Hi,
da ist eigentlich nichts zu erklaeren, da Du dir die Antwort schon selber gegeben hast.
Odd = ungrade = L(eft)
Even = gerade = R(right)
Mit Odd numbers ist also immer das panning nach links oder auf den linken channel eines stereo faders gemeint. Wenn Du ein Signal auf einen (Stereo)Bus legst, belegst Du immer nur einen der beiden "channels", wenn Du den Pan-pot bis an den Anschlag nach rechts (even) oder links (odd) drehst.
Hallo,
es geht hier (Behringer "ultra dyne") wohl eher um geradzahlige und ungeradzahlige Obertöne ("Röhrensimulation"). Bei einem Grunton von z.B. 100 Hz sind die Teiltöne mit den Frequenzen 200 Hz, 400 Hz, 600 Hz... die geraden und jene mit den Frequenzen 300 Hz, 500 Hz, 700 Hz... die ungeraden Obertöne.
Wenn man eine Verstärkerstufe übersteuert, so dass sie das Signal _symmetrisch_ begrenzt, entstehen ungeradzahlige Obertöne. Das Signal nähert sich einer Rechteckkurve an, welche auch nur ungerade Teiltöne besitzt.
Der selbe Effekt entsteht z.B. durch Sättigungseffekte von analogen Bandmaschinen oder bei Übertragern, wie sie in Röhrenverstärkern verwendet werden.
Geradzahlige (aber auch ungeradzahlige) Obertöne entstehen durch nichtlineare Kennlinien von z.B. Transistoren oder Röhren. Das Signal wird _unsymmetrisch_ verzerrt.
Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass die Röhrensimulation beim Behringer ultra Dyne keinen hörbaren Effekt hat (ich meine Röhre ohne den Enhancer-Effekt), ich habe mich aber nicht viel damit beschäftigt, da der Mehrband-Kompressor-Effekt mit seinen viel zu langen Attack- und Release-Zeiten nicht funktioniert. Irgendwann soll es lt. Behringer eine neue Software für das Gerät geben.
Bernd