Wieso ist das SAE nicht anerkannt???

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Startbeitrag#1
Hallo zusammen,
wieso ist das SAE bei der Branche eigentlich nicht so gut angesehen???
Hat es nur was damit zu tun das man für die Ausbildung bezahlt und sich manche dann einreden sie hätten was drauf, obwohl sie eigentlich nicht so gut abgeschnitten haben? Beim SFT siehts doch genauso aus und die Schule ist angeblich mehr annerkannt. (???) Ich meine, wenn man mind. 80% braucht um die Schule erfolgreich abzuschließen, kann es doch so einfach nicht sein, seinen Abschluß zu bekommen, obwohl man bezahlt hat. Folglich müssten doch die Leute einigermaßen was drauf haben. Sicher kann man das alles bestimmt auch autodidaktisch draufkriegen, aber wenn jemand dafür bezahlen will um es beigebracht zu kriegen ist das doch sein Bier. Und letztentlich geht es doch in dem Job darum WAS man kann, und nicht WO man es gelernt hat. Jemand gleich abzulehnen nur weil er auf'm SAE war, obwohl er's tierisch drauf hat und ein Gespühl für Musik hat, ist, meiner Meinung nach, ziehmlich schwach.
Also bin mal gespannt was kommt.
Andreas
P.S.: Ich bin nicht Mitarbeiter des Vereins mich würd's nur mal interesieren.
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Antwort#2
Hallo Andreas,
als wissensch. Mitarbeiter einer Hochschule möchte ich mal dazu Stellung nehmen:
Die SAE ist deshalb nicht anerkannt, weil der Umfang der Ausbildung bei weitem nicht dem einer Fachhochschule entspricht. Selbst die Ausbildung an einer staatliche Technikerschule ist weit umfangreicher als bei der SAE. Bei einem FH-Studium sind allein schon die ersten beiden Semester vorwiegend Grundlagenvorlesungen: Mathematik, Physik, Grundlagen der E-Technik und auch gewisse Grundlagen der Mechanik. Und natürlich auch allgemeinwissenschaftliche Fächer wie z.B. Recht und Gesetz.
Das aber fehlt der SAE-Ausbildung. Wenn man sich mal überlegt, daß ein FH-Studium von vornherein 8 Semester (=4 Jahre) dauert, davon 1 Praxissemester außerhalb der FH, dann kann man sich sehr leicht vorstellen, daß die Absolventen einer FH, ein viel breiter gefächertes Spekrum an Wissen - vor allem Grundlagenwissen - mitbringen als ein SAE-Absolvent.
Ich beobachte bei SAE-Absolventen immer wieder, daß es mit Grundlagenkenntnissen in den o.g. Fächern hapert. Die Folge sind dann, daß mancher solche "Böcke" schießt wie es HaJo weiter unten beschrieben hat mit der Parallelschaltung von Spannungsquellen. Ich persönlich lege sehr großen Wert auf Grundlagenkenntnisse.
Die Erfahrung an den Hochschulen zeigt nämlich, daß Studenten die bei den Diplomprüfungen durchfallen, nicht wegen ihres eigentlichen Themas durchfallen - da wissen die sehr gut bescheid - sondern wegen mangelhaften Grundkenntnissen.
Außerdem finde ich die Ausbildung an der SAE ziemlich einseitig.
Was die Musik anbelangt: Es geht nicht nur darum, daß jemand ein "Gespür" für Musik hat, sondern es geht auch darum, daß einer tiefere Kenntnisse hat in Sachen Musik. Bei der Ausbildung zum Toningenieur an der FHD ist z.B. Partiturlesen Bestandteil des Studiums. Und eine Partitur lesen kann man nur dann wenn man sie auch spielen kann. Daher verlangen diese Institute wie FH Düsseldorf, Thienhaus-Institut Detmold, HdK Berlin auch als Zulassungsbedingung die Beherrschung eines Instrumentes.
Mit der Qualifikation eines Ingenieurs mit FH-Abschluß ist der "Audioengineer" der SAE nicht vergleichbar. Sieh Dir mal das Fächerangebot eines Ingenieurstudiums - ganz gleich welcher Fachrichtung - einer FH an und vergleiche es mal mit dem der SAE. Alleine schon die Studiendauer an der SAE läßt gar kein so umfangreiches Studium wie an einer FH oder gar TU zu.

Grüße
Rainer
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Antwort#3
hi,
mag ja sein , daß ihr da zum teil recht habt, aber ausnahmen bestätigen die regel !!!
ich finde es nicht sonderlich gut, da es eher wie ein vorurteil rüberkommt.
ich weiß, daß viele hochqualifizierte leute die ausbildung an der sae genossen haben bzw dort als dozenten arbeiten. natürlich gibt es darunter auch immer wieder "schwarze schafe", aber die sae sagt selbst, daß sie nur einen "führerschein" zum bedienen der high end studios lehrt. das bedeutet eher praxisorientiertes arbeiten.
ich wette, daß die "guten" leute der sae alleine eher im studio zurecht kommen als die leute einer staatlichen FH.
ich hatte es auch schon erwähnt, es ist nicht unbedingt notwendig mischpulte zusammenzubauen, aber anwenden sollte man sie können.
