Senheiser MD421 - Bassfilter

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
hab mal ne frage zum senheiser mikro md 421. und zwar gibt es dort einen 5 stufigen bassfilter - M bis S
M = Musik
S= Sprache
das ist mir zwar klar, jedoch würde mich interessieren wo genau dieser bassfilter einsetzt und mit wieviel db/okt er in den einzelnen stufen absenkt. würde mich freuen wenn ihr mir helfen könntet.
mfg
david
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Antwort#2
Hi David,
genau Angabe habe ich leider auch nicht, aber ich habe bei Sennheiser vor einiger Zeit mal die Kurve gefunden (in einer PDF-Datei) und das geht schon ab 500 Hz runter, der "Hauptknick" ist bei 300 Hz. Den genauen Q kann ich Dir nicht sagen, aber die versuchen parallel Abzusenken, jeweils um 2-3dB.
Ist eigentlich auch egal, denn ich rate Dir dazu diese moeglichkeit nicht zu nutzen. Ich lasse die Einstellung immer auf M-usik und mache den Rest dann mit einem richtigem EQ. Von meiner Lehrerin (die nun sch Jahrelange Albumarbeit macht), habe ich auch gehoert, diese Filter am besten nicht zu benutzen. Aber mal sehen, was andere dazu sagen.
Gruss,

HaJo
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Antwort#3
Also die S einstellung bei BD abnahme zu verwenden empfiehlt sich nicht.

aber bei Ansprachen kann mann das durch aus verwenden. Da die Sprachverständlichkeit zunimmt.
lieber zu wenig bässe in der Sprache als zuviel.

evtl kann tommy den einfluss ja mal messen.
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Antwort#4
Hi,
es gibt ja schon Gruende waum Sennheiser den Filter benutzt:
1. Das Mikrofon ist ja nur in den Mitten un Hoehen cardioid, in den Baessen ist es Omni-directional.
2. Proximity-Effekt (weiss nicht wie das auf deutsch heisst), da das Mikro bei Sprache viel naeher an der Schallquelle ist.
Wolte ich nur nochmal hinzufuegen, stellt sich fuer mich nur die Frage, benutzt ihr das Mic wirklich fuer Sprache (habe ich noch nie gemacht!)?
Gruss,

HaJo
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Antwort#5
Das Mikro wird an Rednerpulten verwendet, aber mittlerweile eher seltener.
proximity effekt = nahbesprechungseffekt.
hab im internet auch noch keine infos bekommen, wo genau dieser s-filter einsetzt und mit wieviel db/okt.....
na egal, vielleicht findet ihr ja noch was raus.
mfg
david
Hi,
es gibt ja schon Gruende waum Sennheiser den Filter benutzt:
1. Das Mikrofon ist ja nur in den Mitten un Hoehen cardioid, in den Baessen ist es Omni-directional.
2. Proximity-Effekt (weiss nicht wie das auf deutsch heisst), da das Mikro bei Sprache viel naeher an der Schallquelle ist.
Wolte ich nur nochmal hinzufuegen, stellt sich fuer mich nur die Frage, benutzt ihr das Mic wirklich fuer Sprache (habe ich noch nie gemacht!)?
Gruss,
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Antwort#6
Kann bloss auf diese Seit hinweisen, aber das hast bestimmt auch schon gefunden (gibs auch noch irgendwo zum runterladen als PDF).
Gruss, HaJo
PS und dann auf technische Daten, da gibs das Diagramm!

Superlange Adresse zum MD421-II!
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Antwort#7
Grüsze!
Ist eigentlich auch egal, denn ich rate Dir dazu diese moeglichkeit nicht zu nutzen. Ich lasse die Einstellung immer auf M-usik und mache den Rest dann mit einem richtigem EQ. Von meiner Lehrerin (die nun sch Jahrelange Albumarbeit macht), habe ich auch gehoert, diese Filter am besten nicht zu benutzen. Aber mal sehen, was andere dazu sagen.
Aus technischer Sicht gibt es keinen Grund solche Filter nicht zu benutzen.
Man darf aber nicht vergessen, wenn man beim Mikro einmal die Tiefen weggeschnitten hat, sind sie weg.
Was bei Liveabnahme aber wohl egal ist, höchstens bei Aufnahmen hält man sich etwas weniger Nachbearbeitungsmöglichkeiten offen.
mfg
JF
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Antwort#8
Hallo HaJo,
es gibt einen triftigen Grund, das am Mikrofon befindliche Filter zu benutzen:
Wenn bei der Verwendung des Mikrofons Trittschall oder andere tieffrequente Schallanteile zu erwarten ist (Redner und deren Untugenden das Mikrofon als "Blasefon" zu benutzen.... eine Untugend die ich am liebsten mit dem Gummiknüppel und Prügelstrafe bekämpfen würde....!).
Bei Trittschall kann je nach Qualität des Eingangsübertragers eines Mikrofonverstärkers der Trafo in die Sättigung gehen wenn er mit tiefen Frequenzen beaufschlagt wird. Das hat dann starke Verzerrungen zur Folge. Diese Verzerrungen lassen sich durch einen nachgeschalteten EQ nicht mehr beseitigen sondern sind im Signal drin. Sorgt man aber durch Einschalten des Filters am Mikrofon dafür, daß Trittschall u.ä. VOR dem Mikrofonverstärker abgesenkt werden, treten diese Verzerrungen nicht auf.
Man täusche sich nicht: Es gibt renommierte Firmen, die einfach zu kleine Übertrager verwenden die dann bei tieffrequenten Schallanteilen in die Sättigung gehen. Eine von mir sehr geschätzte Firma (fängt mit "K" an...) hat diesen Sachverhalt jahrelang nicht zur Kenntnis genommen.

Grüße
Rainer
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Antwort#9
hi,
proxinity effekt = nahbesprechungseffekt (hat bassanhebung zur folge)
gruß racker
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