Wenn ich so im Archiv nachschaue, fällt mir auf, dass Ihr stets etwas abflätig die Behringer-Mixer kritisiert. Womit haben die eigentlich ihren schlechten Ruf verdient? Ist es nicht möglich, mit viel Zeit und Geduld einen guten Studiosound mit einem Behringer-Mixer zu erstellen? Bald brauche ich ein neues Pult - wenn möglich mit Fader- und Pan.Automation -, welches Gerät sollte ich besonders beachten? (Bald kommt das Tascam DM-24 auf den Markt). Könnt Ihr zB. Tascam empfehlen (vom Grundrauschen her)? Soweit so gut, die Hauptfrage ist: Warum kein Behringer? Auf Eure Antworten wartet gespannt heinz
Soweit so gut, die Hauptfrage ist: Warum kein Behringer?
ist eigentlich alles eine frage der anwendung. ich kenne genug mucker, die mit ihrem behringer equipment zufrieden sind. aber ich kenne auch verleiher, denen die behringer-pulte nur ärger gebracht haben: die potis sind sehr anfällig, es rauscht mal mehr und mal weniger und ein paar abgerauchte netzteile. gleiches gilt für zusatzgeräte: ich habe selbst einen kompressor von behringer, allerdings nur in der stereoanlage (fernsehton komprimieren - werbung zu laut). da macht er seine sache nicht schlecht, aber live würde ich ihn nicht benutzen. warum? mag vielleicht nicht stimmen, aber rein vom gefühl her macht ein dbx oder ein urei eher das was ich von ihm will. was für den preis vollkommen in ordnung ist: die aktive frequenzweiche. habe die auch schon ein paar mal in 2-wege systemen gesehen, macht einen guten eindruck. ist wohl (wie bei vielem) eher eine geschmacksfrage. MfG, Julius.
da mujß ich dir zustimmen Julius, ist wohl geschmacksache. Wir haben einen Behringer Compressor und ein Behringer Mischpult (MDX8000) wir sind zufrieden damit. Tobi
Ich denke das Preis- Leistung- Verhältnis von Behringer Geräten stimmt. Wenn du für ein Mischpult so wenig bezahlst kannst du auch nicht zu grosse Anforderungen stellen. Ich hatte schon sehr grosse Schwierigkeiten mit Behringer Geräten. Potis die aussetzen, Fader die keinen Mechanischen Widerstand haben (wenn man das Pult senkrecht stellte sind alle Fader runter gerutscht)... Wenn du die Geräte für den Hobbybereich brauchst sind die brauchbar. Da kannst du was auch noch ein zweites Mal aufnehme. Für den Professionellen Bereich oder auch für Live würde ich kein Behringer Pult kaufen. Da gibt es vielmal kein zweites Mal. Gruss Elias
genau - preis-leistungsverhältnis gut - zuverlässigkeit nicht gut - qualität ( fremdspannung etc. ) nicht so, aber siehe 1. und am anfang gab es mal so einen kleinen boykott ( der sturm im wasserglas ) da sie gnadenlos gekupfert haben und das mit schlechterer qualität das problem haben sie aber mit kampfpreisen aus dem weg gefegt insofern siehe halt die anderen beiträge gruß k.
Hmm, habe seit Jahren einiges von Behringer im Rack, die einzigen Probleme die ich hatte, waren zwei defekte Netztrafos. Mit meinen dbx en hatte ich meht Probleme. Ich habe das Gefühl, dass es eine Abneigung gegen Behringer gibt. Wenn ich die Tests so lese dann finde ich keine Begündung dafür. Ach ja, ich mache für einen Musikladen hier die Reparaturen, und der Verkauft vielleicht 80 % Behringer und 20 % Macky, und ratet mal welches Mischpult schon dreimal eingeschickt werden musste wegen seltsamer Erscheinungen (Tip: Es waren nicht die Behringer Sachen... ). Behringer hält sich recht gut, da gibt es mal ein abgbrochenes Poti oder eine losgewackelte Klinkenbuchse... Tomy
Seit zehn Jahren bin ich mit meiner Live-Band so ziemlich jedes Wochenende unterwegs. Wir haben ein Behringer 19" Pult 2802, das uns noch nie im Stich gelassen hat. Außerdem macht der Behringer Ultrafex noch die Summe transparent. Klasse Teile für wenig Geld! Tom
vielleicht hatten einige leute pech mit ihren behringer-geräten. ich muss aber sagen, dass wir bisher noch keine probleme mit den teilen hatten. kommt wohl auch auf die pflege der geräte an !!! wir reinigen und überprüfen die geräte nach fast jedem einsatz !