außerdem ist der vermittelnde unterrichtsstoff stark abhängig vom dozenten (standort der schule) und der lernbereitschaft der studenten.
rainer, ich habe dich auch schon über deine studenten bezgl. ungenügende grundlagenkenntnisse, meckern hören. liegt das etwa an deiner FH ??
warum fragen mich immernoch die hochschulstudenten wie logic, vst, samplitude oder pro tools funktioniert ??? ist das nicht ein mangel an praxisorientierter ausbildung ?? und die ewige 24 bit /96 kHz diskussionen tauchen bei den FH absolventen genauso auf wie bei den sae´lern und die wenigsten wissen wie man die 2" mtk via smpte synct.
nochwas, ich bezweifle, daß die FH so eine auswahl an high end geräten wie zum beispiel mikrofone hat wie die sae, was zur folge hat, daß die sae studenten direkt an der materie lernen und es möglich ist diese schon einigermaßen gut zu kennen, bevor die ausbildung zuende ist. (also so dinge die man eigendlich erst in der berufspraxis lernt).
die ausbildungszeit der sae kann zwischen 9 u. 18 monaten gewählt werden.
ich rate jedem der sich entschliest das zu machen sich auf den hosenboden zu setzen und zu lernen. egal ob sae oder FH. es macht schliesslich jeder für sich selbst.
und....ich bin mir ziemlich sicher, frische FH absolventen die gerade die ersten male im studio rumfuckeln verursachen bei mir eher schreikrämpfe als die sae´ler. also bitte etwas objektiver urteilen.
gruß racker
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Antwort#4
Hallo Rackerlui,
ich weiß, daß viele hochqualifizierte leute die ausbildung an der sae genossen haben bzw dort als dozenten arbeiten.
natürlich gibt es darunter auch immer wieder "schwarze schafe", aber die sae sagt selbst, daß sie nur einen "führerschein" zum bedienen der high end studios lehrt. das bedeutet eher praxisorientiertes arbeiten.ich wette, daß die "guten" leute der sae alleine eher im studio zurecht kommen als die leute einer staatlichen FH.
ich hatte es auch schon erwähnt, es ist nicht unbedingt notwendig mischpulte zusammenzubauen, aber anwenden sollte man sie können.
außerdem ist der vermittelnde unterrichtsstoff stark abhängig vom dozenten (standort der schule) und der lernbereitschaft der studenten.
rainer, ich habe dich auch schon über deine studenten bezgl. ungenügende grundlagenkenntnisse, meckern hören. liegt das etwa an deiner FH ??
warum fragen mich immernoch die hochschulstudenten wie logic, vst, samplitude oder pro tools funktioniert ??? ist das nicht ein mangel an praxisorientierter ausbildung ??
nochwas, ich bezweifle, daß die FH so eine auswahl an high end geräten wie zum beispiel mikrofone hat wie die sae...
ich rate jedem der sich entschliest das zu machen sich auf den hosenboden zu setzen und zu lernen. egal ob sae oder FH. es macht schliesslich jeder für sich selbst.
und....ich bin mir ziemlich sicher, frische FH absolventen die gerade die ersten male im studio rumfuckeln verursachen bei mir eher schreikrämpfe als die sae´ler.
Da muß ich Dir mal ein Beispiel nennen - ohne Namen natürlich : Ich habe einen SAE-Studenten bei seiner Diplomarbeit betreut. Er hat mir auch von seinen Dozenten erzählt. Als ich hörte was er mir da erzählte, habe ich fast die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Diesem Dozenten kann man wirklich ein X für ein U vormachen, der wäre mit diesen Kenntnissen bei mir aus dem Labor raus geflogen!. Ich wüßte wie ich den mit Leichtigkeit aufs Glatteis führen könnte...
Nebenbei: Der besagte SAE-Student ist NICHT zufrieden mit seiner Ausbildung an dieser Schule. Er rät heute jedem ab und er selbst ist ein williger Mensch (übrigens Sohn eines OStR).
Diese Wette wirst Du aber haushoch verlieren! Ich kann Dir aus meiner Beobachtung mit SAE-Absolventen sagen, daß die sich wahnsinnig schwer tun, mit Aufnahmen von Klassik. Deshalb auch meine Aussage "einseitige Ausbildung". Die verzapfen Sachen, daß man manchmal den Atem anhält. Lasse die mal eine Aufnahme eines größeren Werkes machen wie z.B. Händeloratorien. Die kommen da nicht zurecht. Wohl aber ein Absolvent von der FH Düsseldorf, der TMS Detmold oder der HdK Berlin.
Siehe Klassikaufnahmen... :-)
Natürlich gibt es da "Qualitätsunterschiede". Aber die gibt es überall.
