highpass

Erstellt 24 Antworten25 Beiträge
Startbeitrag#1
wo trennt ihr eigentlich eure pa nach unten hin ab?
ich gehe von einer leistungsstarken anlage mit 15 bzw 18 zoll-speakern aus.
ich dreh so ab 40 hz alles raus. (musikrichtung rock-pop)
gruß
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Antwort#2
wo trennt ihr eigentlich eure pa nach unten hin ab?
ich gehe von einer leistungsstarken anlage mit 15 bzw 18 zoll-speakern aus.
ich dreh so ab 40 hz alles raus. (musikrichtung rock-pop)
Falls Du wirklich gut Profi-PA Speaker benützt, kann es durchaus sein daß diese den Tiefbass noch wiedergeben können.
Aktive-PA-Frequenzweichen oder auch DSP's haben zum Schutz der Lautsprecher einen Subsonicfilter der nach unten ab ca. 20Hz trennt.
Es kann durchaus sinnvoll sein Frequenzen zwischen 20 und 40 Hz noch wiederzugeben (vorausgesetzt die Speaker können das und halten diese Belastung aus).
Gruß Daniel
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Antwort#3
Grüsze!
ich gehe von einer leistungsstarken anlage mit 15 bzw 18 zoll-speakern aus.
ich dreh so ab 40 hz alles raus. (musikrichtung rock-pop)
Würde sagen das hängt von den Speakern ab, aber 30-40HZ dürften realistisch sein. Bei Livemusik sicherlich OK.
Man sollte aber nicht vergessen, das man immer einen mehr oder weniger sanften Roll Off hat! Wenn man den Filter bei 40Hz ansetzt werden auch schon 45Hz-50Hz bedämpft (je nach Filtergüte/steilheit).
Ich würde mal aus technischer Sicht ca.(!) 10Hz unter der unteren Grenzfrequenz der Speaker ansetzen (Aber die "echte" Grenzfrequenz, keine "Werbungs"angaben wie Frequenzgang 22-24.000Hz).
Das muß man sich wohl im speziellen Fall ansehen, aber 5 Hz mehr oder weniger werden wohl nicht über ein gelungenes Event entscheiden ;-)
mfg
JF
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Antwort#4
hi,
im rock-pop bereich wird der lo cut bei ca 80 Hz gesetzt.
gruß racker
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Antwort#5
80hz? kann ja wohl nicht dein ernst sein.
gerade zwischen 50 und 80hz kickt das ganze doch erst.
oder spinn ICH?
gruß
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Antwort#6
hi,
meinst du ich schreibe das weil ich ´nen witz machen wollte ?
NEIN, es ist so.
Bei Jazz, klassik und tekkno sieht das anders aus.
(ohne lo cut)Was glaubst du, welche grenzfrequenz ein trittschallfilter hat ?
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Antwort#7
ach so!
du meinst den trittschallfilter in den kanälen. oder?
das ist ja vollkommen richtig. den drück ich fast überall
(außer kick, standtoms, bass).
ich meinte allerding am summen-eq.
gruß, thomas
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Antwort#8
servus,
im rock-pop bereich wird der lo cut bei ca 80 Hz gesetzt.
... aber doch nicht in der Summe. Tiefe Frequenzen dreh ich (live (in kleineren Räumen)) abhängig von der Belegung immer und fast grundsätzlich in den jeweiligen Mikro-)Kanälen raus.
Dazu hab ich gleich noch ne Frage:
Die Klangfarbe wird doch durch die Obertöne bestimmt. Können da auch Frequenzanteile mitwirken, die _tiefer_ als der Grundton sind (mithin eben keine _Ober_töne) oder ist definitiv beim Grundton Schluß?
redi
redi
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Antwort#9
servus,
im rock-pop bereich wird der lo cut bei ca 80 Hz gesetzt.
... aber doch nicht in der Summe. Tiefe Frequenzen dreh ich (live (in kleineren Räumen)) abhängig von der Belegung immer und fast grundsätzlich in den jeweiligen Mikro-)Kanälen raus.
Dazu hab ich gleich noch ne Frage:
Die Klangfarbe wird doch durch die Obertöne bestimmt. Können da auch Frequenzanteile mitwirken, die _tiefer_ als der Grundton sind (mithin eben keine _Ober_töne) oder ist definitiv beim Grundton Schluß?
redi
redi

Hallo redi,
Das was Du meinst sind sog. "Subharmonische". Diese treten bei normalen Musikinstrumenten nicht auf. Nur bei ganz bestimmten elektronischen Instrumenten sind soche erzeugt worden und zwar bei dem sog. "Trautonium".
Was anderes sind Residuum-Töne. Das sind "virtuelle" Grundtöne. Ist nämlich das Obertonspektrum vorhanden, bildet sich das Ohr den Grundton selbt. Sowas tritt z.B. bei Glockenklängen auf. Der "Schlagton" einer Glocke ist physikalisch nicht vorhanden, sondern das Ohr bildet sich den selbst.
Such mal mit der Suchmaschine des Forums, in einem länger zurückliegenden Thread habe ich darüber schon mal geschrieben.
Grüße
Rainer
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Antwort#10
Hi,
ihr sprecht hier immer nur davon, dass ihr die Frequenzen unter ... abtrennt, abe nicht wenn die Lautsprecher das mitmachen. Es gibt aber noch einen anderen Aspekt. Ihr koennt Euch eine Menge Klarheit um klang erschaffen, indem ihr das "wegschneidet", da die Endstufen dann nicht mehr soviel Energie aufbringen muessen, um diese extremen Tiefen wiederzugeben, dass ist ja auch fuer die amps ein "Qual".
Ich kann dazu nur sagen (ausm Studio), dass wir an manchen Instrumenten (Kick, Bass) die Frequenzen unter 23 Hz abschneiden, da die sonst zu viel Energie wegnehmen und den Klang verschwimmen lassen (also nicht mehr schoen knackig erscheinen).
Gruss,