Hi Wenn mich Leute fragen, weleches Pult sie sich kaufen sollen schwärmen erstmal alle auf Grund des Preises für ein Behringer-Pult.Meiner Meinung nach sollte man sich überlegen ob nicht weniger Kanäle,Auxwege,Gruppen usw. auch ausreichen und man sich für's gleiche Geld ein einfach kleineres Pult von zB. Macki,Soundcraft,Midas... zulegt. Mir ist seit meiner 5 jährigen Karriere als Tontechniker (live & Studio) noch kein vernünftig klingender Beh.-Mixer untergekommen. Etwas anders läuft es bei den Prozessoren. Natürlich klingen die auch nicht so toll wie Highend-Geräte aber im Großen & Ganzen OK, vorausgesetzt sie funktionieren. Leider hat Behringer einen katastrophalen Standart punkto Endkontrolle. Vor kurzem erwarb ich einen Tube Composer der eigentlich ganz gut klingt. Leider mußte ich das Gerät mehrmals !!! umtauschen da immer irgend eine kleinigkeit nicht passte (Pegelunterschiede L/R 2.5db,Limiter setzte nur ein wenn es ihn freute,defekte Anzeigen).Das sollte eigentlich nicht passieren. Frustriert hab ich den Tube Comp gegen einen T-COMP von Mindprint eingetauscht. Dankeschön an die Firma Klangfarbe in Wien. Fazit: Behringer produziert bis auf einige wenige funktionierende Geräte Schrott.
Hallo, wenn ich mir mal ein Urteil erlauben darf: Behringer hat mit äusserst günstigen Preisen Produkte wie Compressoren oder Exciter erstmals für die große Masse zugänglich gemacht. Erst als Behringer z.B. mit dem Composer auf den Markt kam, dachten viele Home-Studios und auch Bands über die Anschaffung eines Kompressors nach. Dass bei günstigen Preisen die Qualität nicht Oberklasse sein kann versteht sich von selbst. Als Schrott darf man die Geräte aber nicht bezeichnen, sie verrichten zuverlässig ihre Arbeit. Schrott funktioniert normalerweise nicht. Das Klangresultat hat aber nicht nur mit der "Arbeit" zu tun, die ein Kompressor macht, sondern viel mit Signalführung und Auswahl der Bauteile. Günstige SMD-Technik (kleine Bauteile, einfache Produktion)hat da eben einige physikalische Nachteile bei der Verarbeitung von Audio-Signalen. Solche Elemente wird man bei High-End Geräten nicht finden. Trotzdem, Behringer erhebt nicht den Anspruch High-End zu sein, da muss man fair bleiben. Es gibt viele zufriedene User. Gruss, Rüdiger ps: wer von günstigen Geräten enttäuscht ist sollte über seinen Geiz nachdenken :-)
Vorab danke ich allen, die geantwortet haben. Ihr werdet es kaum glauben: Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo es in Sachen Mixer-Auswahl hiess: "Entweder Mackie oder Behringer"! Aber Fader, die in Schräglage von selbst rutschen, Potis, die leicht abbrechen, Netzteile, die leicht verbrutzeln und EQ's deren Funktionieren von der Tagesform abhängen, steigern nicht gerade das Vertrauen in die Firma Behringer. Allerdings auch keine Pulte, auf deren Kanalzüge plötzlich eine Radiostation zu empfangen sind. (Hat kürzlich jemand über sein Tascam-Pult berichtet!) Nun, vor der Anschaffung eines neuen Pultes fürs Studio, werde ich mir erlau- ben, Euch vorher um Rat zu bitten. Nochmals vielen Dank! heinz
Fazit: Behringer produziert bis auf einige wenige funktionierende Geräte Schrott.
wer für das geld eines golfs einen bentley erwartet, sollte nochmal über das preis/leistungsverhältniss nachdenken. auch wenn das ein bischen aggresiv klingt - so ist es nun mal. wie woanders schon gepostet erhebt behringer mit sicherheit nicht die höchsten ansprüche an ihr material, auch wenn die werbung etwas anderes suggeriert. wenn ein behringer-kompressor bei gleicher ausstattung weniger als die hälfte als ein dbx oder sonstwas kostet darf man nicht davon ausgehen dass man das gleiche bekommt. MfG, Julius.