Und was die Lernbereitschaft der Studenten angeht, da kann ja die Hochschule nichts dazu. Wer mit 25 oder älter noch nicht begriffen hat, daß er nicht für den Lehrer lernt, dem ist nicht zu helfen. Der wird auch in der Arbeitswelt
nicht mehr tun wie: Kommen - malochen - Geld kassieren - heim gehen.#

Das liegt an den Studenten selbst. Wir haben gute Grundlagenvermittler. Aber wenn eine Schule keine Grundlagenfächer anbietet, dann kann der Student noch so willig sein, dann lernt er sie nicht. Und gerade E-Grundlagen im Selbststudium sich erarbeiten ist eine heikle Sache. E-Grundlagen dürfen an unserer FH nur von Professoren gelesen werden, nicht von Lehrbeauftragten oder anderen, es sei denn, die LB haben promoviert im E-Fach.
Welche HS-Studenten? ich weiß sehr genau, daß die FH Düsseldorf diese Dinge hat.
und die ewige 24 bit /96 kHz diskussionen tauchen bei den FH absolventen genauso auf wie bei den sae´lern und die wenigsten wissen wie man die 2" mtk via smpte synct.
Die 24/96-Diskussion ist schon mehr eine philosophische, aber keine wissenschaftliche im engeren Sinn.
Und ob sie diese hat! Die FH Düsseldorf hat dies! Ich weiß 100%-ig daß da Neumann und Schoeps-Mikrofone vorhanden sind. Und mehr noch: Es stehen ganze Ü-Wagen zur Verfügung für große Außenaufnahmen von Werken wie ich sie als Beispiel oben nannte.

Da stimme ich Dir voll zu! Es muß jeder für sich selbst lernen.
Also auch hier wie gesagt: Das Beispiel mit Klassikaufnahmen... da schüttele ich über jeden SAE'er den Kopf.
Betrachte meine Ausführungen nicht als bösen Pamphlet, sondern es sind meine Beobachtungen in der Praxis.
Grüße
Rainer
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Antwort#5
hi rainer,
mir fällt auf, daß du stetig die klassik als referenz nimmst.
als "klassiker" bin ich eher purist und nutze die technik nur als mittel zum zweck.
bei pop rock o.ä. produktionen allerdings nutzt man die technik auch als klangästhetisches und kreatives instrument, so daß ganz andere arbeitsweisen damit zusammenhängen.
also mal so gesagt möchte ich die FH studenten nicht so gern gleich an die knöpfe der pop produktion lassen. natürlich spielen da auch eine menge erfahrungswerte mit, die man so in keiner schule lernt. die mikrofonierung ist da nur ein kleinerer teil(aber nicht weniger wichtig), gerade in bezug auf zeit, welches ein nicht unwesentlicher faktor in der marktwirtschaftlichen studiowelt ist. so auch beim klassik recording der sae´lern. die haben nur begrenzt zeit. es sind also keine überdimensionierten klassik produktionen möglich.(außerdem geschieht das zu einer zeit des lernens bevor die erfahrungen im studio gemacht werden)
es ist mir wirklich zu subjektiv wenn du sagst "alle" sae studenten.
ich nehme es gerne auf. meinetwegen im 24 kanal studio, high end konsole a la ssl oder adt mit pro tools gesynct, logic oder vst , wie auch immer.
eigene hallprogramme, ducking delay, rammsteingitarre, phrasierungen ohne ende also pheripherie ohne ende und vor allem, der klangausdruck dem musikstil entsprechend.(notfalls spiele ich sogar die instrumente selber)
es nützt nix, wenn die leute genau wissen wie alles im detail funktioniert, wenn´s sich hinterher unbrauchbar anhört. What you hear is what you get !!
es wird wohl weniger an der ausbildungsstätte liegen, als als an der person an sich. ich hab´zwar an der sae gelernt (in HH), fand auch nicht alle dozenten übermässig kompetent (von den studenten ganz zu schweigen), aber ich lasse mir nicht von dir sagen, daß ich blöd bin. auch wenn ich nicht der e-techniker bin. bei einer produktion im studio fühle ich mich den FH´lern allemal gewachsen und ich bin der meinung daß ich genauso gute klassik aufnahmen mache, wie du pop oder rock produktionen machst. jeder hat seine stärken und ist damit individuell einzuordnen.
gruß racker
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Antwort#6
Hi Rackerlui,
also ich hab' nicht gesagt, daß Du blöd seiest und möchte mein Posting auch nicht dahingehend verstanden wissen :-)
Auch der Begriff "Klassik" möchte ich nicht so verstanden wissen, daß man damit nur die Musik meint die vor 1900 komponiert wurde. Sondern ich möchte das vielmehr ausdehnen auf die konventionellen Instrumente. Dabei kann es durchaus auch sein, daß man es mit Musik zu tun hat aus der 2. Hälfte oder aus dem letzten Viertel des 20. Jh. Und da sieht es bei den SAE'ern sehr mager aus.
Auch sowas was rein synthetische Musik betrifft wie sie z.B. Stockhausen macht. Das lernst Du auf der SAE nicht. Auf der FHD aber gibt es z.B. ein "Studio für neue Musik", und damit ist nicht nur Pop-Musik gemeint. Ich bin der Ansicht, daß die Produktion solcher Musik wie sie Stockhausen macht, noch viel mehr die Technik fordert und vom Toningenieur noch viel mehr abverlangt als die Pop-Musik und daß da die SAE nicht mit den etablierten Hochschulen mithalten kann.
