Einsatz von Steinbergs Freefilter bei Liveaufnahmen

Erstellt 2 Antworten3 Beiträge
Startbeitrag#1
hallo,


- bearbeitet man jeden track (der konzertaufnahme) einzeln, oder
das komplette konzert ?
d.h. wird jeder track neu mit freefilter berechnet oder dient die
komplette aufnahme als einmaliger fingerabdruck und als filter
demgegenüber die referenzaufnahme
- welche cd könnt ihr als referenz empfehlen (die aufnahme ist ein pop-konzert)
- wird grundsätzlich jeder track einzeln bearbeitet und danach das konzert
neu abgemischt ?
- wenn jeder track einzeln bearbeitet wird, wie verhindert man das leise lieder
nicht so künstlich von freefilter "hochgezogen" werden und das verhältnis
zwischen lauteren und leisen songs normal bleibt ?
danke für eure antworten !
ps: wer könnte mir einen 2min ausschnitt professionell bearbeiten ? um zu
hören was ein profi aus der aufnahme macht ...
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Antwort#2
Hallo !
Ja beide Varianten sind möglich. Also ein einzelner Track aber auch der komplette Mix. Wichtig ist halt der Referenzsound (aufnahme, track usw.).
Ist aber alles sehr mit Vorsicht zu genießen. Nimmt man z.B. einen eigenen Mix und dann eine Referez-CD (welche auch immer), dann sollte man nicht glauben dass der eigene Mix auf einmal so wie eine gut abgemischte CD klingt. (wäre ja auch zu einfach -- oder?). Das funktioniert nur als letzter Feinschliff (meist aber nicht) - Voraussetzung der eigene Mix ist in sich gut abgemischt und annäherd schon fast perfekt. Und dann kommt es wieder auf die Referenz-CD an. Ist auf der Cd z.B. eine Snare, die stark betont wird z.B. bei 200Hz und bei deinem Mix nicht, dann wird natürlich dieser Bereich auch beton aber diesmal durch irgendwelche anderen Instrumente die dort ihren Frequenzanteil haben.
Das Gleiche kann man jetzt fast mit jedem Instrument fortführen.
Hat also alles so seine Ecken und ist eigendlich nur wie ein Analizer ,also als Anhaltspunkt und zur Kontrolle zu verwenden.
Ulli
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Antwort#3
Hallo !
Ja beide Varianten sind möglich. Also ein einzelner Track aber auch der komplette Mix. Wichtig ist halt der Referenzsound (aufnahme, track usw.).
Ist aber alles sehr mit Vorsicht zu genießen. Nimmt man z.B. einen eigenen Mix und dann eine Referez-CD (welche auch immer), dann sollte man nicht glauben dass der eigene Mix auf einmal so wie eine gut abgemischte CD klingt. (wäre ja auch zu einfach -- oder?). Das funktioniert nur als letzter Feinschliff (meist aber nicht) - Voraussetzung der eigene Mix ist in sich gut abgemischt und annäherd schon fast perfekt. Und dann kommt es wieder auf die Referenz-CD an. Ist auf der Cd z.B. eine Snare, die stark betont wird z.B. bei 200Hz und bei deinem Mix nicht, dann wird natürlich dieser Bereich auch beton aber diesmal durch irgendwelche anderen Instrumente die dort ihren Frequenzanteil haben.
Das Gleiche kann man jetzt fast mit jedem Instrument fortführen.
Hat also alles so seine Ecken und ist eigendlich nur wie ein Analizer ,also als Anhaltspunkt und zur Kontrolle zu verwenden.
Ulli

Besten Dank Ulli, Gruß André
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