbringt, wird dadurch eben eine Resonanförmige Anhebung bewirkt. Bei einem Helmholzresonator wirkt dieser abe auch auf seitlich einfallenden Schall im Gegensatz zum Druckstau bei frontalem Schalleinfall.
Die Richtcharakteristik wird bestimmt durch das Empfängerprinzip, ob Druckempfänger oder Druckgradientenempfänger (letzteres ist ein Druckdifferenzempfänger). Da der Gradient ein Vektor ist, ist das Mikrofon richtungsempfindlich. Aber auch hier ist eine Grenze gesetzt, denn bei hohen Frequenzen reagiert auch ein Druckgradientenempfänger nicht mehr so ohne weiters als Gradientenempfänger sondern die Richtwirkung ergibt sich auch hier größtenteils durch Druckstau.
MfG
Rainer
P.S.: Vor Beantwortung bitte erst NACHDENKEN !
Wieso kannst Du Dir das denn nicht vorstellen? Genügen Dir denn die Beweise durch die Messergebnisse der Polardiagramme nicht?
Es sind doch Messungen die im FREIEN (direkten) Schallfeld gemacht wurden. Im DIFFUSFELD haben ALLE Mikrofone der Welt KUGELCHARAKTERISTIK!! (Klingt zunächst paradox, aber es ist so!)
Maßgebend ist doch:
Ein Druckempfänger reagiert auf den DRUCK. Und der Druck ist eine skalare Größe. Daher hat das Mikrofon zunächst Kugelcharakteristik. Erst wenn die Wellenlängen die Größe des Mikrofonkörpers bzw. den Membrandurchmesser erreichen treten Druckstaueffekte auf, die eine Richtwirkung hervorrufen.
Wenn man einen Resonator in den Schallweg einbringt, wird dadurch eben eine Resonanförmige Anhebung bewirkt. Bei einem Helmholzresonator wirkt dieser abe auch auf seitlich einfallenden Schall im Gegensatz zum Druckstau bei frontalem Schalleinfall.
Die Richtcharakteristik wird bestimmt durch das Empfängerprinzip, ob Druckempfänger oder Druckgradientenempfänger (letzteres ist ein Druckdifferenzempfänger). Da der Gradient ein Vektor ist, ist das Mikrofon richtungsempfindlich. Aber auch hier ist eine Grenze gesetzt, denn bei hohen Frequenzen reagiert auch ein Druckgradientenempfänger nicht mehr so ohne weiters als Gradientenempfänger sondern die Richtwirkung ergibt sich auch hier größtenteils durch Druckstau.
MfG
Rainer
P.S.: Vor Beantwortung bitte erst NACHDENKEN !