Mal ganz davon abgesehen, daß ein FH-Absolvent viel größere Chancen hat in größere Firmen zu kommen oder zum ö.r. Rundfunk als einer der von der SAE kommt. Und dann garantiere ich Dir, daß er dann nach einer gewissen Einarbeitungszeit mit Sicherheit ein vielseitigeres Spektrum an Musikgenres beherrscht als SAE'er.
Eine ganz andere Tätigkeit die bisher noch nicht erwähnt wurde ist die Produktion von Hörspielen, Features, Filmsynchronisationen und Fernsehtonproduktionen. Da bieten die genannten Hochschulen weit mehr als die SAE. Gerade bei Fernsehtonaufnahmen - egal ob Klassik oder Pop, oder Sprache oder sonst was, sind ganz andere Anforderungen verlangt. Da haben auch die Hochschulen eindeutig bessere Möglichkeiten gezielt und qualifiziert auszubilden.
Und nochwas: Jemand der einen staatlichen Abschluß hat - ganz gleich in welchem Beruf - hat es immer leichter als jemand der dies nicht hat.

Grüße
Rainer
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Antwort#7
hi rainer,
ich meine nur, daß individualität zählt und daß die unterschiede der einzelnen tonings z.b. 5 jahre nach der ausbildung nicht mehr auf die ausbildung zurückzuführen sind. wenn das so ist wie du sagst, müsstest du die sae´ler ja am mix erkennen :))) außerdem werden 98% aller tonings extreme schwierigkeiten haben so zwölfton musik wie sie auch z.b. frank zappa (yellow shark) gemacht hat
zu mischen. da kommt es weniger auf unterschiede zwischen synthetischen und akustischen klangerzeugern an. und wenn ich dann die musik auch noch richtig genial finde hab´ich´s eh einfacher. man hat sich dann schliesslich mit stilistik und klangbild auseinandergesetzt.
nichtsdestotrotz, du redest immernoch von "allen" sae´lern. überlege mal, ob das nicht ein bischen diskriminierend ist alle so zu pauschalisieren. du hast schliesslich nur einen einzigen als beispiel genannt. es gibt da sogar welche, die melden sich zur endprüfung an, bezahlen 300,- und bleiben dann den prüfungstermin fern. dafür kann die sae aber nix, obwohl derjenige das wahrscheinlich anders erzählt.
außerdem, private sender zahlen teilweise besser als die ö.r. und wer einen job sucht und einen will, der bekommt auch einen. mit 2 jahren berufserfahrung hat man es dann auch einfacher mal in größere firmen reinzuschnuppern.
der leute kenntnisstand nach ihrer ausbildung zu klassifizieren finde ich schlichtweg falsch. und ich hoffe, daß auch du eines tages eines besseren belehrt wirst.
frohes schaffen
gruß racker
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Antwort#8
Hi,
am Sonntag hat meine Freundin mit Ihrem Gospelchor im Fernsehgottesdienst im ZDF mitgemacht, und was da der Tonkollege an Sendeton (liveton hat es schon gar keinen gegeben) abgeliefert hat, war einfach unmotiviert.
Zum einen hatte man den Eindruck, der Mann hat noch nie einen Gospelchor gemischt, zum anderen dass er nebenbei irgendwas anderes gemacht hat, und am Ende war er wohl gerade mal auf der Toilette.
Sowas kann ich einfach nicht verstehen, und da hilft es mir gar nix, wenn der Mann adhoc eine komplexe Gleichung lösen kann, oder erklären kann, warum er die (und genau die) Mikros so aufstellen musste.
Mein Fazit eine gute Ausbildung und nur teuerstes Equipment nutzt nichts, wenn man nicht will.
Tomy (Nebenbei auch Dipl.-Ing.(FH))

Ganz normal die Homepage
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Antwort#9
Hi ihr zwei,
sorry, wenn ich da jetzt einen kleinen Krieg zwischen euch ausgelöst hab. :-|
Aber ich finde ehrlich auch ziehmlich schade, wenn dauernt nur von DEN SEAlern geredet wird. Wie gesagt, anderer Standort, andere Dozenten (mehr oder weniger kompetent) und auch andere Schüler. Denn wenn jemand nach nem halben Jahr die Ausbildung abbricht sich irgendwo dann vorstellt und sagt, ich war auf'm SAE is klar das der net so viel Ahnung hat. Und so Fälle sprechen sich dann sicher eher rum und versauen denen den Ruf.
Was die Sache mit der Klassik angeht, so wird beim SAE gleich am Anfang gesagt, das es mit Klassikaufnahmen nicht so großartig genommen wird, sondern es vorwiegend in Richtung Rock- und Popproduktionen geht.
Und nochwas: Jemand der einen staatlichen Abschluß hat - ganz gleich in welchem Beruf - hat es immer leichter als jemand der dies nicht hat.
Das sollte einem doch zu Denken geben, oder nicht??? Weniger Chancen im Leben nur weil man nicht ne staatliche Ausbildung gemacht hat??? Da läuft dann doch was falsch, wenn das sein soll.
