Ebs schreibt: "Datenreduzierte Minidisc ist schon einmal für eine Tonaufnahme nicht zu empfehlen."
Bernd fragt: "Warum? Aus Prinip?"
Ganz einache Antwort: Nicht aus Prinzip. Hör Dir die Mini-Disk an. Die Datenereduzierung ist schon recht gut, aber wer genau hinhört ...
Sicher kommt es sehr darauf an, was man damit aufnimmt. Wem MP3 reicht ...
Eine Minidisk zur Herstellung eines CD-Masters zu verwenden ist doch haarsträubend. Minidisk Output analog, dann wieder wandeln auf digital 44,1 kHz. Und dann kommt die Frage wieso klingt eigentlich die fertige CD so seltsam? Keiner weiß was da Krummes gelaufen ist.
Viele Grüße
ebs
Also doch aus Prinzip.
Oder hast du wirklich schon mal probiert, mittels einer Hörprobe digitale MD-Aufnahmen vom Original zu unterscheiden, ohne dass du vorher weißt, welches die Originale sind?
Oder den Unterschied zwischen einer Originalaufnahme und der einmal mehr D/A- und A/D-Umgesetzten Kopie?
Es wird insbesondere von HiFi-Freaks immer gern behauptet, dass da (Riesen-)Unterschiede sind aber das halte ich für Quatsch. Wenn man so schlechte A/D- oder D/A-Umsetzer benutzt, dass man einen Unterschied hört, sollte man vielleicht etwas besseres Equipment benutzen.
Wenn die aufgenommene CD nicht professionell klingt, dann hat das jedenfalls andere Gründe: Aufnahmeraum, falsche Mikrofonierung, schlechte Abmischung usw.
Viele professionelle CD's werden mit Riesenaufwand und viel Know-How in erstklassigen Studios produziert. Dass es sehr schwierig ist, einen solchen Standard zu erreichen, weiß hier wohl jeder. Genau da liegen jedoch die Unterschiede zwischen einer gut klingenden CD und einer nicht so gut klingenden.
Eine A/D-Wandlung mehr oder weniger oder das Überspielen auf MD hat einen vernachlässigbaren Einfluß auf den Klang.
Übrigens: Die MD-Rekorder von vor ein paar Jahren sollen eine wirklich hörbare Datenkompression verwendet haben. Ich meine jedoch MD-Rekorder nach heutigem Standard.
Bernd