-Einpfeifen

Erstellt 9 Antworten10 Beiträge
Startbeitrag#1
Nochmal zum Thema Einpfeifen:
Situation: Nightclub mit mittelgroßer P.A., Monitorboxen; Live-Musik / DJ
Hab die P.A. und Monitore mit Yamaha Terzbändern eingepfiffen und bin, was Rückkopplungsproblematiken betrifft auch recht zufrieden.
Allerdings gefällt mir der Klang aller Komponenten nicht so ganz und ich frage mich ob man die Systeme nicht anders entzerren sollte.
Was ist generell der bessere Weg?
Einpfeifen um Rückkopplungen zu vermeiden?
Die P.A. nach persönlichem Soundgeschmack entzerren?
Mit Analyzern arbeiten?
Oder eine Kombination aus allen Techniken?
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Antwort#2
Nochmal zum Thema Einpfeifen:
Situation: Nightclub mit mittelgroßer P.A., Monitorboxen; Live-Musik / DJ
Hab die P.A. und Monitore mit Yamaha Terzbändern eingepfiffen und bin, was Rückkopplungsproblematiken betrifft auch recht zufrieden.
Allerdings gefällt mir der Klang aller Komponenten nicht so ganz und ich frage mich ob man die Systeme nicht anders entzerren sollte.
Was ist generell der bessere Weg?
Einpfeifen um Rückkopplungen zu vermeiden?
Die P.A. nach persönlichem Soundgeschmack entzerren?
Mit Analyzern arbeiten?
Oder eine Kombination aus allen Techniken?
Ich denke eine Kombination aus allen techniken ist richtig.
es hört sich so an, wenn du zu viel getan hast.
Willst du die einstellung eigentlich unverändert lassen ?? das ist der falsche weg, da es jedne abend anders ist.
es gibt für den raum oder die wedges ja 2-3 Frequenzen die immer stören aber der rest ändert sich.
Hast du die Monitor aufstellung optimal d.h. alle wedges so dicht wie möglich am Zielobjekt. Beim DJ z.b. auf Ständerstellen.
Ich pfeiefe immer mit dem Kritisten Mikrofon ein .
eintweder Frontsänger oder dem "Flöten" Kondensator mikrofon wenn die Band so was hat.

evtl. hilft dir das ja weiter.

An alle die das Yamaha teil als zu billig abtun wollen. es ist verbreitet und mit der beeste den es in dieser Preisklasse gibt.
Wer was beseres will soll einen BSS FDS 960 nehmen.
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Antwort#3
Hallo,
wieviele Frequenzen hast Du denn rausgenommen? Meisten stören nur zwei bis drei Frequenzen. Nimm sie nicht so stark raus. Ich habe es auch oft schon bei fremd Technikern gesehen, dass ein ganzer Bereich um die jeweilige Frequenz rausgenommen wurde, da sie die Frequenz nicht genau hörten. Es klang scheußlich.
Hör am besten vorm Einpfeifen ein bekanntes Musik Stück ändere den Monitoreq so, dass es gut klingt (Frequenzen absenken, nicht heben vorallen Dingen beim Q 2031.) und dann beginn das Einpfeifen. Nicht viele Frequenzen rausnehmen (s.o.)
Gruss
Arne
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Antwort#4
Ich weiß ja nicht so recht, ob eine Ausrichtung der PA nach Feedback-Problemen so das Richtige ist. Das versaut doch meist nur den Sound, besonders , wenn der Techniker mal eben noch 2-3 weitere Frequenzbänder um die koppelnde Frequenz runterzieht, wie oben beschrieben. Da es über eine Front-PA sowieso fast nie koppelt (aber war nicht die Rede von einem Club?), richte ich diese nach meinem Gehör über CD aus, also einfach Vitalizer und 31er EQ so einstellen, dass es gut klingt (relativ). Das ganze natürlich ohne EQ-Einstellungen am Pult vorzunehmen. Ist die Akkustik dann gut, ist die halbe Miete gewonnen. Bei Monitoreinstellungen kann man schon lockerer mit störenden Frequenzen umgehen. Es gibt aber auch einfache Möglichkeiten, Feedback zu vermeiden, z.B. eine genau ausgerichtete Monitorplazierung (ist beim SM58 enorm wichtig). Analyzer oder PA-Einpfeifen ist meiner Meinung nach was für Leute, die wirklich Zeit bei nem Gig haben. Wenns schnell gehen muss, muss man auch schnell einen guten Sound hinkriegen und je mehr Geräte es werden, desto länger dauert es und desto mehr Fehler bei der Bedienung werden gemacht.
mfg, christian
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Antwort#5
Hi,
fuer die ganz schlimmen Frequenzen empfiehlt sich auch einen parametrischen EQ einzusetzten, mit dem du dann mit sehr hohem Q exakt nur die koppelnden frequenzen rausnimmst. Mit einem grafischem kannst Du nun noch "grobe" (was den frequenzumfang angeht) Aenderungen machen. Nach dem Einpfeifen heist es aber noch lange nicht, dass die PA auch gut klingt, denn die ist ja nun nur feedback fest.
Nun solltest Du nun noch nach dem Klang schauen. Oft maskieren die Baesse so um die 100-150Hz die Toene um die 50 Hz rum, deshalb einfach mal die 80-125HZ rausnehmen und schauen wies dann klingt. Ich nehme immer erstmal frequenzen raus, die zu sehr in dem gesamten Bild auffallen (in den mitten oder hohen mitten), dann kann ich besser entscheiden, welche anderen frequenzen noch kritisch sind. Ich bringe dann die zuvor rausgenommenen Baender wieder rein, aber nun ist der Rest des Frequenzganges wesentlich "smoother".
Gruss,

HaJo
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Antwort#6
Wie pfeift ihr ein?
dreht ihr das Gesangsmikro einfach soweit in den Aux weg bis es pfeift ?
Oder simuliert ihr den Sänger und ein zweiter Mann dreht am Pult bis es pfeift?