Sonst kann ich eigentlich nicht mehr sagen wie rackerlui, wenn man etwas dicker im Geschäft drinn ist, besorgt man sich für die Technik eh einen Techniker der sonst nix anderes im Kopf hat (das ist positiv gemeint, bitte bitte nicht falsch verstehen) und stellt dafür nicht einen von der FH ein, der von E-Technik auch was mitbekommen hat.
Anonsten kann ich nur sagen, das es da drausen sicher sehr fähige Absolventen gibt, die bloß wegen solcher vorurteile noch keinen Job gefunden haben.
Gurß Andreas
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Antwort#10
Hallo Andreas,
also ich will gewiß kein Krieg hier anzetteln. Ich will auch niemand hier als "blöd" abstempeln. Denn unter "blöd" verstehe ich mangelnde Intelligenz, und das unterstelle ich hier niemanden.
Das Problem ist eben die EINSEITIGKEIT der SAE-Ausbildung. Denn Musik ist ein derart weit gefächertes Gebiet und besteht nicht nur aus dem Genre "Rock/Pop".
Erst recht die ganze Tontechnik erstreckt sich weit über das rein musikalische hinaus. Stichwort: Hörspiel etc. Zum anderen gehört auch zu einer tontechnischen Täigkeit ein gewisses physikalisches Grundverständnis. Man muß zwar nicht unbedingt Mischpulte bauen oder DSP-Algorithmen erstellen können, aber ich bin der Ansicht, ein Tontechniker muß auch in der Lage sein, mal einfache Reparaturen an seinen Geräten durchzuführen oder einfache Sachen selbst zu bauen und dazu gehören nun mal gewisse Grundlagenkenntnisse der Elektrotechnik und der Elektronik. Man hat nicht immer einen Ingenieur "an Bord" wenn es mal irgendwo "brennt". Mal davon abgesehen, daß ein Ingenieur von der FH kommend nicht unbedingt tauglich ist für die Arbeit vor dem Mischpult. Denn es gibt nur die FH Düsseldorf die ausgesprochene Toningenieure aubildet. Die ganze Ausbildung "Medientechnik" oder "Medieninformatik" (wird an unserer FH gelehrt) ist keine ausgeproche Toningenieurausbildung die nachher auch zur ausgeprochenen Arbeit am Pult befähigt.
Du schreibst weiterhin:
Weniger Chancen im Leben nur weil man nicht ne staatliche Ausbildung gemacht hat??? Da läuft dann doch was falsch, wenn das sein soll.
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Antwort#11
Hallo Tomy,
Ich habe den Fernsehgottesdienst auch gesehen, wenn auch nicht vollständig. Diese Art Gestaltung ist zwar nicht mein Geschmack, aber das steht auf einem anderen Blatt. Was den Gospelchor angeht muß ich sagen, daß die Texverständlichkeit teilweise miserabel war. Ich habe gesehen, daß vor dem Chor nur eine ORTF-Mikrofonanordnung stand. Ich hätte das anders gemacht.
Allerdings muß ich dazu auch aus meiner eigenen Erfahrung heraus sagen: Ich habe auch schon Gottesdienste aufgenommen und was die Aufnahmetechnik speziell bei Gottesdiensten betrifft, werden da oftmals den Technikern Steine in den Weg geworfen. Viele Pfarrer wollen einfach daß möglichst wenig Mikrofon herumstehen.
Man kann also da nicht immer so wie man gerne möchte.
Wenn der Chor Playback eingespielt war, war natürlich die Aufnahme schlecht. Ich lege großen Wert auf Textverständlichkeit - bei allen Chören.
Daß die beim ö.r.Fernsehen machmal keine Lust haben soll auch nicht bestritten werden. Die Arbeit auf dem Ü-Wagen ist schon stressig.
Meine ganz persönliche Meinung noch zu Übertragungen von Gottesdiensten: Ich weiß nicht wie das Aufnahmeteam zur Kirche und zum Thema "Thoelogie" eingestellt ist. Ich bin mir aber sicher, daß jemand dessen persönliche Einstellung zur Kirche negativ ist, auch keine befriedigende Leistung vollbringen wird, auch wenn er noch so gut ausgebildet ist oder sonst gute Leistungen bringt. Weiß nicht was Du dazu meinst?

Grüße
Rainer
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Antwort#12
Hallo Rainer,
da bin ich ja erstmal beruhigt, denn laut Abspann hies der Techniker auch Rainer, und ich hatte da für ein paar Sekunden so einen Verdacht..
Allerdings muß ich dazu auch aus meiner eigenen Erfahrung heraus sagen: Ich habe auch schon Gottesdienste aufgenommen und was die Aufnahmetechnik speziell bei Gottesdiensten betrifft, werden da oftmals den Technikern Steine in den Weg geworfen. Viele Pfarrer wollen einfach daß möglichst wenig Mikrofon herumstehen.
Man kann also da nicht immer so wie man gerne möchte.
Daß die beim ö.r.Fernsehen machmal keine Lust haben soll auch nicht bestritten werden. Die Arbeit auf dem Ü-Wagen ist schon stressig.