Anmerkung: Mit Geiz hat das nichts zu tun.Eher mit "Leistungsbetrug" wenn ein Gerät überhaupt nicht funktioniert. Mir zahlt keiner auch nur einen Schilling wenn eine pre-Master CDR beim vertifizieren nicht durchkommt. Mein Vorschlag für Behringer> verbessert eure Qualitätssicherung bevor euer Ruf völlig zerstört ist! Gruss
Hmmm, ich habe nochmal nachgedacht, und mir sind zwei Sachen eingefallen: 1. Ich hatte noch kein Behringer Teil mit einem defekten elektronischen Bauteil. Das spricht für Ihre Eingangskontrolle. 2. Es sind sehr viele Behringer Teile unterwegs, daher ist es ganz normal, dass man was von Fehlern hört. Das ist ja eine frage der Relation, wenn von 100 000 Compressoren 100 kaputt gehen, dann sind das genauso wenn von 1000 Edelteilen 1 ein Problem hat. Sich dann hinzustellen und zu sagen: 'Tja bei Behringer geht ja laufend was kaputt' halte ich für sehr bedenklich. Tomy
Aber Fader, die in Schräglage von selbst rutschen, Potis, die leicht abbrechen, Netzteile, die leicht verbrutzeln und EQ's deren Funktionieren von der Tagesform abhängen, steigern nicht gerade das Vertrauen in die Firma Behringer.
Alles bisher bei drei Zeck-Mischern erlebt! Leider nicht bei Behringer. Vielleicht hängt es jeweils auch vom User ab. Gruss Wolff-Dietrich
Anmerkung: Mit Geiz hat das nichts zu tun.Eher mit "Leistungsbetrug" wenn ein Gerät überhaupt nicht funktioniert...
Nun aber mal ehrlich: Mein Ultracurve und mein Ultramizer hat auch erst funktioniert, nachdem ich mir die Zeit für das Handbuch genommen habe und die Fehlfunktion meines Multicoms lagen am Patchbay. Das aber gar nichts funktioniert halte ich für etwas übertrieben - War denn auch eingeschaltet... Nichts für ungut, Gruss Wolff-Dietrich
Also da ist sie wieder die Behringer diskussion. ich wurede sagen dank ehringenr haben wir éinen gewissen standart. die kluft zwischen schrott und edel sit geschlossen worden. Die geraete sind einfach billig sei es aussen sei es innen.
Für ein paar mark mehr bekommt mann dann auch schon drawner dbx oder so. zu den pulten hier sind wir in einem einfach wichtigen bereich. ein verrausch t´oder scheisse klingendes signal kann mann auch im rechner nicht mehr aufpeppeln.
Macht doch einfach einen versuch mit behringer mackie allen /heath und soundcraft. oder einem dieser tollen 19" Channels aus dem studio bereich. fuer Deinen Pult wunshc wie ware es mit Yamaha 03D oder so.
Na ja, die Hälfte weniger als dbx ist dezent übertrieben, ganz SO billig sind sie jetzt auch wieder nicht (dpx266 : 350 MARK!!!) Ansonsten, meine Erfahrungen mit dem Behringer-Zeugs sind die Folgenden : zum 1. Die Pulte, zumindest die ALTEN, noch im Mackie-Design, sind KEIN Schrott, sondern klingen vernünftig, egal ob live oder im Studio. Auch wir haben neben den Behringer-Kisten Soundcraft (u.a. ne Series2, Live 4² usw.)... Für "Günstigproduktionen" geht immer ne MX-8000 raus, und damit muß sich auch keiner draußen schämen. Stimmen tut allerdings, daß speziell bei den neuen Pulten im "Silberlook" viel Scheiß dabei ist. Was die Peripherie betrifft, Leute, schmeißt endlich den Virtualizer (Rauschgenerator) aus dem Programm, der ist nicht billig, der ist NUR SCHLECHT !!! (n LEXICON MPX 100 gibts für 150 Mark mehr, na, wer die nicht hat, ist selber schuld) Auch ansonsten ist Behringer einfach zu schnell zu groß geworden. Die alten Kisten von denen (MDX2100 Composer usw), alles so zwischen 95 und 97 gekauft, funktioniert prima und kann sogar mit den billigen Drawmers mithalten, mit dbx und co schon lange. Allerdings, alles was Behringer als sog. "Pro-Serie" verscheuert, ist ehrlich Müll..... (Liegt an den "SOundeigenschaften" von SMD's im analogen Schaltkreis, Billigrelais, ...)
Liegt an den "SOundeigenschaften" von SMD's im analogen Schaltkreis, Billigrelais, ...)
Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, SMD-Bauteile "klingen" schlecht???? Begründung? Was glaubst du denn ist in deinen neueren Mikrofonen drinnen? Bzw. in wahrscheinlich jedem halbwegs modernen Gerät ...... mfg JF