Ausgehend von dem untenstehenden Thread "Kanlazug verwechseln" fällt mir noch was ein was bestimmt auch schon vielen passiert ist: Man sitzt an seinem Schnittplatz beim Mastering und will dem einen oder anderen Track der geplanten CD noch den letzten Schliff verpassen indem man mit dem (virtuellen) EQ einen Frequenzbereich fein dosiert noch etwas anhebt oder auch vielleicht etwas abschwächt wenn er denn zuviel des Guten hat. Hat man dann eine Einstellung gefunden denkt man enlich: Na - jetzt klingt es so wie es sein soll. Danach kommt der große Schreck: Man hat ganz übersehen, daß "Bypass" aktiviert war...! MfG Rainer
Hallo ! Ist mir auch schon passiert. EQ nicht aktiviert > man dreht dran und hört komischerweise trotzdem eine Veränderung !!??. Da kann man mal sehen wie beeinflussbar man ist bzw. welche Streiche einen die Psyche spielen kann. Deswegen ist auch immer gut bein frequenzsuchen nicht auf das Pult schauen, nur hören, da man ja bestimmte Frequenzen so im Kopf hat, die man brauch oder auch nicht. Ulli
Hallo Rainer, da sieht man mal, daß auch Tontechniker, -Ing´s und -meister nur Menschen sind. Mit geht es hin und wieder ähnlich bzw. genau umgekehrt wie Dir: Man wählt eine Frequenz und weiß nicht mehr, ob es nun besser klingt, wenn man sie anhebt oder absenkt. Ebenso bin ich nach längeren Sitzungen versucht, beim Mastern zu viel Vitalizer rein zu drehen. Wenn es denn soweit ist, weiß ich daß entweder Feierabend oder aber eine längere Kaffee- und Gehörregenerierpause fällig ist. Ich lasse dann die letzte Einstellung stehen, höre mir in der Pause entweder gar keine oder Musik an, welche ich als Referenz bezeichne. Wenn ich danach wieder loslege, weiß ich meistens gleich, woran ich bin. Wenn nicht, dann ist wirklich Feierabend. PS: Was wären die "Sauerstoffreiseskupferhaltigelautsprecherkabelverkäufer" ohne den von Dir beschriebenen Effekt???? (ist nicht bös´ gemeint) Gruß Martin
Moin Rainer ! Das erinnert mich an den beliebten "Girlfriend Knop" ! --- Es kommen besonders auf kleineren Veranstaltungen ja immer Leute ans Pult und geben Kommentare. Besonders kritisch sind dabei die Freundinnen der Bandmitglieder, besonders der Gitarristen und Sänger, die angeblich ihre "Helden" nicht richtig hören. Da kommt dann der besagte Knopf zum Einsatz ! Einfach an irgend einem unbelegten Kanalzug den Auxweg aufdrehen und dann sagen "Und ist so besser ?". Dann freuen die sich, daß man sie ernst genommen hat, bedanken sich und ziehen ab. Es funktioniert wirklich !!!! Probiert es einfach nächstes mal aus. Bleibt in Phase. Der Jörg
Das erinnert mich an den beliebten "Girlfriend Knop" !
cool. Kannte ich noch gar nicht. Aber im Studio fonktioniert es ähnlich. Nur da kann man tatsächlich die Leute was hören lassen. Beispiel EQ auf +4dB (meinetwegen 6kHz). - "ein bischen mehr Höhen rein!" - +14dB: "So?" - "Nein, nicht ganz so viel ein bisschen weniger." - +13dB: "OK?" - "Noch ein bisschen weniger!" - -5dB - "Das war jetzt zu viel. Wieder etwas mehr!" - +4dB - "Ja, so ist es jetzt gut!" Funktioniert mit nahezu allem von Pegel, über EQ und Hall bis zur Kompression.