Meine ganz persönliche Meinung noch zu Übertragungen von Gottesdiensten: Ich weiß nicht wie das Aufnahmeteam zur Kirche und zum Thema "Thoelogie" eingestellt ist. Ich bin mir aber sicher, daß jemand dessen persönliche Einstellung zur Kirche negativ ist, auch keine befriedigende Leistung vollbringen wird, auch wenn er noch so gut ausgebildet ist oder sonst gute Leistungen bringt. Weiß nicht was Du dazu meinst?

Grüße
Rainer
Da stimme ich Dir zu, aber glaube mir, ich mache jetzt schon seit zwanzig Jahren Sound in Kirchen, und da kann man anders arbeiten. Wobei der Sound ja nicht für die Kirche war, sondern für das Fernsehen. In der Kirche hat man den Sologesang kaum gehört, weil es da keine Lautsprecher gab.
Ich fand die Mikropositionierung gar nicht so schlecht (wenn ich richtig gesehen habe, hatte er noch ein paar Stützmikrofone versteckt), sondern der Mix ansich war nicht gut.
Auch hier meine Zustimmung, aber dann hat so jemand da auch nichts an den Reglern zu suchen. Ich kann mir auch vorstellen, dass Arbeit am Sonntag morgen nicht so ganz das übliche ist, aber wenn ich für den Job bezahlt werden, dann sollte ich wenigstens versuchen, ordentlich zu arbeiten.
Tomy


Homepage
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Antwort#13
Hi Racker,
ums nochmal konkret zu sagen - siehe auch mein Posting an Andreas - : Das Problem ist die EINSEITIGE Ausbildung an der SAE. Daß die SAE'er durchaus fähig sind gute Pop-Produktionen zu machen will ich ja nicht bestreiten.
Aber die Tontechnik beschränkt sich ja nicht nur auf Pop-Produktionen (aber auch nicht nur auf Klassik) sondern ist viel weiter gefächert. Von einer fundierten Ausbildung, die dazu noch 1000de von Mark kostet, erwarte ich auch eine gewisse "Breitbandigkeit".
Ich kann aus meiner Erfahrung heraus sagen, daß die Firmen uns immer wieder sagen: "Bringt uns Leute mit guten Grundkenntnissen, Spezialisten bilden wir uns selbst heran". Und ich finde das ist der entscheidende Punkt. Keine Schule kann Universalexperten ausbilden, dann könnte man sein ganzes Leben lang nur studieren... Aber sie kann einen gewissen Grundstock vermitteln der universell anwendbar ist. Darauf kommt es an. Und da sind die einschlägigen Hochschulen, aber auch die SRT (Schule für Rundfunktechnik in Nürnberg) der SAE weit überlegen. Erst wenn die SAE da eine breiter gefächerte Ausbildung anbietet dazu noch einen soliden wissenschaftlich theoretischen Grundstock vermittelt kann sie auch auf staatliche Anerkennung hoffen, zumindest auf den Status eines "staatlich geprüfter Techniker".
Wer natürlich sich zu einer Prüfung anmeldet und dann nicht erscheint ist nunmal durchgefallen. Das ist auch nicht mehr als richtig. Aber solche Spezies haben wir an allen Hochschulen. Das sind dann die "ewigen" Studenten. Zugegeben: Das ist eine besondere Schwäche des staatlichen Systems. Das dürfte es nicht geben.
Solche Kerle gehören sofort exmatrikuliert.
Also nochmals: Ich will niemand hier diskriminieren, mir geht es vielmehr darum daß keiner als "Schmalspurexperte" herumlaufen soll.
Grüße
Rainer
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Antwort#14
Nun möchte ich mich auch mal dieser Diskussion anschließen. Als SAE Student kann ich hierbei jedoch nur aus meiner eigenen Sicht erzählen und möchte es mir nicht anmaßen über die Qualitäten der Toning´s von der FH zu urteilen.
Sicherlich herrscht zweigeteilte Meinung über die SAE. VOn meiner Seite aus kann ich nur sagen, daß dieses Institut nicht so schlecht ist, wie es von vielen Leuten gemacht wird. Sicherlich ist man nach den 18 monaten kein übermensch in seinem gebiet. wie ein vorredner schon richtig sagte, gibt die sae einem eher eine art "führerschein", was aber noch lange nicht heißt, daß man danach ein profi in allen gebieten ist. ich habe es so empfunden, daß die sae einen eine gute grundlage zum gebiet der tontechnik gibt, "mehr" nicht.
nach einem bestandenen auto-führerschein ist man auch nicht sofort in der lage, sich problemlos mit dem auto durch die pariser innenstadt zu bewegen....;_)
Sicherlich liegt das hauptaugenmerk der sae nicht auf die aufnahme von klassischer musik, was ich persönlich auch ziemlich schade finde. ebenso kann man eine wirklich intensive betreuung der sae-schüler durch dozenten etc. auch nicht erwartet. man ist so ziemlich auf sich alleine gestellt, was aber nicht unbedingt schlecht sein muß.
bei uns war es so, daß wir uns untereinander (schüler) gegenseitig aufgebaut, miteinander kooperiert und gelernt hatten, so daß wir uns im prinzip gegenseitig aus dem "sumpf" gezogen haben. von daher kann ich sagen, daß diese 18 monate für mich sehr viel gebracht haben. ich bin vorher als ahnungsloser in diesen kurs reingeschliddert, und komme jetzt mit einem, wie ich persönlich finde guten grundwissen wieder raus.