HaJo
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Antwort#11
Servus Rainer (und danke schon mal)!
"Subharmonische". Diese treten bei normalen Musikinstrumenten nicht auf.
Das bedeuted doch, daß man (eigentlich?) ab dem tiefsten Ton, der vom Instrument bzw. Sänger produziert wird, aus jedem Kanal alles rausdrehen kann, was noch tiefer liegt - dabei natürlich Flankensteilheit beachten - oder?
redi
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Antwort#12
Servus Rainer (und danke schon mal)!
"Subharmonische". Diese treten bei normalen Musikinstrumenten nicht auf.
Das bedeuted doch, daß man (eigentlich?) ab dem tiefsten Ton, der vom Instrument bzw. Sänger produziert wird, aus jedem Kanal alles rausdrehen kann, was noch tiefer liegt - dabei natürlich Flankensteilheit beachten - oder?
redi
JA. Und das macht den live Sound auch viel besser.

was für die Ohren
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Antwort#13
hi,
auch residual effekt genannt. Ist die Umkehrung zum Obertoneffekt, bei dem man sich durch den Grundton auf die Obertöne schliessen lässt.
gruß racker
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Antwort#14
hi,
macht schon sinn, aber was meinst du mit "wegschneiden" ??
du meinst bedämpfen, oder ??
letztenendes ist es eh eine frage des geschmacks. der eine will subbass, der andere nicht, weil die transparenz drunter leidet.
gruß racker
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Antwort#15
Das was Du meinst sind sog. "Subharmonische". Diese treten bei normalen Musikinstrumenten nicht auf. Nur bei ganz bestimmten elektronischen Instrumenten sind soche erzeugt worden und zwar bei dem sog. "Trautonium".
Wenn ich zu einen Ton sagen wir ein 110Hz-A plus dessen Oberschwingungen ein 55Hz-sinus dazugebe, dann kann ich das doch als ein Oktave tieferes A ansehen, bei dem halt die geraden Oberschwingungen (165Hz, 275Hz...) fehlen. Oder sehe ich das falsch? D.h. es gibt keine Untertöne.
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Antwort#16
hi,
klingt nach physical modelling, also eher unnatürlich, vor allem wenn ein quasistationärer zeitabschnitt vorhanden ist. (d.h.kein impulsschall)
hast du schonmal probiert wie´s klingt ? und was glaubs du, auf welchen (grund-)ton die tonhöhenwahrnehmung basiert ? würde mich auch mal interessieren, wobei ich glaube, daß der pegel der einzelnen töne auch eine große rolle spielt.
gruß
racker
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Antwort#17
Hallo Thomas,
Die Oktave nach unten ja, aber der 55-Hz-Ton ist aber dann ein zusätzlicher Ton zu einem bereits vorhandenen aber keine "Subharmonische" im mathematischen Sinn gemäß Fourier. Das was Du meinst ist ja auch in vielen herkömmlichen Musikinstrumenten realisiert durch Oktavkoppeln, die entweder die Oktave nach oben oder nach unten ankoppeln. Wir hatten fürher zu Hause ein altes Harmonium bei der eine Sub-Oktav und eine Superoktavkoppel eingebaut war.
Das mit den Sh. war so zu verstehen, daß eine nicht-sinusförmige Schwingung nur VIELFACHE der Grundfrequenz enthält, nicht aber (ganzzahlige) TEILE. Es entsteht bei nicht-sin-förmigen Vorgängen immer ein Spektrum mit f, 2f, 3f, 4f,5f.... u.s.w. ,also kein 1/2f, 1/3f, 1/4f...
Grüße
Rainer
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Antwort#18
zu einem bereits vorhandenen aber keine "Subharmonische" im mathematischen Sinn gemäß Fourier.
_was_ genau verstehts du unter einer Subharmonische?
Was hat man beim Trautonium erzeugt?
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Antwort#19
Subharmonische wären - analog zu den Obertönen - eben "Untertöne". Also ein Grundton und dessen Oktaven, Quinten, Quarten, Terzen etc. nach unten. Tritt bei natürlichen Instrumenten nicht auf. Beim Trautonium hat man diese künstlich erzeugt. Allerdings weiß ich nicht wie. Habe darüber keine spezielle Literatur. Mal in einer Suchmaschine suchen ob irgendwo was zu finden ist.
Grüße
Rainer
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Antwort#20
...sondern die neuen Grundtöne. Das meinte ich mit dem obrigen Beispiel.
Der in dem Fall eine Untertön von 55Hz kann als Grundton des neuen Frequenzgemisch angesehen werden.
Ist bei 55Hz, 110Hz, 220Hz nun 55Hz der Grundton mit den Obertönen 110Hz und 220Hz oder ist 110Hz der Grundton mit dem Oberton 220Hz und der subharmonischen bei 55Hz?
Und ein Terz, Quarte, Quinte tiefer wären kein Untertöne, genausowenig wie ein Terz, Quarte, Quite höher Obertöne sind.
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