Welche Soundkarte ist die Richtige?

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen!
Ich habe ein Problem, bei dem ihr mir hier vielleicht weiterhelfen könnt.
Also: Schon seit längerem bearbeite ich Musik mit dem PC. D.h. ich nehme entweder Musik auf oder ich stelle Sampler von mehreren CDs zusammen oder ich wandle MP3 in Wave und brenne sie dann. Meine Software ist Wavelab 3.0.
Ich stelle immer wieder fest, daß meine on-board-soundkarte ESSOLO einfach keine Bässe liefert. Ich weiß, daß einigen von euch bei ESS ( on-board auch noch! )die Tränen kommen, mir aber auch. Ich muß die Bässe teilweise um 6-12 db anheben, damit überhaupt ein normaler Bass zu hören ist. Ich möchte mir nun eine neue Karte kaufen. Ich mache keine Musik selbst damit, deswegen ist wavetable usw. unwichtig.
Bei welcher Karte habe ich die Garantie, daß das, was ich höre, auch das ist, was später von der gebrannten CD kommt? Sollte ich warten, bis Sound Blaster die neue Audigy herausbegracht hat?
Ich hoffe, jemand von euch kann mir einen Tip geben!
Danke
ZitierenPost melden
Antwort#2
Grüsze!
Mit der in der Überschrift genannten Karte kann man sogar ein wenig über CD-Qualität erreichen und das zum sehr moderaten Preis.
Das sollte genügen ;-)
Wie gut die Soundblaster's sind weiß ich nicht (aber auch sicher nicht allzu mies), meine nächste Karte wird die Terratec.
Für semiprofesionelle Stereoaufnahmen perfekt geeignet.
mfg
JF
ZitierenPost melden
Antwort#3
Hallo,
an was liegt das eigentlich, daß nicht 1:1 rausgeht was reinkommt bei einer billigen Soundkarte? Die A/D-Wandler wandeln doch das Signal in Zahlenwerte genauso wie es reinkommt, wie kann da etwas verfälscht werden....oder liegt das an den nachfolgenden Bauteilen der Soundkarte?
michi
ZitierenPost melden
Antwort#4
Hallo,
an was liegt das eigentlich, daß nicht 1:1 rausgeht was reinkommt bei einer billigen Soundkarte? Die A/D-Wandler wandeln doch das Signal in Zahlenwerte genauso wie es reinkommt
Also, wenn es so einfach wäre. Sie versuchen halt es 1:1 zu wandeln, aber da gibt es viele Fehlermöglichkeiten, auch kann die Karte z.B. Störungen vom Rechner selber auf der Anlalogen oder digitalen Seite einfangen.
Zum anderen, und das ist m.e. das Hauptproblem ist, das der Wandler einen Eingangsfrequenzbereich maximal bis zur halben Taktfrequenz wandeln darf (Nyquist Kriterium). Daher braucht man vorher einen sehr steilen Filter, und da er dann auch noch umschaltbar sein soll, dann gibt es da schon oft Probleme im oberen Audiobereich.
Noch was: Neuere Soundkarten sampeln nur noch mit einer Frequenz (der höchst möglichen) und berechnen dann daraus die daten für andere Samplerates, wenn diese angefordert werden.
Daher kann es durchaus passieren, das eine neuere, 48kHz Karte bei 44.1kHz (CD) schlechter klingt, als eine ältere, die noch auf 44.1 designed wurde.
Also, wenn es geht immer mit 48k arbeiten.
Tomy

Was mit umschaltbarer Samplerate
ZitierenPost melden
Antwort#5
an was liegt das eigentlich, daß nicht 1:1 rausgeht was reinkommt bei einer billigen Soundkarte? Die A/D-Wandler wandeln doch das Signal in Zahlenwerte genauso wie es reinkommt, wie kann da etwas verfälscht werden....
Erstens, vor dem eiglichen Wandler befinden durchläuft das Signal noch ein bisschen Analogelektronik. Dort gibt es die üblichen Fehlerquellen. Im Rechner kommen noch diverse Einstreuungen, hauptsächlich von der Graphikkarte (rund 16kHz Horizontalfrequenz) dazu.
Zweitens: die Wandler arbeiten nicht perfekt. Im Gegenteil! Hier gibt es diverse Fehler (u.a. Linearität).
Um ideal Abzutasten müsste das Signal ausserdem mit unendlich kurzer Dauer
gemessen werden. Ist die Messdauer >0, muss das unter Umständen durch eine Funktion korrigiert werden.
Desweiteren muss bei 48kHz _genau_ alle 1/48000s eine Messung erfolgen. Erfolgt sie etwas früher oder später, dann hat man den berühmten Jitter.
Je zeitstabiler die Abtastung desto besser. Billigkarten haben auch da probleme. Manche professionellen Wandler kann man zum Beispiel durch einen exakteren externen Wordclock verbessern.
Und auch ein guter älterer HighEnd-Wandler mit 16bit/44.1kHz, kann besser klingen als mittelmässige neue 24bit/96kHz Wandler.
(24bit ist eh übertrieben und wird nur des runden bytes wegen genommen. Rein rechnerisch reichen bei vielen Wandlern auch 20 oder 18bit oder noch weniger)
ZitierenPost melden
Antwort#6
ich hab im studio die terratec ews 88mt.
diese besitzt externe wandler mit 24bit.
ich glaube auch nicht daß die 24bit so wörtlich genommen werden sollten.
entscheidend ist ob das signal möglichs klanggetreu und rauscharm aufgenommen
wird. bei der karte sind absolut keine störgeräusche hörbar und der klang
ist absolut ausreichend. ich hab nie den anschein, daß das aufgenommene signal
anders klingt. mit soundblasterkarten hab ich da viel schlechtere erfahrungen.
ich würd mir auch nie ne karte kaufen wo die wandler auf der pci-karte sind.
hab auch die dmx1024-fire, die ist allerdings nicht ganz so gut aber für den
preis auch absolut in ordnung.
gruß, thomas
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.