was man letztenendes aus der sae ausbildung macht, hängt von jedem selbst ab. sicherlich gab es auch bei uns im kurs eine menge schwarzer schafe, die die ganze sache überhaupt nicht ernst meinten - pappa zahlt *g*.....sicherlich sind solche leute auch hauptsächlich für den schlechten ruf dieser schule verantwortlich.
sicherlich wird es an einer fh nicht solche art von leuten geben, weil jeder der die aufnahmeprüfung geschafft hat, wird sicherlich nicht so doof sein und diese einmalige chance leichtfertig verspielen.
also....abschließend kann ich nur sagen, daß man bei dieser diskussion nie pauschalisieren sollte. sicherlich gibt es viele schwarze schafe bei der sae, sicherlich verspricht die schule nicht immer, was sie in den werbeprospekten anpreist und sicherlich kostet die schule nicht wenig geld....aber wenn wir mal ehrlich sind, ist ein 4 bis 5 jähriges studium noch ein "wenig" teurer.
was die qualität der ausbildung angeht, wäre es generell falsch fh und sae zu vergleichen, weil dort die themenschwerpunkte komplett anders bestückt sind, und die studiendauer schon total unterschiedlich ist, so daß man von einem sae studenten nicht von vorne herein den gleichen kenntnisstand wie bei einem fh absolventen erwarten kann.
mfg
dennis - der übermorgen seine endprüfung hat *g*
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Antwort#15
Hallo Rainer
Ich verfolge diese Diskussion mit grossem Interesse und finde, es ist an der Zeit, ein paar Einwuerfe zu machen.
Du beklagst mehrfach die Einseitigkeit der SAE Ausbildung. Ich weiss nicht, auf welche Fakten du dich da beziehst, aber unsere Ausbildungsplaene werden regelmaessig ueber Umfragen an die Beduerfnisse der einschlaegigen Arbeitnehmer angepasst. Bedarf an Klassik - oder Hoerspielproduktion taucht da kaum auf. Vielmehr werden breit angelegte praktische (nicht theoretische) Grundkenntnisse gewuenscht. Das Ergebnis unserer letzten Absolventenumfrage zeigt, dass wir diesen Anforderungen zumindest annaehrend nachkommen. Ueber 75 % der Absolventen stehen in einem branchenrelevanten Arbeitsverhaeltnis, nur 10 % davon beschaeftigen sich mit Popmusik. (Details kann ich auf Anfrage nachliefern).
Du schreibst weiter:" Wo kämen wir hin, wenn alle möglichen Leute sich eine Privatschule aufbauen und nach Belieben irgenwelche Ausbildungen anbieten würden, dazu noch ohne Qualifikationsnachweis auf dem betreffenden Fachgebiet?"
Nun, die SAE ist nicht irgendwer, sondern mit weltweit ueber 12.000 Studenten (davon ca. 8000 im Audiosektor) in 30 Niederlassungen der groesste tontechnische Ausbilder ueberhaupt.
Zur deutschen Situation: Die SAE hat in den spaeten 80-zigern die erste Niederlassung in Deutschland eroeffnet und bildet in mittlerweile 6 Colleges mehr Tonleute aus, als alle anderen Institute, Hochschulen und Universitaeten zusammen.
Ich denke, so schlecht kann die Ausbildung nicht sein, wenn sich diesen Zeitraum betrachtet immer mehr Jugendliche (und auch Arbeitgeber) dafuer entscheiden.
Es ist richtig, dass die Ausbildung in Deutschland nicht staatlich anerkannt ist. Die liegt allerdings mitnichten an der qualitativen Berwertung unserer Kursinhalte (diese wurde auch nie vorgenommen), sondern an den nicht zumutbaren buerokratischen Auflagen der Behoerden, welchen den Kurs nicht nur unattraktiv machen, sondern auch unnoetig verteuern wuerden. Da ist unter anderem gefordert, allgemeinbildenden Unterricht wie Geschichte und Leibesuebungen (Turnhalle mieten!!!) zu lehren. Deweiteren werden Unterrichtszeiten auf Mo. - Fr. von 9.00-17.00 festgeschrieben, egal ob Theorie oder Praxis. Was passiert dann mit dem Teilzeitbeschaeftigtem, der momentan seinen Kurs am Abend oder am Wochenende durchfuehrt ? Was bleibt da den Studenten an Studiozeit, wenn wir um 17.00 den Laden dichtmachen. Wie lange wird die Ausbildung nach Hinzunahme von allgemeinbildenden Unterrichtsfaechern und einer Ferienordnung, die uns 12 Wochen im Jahr unter Zwangsurlaub setzt ?
Uebrigens: Die von dir angesprochene SRT (Schule fuer Rundfunktechnik) hatte aus den o.g. Gruenden auch keine stattliche Anerkennung fuer das Berufsbild Tontechnik . Der regulaere Ausbildungsbetrieb ist bereits in den fruehen 90-zigern eingestellt wirden und man beschaeftigt sich seitdem ausschliesslich mit kostspieligen Sonderseminaren.