Nochmal zum Thema Einpfeifen:
Situation: Nightclub mit mittelgroßer P.A., Monitorboxen; Live-Musik / DJ
Hab die P.A. und Monitore mit Yamaha Terzbändern eingepfiffen und bin, was Rückkopplungsproblematiken betrifft auch recht zufrieden.
Allerdings gefällt mir der Klang aller Komponenten nicht so ganz und ich frage mich ob man die Systeme nicht anders entzerren sollte.
Was ist generell der bessere Weg?
Einpfeifen um Rückkopplungen zu vermeiden?
Die P.A. nach persönlichem Soundgeschmack entzerren?
Mit Analyzern arbeiten?
Oder eine Kombination aus allen Techniken?
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Antwort#7
Hallo Christian,
jaja, die leidigen SM 58 und die Monitore... Wie stellst Du Dir eine "richtige Positionierung" des Mops Im Ohrs beim SM58 vor?
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Antwort#8
Hi,
ich versuche egal mit welchem der Wege (Monitor wenn nicht extra und FOH) immer bis zum Anschlag zu gelangen, das bedeutet dann, dass ich die PA rein theoretisch bis zum Anschlag im konzert puschen koennte ohne das sie pfeift. Da ich die Anlage bis an die Grenzne druecke, sollte wenn moeglich keiner auf der Buehne sein, da nur das kleinste Geraeusch schon eine starke rueckkopplng er zeugen koennte. Da das aber nur in den wenigsten Faellen machbar ist (dass niemand auf der Buenhe rumturnt), musstes halt machen, waehrend die anderen da sind. Aber extra am Mikro steht keiner.
Gruss,

HaJo
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Antwort#9
Ich hab mit dem "Raumpfeifen" meistens weniger Probleme wenn es pfeift dann auf Frequenzen die sich in der Mundhöhle des Sängers bilden!
Probier das mal aus, dreh den moniweg mal auf kräftig auf und dann stellst du dich vors Gesangsmikro und veränderst das Mundhöhlen Volumen!
Ich persönlich halte von dem einpfeifen wie du es beschreibst relativ wenig, die gefahr das du frequenzen senkst, obwohl es dies eigentlich nicht gebraucht hätte, ist zu hoch. Die Folge ist dann das deine Musiker meinen es wäre z.B. zu giftig, dann ziehst du wieder dann meinen sie zurecht, sie hören sich nicht mehr, du drehst alles lauter.....
Und eínen Monitor auf Klang einstellen nun ja , persönlich habe ich da keine guten Erfahrungen, erst ab einer gewissen preisklasse kann man das zufriedenstellend machen. Meine ersten Monitore waren Celestion CR Serie, die hören sich einfach scheiße an, da kannst nix machen, hatte nur mehr probleme wenn ich die auf klang entzerrt habe !
Die PA muß ich fast nie wegen Feedbacks entzerren, sondern immer nur wegen Klangoptimierung! Was habt denn ihr für Locations ? alles gekachelt? viele Festzelte? da werfen die Zeltstreben so schön zurück!
Is eure PA ein Direktstrahler oder Hornsystem?
Kleiner Tip der in der Branche eigentlich nie fehlen darf! Teurer = Besser
Also spart nicht an der MoniBox das wirkt Wunder!
Gruß Leitwolfi
Hi,
ich versuche egal mit welchem der Wege (Monitor wenn nicht extra und FOH) immer bis zum Anschlag zu gelangen, das bedeutet dann, dass ich die PA rein theoretisch bis zum Anschlag im konzert puschen koennte ohne das sie pfeift. Da ich die Anlage bis an die Grenzne druecke, sollte wenn moeglich keiner auf der Buehne sein, da nur das kleinste Geraeusch schon eine starke rueckkopplng er zeugen koennte. Da das aber nur in den wenigsten Faellen machbar ist (dass niemand auf der Buenhe rumturnt), musstes halt machen, waehrend die anderen da sind. Aber extra am Mikro steht keiner.
Gruss,
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Antwort#10
Hi,
also beim Einpfeifen lasse ich immer etwas Musik laufen, weil dann das Pfeifverhalten wesentlich realistischer ist. Auch machen da die Gates der Funkmikrofone auf.
Zum anderen messe ich mal kurz das Mikro des Leadsängers auf seine Monitorbox(en), da sehe ich dann schon, wo die Probleme liegen.
Dann noch einmal pfeifen, und es reicht..

Womit misst der Tomy?
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