Schlussendlich muss ich dem Grundtenor zustimmen, dass das Eigenengagement des Studenten absolut entscheident ist.
Alles Gute,
Rudi - SAE
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Antwort#16
Hallo Tomy und Rainer,
ja ja, da leidige Thema "Chor und Rundfunk und Kirche...". Ich selbst bin als Sänger, Musiker (und eben auch Techniker, allerdings Mischen muß jemand anders aus dem Team, ei die weil ich spiele ja) aktiv und kenn die Problematik von daher aus erster Hand. Wenn wir mit meiner Firma den Chor beschallen (Der GospelChor Saarbrücken, mittlerweile deutschlandweit bekannt und auch schon Gigs in den Staaten und Südafrika) hats auch schon die tollsten Storys mit Pfarrern, Küstern und sonstigem "Kirchenvolk" gegeben. Da baust Du z.B. (ne hochwertige und trotzdem "fast unsichtbare") PA auf, gehst Mittagessen, kommst wieder und 3/4 deiner Kabel stecken überall, nur nicht da, wo Du sie hingesteckt hast...
Ansonsten, den Jungs vom Rundfunk sollte man wirklich manchmal auf die Finger kloppen, die meinen, nur, weil die Mikros von Schoeps und das Pult von Studer sind, wären sie heilig... Da lob ich mir den SR (Saarländischer Rundfunk). Die meisten Teckies von denen lassen uns mittlerweile selbst mikrofonieren und manchmal sogar den Rundfunkton fahren, was den Chor betrifft... Sollte man sich mal überlegen, ob gerade Du, Tomy, der Truppe Deiner Freundin mit "technischer Dienstleistung" mal unter die Arme greifst... (Und dem Herrn vom Rundfunk "ins Pult.... :-) ))
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Antwort#17
Hallo Ihr,
ich wollte nun nochmal eine ganz allgemeine Beobachtung nenne:
Ich habe festgestellt, dass die Deutschen sowieso immer alles zu perfekt nehmen. Hier in Kanada wird vieles nicht ganz so schlimm genommen.
Ich finde also den Wahn nach dem ultimativem Kenntnis auf theoretischer Ebene auch schon fast krankhaft bei den Deutschen. Schaut doch mal in eure Nachbarlaender, da geht es auch lockerer ab.
Ihr muesst Euch also auch immer ueberlegen, ist der Aufwand dem Zweck angemessen.
Gruss,

HaJo
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Antwort#18
Sollte man sich mal überlegen, ob gerade Du, Tomy, der Truppe Deiner Freundin mit "technischer Dienstleistung" mal unter die Arme greifst... (Und dem Herrn vom Rundfunk "ins Pult.... :-) ))
Erster Punkt ganz klar, mach ich auch schon länger, aber mit den Herren von Funk und Fernsehen werde ich nicht warm, und ich nehme an, wenn ich am Sontag in der Regie gewesen wäre, dann hätte es bald einen 'Ü-Wagen Verweis' gegeben.
Wenn der Mensch halt mal gesagt hätte, dass er Hilfe oder einen Ratschlag braucht, dann hätte ich auch sofort eingegriffen.
Naja, die nächsten Sachen mit Sendung werde ich halt als 'technischer Berater' begleiten.
Tomy


Schon wieder Werbung
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Antwort#19
Hoi Rainer,
ich glaub' du mußt dich da etwas verlesen haben, oder ich hab mich unglücklich ausgedrückt, wie auch immer. Ich hab gemeint es tut MIR leit, wenn ich zwischen dir und rackerlui einen kleinen 'Krieg' angeszettelt hab. Weil ihr euch da schon kräftig kontra gegeben habt. Desdewegen.
"Wo kämen wir hin, wenn alle möglichen Leute sich eine Privatschule aufbauen und nach Belieben irgenwelche Ausbildungen anbieten würden, dazu noch ohne Qualifikationsnachweis auf dem betreffenden Fachgebiet? "
Hm, ich hab damit nur gemeint, das ich es scheisse find', wenn man nur wegen dem Ort wo man seine Ausbildung gemacht hat beurteilt wird, ob gut oder schlecht. Den es gibt mit sicherheit Leute die entweder ne private oder gar keine Ausbildung gemacht haben und trotzdem ganz groß dabei sind und von ihrem Fach echt Ahnung haben. Das hängt dann wirklich von den Leuten und deren Engagement ab, was sie drauß machen. Und da ist die Einstellung staatlich = gut, alles andere = schlecht, wirklich fehl am Platz. Denn es kommt am Ende wirklich nur drauf an WAS man kann und nicht WO man es gelernt hat, ob staatlich, privat oder autodidaktisch.
Also nix für ungut
Andreas
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Antwort#20
Hi HaJo
Ich habe festgestellt, dass die Deutschen sowieso immer alles zu perfekt nehmen. Hier in Kanada wird vieles nicht ganz so schlimm genommen.
Ich finde also den Wahn nach dem ultimativem Kenntnis auf theoretischer Ebene auch schon fast krankhaft bei den Deutschen. Schaut doch mal in eure Nachbarlaender, da geht es auch lockerer ab.
Amen, Bruder!
Andreas
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